Schnelles Internet für Klosterfelde, Prenden und Zerpenschleuse

Wandlitz, den 27.01.2017

Breitbandausbau startet in diesem Jahr

Nach Informationen der Deutschen Telekom soll in diesem Jahr in Klosterfelde, Prenden und Zerpenschleuse der Ausbau der kabelgebundenen Breitbandversorgung beginnen. Die Arbeiten werden weit bis ins Jahr 2018 dauern, da das jetzige Telefonnetz überbaut werden muss.

Bei einem Termin im Wandlitzer Rathaus am 26. Januar informierten Techniker der Deutschen Telekom über den schon länger angekündigten, dann aber doch mehrfach verschobenen Ausbaubeginn des Breitbandnetzes in den drei Wandlitzer Ortsteilen und die jetzt demnächst anstehenden nächsten Arbeitsschritte. Danach ist vorgesehen, spätestens im Mai mit den Arbeiten zu beginnen und zunächst insgesamt rund 30 neue Verteilerkästen zu errichten. „Wir werden in diesem Jahr die notwendigen neuen Kabelverzweigerkästen in den Ortsteilen aufstellen und parallel mit den Tiefbauarbeiten und der Verlegung der Kupferstrecken beginnen “, so Frank Schulakowski, zuständiger Planer seitens der Telekom für den Breitbandausbau in den drei Wandlitzer Ortsteilen. Der Frage nach der Möglichkeit, den Ausbau in Glasfaser zu realisieren, erteilte der Telekomplaner eine Absage. „Der Kupferkabel-Ausbau ist gängiger Standard. Ein Ausbau mit Glasfaser bis ins Haus würde eine komplett neue Hauserschließung notwendig machen und ist aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu realisieren.“

Teilnehmer an der Informationsrunde im Wandlitzer Rathaus waren dennoch hoch erfreut über die Ankündigung der Telekom. Rüdiger Thunemann, Geschäftsführer der WITO Barnim und Breitbandverantwortlicher des Landkreises: „Wir begrüßen die Ausbauentscheidung der Telekom sehr. Die Bürger in Klosterfelde, Prenden und Zerpenschleuse haben sich schon lange den Ausbau einer kabelgebundenen Breitbandversorgung gewünscht und diese Forderung auch gegenüber der WITO immer wieder bekräftigt.“ Und auch Bürgermeisterin Dr. Jana Radant sagte der Telekom alle notwendige Unterstützung bei den jetzt anstehenden Arbeiten zu. Denn neben der Festlegung der bestmöglichen Standorte für die geplanten Verteilerkästen, geht es darum, zu schauen, wo und in welchen Straßen bereits Leerrohre liegen, die von der Telekom genutzt werden können, um notwendige Tiefbauarbeiten möglichst in Grenzen zu halten.

Einen wichtigen Hinweis gibt die Telekom schon jetzt an interessierte Bürger in den drei Wandlitzer Ortsteilen: Nur Haushalte, die auch bisher schon einen kabelgebundenen Telefonhausanschluss haben, werden zu gegebener Zeit auch mit DSL versorgt werden können. Haushalte, die über keinen solchen Anschluss verfügen, müssen aktiv werden und ihr Interesse bei der Telekom anmelden.Telekom, Gemeindeverwaltung und Ortsvorsteher haben abschließend vereinbart, auch zukünftig einen engen Informationsaustausch aufrecht zu erhalten.

 

 

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