Wandlitzer Leitbild: Vision für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde

Wandlitz, den 17.02.2017

Leitbild ist nicht „in Zement gegossen“ und wird regelmäßig fortgeschrieben

Nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit, nach einer breit und intensiv geführten Diskussion in den unterschiedlichen kommunalen Gremien, in der Verwaltung und mit zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern liegt nun die Endfassung eines Leitbildes für die Gemeinde vor. In der Sitzung am 16. Februar wurde dieser „Fahrplan für die Zukunft“ mehrheitlich von den Gemeindevertretern beschlossen.

„Wir haben in einem breit angelegten basisdemokratischen Prozess eine Vorstellung für unsere künftige Entwicklung erarbeitet. Wir haben gemeinsam mit vielen Akteuren eine Vision entwickelt, Ziele definiert und damit eine Richtschnur für bevorstehende Entscheidungen von Politik und Verwaltung entworfen“, fasst Bürgermeisterin Jana Radant den Werdegang und das Ergebnis des jetzt vorliegenden Gemeinde-Leitbildes zusammen. „Das großartige Engagement im Rahmen des Leitbildprozesses hat gezeigt, wieviel Interesse, Kreativität und Gestaltungswillen nicht zuletzt auch bei vielen Bürgerinnen und Bürgern vorhanden ist und wir uns auch in Zukunft auf das Interesse und die Unterstützung unserer Bürger stützen können“, so Jana Radant.

Unter dem übergeordneten Leitgedanken „Aktiv, partnerschaftlich und zukunftsorientiert“ wurden insgesamt fünf sogenannte Leitthemen entwickelt, die die zentralen Handlungsfelder beschreiben, auf denen künftig das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung der Gemeinde liegen soll. Die fünf Leitthemen heißen:

  • gemeinsam einzigartig: Zusammenarbeit der Ortsteile – individuelle Stärken – gemeinsame Identität
  • engagiert und bürgernah: Bürgergemeinde mit sozialer Verantwortung
  • lebenswert für Jung und Alt: Wandlitz als Lebensort für alle Generationen
  • natürlich erholsam: Natur, Kultur und Tourismus in Wandlitz
  • nachhaltig produktiv: Wandlitz als Wirtschafts- & Arbeitsort

Aus diesen fünf Leitthemen, die als eng miteinander verknüpfte Teile eines Ganzen mit wechselseitigen Abhängigkeiten zu verstehen sind, wurden gemeinsam konkrete Leitziele und Handlungsfelder herausgearbeitet.

Mit dem jetzt vorliegenden ausformulierten Leitbild ist der Prozess jedoch nicht beendet. Vielmehr sollen jetzt die bereits für diverse Themenbereiche in der Verwaltung existierenden Entwicklungskonzepte daraufhin überprüft werden, ob sie mit dem Leitbild und seinen Zielsetzungen konform gehen. Außerdem gilt es, Prioritäten festzulegen und konkrete Projekte und Maßnahmen, die sich aus der Leitbilddiskussion ergeben haben, in die Praxis umzusetzen. Der AG Satzungen und Leitbild kommt dabei die Aufgabe zu, den Vertiefungs- und Umsetzungsprozess des Leitbildes zu begleiten und zu koordinieren. Die Fachausschüsse sind entsprechend ihrer Zuständigkeit für die Umsetzung der abgestimmten Maßnahmen und Projekte verantwortlich.

Festgelegt wurde, dass die Verwaltung gemeinsam mit den politischen Gremien einmal jährlich den Stand der Realisierung von definierten Leitbildzielen einschätzt. Und auch das Leitbild selbst ist kein statisches Instrument und nicht „in Zement gegossen“. „Ein Leitbild ist genau genommen nie fertig, sondern wird laufend weiterentwickelt“, so Jana Radant. Es soll fortgeschrieben werden, wenn sich Veränderungen oder Entwicklungen ergeben bzw. geänderte Sichtweisungen einen Anpassungsbedarf sinnvoll und erforderlich machen.

 

 

 

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