DIE GEMEINDE WANDLITZ

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Aktuelle Meldungen

Geheimnisvolle Lichterwelt in Wandlitz am 28. Oktober

(19.10.2017)

„Aqua Lumina“ wird große und kleine Besucher bezaubern

Wenn am Abend des 28. Oktober die Dämmerung angebrochen ist, beginnt im historischen Ortskern von Wandlitz das 2. Wandlitzer Herbstleuchten unter dem vielversprechenden Motto „Aqua Lumina – Die Nacht der tausend Lichter“. Lichtzauberer, Artisten und Gaukler, Musikanten und Geschichtenerzähler lassen eine romantische, flirrende Nacht in Wandlitz entstehen. Moderne Aktionen wie Videomapping an der Fassade des Barnim Panorama gehören ebenso zu den vielen Höhepunkten von „Aqua Lumina“ wie die verwunschene Unterwasserwelt im Entdeckerpfad des Barnim Panorama. Hier taucht das Festpublikum visuell und akustisch in die unwirkliche Welt auf dem Grund des Wandlitzsees ein. Spektakulär: eine mittels Laserlicht erzeugte Wasseroberfläche über den Köpfen der Besucher. Begleitet von „Wassermann“ und „Wasserfrau“ machen sich die kleinen und großen „Aquanauten“ auf, um die geheimnisvolle Szenerie zu erkunden.

 

Im versunkenen Schloss kann man Märchenerzählern in eine schaurig-schöne Geschichtenwelt begleiten und erfahren, wie z.B. die Maräne in den Wandlitzsee kam. Für kleine Festbesucher außerdem ein Muss: der „Lichterwandel“, ein Lampionumzug um 18 Uhr ab dem Wandlitzer Strandbadparkplatz durch den illuminierten Langen Grund ins Dorf, mit der Feuerwehr und musikalischer Begleitung. Oder der Circus Cabali auf dem Spielplatz Kirchstraße.

 

Lebhaft dürfte es auf dem Markt der schönen Dinge im Wandlitzer Dorfkern zugehen, während auf der Showbühne am Barnim Panorama die Folk-Gruppe „On an Sunday“ den Abend stimmungsvoll begleitet. Musikalisch geht es auch in der alten Dorfkirche zu. Hier wechseln sich Orgelmusik, Auftritte des MäN A KOR aus Schönwalde mit Liquid Soul – Musik aus Luft und Wasser ab. Und auch bei den gastronomischen Angeboten aus der Region ist an große und kleine Gäste gedacht. Ebenfalls schön: Kleine und große Festbesucher müssen nicht weit laufen. Zwischen den NEB-Bahnhöfen Wandlitz und Wandlitzsee sowie Wandlitz-Dorf fahren von 17.30 – 22 Uhr Kremser im Pendelverkehr.

 

Wandlitz bietet an diesem letzten Samstag im Oktober ein attraktives Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Medienpartner von „Aqua Lumina“ ist radioeins mit einem bunten Unterhaltungsmix und einer Glow-Party ab 22 Uhr in der Kulturbühne „Goldener Löwe“.

 

Vorverkauf: 8 Euro; Abendkasse: 10 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei; Tickets sind erhältlich in den Tourist-Informationen im Bahnhof Wandlitzsee und im Barnim Panorama, in den Bibliotheken der Gemeinde und online über reservix; weitere Informationen unter www.wandlitz.de

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

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"Alles klar!" - Bürgerempfang 2017

(05.08.2017)

Mehr als 500 Besucher nutzten Einladung in Klärwerk Schönerlinde

Nach Prenden in 2016 hatte Bürgermeisterin Jana Radant in diesem Jahr am 5. August nach Schönerlinde zum Bürgerempfang eingeladen. Und das nicht ohne Grund, denn der südlichste Gemeindeortsteil gehört neben Klosterfelde, Stolzenhagen und Wandlitz zu den vier Geburtstagkindern, die in diesem Jahr ihr 775-jähriges Jubiläum feiern bzw. bereits gefeiert haben. Den ausgewählten Ort kannten wohl nur die allerwenigsten der mehr als 500 Besucher, denn das Schönerlinder Klärwerk öffnete anlässlich des Bürgerempfangs zum ersten Mal seine Tore für die breite Öffentlichkeit. Klärwerksleiterin Barbara Hütter und ihr Team boten nicht nur mit Führungen einen hochinteressanten Einblick in die Funktionsweise eines Klärwerks, sondern verschafften mit einer bunten Mischung aus unterhaltsamen Präsentationen, anschaulichen Exponaten und thematisch passenden Kinder-Spielangeboten kleinen wie großen Wasserfans einen Blick hinter die Kulissen des komplexen Systems der Wasserver- und Abwasserentsorgung der Berliner Wasserbetriebe.

 

„Ich glaube, die wenigsten wissen, dass wir uns nicht in irgendeinem Klärwerk, sondern auf dem Gelände des größten deutschen Unternehmens im Bereich der Wasser- und Abwasserbranche befinden“, wies Bürgermeisterin Jana Radant in ihrem Grußwort auf die Bedeutung des Unternehmens hin. „Die Berliner Wasserbetriebe und ihre rund 4.400 Mitarbeiter liefern jährlich aus neun Wasserwerken rund 210 Millionen Kubikmeter Trinkwasser und reinigen am Standort Schönerlinde und in fünf weiteren Klärwerken ca. 245 Millionen Kubikmeter Abwasser.“, Allein das unterirdische Rohr- und Kanal- und Leitungsnetz misst insgesamt beeindruckende 19.000 Kilometer. Berlin „baut“ laut Barbara Hütter auch im wörtlichen Sinn auf diese Infrastruktur. „Denn kein Stadtquartier und kein Kindergarten können in die Höhe wachsen, wenn die Wasserbetriebe nicht dafür zunächst Leitungen und Rohre für Wasser und Abwasser verlegt haben“, so die Schönerlinder Klärwerksleiterin.

 

Das Tagesmotto „Alles klar!“ galt allerdings nicht nur für wasserspezifische Themen. Die Wandlitzer Verwaltungschefin verschaffte mit einem kurzen Überblick auch Klarheit bezüglich einiger wichtiger Projekte und Planungen der Gemeinde. Insbesondere aus dem kontinuierlichen Wachstum– mit Stand Mitte Juli lebten 23.021 Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde – ergeben sich insbesondere auch neue Herausforderungen im Bereich der Bildungs- und Betreuungsangebote. „Bei den Kitas und Krippen haben wir bis zum Zeitraum 2020/2021 einen zusätzlichen Bedarf von ca. 130 Plätzen und für den Hortbereich immerhin von rund 150 Plätzen. Deswegen werden wir in diesem und auch in den kommenden Jahren die Anzahl unserer Kita- und Hortplätze deutlich erhöhen müssen, “ so Jana Radant. Auf dem Polizeischulareal in Basdorf, in Klosterfelde und in Wandlitz sollen neue Kitas entstehen, der Neubau für das Kombigebäude für Kita, Feuerwehr und Gemeindezentrum in Lanke läuft bereits auf Hochtouren. Und weil aus Kitakindern Schulkinder werden, sind auch an allen drei Schulstandorten in der Gemeinde bauliche Erweiterungen geplant. So laufen z.B. in Klosterfelde die Planungen für eine dringend benötige Mensa, das neu gebaute Hort- und Sanitärgebäude in Wandlitz wird bereits seit Anfang September genutzt.

 

Die Auszeichnungen von Bürgerinnen und Bürgern für herausragendes Engagement im Ehrenamt ist ein fester Bestandteil des jährlichen Bürgerempfangs. Auf Vorschlag der jeweiligen Ortsvorsteher/Innen wurdenauch  in diesem Jahr wieder insgesamt zehn ehrenamtlich engagierte Männer und Frauen geehrt.

 

 

 

 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

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Grundsteinlegung für neuen Lanker Kombibau

(19.05.2017)

Kita, Feuerwehr und Gemeindezentrum ab Ende 2018 unter einem Dach

Feiertagslaune und eitel Sonnenschein herrschten am 19. Mai im Wandlitzer Ortsteil Lanke. Mit der Grundsteinlegung für das neue Mehrzweckgebäude mit den Funktionen Kita, Feuerwehrgerätehaus und Gemeindezentrum gehen gleich drei langjährige Wünsche der Lanker in Erfüllung bzw. werden zeitgemäße bauliche Lösungen für wichtige Infrastruktureinrichtungen der Gemeinde geschaffen.

 

Die alte Kita „Sonnenberg“ in der Dorfmitte hat schon länger ihre besten Zeiten hinter sich. Das ursprünglich als Wohnhaus errichtete Gebäude aus dem Jahr 1925 mit einem nachträglichen Anbau entspricht schon seit Jahren nicht mehr den Erfordernissen. „Wir hätten zwar aufwändig sanieren können, aber eine zeitgemäße Kita wäre es dann trotzdem nicht geworden“, erläuterte Bürgermeisterin Jana Radant.

 

Ähnlich ist es um das bisherige Lanker Feuerwehrgerätehaus an der Biesenthaler Straße bestellt: zu klein, zu alt und mit erheblichen Bauwerksschäden. „Es hält zusammen mit Klammern und Schrauben“, beschrieb die Bürgermeisterin den Gebäudezustand. Eine DIN-gerechte Sanierung mit der erforderlichen Anzahl an PKW-Stellplätzen wäre am bisherigen Standort nicht möglich gewesen.

 

Und ein Gemeindezentrum als Treff- und Kommunikationspunkt im Ort für die Vereine, für Veranstaltungen, für den Ortsbeirat, für die Jugend gab es bisher überhaupt nicht. Der Lanker Chor z.B. probte im Versammlungsraum der Feuerwehr und der Ortsbeirat traf sich zu seinen Sitzungen in einer Gaststätte.

 

Gebaut wird jetzt auf dem gemeindeeigenen Grundstück an der Bernauer Straße ein neues Mehrzweckgebäude, das auf 760 m2 ausreichend Platz für eine neue Kita für 30 Kinder sowie ein Feuerwehrgerätehaus mit zwei Stellplätzen und Umkleidemöglichkeiten für 28 Feuerwehrmänner und -frauen bietet. Baulich verbunden werden diese beiden Nutzungen durch ein Gemeindezentrum mit einem großen Raum für Veranstaltungen und Zusammenkünfte und einem 30 m2-Raum als Treffpunkt für die Jugend. Insgesamt 25 Baulose wurden bzw. werden noch im Lauf der Baurealiserung ausgeschrieben. 2,5 Millionen Euro sind im Haushalt für dieses Bauprojekt eingestellt. Wenn alles nach Plan verläuft, soll das neue Lanker Mehrzweckgebäude im Oktober 2018 bezugsfertig sein.
 

 

 

 

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Minister Vogelsänger überbringt Förderscheck

(15.05.2017)

Basdorfer Polizeisportverein erhält neue Trainingshalle auf ehemaligem Polizeischulgelände

Mit rund 1,7 Millionen Euro EU- und Landesmitteln aus dem Förderprogramm für die Ländliche Entwicklung (ELER) wird das Brandenburger Agrarministerium den Umbau des Kasinos auf dem Gelände der ehemaligen Landespolizeischule in Basdorf zur neuen Sportstätte für den Polizeisportverein (PSV) Basdorf unterstützen. Den schon lange heiß ersehnten Zuwendungsbescheid übergab Agrarminister Jörg Vogelsänger am 15. Mai an Bürgermeisterin Jana Radant. Die Gesamtkosten für den Umbau des Gebäudes liegen bei rund 2,3 Millionen Euro.

 

Das Kasino, auch als Gebäude 24 bezeichnet, steht heute unter Denkmalschutz. Das Besondere an dem Fachwerkbau mit seinem T-förmigen Grundriss ist die stützenfreie Haupthalle, die von einem Tragwerk aus Holz-Kastenträgern überspannt wird. Hier sollen jetzt Trainingsflächen für die vom Polizeisportverein Basdorf angebotenen Kampfsportarten Ju Jutsu, Karate und Kickboxen geschaffen werden. Dafür werden zwei Hallen – eine große mit 480 m2 und eine kleinere mit 185 m2 - einschließlich der erforderlichen Sanitär- und Umkleidebereiche sowie Lagerflächen geschaffen.

 

Der PSV Basdorf hat mehr als 700 Mitglieder - davon rund die Hälfte Kinder und Jugendliche - mit den Sektionen Badminton, Budo, Gymnastik und Aerobic, Kraft und Fitness, Ju Jutsu, Karate und Kick Boxen, den Wandlitzer Pinguinen und Volleyball. Weitere Sportabteilungen befinden sich in Gründung bzw. könnten sich durch weitere Mitglieder vergrößern. Derzeit musste jedoch ein Aufnahmestopp verhängt werden, da wegen der aktuellen Hallenkapazitäten die Trainingszeiten begrenzt sind. Zurzeit trainieren die verschiedenen PSV-Sektionen in einer Halle in Wandlitz und Basdorf.

 

Um die eigenen Trainingszeiten optimaler gestalten zu können – für Ju Jutsu ist der PSV seit 2014 Landesstützpunkt - und auch anderen Vereinen aus der Gemeinde die Möglichkeit zur Nutzung der Hallen zu bieten, ist der jetzt geplante Umbau des ehemaligen Kasinos zu einer eigenen PSV-Sportstätte in Basdorf sinnvoll und wird nun mit ELER-Fördergeldern auch realisiert. Nicht nur der PSV Basdorf und der Vereinssport der Gemeinde profitieren davon. Auch das ehemalige Polizeischulgelände insgesamt erhält durch das Sporthallenprojekt einen weiteren wichtigen Entwicklungsimpuls als neues Basdorfer Quartier mit den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Soziales. Der Baubeginn für das PSV-Sporthallenprojekt ist für Januar 2018, die Fertigstellung für Februar 2019 geplant.

„Etwas Besseres als das hier geplante Sportprojekt kann diesem geschichtsträchtigen Ort nicht passieren“, so Landwirtschaftsminister Vogelsänger. „Hier sind Menschen gequält worden und umgekommen. Wir machen jetzt daraus einen Ort, wo junge Menschen eine Zukunft haben.“ Bürgermeisterin Jana Radant ergänzte, dass das ehemalige Kasino ist mit seinen angrenzenden Flächen sowohl ein Gebäude-, als auch ein Bodendenkmal sei. „Wir wollen hier an dieser Stelle in geeigneter Form auch an das größte Zwangsarbeiterlager in Brandenburg erinnern.“

 

 

 

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Hannah Kickel-Andrae aus Wandlitz mit Europaurkunde geehrt

(09.05.2017)

Europaminister Stefan Ludwig hat am 9. Mai in Potsdam 15 Bürgerinnen und Bürger des Landes mit der Europaurkunde ausgezeichnet. Damit ehrt das Brandenburger Europaministerium in jedem Jahr Brandenburgerinnen und Brandenburger, die sich in besonderem Maße um die europäische Integration verdient gemacht haben.

 

Eine der Europaurkunden ging in diesem Jahr an Hannah Kickel-Andrae aus Wandlitz, die von der Sozialdezernentin der Kreisverwaltung Barnim für die Ehrung vorgeschlagen wurde. Hannah Kickel-Andrae ist seit der Gründung des „Runden Tisch Willkommen“ in Wandlitz im Jahr 2012 aktiv engagiert bei der Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen, die in der Gemeinde Wandlitz ein neues Zuhause gefunden haben. Seit drei Jahren koordiniert die 61-jährige Kommunikationswirtin gemeinsam mit Diakon Peter Dudyka federführend die Arbeit der rund 40 ehrenamtlich Engagierten vor Ort, vertritt Wandlitz bei den Barnimer Vernetzungstreffen, sorgt für den Informationsfluss innerhalb der Willkommensinitiative und ist einer der zentralen Ansprechpartner in Wandlitz für den Landkreis Barnim.

 

Bei der Verleihung der Europaurkunden dankte Minister Ludwig Hannah Kickel-Andrae sowie den weiteren Ausgezeichneten: „Mit Ihrer ehrenamtlichen Arbeit machen Sie Europa täglich für die Brandenburgerinnen und Brandenburger erlebbar. Sie schaffen ein gutes Gefühl dafür, was mit Europa möglich ist. Sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft. Ihre Arbeit nützt besonders gegenwärtig, um gegen antieuropäisches Denken zu widerstehen. Unser Europa ist ein lebendiger Prozess der Menschen für Menschen.“

 

Für Hannah Kickel-Andrae kam die Europaurkunde eher unerwartet. „Ich muss gestehen, dass mir diese Auszeichnung bis dahin gar nicht bekannt war. Aber ich freue mich sehr über die Urkunde und sehe sie auch als eine Ehrung des Runden Tisches und unseres gesamten gemeinsamen Engagements.“

 

 

 

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Wandlitzer Wohnungsverwaltung zieht um

(17.03.2017)

Ab 27. März neues Domizil im Lehnschulzenhaus in der Kirchstraße 11

Seit mehr als neun Jahren hat das Team der Wandlitzer Wohnungsverwaltung seinen Sitz in der alten, vormals als Kita genutzten Villa in der Wandlitzer Thälmannstraße. Am 22. März rollt dort der Umzugswagen an, um Mobiliar und Akten der vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum neuen Domizil im ehemaligen Lehnschulzenhaus in der Kirchstraße 11 in Wandlitz-Dorf zu transportieren. „Ganz unbekannt ist der neue Standort für uns nicht“, so Olaf Stiller, „denn bereits von Januar 2006 bis in den Herbst 2007 hinein hatten wir dort unsere Büros.“ Da bereits am 21. März in der Thälmannstraße alles verpackt wird, kann die normal stattfindende Dienstags-Sprechstunde nur mit Einschränkungen durchgeführt werden kann.

Räume stehen im Erdgeschoss des ehemaligen Lehnschulzenhauses für die kommunale Wohnungsverwaltung zur Verfügung. Dies ist einer mehr als bisher. Denn in Kürze soll sich das sogenannte „WOV-Team“ um einen technischen Mitarbeiter erweitern. Dieser wird dann Ansprechpartner für die Mieterinnen und Mieter in den kommunalen Wohnungen sein, wenn es beispielsweise um Reparaturen oder die Behebung von Mängeln geht. Außerdem stehen der Kontakt zu Fachfirmen und die Koordinierung von umfassenden Instandsetzungsmaßnahmen auf der Aufgabenliste des zukünftigen Mitarbeiters.

Insgesamt verfügt die Gemeinde Wandlitz derzeit über einen Bestand von insgesamt 500 Mietwohnungen in allen Ortsteilen, wobei sich allein in Klosterfelde fast die Hälfte der Wohnungen befindet. Aufgrund der im Vergleich zum privaten Wohnungsangebot oftmals günstigeren Mietpreise sind die kommunalen Wohnungen sehr begehrt. „Wir haben derzeit eine Warteliste von fast 200 Personen“, so Olaf Stiller. Neben der Vermietung der kommunalen Wohnungen, Garagen und Gärten, der Abrechnung und Mietenbuchhaltung sind die Mitarbeiter der Wandlitzer Wohnungsverwaltung Ansprechpartner für die Mieter – auch wenn es beispielsweise einmal zu Streitigkeiten im Haus kommt. Außerdem gehört die Verwaltung und Vermietung der Gemeindezentren, zum Beispiel für Familienfeiern, in Prenden, Stolzenhagen, Schönwalde und Schönerlinde zu ihrem Aufgabenbereich.

Ab dem 27. März ist das Team Wohnungsverwaltung wieder für Mieter und Mietinteressenten am Standort in der Kirchstraße 11 erreichbar. Die neue Telefonnummer dort lautet: 033397-2882 0, Fax: 033397 2882-19, eMail: wohnungsverwaltung@wandlitz.de

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

Wandlitzer Leitbild: Vision für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde

(17.02.2017)

Leitbild ist nicht „in Zement gegossen“ und wird regelmäßig fortgeschrieben

Nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit, nach einer breit und intensiv geführten Diskussion in den unterschiedlichen kommunalen Gremien, in der Verwaltung und mit zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern liegt nun die Endfassung eines Leitbildes für die Gemeinde vor. In der Sitzung am 16. Februar wurde dieser „Fahrplan für die Zukunft“ mehrheitlich von den Gemeindevertretern beschlossen.

„Wir haben in einem breit angelegten basisdemokratischen Prozess eine Vorstellung für unsere künftige Entwicklung erarbeitet. Wir haben gemeinsam mit vielen Akteuren eine Vision entwickelt, Ziele definiert und damit eine Richtschnur für bevorstehende Entscheidungen von Politik und Verwaltung entworfen“, fasst Bürgermeisterin Jana Radant den Werdegang und das Ergebnis des jetzt vorliegenden Gemeinde-Leitbildes zusammen. „Das großartige Engagement im Rahmen des Leitbildprozesses hat gezeigt, wieviel Interesse, Kreativität und Gestaltungswillen nicht zuletzt auch bei vielen Bürgerinnen und Bürgern vorhanden ist und wir uns auch in Zukunft auf das Interesse und die Unterstützung unserer Bürger stützen können“, so Jana Radant.

Unter dem übergeordneten Leitgedanken „Aktiv, partnerschaftlich und zukunftsorientiert“ wurden insgesamt fünf sogenannte Leitthemen entwickelt, die die zentralen Handlungsfelder beschreiben, auf denen künftig das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung der Gemeinde liegen soll. Die fünf Leitthemen heißen:

  • gemeinsam einzigartig: Zusammenarbeit der Ortsteile – individuelle Stärken – gemeinsame Identität
  • engagiert und bürgernah: Bürgergemeinde mit sozialer Verantwortung
  • lebenswert für Jung und Alt: Wandlitz als Lebensort für alle Generationen
  • natürlich erholsam: Natur, Kultur und Tourismus in Wandlitz
  • nachhaltig produktiv: Wandlitz als Wirtschafts- & Arbeitsort

Aus diesen fünf Leitthemen, die als eng miteinander verknüpfte Teile eines Ganzen mit wechselseitigen Abhängigkeiten zu verstehen sind, wurden gemeinsam konkrete Leitziele und Handlungsfelder herausgearbeitet.

Mit dem jetzt vorliegenden ausformulierten Leitbild ist der Prozess jedoch nicht beendet. Vielmehr sollen jetzt die bereits für diverse Themenbereiche in der Verwaltung existierenden Entwicklungskonzepte daraufhin überprüft werden, ob sie mit dem Leitbild und seinen Zielsetzungen konform gehen. Außerdem gilt es, Prioritäten festzulegen und konkrete Projekte und Maßnahmen, die sich aus der Leitbilddiskussion ergeben haben, in die Praxis umzusetzen. Der AG Satzungen und Leitbild kommt dabei die Aufgabe zu, den Vertiefungs- und Umsetzungsprozess des Leitbildes zu begleiten und zu koordinieren. Die Fachausschüsse sind entsprechend ihrer Zuständigkeit für die Umsetzung der abgestimmten Maßnahmen und Projekte verantwortlich.

Festgelegt wurde, dass die Verwaltung gemeinsam mit den politischen Gremien einmal jährlich den Stand der Realisierung von definierten Leitbildzielen einschätzt. Und auch das Leitbild selbst ist kein statisches Instrument und nicht „in Zement gegossen“. „Ein Leitbild ist genau genommen nie fertig, sondern wird laufend weiterentwickelt“, so Jana Radant. Es soll fortgeschrieben werden, wenn sich Veränderungen oder Entwicklungen ergeben bzw. geänderte Sichtweisungen einen Anpassungsbedarf sinnvoll und erforderlich machen.

 

 

 

 

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Schnelles Internet für Klosterfelde, Prenden und Zerpenschleuse

(27.01.2017)

Breitbandausbau startet in diesem Jahr

Nach Informationen der Deutschen Telekom soll in diesem Jahr in Klosterfelde, Prenden und Zerpenschleuse der Ausbau der kabelgebundenen Breitbandversorgung beginnen. Die Arbeiten werden weit bis ins Jahr 2018 dauern, da das jetzige Telefonnetz überbaut werden muss.

Bei einem Termin im Wandlitzer Rathaus am 26. Januar informierten Techniker der Deutschen Telekom über den schon länger angekündigten, dann aber doch mehrfach verschobenen Ausbaubeginn des Breitbandnetzes in den drei Wandlitzer Ortsteilen und die jetzt demnächst anstehenden nächsten Arbeitsschritte. Danach ist vorgesehen, spätestens im Mai mit den Arbeiten zu beginnen und zunächst insgesamt rund 30 neue Verteilerkästen zu errichten. „Wir werden in diesem Jahr die notwendigen neuen Kabelverzweigerkästen in den Ortsteilen aufstellen und parallel mit den Tiefbauarbeiten und der Verlegung der Kupferstrecken beginnen “, so Frank Schulakowski, zuständiger Planer seitens der Telekom für den Breitbandausbau in den drei Wandlitzer Ortsteilen. Der Frage nach der Möglichkeit, den Ausbau in Glasfaser zu realisieren, erteilte der Telekomplaner eine Absage. „Der Kupferkabel-Ausbau ist gängiger Standard. Ein Ausbau mit Glasfaser bis ins Haus würde eine komplett neue Hauserschließung notwendig machen und ist aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu realisieren.“

Teilnehmer an der Informationsrunde im Wandlitzer Rathaus waren dennoch hoch erfreut über die Ankündigung der Telekom. Rüdiger Thunemann, Geschäftsführer der WITO Barnim und Breitbandverantwortlicher des Landkreises: „Wir begrüßen die Ausbauentscheidung der Telekom sehr. Die Bürger in Klosterfelde, Prenden und Zerpenschleuse haben sich schon lange den Ausbau einer kabelgebundenen Breitbandversorgung gewünscht und diese Forderung auch gegenüber der WITO immer wieder bekräftigt.“ Und auch Bürgermeisterin Dr. Jana Radant sagte der Telekom alle notwendige Unterstützung bei den jetzt anstehenden Arbeiten zu. Denn neben der Festlegung der bestmöglichen Standorte für die geplanten Verteilerkästen, geht es darum, zu schauen, wo und in welchen Straßen bereits Leerrohre liegen, die von der Telekom genutzt werden können, um notwendige Tiefbauarbeiten möglichst in Grenzen zu halten.

Einen wichtigen Hinweis gibt die Telekom schon jetzt an interessierte Bürger in den drei Wandlitzer Ortsteilen: Nur Haushalte, die auch bisher schon einen kabelgebundenen Telefonhausanschluss haben, werden zu gegebener Zeit auch mit DSL versorgt werden können. Haushalte, die über keinen solchen Anschluss verfügen, müssen aktiv werden und ihr Interesse bei der Telekom anmelden.Telekom, Gemeindeverwaltung und Ortsvorsteher haben abschließend vereinbart, auch zukünftig einen engen Informationsaustausch aufrecht zu erhalten.

 

 

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Wandlitzer Verwaltung legt Fährprojekt zunächst einmal ad acta

(14.11.2016)

Private Eigentumsverhältnisse verhindern touristisch vielversprechendes Vorhaben  auf dem Wandlitzsee

Erholung im, am und auf dem Wasser hat schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts Tradition in Wandlitz. Gestern wie heute strömen an schönen Sommerwochenenden Tausende Ausflügler in die Gemeinde, um den Tag an einem der Seen zu verbringen. Bootspartien auf dem Wasser haben dabei schon immer eine Rolle gespielt. So bot z.B. das neben dem Wandlitzer Strandbad gelegene Ausflugslokal „Seekrug“ bereits in den 20er Jahren ein kleines Schiff zur Unterhaltung seiner Gäste an.

 

Die Idee eines Bootes oder Fahrgastschiffes auf dem Wandlitzsee stand seitdem immer wieder auf den gemeindlichen Tagesordnungen. 1997 griff die damals noch selbständige Gemeinde Wandlitz sie in einem neuen Konzept zur Entwicklung des Tourismus auf. „Leider  wurde dieses sehr interessante Tourismuskonzept in den folgenden Jahren nicht oder nur geringfügig umgesetzt“, bedauert Bürgermeisterin Jana Radant. 2005 forderte der Wandlitzer Ortsbeirat in einem Grundsatzbeschluss zur Entwicklung des historischen Ortskerns die perspektivische Einrichtung einer Fährverbindung und in der 2012 durch die Gemeindevertretung Wandlitz beschlossenen Erholungsortentwicklungskonzeption wurde die Schaffung einer Fähre auf dem Wandlitzsee erneut vorgeschlagen. Auch der Landesfachbeirat für Kur- und Erholungsorte sprach sich nach seinem Besuch im August 2012 zur Stärkung des Barnim Panoramas als touristischer Anziehungspunkt ganz ausdrücklich für eine Fährverbindung auf dem Wandlitzsee aus.

 

Mit dem privaten Eigentümer des Sees konnte die Verwaltung 2014 eine vorvertragliche Vereinbarung schließen, die u.a. eine erweiterte Nutzung der Fähre für Rund-, Themen- und Kaffeefahrten, Hochzeiten beinhaltete. Eine Benutzung als Partyschiff war schon in diesem Vorvertrag ausdrücklich ausgeschlossen.

Nach einer zunächst erfolglosen öffentlichen Ausschreibung konnte man im Herbst 2015 mit einem Berliner Unternehmen einen potentiellen Partner für das Fährprojekt gewinnen. Sogar die Zusage für eine Leader-Förderung für den Bau eines neuen Schiffes nach Wunsch und Maßgabe der Wandlitzer lag vor. Beste Voraussetzungen also für die Projektrealisierung.

 

Die Wandlitzer Gemeindeverwaltung bemühte sich in den letzten Monaten sehr intensiv, mit dem Seebesitzer eine Vereinbarung zu treffen, um einen regelmäßigen Schiffsverkehr auf dem See zu ermöglichen. „Es wurden wegen der geäußerten Bedenken zu einer möglichen Lärmbelästigung der Seeanlieger Konzeptanpassungen vorgenommen“, so Jana Radant. Danach sollten 3 – 4 Fährfahrten am Tag mit einer Laufzeit von ca. einer Stunde stattfinden. Ab 18 Uhr sollte das Schiff an der Jugendherberge fest vor Anker liegen. Lediglich einige wenige Sonderfahrten, im Wesentlichen Kaffeefahrten, sollten zusätzlich angeboten werden. Abendliche Fahrten mit Musik auf dem Außendeck wurden ausgeschlossen.

„Der Seeeigentümer akzeptiert leider auch die deutlich reduzierte Konzeption nicht und hält weiter an der Begründung fest, der Fokus des Betreibers läge auf Partys und Events und nicht auf dem Fährbetrieb“, so die Bürgermeisterin. Damit muss das Fährprojekt für den Wandlitzsee wohl zunächst einmal ad acta gelegt werden. „Es ist wirklich schade, dass unserer Gemeinde ein so vielversprechendes Vorhaben zur Entwicklung des Tourismus verwehrt bleibt. Insbesondere auch viele unserer älteren Mitbürger hätten dadurch die Möglichkeit gehabt,  den Wandlitzsee auf besondere Art und Weise zu genießen. Aber die privaten Eigentumsverhältnisse des Sees ermöglichen uns nicht, dieses Vorhaben umzusetzen“, bedauert die Wandlitzer Verwaltungschefin.

 

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Aktiv, partnerschaftlich und zukunftsorientiert

(06.10.2016)
Entwurf für neues Wandlitzer Leitbild vorgestellt  

„Aktiv, partnerschaftlich und zukunftsorientiert“ – das ist der Leitgedanke für das neue Leitbild der Gemeinde Wandlitz, das jetzt in ausformulierter Form als rund 20-seitiger Entwurf vorliegt. Am 6. Oktober wurden im Rahmen einer öffentlichen Plenumsveranstaltung im „Goldenen Löwen“ die zentralen Inhalte dieses Zukunftsbildes für die Gemeinde vorgestellt und diskutiert. Ob und wo es noch Änderungs- oder Ergänzungsbedarf geben könnte und wie die nächsten Schritte aussehen, waren weitere Aspekte der rund zweistündigen Veranstaltung.   

Seit dem Gemeindevertreterbeschluss im April 2015 zur Erarbeitung eines Leitbildes für die Gemeinde wurden in den vergangenen Monaten im Rahmen eines breit angelegten basisdemokratischen Prozesses die Inhalte und Themen des jetzt vorliegenden Leitbildentwurfes herausgearbeitet. Politik, Verwaltung, Ortsbeiräte und engagierte Bürger - rund 350 Beteiligte gab es insgesamt - setzten sich in Leitbildcafès, Workshops, Arbeitskreisen und zwei öffentlichen Forumsveranstaltungen mit den Fragestellungen auseinander, für welche Qualitäten die Gemeinde heute schon steht, wo es Schwächen gibt und welche Entwicklungspfade in der Zukunft eingeschlagen werden sollen. Rund 100 Fragebögen wurden von Bürgerinnen und Bürgern ausgefüllt und lieferten weiteren inhaltlichen Input zum Leitbild. „Das ist Ihr Leitbild, das Sie gemeinsam erarbeitet haben. Es spiegelt die Ergebnisse des offenen Beteiligungsprozesses wider“, präsentierte Henrik Michalski von der Brandenburgischen Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH aus Potsdam den Leitbildentwurf. Gemeinsam mit seiner Kollegin Ulrike Milstrey hatte er das Projekt moderierend begleitet und die Ergebnisse zusammengefasst.   

Der Leitgedanke soll die Maxime für die künftige Entwicklung der Gemeinde sein. Dabei steht „aktiv“ für den Gestaltungswillen, die vielfältigen Entwicklungspotentiale der Gemeinde selbstbewusst zu nutzen und aktiv zu steuern. „Wir sehen uns als starken Partner in einer vernetzten Region und setzen auf die Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden, dem Landkreis Barnim und der Metropole Berlin“, so die Formulierung im Leitbild. Außerdem soll dafür Sorge getragen werden, dass sich jeder Gemeindeortsteil mit seinen historischen Besonderheiten und individuellen Qualitäten und Stärken optimal weiterentwickeln kann. „Zukunftsorientiert“ sieht sich die Gemeinde, weil gesellschaftliche Entwicklungen, wie z.B. der demographische Wandel oder die Energiewende, in der Verwaltung frühzeitig aufgegriffen werden sollen.

Der Leitgedanke „Aktiv, partnerschaftlich und zukunftsorientiert“ setzt sich in fünf Leitthemen fort, die die zentralen Handlungsfelder beschreiben, auf denen künftig das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung der Gemeinde liegen soll. So sind unter dem Leitthema „Nachhaltig produktiv“ vier unterschiedliche Leitziele formuliert. Zum Beispiel soll die Gemeinde als attraktiver Wirtschaftsstandort profiliert werden, um u.a. attraktive Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. „Dabei sollen insbesondere kleine, innovationsfreudige Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen aus den Bereichen Technologie, Gesundheit, Energie, Kreativwirtschaft und Tourismus im Fokus stehen“, erläuterte Ulrike Milstrey.

Unter dem Leitthema „engagiert und bürgernah“ finden sich Zielsetzungen und Ideen, die Themen Weltoffenheit und Toleranz weiter zu befördern und die kommunale Demokratie zu stärken. Die Verwaltung soll als zentraler Dienstleister für die Bürger sowie als wichtigste Schnittstelle zwischen der Ebene der Politik und dem bürgerlichen Alltag weiterentwickelt werden. Auf Seiten der Bürger sollen ziviles Engagement, Verantwortung für das Gemeinwesen und gesellschaftliche Teilhabe gestärkt und gefördert werden.

Ein weiteres Leitthema ist überschrieben mit „lebenswert für Jung und Alt“ und beschreibt, wie sich Wandlitz als familienfreundlicher, für unterschiedliche Zielgruppen und Generationen offener und sozial gerechter Wohnort mit hoher Lebensqualität entwickeln soll. Last not least sind unter dem Leitthema „natürlich, erholsam“ u.a. die Zielsetzungen definiert, die Gemeinde als Reiseziel für den sanften Natur- und Aktivtourismus zu positionieren und als Naturpark-Kommune den Naturschutz sowie den Erhalt des Landschaftsbildes aktiv zu unterstützen.

Diskussionsbedarf ergab sich bei der Plenumsveranstaltung am 6. Oktober u.a. zu den Fragestellungen, ob das jetzt im Entwurf vorliegende Leitbild möglicherweise zu allgemein formuliert sei, ob nicht Prioritäten gesetzt werden müssten und wie die nächsten Schritte aussehen sollten. Eine Priorisierung von Leitthemen oder -zielen erscheint zumindest aus Sicht von B.B.S.M. nicht sinnvoll. „Die herausgearbeiteten Leitbildthemen stehen gleichberechtigt nebeneinander. Eine Priorisierung macht erst Sinn in einem nächsten Schritt, nämlich auf Projektebene“, erläuterte Henrik Michalski. Dass das jetzt vorliegende Leitbild nicht zu allgemein formuliert sei erläuterte er anhand der Einordnung in die unterschiedlichen kommunalen Planungs- und Aktionsebenen. Danach ist ein Leitbild als oberste und unkonkreteste Planungsstufe zu verstehen. „Ein Leitbild ist immer eine Gratwanderung zwischen zu allgemein und zu konkret. Es sollen Grundzüge und Leitlinien benannt werden, aber ein Leitbild kann kein Entwicklungskonzept und keine Fachplanung ersetzen“, so der B.B.S.M.-Berater.

Als nächstes steht jetzt eine abschließende redaktionelle Überarbeitung des Leitbild-Entwurfes in Verantwortung der zuständigen Arbeitsgruppe Satzung und Leitbild an. Bürgerinnen und Bürger, die noch Anmerkungen haben oder etwas ergänzen möchten, haben dazu noch bis zum 15. November 2016 Gelegenheit. Anmerkungen bitte per Mail schicken an gisela.peter@wandlitz.de. In der ersten Sitzung der Gemeindevertretung des nächsten Jahres soll dann die Beschlussfassung des neuen Leitbildes auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Informationen zum Thema Leitbild sowie den Leitbild-Entwurf finden Interessenten auf der gemeindlichen Internetseite www.wandlitz.de
 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

Start frei für die Basdorfer Gärten

(05.10.2016)
Staatssekretärin Ines Jesse übergibt Darlehensvertrag über 9,2 Millionen Euro

Eine Grundsteinlegung im klassischen Sinn wie bei Neubauvorhaben gab es am 5. Oktober auf dem ehemaligen Areal der Polizeifachhochschule in Basdorf nicht. Dafür ein offizielles „Start frei für die Basdorfer Gärten“ mit Landesunterstützung. Ines Jesse, Staatssekretärin im brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, (MIL) war gekommen und hatte für das bisher größte Investitionsprojekt der Gemeinde einen Darlehensvertrag im Gepäck. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt liegen bei immerhin 15,9 Millionen Euro. 9,2 Millionen Euro davon stellt das Land als zinsloses Baudarlehen bereit. „Dank des großen Engagements der Gemeinde werden aus den ehemaligen Kasernen attraktive Gebäude mit einem guten Angebot für bezahlbaren Wohnraum. Wandlitz trägt dazu bei, den angespannten Wohnungsmarkt im nördlichen Berliner Umland zu entlasten,“ lobte die Staatssekretärin. Immerhin sollen 78 der insgesamt 104 Wohnungen, die in den zwei ehemaligen Kasernenblöcken entstehen, mietpreisgebunden sein. 39 Wohnungen werden für Personen mit Wohnberechtigungsschein vorgehalten, weitere 39 Wohnungen für potentielle Mieter, deren Einkommen maximal 40 Prozent über der Grenze für einen Wohnberechtigungsschein liegt. Nur 26 Wohnungen werden ohne Belegungsbindung frei vermietet.

Staatssekretärin Ines Jesse sieht die Gemeinde Wandlitz mit dem Bauvorhaben „Basdorfer Gärten“ als positives Beispiel und wünscht sich zahlreiche Nachahmer im Land. Der soziale Wohnungsbau sei wieder im Fokus auf Bundes- und Landesebene - nach vielen Jahren der Vernachlässigung. Bis 2019 stehen allein in Brandenburg 100 Millionen Euro bereit, mit denen das Land den sozialen Wohnungsbau wieder ankurbeln möchte.

Peter Zielonkowski vom Planungsbüro van geisten.marfels architekt skizzierte die Herausforderungen, die sich aus Architektensicht beim Umbau der ehemaligen Kasernenblöcke in Wohnraum stellen: „Man muss beim sozialen Wohnungsbau Kompromisse machen.“ Es sei ein manchmal ziemlich steiniger Weg, innerhalb des Kostenrahmens eine vernünftige Lösung zu finden. Persönlich freue er sich aber über diese Herausforderung. „Endlich mal wieder sozialer Wohnungsbau, nachdem jahrelang immer schicker und immer teurer gebaut wurde“, so Zielonkowski.

Das Ergebnis des aufwändigen und in etlichen Besprechungen abgestimmten Umbauprojektes: In jedem der zwei Blöcke werden jeweils 52 Wohnungen zwischen 47 und 118 Quadratmetern entstehen. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon bzw. über einen Garten im Erdgeschoss.

Norbert Illiges, Geschäftsführer der BEG, Basdorf Entwicklungsgesellschaft, betonte die Bedeutung des Bauprojektes „Basdorfer Gärten“ für die Entwicklung des Gesamtareals. „Es ist wichtig, dass hier sichtbar etwas passiert. Die Gemeinde ist mit diesem Projekt ein Eisbrecher, der andere Investoren ermutigen wird“, formulierte er. Die Neueröffnung des REWE Green Buildings am 10. November setze ebenfalls ein wichtiges Zeichen.

 

 

 

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„Deckenfest“ für neues Funktionsgebäude in Wandlitz

(29.09.2016)

Nach langer Vorlaufzeit jetzt zügiges Baugeschehen  

Bei der Grundsteinlegung Anfang Juni hatte Bürgermeisterin Jana Radant das Projekt `Neues Funktionsgebäude am Schulstandort Wandlitz´ noch unter das Motto „Gut Ding braucht Weile“ gestellt. Denn der Beginn der ersten Planungen kann immerhin auf das Jahr 2008 zurückdatiert werden. Nur knappe vier Monate nach der Grundsteinlegung konnte gestern auf der Baustelle an der Prenzlauer Chaussee mit dem sogenannten Deckenfest bereits der nächste erfolgreich abgeschlossene Bauabschnitt gefeiert werden.

Die Rohbauarbeiten an dem Zweigeschosser sind beendet, sämtliche Innenwände sind gezogen und die Raumaufteilung ist bereits gut zu erkennen. Das Dach ist dicht und weil es ein betoniertes Flachdach ist und es keinen gezimmerten Dachstuhl gibt, wurde in Wandlitz auch kein Richt-, sondern ersatzweise ein Deckenfest gefeiert. Aber ob Richt- oder Deckenfest, der obligatorische Nageleinschlag und ein Richtspruch durfte auch beim neuen Funktionsgebäude nicht fehlen. Denn beides gilt traditionell als eine Art Segen für das neue Bauwerk und seine zukünftigen Nutzer.

Wenn die Bauarbeiten in dem jetzt vorgelegten Tempo weitergehen, dürfte die geplante Fertigstellung des Gemeinschaftsgebäudes für Schulhort und Fußballer bis Herbst 2017 machbar sein. Dann wird es vier neue Gruppenräume für die Hortkinder der Wandlitzer Grundschule geben sowie für die Sportler vier Umkleideräume mit Dusch- und Waschräumen. Außerdem vorgesehen sind ein Schiedsrichter-, ein Gemeinschaftsraum sowie Lagerräume für Gerätschaften, die für die Pflege des Sportplatzes und den Sportbetrieb  selbst benötigt werden.

Insgesamt 1,9 Millionen Euro sind im Gemeindehaushalt für den Bau des Funktionsgebäudes inklusive Zuwegung zur Schule und Anlage der Außenanlagen eingeplant. 25.000 Euro davon konnte der 1. FV Eintracht Wandlitz als Fördersumme beim Kreissportbund akquirieren.

Sven Roos, Präsident der Eintracht-Fußballer, zeigte sich hocherfreut über den schnellen Baufortschritt: „Wir sind ganz positiv überrascht, dass das Ganze jetzt schon so weit ist.“ Bei einem ersten Rundgang durch den Rohbau überzeugte er sich vom Raumangebot. „Die Kapazitäten sind gut und ausreichend für vier Mannschaften gleichzeitig.“

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Entwurfsplanung für „Basdorfer Gärten“ beschlossen

(06.08.2016)

Insgesamt  104 Wohnungen zu  bezahlbaren Mietpreisen vorgesehen

Am 21. Mai 2015 fiel in einer Sondersitzung der Gemeindevertreter mit Mehrheitsvotum der Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des Wohnprojektes „Basdorfer Gärten“ auf dem ehemaligen Polizeischulareal. Damit war der Weg bereitet  für das ehrgeizigste und bisher größte kommunale Investitionsprojekt. Immerhin rund 16 Millionen Euro sind für den Umbau von zwei ehemaligen Kasernengebäuden zur Wohnnutzung mit insgesamt 104 Wohnungen veranschlagt.

 

14 Monate später wurde jetzt in der Gemeindevertretersitzung am 21. Juli die Entwurfsplanung beschlossen. Nach einem EU-weiten Ausschreibungsverfahren war das Potsdamer Planungsbüro van geisten. marfels architekten beauftragt worden. In enger Abstimmung und in etlichen Besprechungen mit dem Bauamt, dem Vorsitzenden des Bauausschusses und den für dieses Projekt zuständigen Baupaten Thomas Bierwirth und Jörg-Peter Rosenfeld wurde das aufwändige Umbauvorhaben geplant. Wichtige Impulse und Hinweise kamen außerdem aus der gemeindlichen Wohnungsverwaltung, die mögliche Mieterwünsche und -bedürfnisse aus ihrer langjährigen Erfahrung genau kennt.

 

Insgesamt werden in den beiden ehemaligen Kasernenblöcken 104 Mietwohnungen in jeweils vier Vollgeschossen entstehen. Um das zu realisieren, wird einerseits das ehemalige Kellergeschoss zum Wohngeschoss umgenutzt. Außerdem wird die bisherige Dachkonstruktion komplett erneuert und in Kombination mit einer entsprechenden Aufmauerung ein 4. Vollgeschoss hergestellt. Insgesamt sind in jedem Wohnblock neun Zweiraum-Wohnungen, 25 Dreiraum-Wohnungen, 12 Vierraumwohnungen bis 90 m2, drei Vierraum-Wohnungen ab 90 m2 und drei rollstuhlgerechte Wohnungen vorgesehen. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon bzw. im Erdgeschoss über eine Terrasse. 71 % der Wohnungen werden barrierefrei geplant. Damit wurde die ursprünglich gesetzte Zielstellung von 65 % Barrierefreiheit sogar übererfüllt.

 

Die Gemeinde  setzt mit ihrem Großprojekt „Basdorfer Gärten“ ein starkes Zeichen im Bereich des sozialen Wohnungsbaus. Denn die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist in Wandlitz weiterhin hoch und die Warteliste in der kommunalen Wohnungsverwaltung lang. Insbesondere viele ältere Menschen, junge Menschen am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn, Alleinstehende oder auch Familien mit geringem Einkommen finden auf dem privaten Wohnungsmarkt oftmals keine passenden Angebote. Im Wohnprojekt „Basdorfer Gärten“ sind deshalb 37,5 % der Mietwohnungen für Personen mit Wohnberechtigungsschein vorgehalten. Ebenfalls 37,5 % der Wohnungen ist für die Mieterkategorie gedacht, die die Einkommensgrenzen für einen Wohnberechtigungsschein bis zu 40 % überschreitet. Und 25 % der Wohnungen werden frei, d.h. ohne Belegungsbindung vermietet. Die Kaltmieten betragen je nach Kategorie 5,43 Euro, 6,50 Euro oder 8 Euro je Quadratmeter.

 

Eine rege Diskussion ergab sich sowohl im Basdorfer Ortsbeirat als auch in den beteiligten Ausschüssen beim Thema Fassadengestaltung. Zur Auswahl standen zwei Varianten: Eine eher schlichte, feingliedrige und farblich homogene sowie eine zweite Variante mit einem farblich abgesetzten Erdgeschoss und ebenfalls farbigen Balkon- und Treppenhauselementen. Letztendlich verständigte man sich in der Gemeindevertretersitzung am 21. Juli auf die farbige Variante. 

 

Für das Bauprojekt „Basdorfer Gärten“ ist ein Investitionsvolumen von insgesamt 15,8 Millionen Euro geplant. Rund 6,6 Millionen Euro davon werden aus gemeindlichen Eigenmitteln finanziert. Die Summe von 9,2 Millionen Euro soll über ein zinsloses Darlehen mit einer Laufzeit von 20 Jahren gemäß der neuen Mietwohnungsbauförderrichtlinie des Landes Brandenburg finanziert werden. Der Umbau des ersten Hauses wird voraussichtlich im Sommer 2017 beginnen. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Übergabe der ersten 52 Wohnungen im Jahr 2018 erfolgen.

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Bürgerempfang und Dorffest in Prenden

(28.07.2016)

Pitchen und Putten, Ehrung von Ehrenamtlern u.a.m. auf dem Golfplatz  

 

Für Samstag, den 20. August, lädt die Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant zum diesjährigen Bürgerempfang ein. Nach Zerpenschleuse im vergangenen Jahr ist dieses Mal Prenden der Ausrichtungsort. Unter dem Motto  „Aufschlag in Prenden“ hat sich die Bürgermeisterin einen sehr sportlichen Veranstaltungsort ausgesucht: das weitläufige  Prendener Golfplatzareal. „Und das nicht ohne Hintergrund, denn 2016 ist mit der Fußball-EM und den gerade begonnenen Olympischen Spielen ein mehr als sportliches Jahr. Hinzu kommt, dass Golf in Rio de Janeiro nach 112 Jahren erstmals wieder olympische Disziplin ist. Da passt unsere ausgewählte Location doch perfekt“, so die Verwaltungschefin. Außerdem ist auch die Gemeinde Wandlitz mit ihren rund 60 Sportvereinen ebenfalls eine sportliche Kommune. Der Bürgerempfang ist eingebettet in das traditionelle Prendener Sommerfest, das bereits am Freitagabend mit der Sängerin Angelika Weiz seinen Auftakt am Bauersee macht und am Sonntag sein berühmt-berüchtigtes Seifenkistenrennen abhält.

 

Beginn des Bürgerempfangs ist am Samstagnachmittag um 15 Uhr. Die Bürgermeisterin hofft, dann nicht nur viele Prendener, sondern auch Bürger aus den anderen Gemeindeortsteilen zu Musik, Kaffee und Kuchen und zum gemeinsamen Beisammensein auf dem Golfplatz begrüßen zu können. Gäste des Bürgerempfangs können dort auf geführten Rundgängen über die Golfanlage „Golfe live“ erleben und sich an Aktiv-Stationen beteiligen. „Pitchen“ und „Putten“ oder auch der Abschlag auf der Driving Range können ausprobiert werden. Schläger und Bälle werden gestellt. Wer es nicht ganz so sportlich angehen möchte, holt sich Tipps der Greenkeeper zur Rasenpflege oder lässt sich den Maschinenpark erklären. Und traditionell wird die Bürgermeisterin ihre Gäste auch über wichtige Themen und Projekte aus der Gemeinde informieren und gemeinsam mit den Ortsvorstehern und Ortsvorsteherinnen  verdiente Ehrenamtler auszeichnen.

 

Vor dem Bürgerempfang wird es ab 12 Uhr auf dem Prendener Festplatz Sport und Spiele geben. Eingeladen sind hier insbesondere auch Familien mit Kindern, um bei kreativen Aktionen wie z.B. Schubkarrenslalom oder Teppenweitwurf, zu punkten. Nach dem Bürgerempfang feiert Prenden ab 19 Uhr mit Pop und Rock und großem Höhenfeuerwerk weiter. „Ich denke, der Bürgerempfang und das Dorffest bieten eine gute Gelegenheit, die vielseitigen Facetten unseres schönen Ortsteils Prenden kennen zu lernen“, wirbt die Bürgermeisterin.

 

Bürgerempfang der Gemeinde Wandlitz, Samstag, 20. August, ab 15 Uhr auf dem Golfplatz Prenden, Waldweg 3 in Prenden

 

 

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Neues Kapitel in der Geschichte von Zerpenschleuse aufgeschlagen

(17.06.2016)

Langer Trödel nach fast 100 Jahren wieder schiffbar

Ein wahrhaft historischer Tag: Seit dem 16. Juni ist der „Lange Trödel“ in Zerpenschleuse nach fast einem Jahrhundert Dornröschenschlaf wieder schiffbar. Mit einem stimmungsvollen Fest an dem neu entdeckten Festplatz direkt an der Schleuse, mit gefühlt allen Bürgerinnen und Bürgern des Ortes, mit Politikern von Bund, Land und aus der Region sowie zahlreichen anderen Gästen wurde dieser zukunftsweisende Tag offiziell gewürdigt und mehr als angemessen gefeiert. Landrat Bodo Ihrke ließ es sich bei der Eröffnungsfeier als Vorsitzender der WIN AG nicht nehmen, höchstpersönlich um 16.16 Uhr den entscheidenden Knopf in der Schleusen-Steuerzentrale zur ersten offiziellen Öffnung der Schleusentore zu drücken. Ein Korso aus zahlreichen kleinen und größeren Booten, die Schippelschute aus der Marina Marienwerder und die eigens aus Oranienburg angereiste historische Staatsyacht `Sehnsucht´ mit dem Großen Kurfürst samt Gefolge an Bord gaben den optischen, vielfaches Schiffshupen und Kanonendonner den akustischen Rahmen für das bunte Geschehen.

 

Der historische Finowkanal ist mit der offiziellen Eröffnung des „Langen Trödels“ nun wieder auf voller Länge schiffbar. In einer fast rekordverdächtigen Bauzeit von zweieinhalb Jahren wurde der 1924/25 zugeschüttete Abschnitt zwischen Liebenwalde und dem Oder-Havel-Kanal bei Zerpenschleuse wieder reaktiviert. Eine neue Schleuse in Zerpenschleuse, zwei Klappbrücken - eine davon in Liebenwalde - und eine Hubbrücke ermöglichen jetzt freie Fahrt für Freizeitkapitäne. Insgesamt 15,6 Millionen Euro wurden dafür investiert. Das Land Brandenburg beteiligte sich mit elf Millionen Euro Fördermitteln an dem Projekt. „Das ist eine Menge Geld. Aber ich bin davon überzeugt, dass es gut angelegt ist“, sagte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber in seinem Grußwort bei der Eröffnungsfeier. Denn für den Tourismusstandort Brandenburg sei der Wassertourismus, so der Wirtschaftsminister, ein bedeutender Wachstumstreiber. „Nicht nur für Bootsfahrer ist die Region um eine Attraktion reicher. Auch Technikliebhaber werden bei der neuen Schleusenanlage und den Brücken voll auf ihre Kosten kommen“, unterstrich Albrecht Gerber.

 

Schon vor mehr als 250 Jahren war der Finowkanal und damit auch der „Lange Trödel“ ein bedeutender Standortfaktor für die ganze Region und die Lebensader von Zerpenschleuse. Damals waren es vor allem Metallbetriebe, die sich am Wasser ansiedelten. Heute sind es in erster Linie Touristen, die vom Wasser angezogen werden. „Das schafft neue Jobs - in der Gastronomie, im Handwerk und in weiteren Branchen. Ich bin mir sicher: Der Lange Trödel wird dazu kräftig beitragen“, so Minister Gerber. Und auch Bürgermeisterin Jana Radant wies in ihrem Grußwort auf die Chancen für den nördlichsten Ortsteil der Gemeinde hin, die sich jetzt bieten: „Ab heute wird der `Lange Trödel´ Gäste auf dem Wasser in den Ort spülen und ein Mehr an Leben und Aktivität in den Ort bringen. Ich lade Sie ein, die Chancen zu nutzen, die die Eröffnung des Trödels mit sich bringt. Beteiligen Sie sich und machen Sie unser Dorf noch schöner.“

 

Die Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg (WIN AG) wurde 2003 gegründet. Mitglieder sind die drei Landkreise Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin, die Städte Eberswalde, Liebenwalde, Neuruppin, Oranienburg, Templin und die Gemeinde Wandlitz. Mit der Wiederschiffbarmachung des Langen Trödels ist die WIN-Initiative ihrem Ziel, ein zusammenhängendes touristisches Wasserstraßenrevier mit einer Gesamtlänge von 345 Kilometern im Norden Brandenburgs und in Süd-Mecklenburg zu vernetzen, ein gutes Stück näher gekommen.

 

Die gemeinde- und landkreisübergreifende Zusammenarbeit beim WIN-Projekt „Langer Trödel“ war nicht nur in der Sache erfolgreich, sondern auch ein bemerkenswertes Beispiel für eine Kooperation, die kein „hüben und drüben“ kannte. „Die Arbeit an dem gemeinsamen Projekt und für die gemeinsame Sache über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg hat während der ganzen Jahre durchweg gut funktioniert“, betonte nicht nur Bürgermeisterin Jana Radant.

 

Und auch das Eröffnungsfest in Zerpenschleuse am 16. Juni und seine Vorbereitung gaben ein plakatives Beispiel von guter und professioneller Zusammenarbeit, Schnelligkeit, Flexibilität, der Fähigkeit zur Improvisation und vielen ungeahnten Talenten. Ein herzlicher Dank von dieser Stelle an alle Beteiligten aus Zerpenschleuse und darüber hinaus, die diesen Tag mit ihrem Engagement und ihrer guten Laune zu einem ganz besonderen Dorffest machten. Es scheint, dass mit der Trödel-Eröffnungsfeier eine neue Tradition des Schleusenfestes in Zerpenschleuse aus der Taufe gehoben wurde.  

 

 

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Infoabend zur künftigen Unterbringung von Flüchtlingen in Ützdorf

(06.05.2016)

Gemeindeverwaltung lädt am 10. Mai ein

Noch in diesem Jahr soll das ehemalige katholische Schwesternheim Sankt Afra in Ützdorf als Übergangswohnheim für die Unterbringung von insgesamt 46 Flüchtlingen  genutzt werden. Für Dienstag, den 10. Mai, lädt die Wandlitzer Verwaltung deshalb die Anwohner aus Ützdorf und Lanke zu einer Einwohnerversammlung um 19 Uhr in den Garten der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft in der Wandlitzer Straße 4 ein. Vor Ort werden neben der Wandlitzer Bürgermeisterin, Dr. Jana Radant, die Landkreisdezernenten Matthias Tacke und Silvia Ulonska über den Stand der Flüchtlingsbetreuung im Landkreis allgemein sowie das konkrete Wohnprojekt in Ützdorf informieren und Fragen beantworten. Der Betreiber des künftigen Übergangswohnheims wird sein Betreuungskonzept vorstellen und für Interessenten einen Rundgang durch das Haus anbieten.

 

Ab 1926 diente die ursprünglich privat genutzte Villa Fürstenberg als Ferienheim für Kinder und Jugendliche. Ordensschwestern des St. Afra-Stifts aus Berlin sorgten für das Wohl der jugendlichen Gäste. Den Einwohnern von Ützdorf und Lanke wurden von den katholischen Ordensschwestern ab 1929 auch Nähkurse angeboten. In der NS-Zeit wurden das Kinderheim und die Nähschule aufgelöst und die Rote Armee richtete sich kurzzeitig dort ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen die Schwestern das Haus wieder in Besitz. Sie nahmen heimatvertriebene Ordensschwestern auf und boten für Ützdorf und die Nachbarorte ambulante Krankenpflege an, gaben Religionsunterricht und arbeiteten in der Mütterberatung. Ab 1949 diente das Gebäude als Altersheim für Ordensleute. Nach der Wende erfolgte 1993 eine gründliche Renovierung des Hauses. Bis zu seinem Verkauf vor einigen Jahren diente es als Gäste-Herberge und wurde von Ordensschwestern des St. Afra-Stifts und weltlichen Mitarbeitern betrieben.

 

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„Waldsiedlung Wandlitz – Eine Landschaft der Macht"

(21.04.2016)

Presseeinladung zur Eröffnung der Sonderausstellung

 

„Waldsiedlung Wandlitz – Eine Landschaft der Macht“

 

am Donnerstag, 12. Mai 2016, um 11 Uhr
BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum · Agrarmuseum Wandlitz Breitscheidstraße 8-9, 16348 Wandlitz
großer Saal im Verwaltungsgebäude

 

Die zu Bernau gehörende Waldsiedlung Wandlitz ist nach wie vor in Ost und West ein Symbol für den ganz speziellen Politik- und Lebensstil der SED-Führung, für deren Privilegien und für die Abschottung von der Lebensrealität der DDR-Bevölkerung. Eine neue Ausstellung im BARNIM PANORAMA Wandlitz liefert jetzt erstmals einen historisch-kritischen Überblick über die Geschichte der ab 1958 errichteten und bis Anfang 1990 von den SED-Spitzenfunktionären genutzten Wohnsiedlung.

 

Anhand zahlreicher, auch unbekannter Dokumente bietet die Ausstellung Einblicke in die alltägliche Lebenswelt der Politbüromitglieder, ihre Sonderversorgung und das Sicherheitsregime in der vom Ministerium für Staatssicherheit betreuten Siedlung. Sie zeigt, wie die SED mit ausgedehnten Jagdgebieten und „Freizeitobjekten“ für die Funktionäre eine ganze Region in Beschlag nahm.

 

Um die Waldsiedlung Wandlitz rankten sich viele Gerüchte und Mythen, und die Privilegien der DDR-Führungsschicht sorgten für wachsenden Unmut in der Bevölkerung. Das Thema erlangte im Herbst 1989, nachdem die Medien erstmals hinter die Mauern der Waldsiedlung blicken durften, große politische Sprengkraft. Die mediale Eroberung der Waldsiedlung gilt als einer der wichtigen symbolischen Akte der Friedlichen Revolution 1989.

 

Flankierend zur Ausstellung liefern Informationsstelen an ausgewählten authentischen Orten, u.a. auch auf dem früheren Gelände der Waldsiedlung, der heutigen Brandenburg-Klinik, historisches Wissen und Orientierung für die Besucherinnen und Besucher des Areals.

 

Das Projekt ist eine Kooperation der Gemeinde Wandlitz und des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Es wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

 

Die Ausstellung wird am 12. Mai um 14 Uhr für die Öffentlichkeit freigegeben mit Grußworten von:

Dr. Jana Radant, Bürgermeisterin Gemeinde Wandlitz
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (angefragt)
Dr. Sabine Kuder, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Dr. Elke Kimmel, Kuratorin

 

Die Ausstellung ist täglich - außer freitags - von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Es gelten die regulären Eintrittspreise des BARNIM PANORAMA. Informationen zur Sonderausstellung finden Sie auch auf www.barnim-panorama.de. Die Ausstellung ist bis zum 9. November 2016 zu sehen.

 

Die Kuratorin Dr. Elke Kimmel sowie Dr. Claudia Schmid-Rathjen und Dr. Christine Papendieck von der Gemeinde Wandlitz und Dr. Jürgen Danyel vom Zentrum für Zeithistorische Forschung stehen Ihnen zur Beantwortung von Fragen im BARNIM PANORAMA und anschließend auf dem Gelände der Brandenburg-Klinik zur Verfügung.

 

Bitte vormerken! Termine rund um die Sonderausstellung:

22. Mai, 14 Uhr: Kuratorenführung mit Dr. Elke Kimmel zum Museumsfest im BARNIM PANORAMA
25. September, 14 Uhr: Kuratorenführung mit Dr. Elke Kimmel zum Erntefest im BARNIM PANORAMA
29. Oktober, 19 Uhr: „Das Ende der SED – Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED“, Aufführung des Theater 89, Ort: Goldener Löwe - Kulturbühne Wandlitz, Breitscheidstr. 18, 16248 Wandlitz
6. November, 14 Uhr: Kuratorenführung mit Dr. Elke Kimmel im BARNIM PANORAMA

 

 

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Gedenkveranstaltung für „Die Kinder von Kamp“

(11.03.2016)

Wandlitzer Bürgermeisterin zu Gast in polnischer Partnergemeinde

Seit mehr als 70 Jahren liegt ein deutsches Flugzeug auf dem Grund des Kamper Sees bei Trzebiatòw nahe der polnischen Ostseeküste. Das Wasserflugzeug stürzte am 5. März 1945 kurz nach dem Start in den See und versank. In dem Wrack befinden sich noch immer die sterblichen Überreste von mindestens 70 deutschen Kindern und ihren Betreuungspersonen. Die Hintergründe für den Absturz der Do24 sind bis heute nicht genau geklärt. Sicher ist dagegen,  dass die Mädchen und Jungen, die im Rahmen der Kinderlandverschickung vor den Bombardierungen aus deutschen Ballungszentren zu Tausenden in die Gegend rund um Kolberg ins heutige Polen gebracht worden waren, vor der ab Frühjahr 1945 heranrückenden russischen Front evakuiert werden sollten.

 

Seit 2012 hat der bisherige Bürgermeister der Wandlitzer Partnergemeinde Trzebiatòw, Zdzislaw Matusewicz, jährlich am 5. März zu einer Gedenkfeier an den Kamper See eingeladen. Zusätzlich rief er gemeinsam mit der deutschen Kriegsgräberfürsorge ein deutsch-polnisches Jugendprojekt unter dem Namen „Die Kinder von Kamp“ ins Leben. Dessen gesetztes Ziel ist es u.a., die nötigen finanziellen Mittel zu beschaffen, um das Flugzeugwrack zu bergen, es im Rahmen einer historischen Ausstellung rund um die Ereignisse des März 1945 zu zeigen und den damals verunglückten Kindern, ihren Betreuern und natürlich den Piloten ein letzte würdige Ruhestätte zu geben.

 

Bis es soweit ist, wird mit Sicherheit noch eine ganze Weile vergehen. Denn das Flugzeugwrack zu bergen wird kompliziert, eine meterhohe Schlammschicht bedeckt es. Immerhin konnte jetzt am 5. März ein Gedenkort in der Nähe der Absturzstelle eingeweiht werden. Markus Meckel, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hatte aus diesem Anlass zu einer ökumenischen Feierstunde mit Kranzniederlegung nach Trzebiatòw eingeladen. Bürgermeisterin Jana Radant und Ralf Becker als Repräsentant der Wandlitzer Arbeitsgemeinschaft Städtepartnerschaften waren der Einladung nach Polen gefolgt. Die weit mehr als partnerschaftlichen Beziehungen von Wandlitz zum polnischen Trzebiatòw bestehen seit mittlerweile 14 Jahren.

 

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Barnimer Rettungsdienst GmbH entscheidet sich gegen Wandlitzer Mietangebot

(02.03.2016)

Der Aufsichtsrat der Rettungsdienst Barnim GmbH hat sich in seiner Sitzung am 29. Februar 2016 gegen das Mietangebot der Gemeinde Wandlitz für die Basdorfer Rettungswache entschieden. Stattdessen wurde das Angebot eines privaten Investors bevorzugt, der am Standort Basdorf eine Rettungswache neu errichten wird. Dieses Mietangebot an den Barnimer Rettungsdienst war geringfügig besser als die in öffentlicher Sitzung beschlossenen Konditionen der Gemeinde Wandlitz. Weitere Vorzüge des Konkurrenzangebotes sind nach Auffassung des Rettungsdienstes eine kürzere Mietlaufzeit (10 Jahre), ein früherer Fertigstellungstermin (31.12.2016) und eine bessere Lage in der Nähe des bisherigen Standortes.

 

Bürgermeisterin Jana Radant bedauert die Entscheidung des Aufsichtsrates der Rettungsdienst Barnim GmbH außerordentlich. Seit dem Jahr 2012, nachdem die Rettungsdienst GmbH mitteilte, dass die derzeit von der Gemeinde angemieteten Räume in der Feuerwehr Basdorf zu klein seien, hatte die Gemeinde intensiv an einer Lösung für den Rettungsdienst gearbeitet.

 

Im Jahr 2015 wurde diese in Form des Wachgebäudes auf dem Gelände der ehemaligen Polizeischule gefunden. In dem denkmalgeschützten Gebäude waren ferner Vereinsräume für den Polizeisportverein und ein Gemeindezentrum vorgesehen. Die Wandlitzer Gemeindevertreter waren von diesem „Multifunktionskonzept“ überzeugt und beschlossen im September 2015 die Umsetzung. Die Entscheidung des Aufsichtsrates zum dann erfolgten verbindlichen Mietangebot erschien als reine Formsache. Der Gemeinde war in einer früheren Projektphase zwar bekannt, dass der Barnimer Rettungsdienst auch alternative Angebote prüft bzw. prüfen musste, da die Entscheidung der Gemeindevertretung zu diesem Zeitpunkt noch ausstand. „Wir sahen uns mit unserem Angebot jedoch sowohl hinsichtlich der Höhe des Mietangebotes, das bei 8,50 € je Quadratmeter und Monat lag,  als auch durch die langjährig gute Zusammenarbeit mit der kreiseigenen Gesellschaft als Favorit. Ferner haben wir flexibel auf die Grundrisswünsche des Rettungsdienstes reagiert und mehrere Varianten zur Auswahl angeboten, “ so die Wandlitzer Rathauschefin. Umso überraschender war die Nachricht im Dezember 2015, dass es noch in dieser fortgeschrittenen Projektphase einen Mitbewerber gab.

 

Wie es jetzt weitergeht, bedarf der erneuten Diskussion in den gemeindlichen Gremien. Die Planungsarbeiten werden gestoppt. Einen wirtschaftlichen Schaden sieht die Bürgermeisterin für die Gemeinde nicht. Für das Grundstück wurde ein Kaufpreis von 72.000 € gezahlt und die Planungsaufwendungen betragen bisher ca. 20.000 €. Das Grundstück wird nach der Entwicklung des Gesamtareals eine Wertsteigerung erfahren, die den Wert der Investition deutlich übersteigt.

 

Nach Auffassung der Bürgermeisterin muss man für eine Weiterverfolgung des ursprünglichen Entwicklungsgedankens „die Flinte nicht gleich ins Korn werfen“. „Die 140 qm große Mietfläche könnte ohne weiteres auch als Gewerbeeinheit vermietet werden. Interessenten können sich an die Wohnungsverwaltung (Tel. 033397-28754) der Gemeinde Wandlitz wenden“, so Jana Radant.

 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

Digitale Kunst im Wandlitzer Rathaus

(22.01.2016)

Kinderporträts der Wandlitzer Künstlerin Christine Jaschek  

Das erste Stockwerk des neuen Gebäudeteils des Wandlitzer Rathauses hat sich schon seit geraumer Zeit als Ausstellungsfläche für Künstler aus der Region etabliert. Seit Anfang der Woche sind dort nun Werke von Christine Jaschek zu sehen. Die Wandlitzer Künstlerin hat für die Ausstellung sieben Portraits ihrer und ihrer Freunde Kinder ausgewählt. „Als meine Kinder noch kleiner waren, habe ich sie sehr oft fotografiert“, so Christine Jaschek. Die Fotos bildeten dann die Grundlage für am Computer erstellte und in einer ganz speziellen Drucktechnik auf Leinwand ausgedruckte Kunstwerke. Die frischen und strahlenden Farben und die innovative Bildbearbeitung schaffen eine ganz besondere Ausstrahlung und Faszination.

 

Bereits während ihres Studiums der Innenarchitektur in Heiligendamm entdeckte Christine Jaschek die diversen Zeichen- und Animationsprogramme und ihre vielfältigen Möglichkeiten der kreativen Bildbearbeitung für sich. Später vertiefte sie ihre Kenntnisse  im Rahmen einer zusätzlichen Ausbildung zur Multimediaproduzentin.   Seit 2002 lebt und arbeitet Christine Jaschek mit  ihrem ebenfalls als Künstler tätigem Mann, Holger Lippmann,  und ihren zwei Kindern in Wandlitz. Neben Kindern gehören die Brandenburger Natur, Blütenarrangements, Geäst und Blattwerk zu den Hauptmotiven der 44-jährigen Künstlerin.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Wandlitzer Rathauses besucht werden.

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Kostenfreie Homepage-Erstellung für Wandlitzer Einrichtungen

(12.01.2016)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Wandlitz vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Wandlitzer Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Wandlitz kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 71 oder 0331-550 474 72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

 

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

[Förderverein für regionale Entwicklung e.V.]

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Türkische Multiplikatoren besuchen Wandlitz

(27.11.2015)

Sportinfrastruktur, Sportvereine und Ehrenamt als thematische Schwerpunkte

Auf Einladung des Auswärtigen Amtes besuchte eine Woche lang eine insgesamt siebenköpfige Delegation bestehend aus türkischen Journalisten und Sportexperten Deutschland. Der Hintergrund für ihre Reise: Neben Fußball gibt es in der Türkei kein funktionierendes Breitensportsystem. Sport im Verein oder ehrenamtliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern z.B. als Trainer, Betreuer oder Übungsleiter, wie es in Deutschland gängige Praxis ist, ist in der Türkei weitestgehend unbekannt. „Bei uns ist Sport als gesamtgesellschaftliches Betätigungsfeld bei weitem nicht so populär wie in Deutschland“,   formuliert es Cenk Tolga Özcan, Leiter der Auslandsabteilung der Athletikförderation. „Bei uns trifft man sich lieber zum gemeinsamen Teetrinken oder zum Grillen.“

 

Zumindest bisher noch. Denn das Interesse auf türkischer Seite – vorerst wohl noch in Fachkreisen - scheint groß, zu erfahren, wie das deutsche Sport-, Vereins- und Ehrenamtssystem funktioniert. Dafür hatte sich die türkische Delegation über mehrere Tage in Berlin kundig gemacht. Am 26. November war sie dann zu Gast in Wandlitz, um vor Ort das sportliche Leben in einer ländlichen Gemeinde kennenzulernen. Von Bürgermeisterin Jana Radant erhielten die Besucher einen kompakten Überblick über die Wandlitzer Vereinslandschaft, speziell in sportlicher Hinsicht. Die Anzahl von insgesamt 37 Sport-, elf Schützen- und elf Angelvereinen, die breite Palette an sportlichen Angeboten und auch die z.T. große Mitgliederstärke der Vereine – allein der PSV Basdorf hat mehr als 630 Mitglieder -  beeindruckte sichtlich.  Auch die gute Infrastruktur im Bereich der Sportanlagen und die verschiedenen Möglichkeiten im Bereich der finanziellen Vereinsförderung stießen auf reges Interesse. So ließen sich die türkischen Multiplikatoren die Wandlitzer Sportförderrichtlinie mit ihren  unterschiedlichen Möglichkeiten der Vereinsfinanzierung im Detail erläutern.  Darüber hinaus wurde auch das Thema Integration von Flüchtlingen durch Sport und in Sportvereine diskutiert.

 

Schulleiterin Marina Gläser und Sportlehrerein Maren Arndt erläuterten dann nach einem kurzen Ortswechsel vom Rathaus in die Grundschule, wie und mit welchem Ziel Sportunterricht in Deutschland in den Lehrplan integriert ist. Mit drei Stunden Schulsport von der ersten Klasse an scheint Deutschland zumindest im Vergleich mit der Türkei gar nicht einmal so schlecht dazustehen. Maximal eine Wochenstunde Sport steht dort normalerweise auf dem Stundenplan und nicht einmal die wird, laut Aussage eines türkischen Journalisten, regelmäßig durchgeführt.  Aber nicht nur die feste Integration von Sport als Unterrichtsfach in die Lehrpläne, auch die qualitativ hochwertige Sport-Infrastruktur wurde von türkischer Seite gelobt. Mit ihrer neuwertigen Zweifeldhalle, dem Außensportplatz sowie dem Kunstrasenplatz kann sich die Wandlitzer Grundschule durchaus sehen lassen. Insbesondere die moderne Hallentechnik mit ihrer herabfahrbaren Trennwand und den diversen ebenfalls elektronisch zu steuernden Sportgeräten fanden großes Interesse. Die in der Hallenwand versteckten und ausklappbaren Tribünen wurden eigenhändig mehrfach  ausprobiert und offensichtlich als gute Anregung für mögliche heimische Sporthallenplanungen mitgenommen. Zum Abschluss ihres Besuches in Wandlitz erhielten die Gäste aus der Türkei noch Informationen und Anregungen von Sven Roos, Präsident von 1. FV Eintracht Wandlitz, der noch einmal aus Vereinssicht anschaulich erläutern konnte, wie ehrenamtliches Engagement in der Praxis funktioniert, wie und ob gute Fußballspieler die Chance zur Weiterentwicklung haben und wie die Vereinsfinanzierung im Detail aussieht. Ob die in der Türkei gängige Finanzierung der Fußballvereine mit Hilfe einer speziellen Fußballlotterie und mit Fußballwetten für Wandlitz bzw. für Deutschland nicht auch ein Modell sein könnte, konnte dann abschließend nicht mehr ausdiskutiert werden. In Berlin wartete bereits das Abschiedsessen auf die türkischen Gäste.                                  

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

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Flüchtlinge zu Gast im Wandlitzer AWO-Club

(25.11.2015)

Gegenseitiges Kennenlernen bei Kaffee, Tee und Kuchen

Gut besetzt wie immer waren am Dienstag-Nachmittag die Räume im Wandlitzer AWO-Club an der Prenzlauer Chaussee.  Rund 30 Mitglieder des Wandlitzer Ortverbandes waren der Einladung ihres Vorsitzenden Bernd Heindorf gefolgt. Der hatte aber nicht nur einfach zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen geladen, sondern wollte das Treffen insbesondere nutzen, um die über dem AWO-Club im ersten und zweiten Stockwerk des Hauses wohnenden  Flüchtlinge zu begrüßen.  Drei junge Männer aus dem Tschad, die schon seit mehr als zwei Jahre in Wandlitz leben, und eine Syrerin mit ihren drei Söhnen, die erst seit knapp drei Monaten in der Gemeinde ein neues Zuhause gefunden haben, waren gekommen. Zunächst etwas schüchtern, entsponnen sich dann jedoch schnell Gespräche zwischen den Wandlitzer Senioren und den Flüchtlingen. So berichtete der 19-jährige Mohammad aus Syrien in ziemlich gutem Deutsch, dass er hoffe, möglichst bald mit einem Mathematikstudium beginnen zu können. Sein Zwillingsbruder, der ebenfalls auf ein gutes Abitur verweisen kann, würde sich wünschen, in Deutschland Medizin studieren zu können. Der 12-jährige Bruder der beiden ist seit kurzem Schüler in der Wandlitzer Grundschule.

 

AWO-Vorsitzender Bernd Heindorf freute sich über die muntere Runde: „Wir hatten schon länger geplant, unsere Hausmitbewohner einzuladen und sie zu begrüßen. Es ist wichtig und gut, sich besser kennen zu lernen. Das beugt möglichen Vorurteilen vor.“   

 

 

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Advent in alten Basdorf am 5. Dezember

(23.11.2015)

Ein stimmungsvoller Tag rund um die Basdorfer Dorfkirche

Am 5. Dezember, dem Sonnabend vor dem 2. Advent, findet wieder das traditionelle „Advent im alten Basdorf“ statt. Los geht es bereits um 12 Uhr. Aber richtig gemütlich wird es natürlich erst, wenn die Sonne schwindet und sich die Dunkelheit über den Dorfanger und die alte Basdorfer Kirche senkt.

 

Strohballen, Feuerschalen und Musik versetzen dann alles in eine vorweihnachtliche Stimmung. In dieser fast schon romantischen Atmosphäre lässt es sich entspannt an der Vielzahl von Ständen vorbeischlendern. Hier findet man mit Sicherheit das eine oder andere kleine Weihnachtsgeschenk für sich oder seine Lieben. Allerlei ist vorgesehen: Keramik und Töpferwaren, Gefilztes und Patchwork, Stricksachen, Drechslerarbeiten und Kunsthandwerk, Weihnachtsgestecke, Büchertrödel u.v.m. Oder kleine und große Besucher genießen einfach die diversen kulinarischen Angebote. Vielerlei Süßes, Honig, regionale Spezialitäten wie Wildwürstchen und Wildschwein am Spieß, Schmalzbrote, Flammkuchen und andere herzhafte Angebote aus Topf und Pfanne werden geboten. Natürlich gibt es auch heiße Glühweine und Säfte, die in der kalten Winterluft  Magen und Hände wärmen.

 

Das ganz Besondere am Advent im alten Basdorf sind die vielfältigen Dinge, die Kinder hier erleben können: Bastelangebote, Ponys und ein kleiner Streichelzoo, wunderbare alte Spielgeräte, ein Kinderkarussell und ein Märchenerzähler sorgen für eine zauberhafte Atmosphäre.

 

Der Siedlerverein Basdorf und die evangelische Kirchengemeinde Basdorf, die den „Advent im alten Basdorf“ bereits zum fünften Mal gemeinsam veranstalten, laden ein, gemeinsam einen besonderen und stimmungsvollen Sonnabend zu erleben. Die Jagdhornbläser zeigen um 15.30 Uhr ihr Können. Um 16.30  Uhr sind alle zum gemeinsamen Singen in der Dorfkirche eingeladen und um 17.00 Uhr lässt die Kantorei Wandlitz ihre Stimmen erklingen.

 

 

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Kreisreise: Landrat besucht Gemeinde Wandlitz

(11.11.2015)

BEG-Gelände in Basdorf und Barnim Panorama  als Themenschwerpunkte

Als vorletzte Station auf der diesjährigen Kreisbereisung von Landrat Bodo Ihrke stand am 11. November die Gemeinde Wandlitz auf dem Plan. Für 9 Uhr hatte Bürgermeisterin Jana Radant zunächst auf das Gelände der ehemaligen Polizeischule in Basdorf geladen, um den Landrat dort über den Stand der Planungen und Projekte für das rund 40 ha große Areal zu informieren.  Ganz zu Anfang  schien Bodo Ihrke irgendetwas zu irritieren. Aber schnell konnte Klärung herbeigeführt werden: Als der Landrat das letzte Mal auf dem Polizeischulareal war, standen die beiden Fünfgeschosser als markante und  unübersehbare Bauwerke noch. Doch bereits seit Februar 2014 existieren beide nicht mehr und das lange Jahre gewohnte Erscheinungsbild hat sich seitdem grundlegend geändert.

 

Norbert Illiges, Geschäftsführer der Basdorf Entwicklungsgesellschaft, BEG,  und Christian Braungard, Gemeindekämmerer und ebenfalls BEG-Geschäftsführer, übernahmen die Führung über das Gelände und die Erläuterungen zu den zentralen Projekten.  Der Umbau des ehemaligen Wachgebäudes und die dort vorgesehene Schaffung von Räumlichkeiten für die Unterbringung des Rettungsdienstes, der Umbau  des denkmalgeschützten Kasinos als Trainingsstätte für den PSV Basdorf sowie das Bauprojekt „Basdorfer Gärten“ wurden anschaulich erläutert. Hier will die Gemeinde in zwei ehemaligen Kasernengebäuden rund 100 Wohnungen mit bezahlbaren Mietpreisen für Singles, Familien, Wohngemeinschaften  und für Senioren realisieren. In seiner Sitzung am 23. November wird der Haupt-und  Finanzausschuss über die Vergabe der Generalplanungsleistungen für dieses  Vorhaben entscheiden.  

 

Nach rund einer Stunde endete der Rundgang über das Basdorfer BEG-Gelände und die Visite des Landrates wurde im Wandlitzer Barnim Panorama bzw. im Entdeckerpfad fortgesetzt. Denn insbesondere diesen kannte der Landrat bisher noch nicht. Bodo Ihrke war merklich angetan von der Vielfalt und Kreativität des Entdeckerpfades und insbesondere auch vom Baumhaus, dessen Besichtigung er sich nicht entgehen ließ. Bodo Ihrke lobte den Entdeckerpfad als perfekte Ergänzung zur Ausstellung im Barnim Panorama insbesondere für Kinder – genauso aber auch als „Oase der Ruhe“ für Erwachsene.   Besonders erfreut war der Landrat, als er eine kleine Gruppe von Flüchtlingen entdeckte, die auf dem Museums-Gelände derzeit die Grünflächen winterfest machen.  Da der Besuch des Landrats auf den 11.11. fiel, gab es bei der Besprechungsrunde die zu Beginn der „fünften Jahreszeit“ obligatorischen Pfannkuchen.

 

Bürgermeisterin Jana Radant zog eine positive Besuchs-Bilanz: „Ich halte es für eine sehr gute Tradition, dass der Landrat die Städte und Gemeinden seines Landkreises in regelmäßigen Abständen persönlich besucht. Es ist eine gute Gelegenheit für uns, zentrale Entwicklungen und Projekte zu präsentieren. Aber auch, um im informellen Rahmen Punkte anzusprechen, wo es z.B. in der Zusammenarbeit unserer beiden Verwaltungen noch Optimierungsmöglichkeiten gibt.“  

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Erinnerungskultur im Gedenkjahr zum 70. Jahrestag des Kriegsendes 1945

(05.11.2015)

Markus Meckel, Präsident Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, zu Gast in Wandlitz

Am Freitag, dem 13. November, steht in der Kulturbühne „Goldener Löwe“ in Wandlitz die Erinnerungskultur im Gedenkjahr des 70. Jahrestages des Kriegsendes 1945 im Mittelpunkt. Die Gemeinde Wandlitz ist Gastgeberin einer zweigeteilten öffentlichen Veranstaltung, die sie in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dem Bildungswerk der Deutschen Gesellschaft e.V., der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Kreisvolkshochschule Barnim durchführt. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Jugendliche, Lehrerinnen und Lehrer, Multiplikatoren der politischen Bildung und Bürgerinnen und Bürger, die ehrenamtlich engagiert oder am Thema interessiert am sind.

 

Von 17 – 18.30 Uhr steht das Thema „Von Kriegsdenkmälern Frieden lernen“ im Mittelpunkt. Die Themen und Referenten:

•     „Geschichte verschiedener Kriegsgräberstätten und Vorstellung von Unterrichtsmaterialien für Lehrerinnen und Lehrer“; Thomas Goebel, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Brandenburg

•     Projektbeispiel „Den Blick gegen das Vergessen gerichtet“; Jürgen Lüth, Bildungswerk Brandenburg der Deutschen Gesellschaft e.V.

•     „Erinnern - lernen - handeln: der Volkstrauertag“; Marion Gardei, Pfarrerin und Beauftragte für Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz

•     „Kriegsdenkmäler in Wandlitz“; Dr. Claudia Schmid-Rathjen, Kulturamtsleiterin Gemeinde Wandlitz

 

Ab 19 Uhr folgt eine Abendveranstaltung zum Thema „Wie erinnern? Gedenken ohne zu ehren“ mit Markus Meckel, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Eintritt ist frei.

 

 

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Unterbringung von Flüchtlingen in Basdorf – Einladung zur Informationsveranstaltung am 8. Oktober 2015

(05.10.2015)

Die stetig steigenden Flüchtlingszahlen machen es erforderlich, auch im Barnim weiterhin Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Die letzten Prognosen für 2015 gehen davon aus, dass der Landkreis Barnim bis zum Jahresende insgesamt 2.100 Flüchtlinge aufzunehmen hat – Tendenz eher steigend.

 

Neben dem Übergangswohnheim in Wandlitz, dessen Kapazität von 100 auf 180 Plätze erweitert werden soll sowie derzeit fünf Wohnungen aus dem kommunalen Wohnungsbestand in Lanke, Klosterfelde und Wandlitz, sollen in diesem Jahr 93 Plätze in Basdorf zur Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet werden. Dafür hat der Landkreis Barnim ein Mehrfamilienhaus, mehrere private Wohnungen und zuletzt als Bauarbeiterwohnungen genutzte Unterkünfte im Bereich der Trödelhalle an der Prenzlauer Straße 89 in Basdorf angemietet. Zwei Wohnungen werden bereits von einer Familie aus Afghanistan und syrischen Flüchtlingen bewohnt. 

 

Weitere Informationen zur Unterbringung von Flüchtlingen in Basdorf gibt es in einer von der Wandlitzer Gemeindeverwaltung organisierten Veranstaltung am Donnerstag, 8. Oktober, ab 19 Uhr in der Sporthalle der Grundschule Basdorf, Primelstraße  12 (Einlass ab 18.30 Uhr).

 

Über die Vorstellungen zur geplanten Betreuung der Flüchtlinge in Basdorf wird ein Vertreter des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EFJ) informieren. Vertreter des Landkreises geben Auskunft zum Stand und den Perspektiven der Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis, die Polizeiinspektion Barnim beantwortet Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit der Unterbringung von Asylbewerbern und auch der „Runde Tisch Willkommen“ steht mit seiner bereits dreijährigen Erfahrung zum Thema ehrenamtliches Engagement zur Integration von Flüchtlingen zur Verfügung.

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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100. Eheschließung in Wandlitz

(24.09.2015)

Noch Termine frei für Candle-Light-Trauungen im Dezember

Am 24. September gaben sich Nico und Anita Hausmann das Ja-Wort im Wandlitzer Standesamt. Die beiden haben ihre Jugend in Wandlitz bzw. am Bogensee verlebt, wohnen derzeit in Berlin, sind aber, nach eigener Auskunft,  auf der Suche  nach einem Haus oder einer Wohnung in Wandlitz. Das ganz Besondere an ihrer Hochzeit: Es war die 100. Eheschließung im Wandlitzer Standesamt in diesem Jahr. Kämmerer Christian Braungard gratulierte in seiner derzeitigen Funktion als stellvertretender Bürgermeister mit einem Blumenstrauß.

 

Nicht alle der aktuell  100. Eheschließungen haben im Trauzimmer des Wandlitzer Rathauses stattgefunden. Einige auch in den standesamtlichen „Außenstellen“.  So gaben sich sechs Paare im Museumsambiente des Barnim Panorama das Ja-Wort und 15 Paare wählten den Gartensaal in Schloss Lanke als romantische Kulisse für ihre Hochzeit. 

 

Ein besonderes Trau-Angebot hält das Wandlitzer Standesamt für den 18. Dezember bereit. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr besteht an diesem Tag mit Beginn der Dämmerung die Möglichkeit zum Ja-Wort im Kerzenschein im Trauzimmer des Rathauses. Romantischer geht es, laut Aussage  von Standesbeamtin Katy Scharfe, eigentlich gar nicht mehr. „Wir werden das Trauzimmer und die Freitreppe dann ausschließlich mit Kerzen beleuchten. Das schafft eine wirklich wunderschöne Atmosphäre.“ Nähere Informationen erhalten Interessenten beim Standesamt der Gemeinde Wandlitz unter Tel. 033397-66 439 (Beate Reinhardt) oder Tel. 033397- 66 437 (Katy Scharfe).

 

 

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Neue Sonderausstellung im BARNIM PANORAMA

(22.09.2015)

„Wolf und Mensch – auf Spurensuche in Brandenburg“ vom 28.09.2015-31.03.2016

 

Termin:   Montag, 28. September, 10 Uhr

Ort :          BARNIM PANORAMA

                   Naturparkzentrum · Agrarmuseum Wandlitz

                   Breitscheidstraße 8-9, 16348 Wandlitz

 

Durch die Rückkehr der Wölfe nach Brandenburg stellt sich immer häufiger die Frage nach dem Miteinander von Mensch und Wildtier. Mit einer Sonderausstellung begibt sich das BARNIM PANORAMA gemeinsam mit dem Naturpark Barnim auf die Spurensuche zu historischen und aktuellen Aspekten dieser Beziehung in Brandenburg. Die Eröffnung durch Dirk Ilgenstein, Präsident des Landesumweltamtes, und Dr. Jana Radant, Bürgermeisterin der Gemeinde Wandlitz, findet am 28. September 2015 (Montag) um 10 Uhr im BARNIM PANORAMA statt.

 

Die im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft in Kooperation mit dem Landkreis Elbe-Elster entwickelte Wanderausstellung "Wolf und Mensch – auf Spurensuche in Brandenburg" behandelt das durchaus ambivalente Verhältnis zwischen dem Wildtier und den Menschen unter verschiedenen Aspekten, wie Biologie und Lebensweise des Wolfes, Jagdgeschichte aber auch Mythologie und Volksglauben.

 

Mit einem umfangreichen Begleitprogramm bietet die Ausstellung zudem Raum zur öffentlichen Diskussion des Themas, so zum Beispiel im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 12. Oktober mit der Wolfsbeauftragten Carina Vogel und Vertretern des Landes sowie verschiedener Verbände. Auf dem Erntefest zum Tag der Regionen, das am 4. Oktober im BARNIM PANORAMA stattfindet, kann man in einer Führung mit der Wolfsbeauftragten schon mal auf Spurensuche gehen. Am Nikolaustag erwartet Kinder die zauberhafte  Sonderführung „Winterzeit – Märchenzeit: Der Wolf im Märchen“ und von Dezember bis Februar werden zudem geheimnisvolle Wolfsabende mit der Märchenhexe angeboten. Die Ausstellung wird bis zum 31. März 2016 im BARNIM PANORAMA  zu sehen sein.

 

 

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Licht, Wasser, Natur: 1. Wandlitzer Herbstleuchten

(15.09.2015)

Lichterfest mit spektakulären Höhenpunkten am 23. und 24. Oktober 

Die UN hat 2015 als das „Internationale  Jahr des Lichts“ ausgerufen. Weltweit finden unter diesem Motto die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt. Und auch Wandlitz macht mit und stellt den 23. und 24. Oktober ganz unter das Thema „Wandlitzer Herbstleuchten“. Ein Lichterfest, das den Wandlitzern und ihren Gästen aus Berlin und Brandenburg  in der herbstlichen Jahreszeit einen spektakulären Höhepunkt bieten soll.  Licht, Wasser und Natur spielen die Hauptrollen bei diesem ganz besonderen Event.

 

Den Auftakt machen am Freitag, den 23. Oktober, Studenten des Studiengangs „Architectural Lighting Design“ der Hochschule Wismar. Die aus verschiedenen Ländern stammenden angehenden Lichtdesigner präsentieren die Ergebnisse ihres einwöchigen Studienworkshops. Sie setzen das denkmalgeschützte Gebäudeensemble vom Bahnhof bis zum Strandbad Wandlitzsee mit Lichtinstallationen ab 18 Uhr eindrucksvoll in Szene.  Architektur und Natur werden als gemeinsames Ensemble erlebbar. Bereits um 17 Uhr stellen die Studenten im Ratssaal des  Rathauses  ihr Lichtkonzept für Wandlitz von der Idee bis zur Umsetzung allen Interessenten vor.

 

Ein weiteres Spektakel, das sich niemand entgehen lassen sollte, findet ebenfalls am Freitagabend im Wandlitzer Strandbad statt. „Aquanario“ ist zu Gast in Wandlitz und lädt zu einem multimedialen Schauspiel ein. Aquanario startete 2012 seine Weltpremiere auf dem Zentralen Festplatz in Berlin und hat seitdem mit seinen spektakulären Open-Air-Shows viele Tausend Zuschauer in seinen Bann gezogen.

Die Wassershow bietet ein Schauspiel aus Wasser, Musik und Lichtinstallationen. Wasserfontänen in Regenbogenfarben tanzen  im Takt der Musik, meterhohe Kaskaden und Welleneffekte ergeben ein spektakuläres Szenario. Bilder, Videos und Projektionen in beeindruckender Qualität werden auf einer überdimensionalen Wasserleinwand zu sehen sein.

 

Am Samstag, 24. Oktober, wird  – neben der Lichtinszenierung des Bahnhofsensembles durch die Studenten aus Wismar – am BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum ● Agrarmuseum Wandlitz ein weiterer Höhepunkt geboten. Lichtinstallationen im Entdeckerpfad, geheimnisvolle Tierstimmen, kostümierte Märchenerzählerinnen, mystische Lichtgestalten, Feuerschalen und Fackeln: für Kinder und Erwachsene gleichermaßen bietet sich eine leuchtende Erlebniswelt. Kleine und große Gäste sind eingeladen, sich um 18 Uhr in einem Lampionumzug vom Strandbad aus gemeinsam auf den Weg zum Barnim Panorama zu machen. Illuminierte Linden in der Allee „Langer Grund“ bieten einen völlig neuen Blick auf die Natur.

 

Die Programmangebote an beiden Tagen beim „1. Wandlitzer Herbstleuchten“  gehen jeweils von 18 – 22 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für den Besuch des geöffneten Barnim Panoramas wird ein ermäßigter Eintritt in Höhe von 4 Euro erhoben. Abgerundet wird die Veranstaltung an beiden Tagen durch attraktive saisonale Gastronomieangebote aus der Region.

 

 

 

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Barnim-Quilter stellen im Wandlitzer Rathaus aus

(08.09.2015)

Fotos oder Bilder wurden schon des Öfteren im Wandlitzer Rathaus ausgestellt. Seit Anfang September gibt es jetzt aber ein Kunstwerk aus Stoff, einen sogenannter Quilt, im ersten Stockwerk des Rathausanbaus zu bestaunen. Der Quilt mit den stolzen Ausmaßen von 1,40 Meter mal 1,40 Meter haben die „Barnim-Quilter“ aus Schönwalde in filigraner Handarbeit zusammengepuzzelt. Als Motiv wählten die insgesamt zwölf Frauen unter Leitung von Katrin Schroeder einen Ausschnitt aus dem Mosaikfußboden des neuen Museums in Berlin aus. Die grafischen Muster des Museum-Bodens umrahmen das Bild eines Ausstellungssaales aus dem Berliner Museum.

 

Über ein Jahr lang trafen sich die Frauen zweimal wöchentlich im Antiquarium an der Schönwalder Hauptstraße, bis das Werk vollendet war. Dann ging der Quilt  auf große Reise ins britische Birmingham, wo er den kritischen Augen einer Jury beim International Quilt-Festival, der größten Quilt-Ausstellung in Europa, standhalten musste.  „Wir haben eine gute Beurteilung für unseren Quilt bekommen“, ist Karin Schroeder mit Recht stolz auf die gemeinsame Leistung der Quilterinnen aus Schönwalde. „Aber wir sind auch eine tolle Truppe, die sich gegenseitig immer wieder mit kreativen Ideen inspiriert.“

 

Quilten ist eine uralte Technik, die ihren Ursprung in China hat. Die Kreuzritter brachten das Quilten im 11. Jahrhundert nach Europa und heute werden Quilts immer mehr als Kunstobjekte gehandelt.

Ein Quilt besteht immer aus drei Lagen, wobei die oberste Lage, das sogenannte Quilt-Top, in der Regel patchworkartig aus vielen kleinen Stoffteilen zusammengesetzt ist.

Wer Interesse am Quilten hat, kann an den Workshops von Katrin Schroeder im Antiquarium in Schönwalde teilnehmen. Infos auch unter www.antquarium-schoenwalde.de

 

 

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Auch Gemeinde Wandlitz mit Baumaßnahmen am Langen Trödel fertig

(06.08.2015)

Die neue Schleuse in Zerpenschleuse ist fertig gebaut und ihre technische Abnahme ist erfolgt, für die beiden neuen Brücken an der B 109 und der Forststraße wird die Verkehrsfreigabe in Kürze erwartet und auch die Gemeinde Wandlitz kann an „ihre“ Baumaßnahmen einen Haken machen.

 

Eine Kanueinsatzstelle an der Forststraßen-Brücke, drei Anlegestellen für Boote in der Ortslage und eine Slipanlage im oberen Schleusenvorhafen warten jetzt auf Freizeitkapitäne, die hoffentlich demnächst in Zerpenschleuse vor Anker gehen bzw. ihre Boote zu Wasser lassen. Die offizielle bauliche Abnahme erfolgte Anfang Juli.

 

Die gemeindlichen Anlagen waren seinerzeit in den zur Planfeststellung eingereichten Planungsunterlagen zum WIN-Projekt enthalten. Baubeginn war dann letztendlich aber erst Ende März dieses Jahres. Nur mit der Slipanlage wurde bereits im Herbst 2014 begonnen, als auch der Schleusenbau startete.

Die drei Anlegestellen an der Forststraße sowie südlich und nördlich der „B 109-Brücke“ wurden in Spundbauweise, einer Abdeckung aus Granitplatten und einer Länge von jeweils 50 Metern gebaut. Sie sollen Wasserwanderern die Möglichkeit zum Ein- und Ausstieg bieten. Befestigte Zuwegungen führen zur nächst gelegenen Straße.

 

Im Bereich der neuen Brücke „Forststraße“ haben Kanuten bereits die Einsatzstelle in Betrieb genommen und ebenfalls für Kanus, aber insbesondere auch für kleine Segel- und Motorboote bietet sich die neue Slipanlage im Vorhafen der Schleuse an. Über eine ins Wasser führende Asphaltrampe können die Boote direkt vom Trailer ins kalte Nass gesetzt werden. Ein Steg ermöglicht das Ein- und Aussteigen sowie das Be- und Entladen der Boote. Trailer und PKW können auf dem neuen Parkplatz abgestellt werden.

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

Attraktive Freiräume - Mehr Lebensqualität

(27.05.2015)
Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Freiraumkonzept für die Gemeinde

 

Um den „Wohlfühlfaktor“ und die Attraktivität der neun Wandlitzer Ortsteile sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für Gäste und Urlauber zu steigern, hat die Wandlitzer Verwaltung ein sogenanntes Freiraumkonzept bei einem Planungsbüro in Auftrag gegeben. Ziel ist es, attraktive öffentliche Plätze und Freiräume zu schaffen, die Einheimische wie Besucher zum Verweilen einladen, die als Kommunikations- und Treffpunkte dienen oder die einfach nur optisch schön sind. Um die Wünsche und Ideen der Bevölkerung in das Konzept mit einfließen zu lassen, gab es über das Wandlitzer Amtsblatt bereits im Dezember 2014 eine Bürgerbefragung, die dann noch einmal bis Mitte Februar verlängert wurde.

 

Am 27. Mai hatte Bürgermeisterin Jana Radant unter dem Motto „Attraktive Freiräume – Mehr Lebensqualität; Ihre Meinung, Ihre Ideen für ein Freiraumkonzept für Wandlitz“ in den „Goldenen Löwen“ eingeladen. Ziel war es, die Befragungsergebnisse vorzustellen sowie erste Gestaltungsideen für die Ortsteile zu sammeln. „Es mangelt bei uns an schönen Aufenthaltsorten und Plätzen, wo man sich gerne trifft und miteinander plauscht“, so die Bürgermeisterin. „Wir möchten unsere Ortsteile noch schöner machen. Wir möchten behutsam gestalten, ohne die Eigenheiten der einzelnen Ortsteile zu überschminken.“

 

Maria Pegelow vom beauftragten Planungsbüro ARGE Woitunik + pukland informierte die rund 40 anwesenden Gäste der Infoveranstaltung zunächst über die Befragungsergebnisse. Rund 80 Bürgerinnen und Bürger hatten sich seinerzeit die Mühe gemacht, den doch sehr umfangreichen Fragebogen zu beantworten. So unterschiedlich und vielfältig die Antworten und Einschätzungen auf die Fragen auch ausgefallen waren, überwiegende Einigkeit herrschte bei der Frage, „Was beeindruckt Sie am meisten?“ Das Erlebnis eines Sonnenuntergangs am Ufer des Wandlitzsees bietet demnach für viele ein doch sehr stimmungsvolles und eindrückliches Erlebnis. Als ein ganz spezieller Ort und als „der größte Schatz“ der Gemeinde insgesamt wurde der Liepnitzsee und sein wunderschöner Rundweg am häufigsten genannt. Aber auch das Lanker Schloss und sein Park, der Golfplatz in Prenden, die verschiedenen Seen, der Bahnhof Wandlitzsee als denkmalgeschütztes Gebäude, die besondere Lage und Topographie von Lanke und Prenden abseits der B 109 waren im Ergebnis der Befragung u.a. als besondere Orte bewertet worden.

 

Sämtliche Hinweise aus der Befragung auf besondere Orte, schöne Plätze und Aussichten etc. wurden in Karten „verortet“, wie es Maria Pegelow nannte, das heißt eingezeichnet. Penibel verortet wurden aber auch sämtliche Hinweise aus der Befragung, die auf fehlende Begrünung, nicht ausreichende Pflege von Grünanlagen, Verschmutzungen, mangelhafte oder erst gar nicht vorhandene Wege, fehlende Beleuchtung oder Sitzmöglichkeiten gegeben worden waren. „Wir haben sämtliche Hinweise erst einmal so übernommen, ohne zu bewerten und ohne zu schauen, ob das Problem so wirklich besteht“, erläuterte die Landschaftsplanerin.

 

In drei Gruppen wurde danach im Detail jeder Ortsteil mit seinen Stärken und Schwächen diskutiert und bereits eine Reihe von Ideen und Vorschlägen zur Gestaltung neuer und zur Verbesserung vorhandener öffentlicher Plätze und möglicher Treffpunkte gegeben. Grundsätzlicher Tenor in den Gruppen war: Die Ortsteile wollen ihr ganz individuelles Erscheinungsbild erhalten. Es soll gestalterisch nichts „übergestülpt“ werden. Örtliche Besonderheiten sollen durch gestalterische Maßnahmen betont und unterstrichen werden.

 

In ihrer Sitzung am 15. Juni beschloss der Finanz- und Hauptausschuss, das Planungsbüro ARGE Woitunik + Pukland mit der Erarbeitung eines „Masterplans“ zur Freiraumgestaltung in der Gemeinde zu beauftragen. Dabei sollen das gesamte Gemeindegebiet einer landschaftsplanerischen Analyse unterzogen, eine Stärken- und Schwächenanalyse für alle Ortsteile erstellt sowie „ortsbildprägende Potentiale“ herausgearbeitet werden. Bis Anfang nächsten Jahres soll die Bearbeitung dieser Aufgaben abgeschlossen sein.

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Gemeindehaushalt 2016: Reichen Sie Ihre Vorschläge ein!

(04.04.2015)

Mittlerweile ist es schon fester Bestandteil der alljährlichen Haushaltsberatung der Gemeinde Wandlitz, dass Bürger die Möglichkeit haben, ihre Vorschläge zum Haushaltsplan des Folgejahres einzureichen. Leider ist das Interesse daran in den letzten Jahren etwas zurückgegangen. Waren es für den Haushaltsplan 2014 noch 77 Vorschläge, ist die Zahl der Vorschläge für den Haushaltsplan 2015 auf 42 zurückgegangen. Dabei setzen sich die Gemeindevertreter sehr intensiv mit den Themen auseinander und immerhin 13 Vorschläge wurden im Haushaltsplan 2015 berücksichtigt. Anders als in anderen Gemeinde steht nicht ein Bürgerbudget zur Verfügung, sondern es können Vorschläge zu allen Bereichen der gemeindlichen Aufgaben gemacht werden. So kam beispielsweise aus Zerpenschleuse der Vorschlag, auf dem Friedhof an der „Alten Lindenstraße" eine teilanonyme Erdbestattungsanlage einzurichten. Im Haushaltsplan wurden dafür 10.000 Euro aufgenommen.

Alle eingereichten Bürger-Vorschläge werden wieder von der Verwaltung nach Themenfeldern sortiert, mit einer kurzen Stellungnahme, z.B. bzgl. der zu erwartenden Kosten, versehen und dann an das zuständige gemeindliche Gremium, den jeweiligen Ortsbeirat oder Ausschuss weitergeleitet. Vorschläge können auf dem Postweg gesendet werden an: Gemeinde Wandlitz, Kämmerei, Postfach 1111, 16342 Wandlitz. Oder auch auf der Internet-Seite der Gemeinde, www.wandlitz.de, unter „Aktuelles", Link: „Vorschläge Haushalt 2015" online an die Kämmerei gesendet werden.

 

Einsendeschluss ist der 30. Juli. Vorschläge können zu jedem Haushaltsbereich eingereicht werden. Es bestehen keinerlei Beschränkungen und Vorgaben.

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Problemfall: Rasende und lärmende Motorradfahrer

(31.03.2015)

Polizei ist machtlos – Direkte Kommunikation als möglicher Lösungsansatz 

Ein verregnetes Frühlings- oder Sommerwochenende wünscht sich normalerweise wohl kaum jemand. Aber einen Vorteil hat es: Der Lärm, verursacht durch Scharen von Motorradfahrern, die bei schönem Wetter auf landschaftlich reizvollen Stecken ihre Maschinen bis an die Leistungsgrenze bringen, bleibt zumindest aus.

 

Auch Bürgermeisterin Jana Radant aus Wandlitz sieht der anstehenden Sommersaison teilweise mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn dann flattern wieder viele  Beschwerden auf ihren Schreibtisch. Zahlreiche Anwohner der B 109 und der B 273 seien genervt vom Lärm und der Raserei der Motorradfahrer. „Es geht nicht um die Verteufelung der Motorradfahrer allgemein“, sagt die Rathauschefin.  Aber man müsse schauen, dass das Problem nicht ausufere. Bei einer Beratung mit Amtskollegen aus den benachbarten Städten und Gemeinden und der Polizei am 30. März im Wandlitzer Rathaus wurde diskutiert, was gegen die lauten Zweirad-Raser unternommen werden könnte.

 

Wolfgang Arlt von der Polizeiinspektion Barnim bot mit einigen Zahlen und Fakten einen Überblick über die Entwicklung bei den Motorradzulassungen, die Verkehrsunfalllage und die Möglichkeiten bzw. die Grenzen polizeilicher Intervention bei Motorradraudis. Was die Zulassungszahlen angeht, ist in den vergangenen drei Jahren eine stetige, „aber nicht üppige“ Zunahme zu verzeichnen. Knapp 9.000 Kräder waren 2014 im Barnim zugelassen, 8.330 Motorräder waren es 2012. In Brandenburg insgesamt waren im vergangenen Jahr rund 110.200 Motorräder zugelassen, in Berlin rund 100.300 Maschinen. Dabei ist es weniger die Anzahl der Motorräder, die problematisch ist, als viel eher der Fahrstil einiger Biker. Beschleunigungsorgien in kleinen Gängen und das Ausfahren der Gänge bis zum Limit nerven Anwohner beliebter Strecken gehörig und verschrecken Gäste und Urlauber. Dabei gehören die B 109 und die B 273 in Wandlitz gemäß Polizeistatistik noch nicht einmal zu den relevanten Punkten  – zumindest was die Unfallzahlen angeht. Betroffen sind vielmehr die    B 158 zwischen Blumberg und Tiefensee, die L 220 zwischen Eichhorst und Joachimsthal und die L 29 zwischen Liepe und Oderberg, die als Verkehrsunfallschwerpunkte relevant sind.  Denn bei allen Problemen mit zu hohen Lärmpegeln steht im Barnim wie auch überall sonst die Entschärfung von Unfallschwerpunkten für die Polizei im Vordergrund.

 

Die Suche nach Lärmsündern ist laut Wolfgang Arlt aus polizeilicher Sicht nahezu aussichtslos. Einerseits fehlt es an der notwendigen Messtechnik, um die Motorräder von vorne und hinten abzulichten. Damit wären zumindest die Temposünder zu überführen. Außerdem seien die Motorradfahrer vielfach in großen Gruppen unterwegs. „Da brauchen wir schon rund zehn Beamte für eine konzertierte Kontrolle“, so Wolfgang Arlt. Kein einfaches Unterfangen für die Polizei in Zeiten ständig neu hinzukommender Aufgaben bei gleichzeitiger Personalknappheit. Zudem seien Lärmemissionen kaum zu ermitteln. Für Fahrgeräusche gelten zwar gesetzliche Grenzwerte, aber Messungen sind nur in einem bestimmten Drehzahlbereich vorgeschrieben, nicht aber bei höchster Drehzahl. Der für Motorräder vorgeschriebene Grenzwert von 80 Dezibel wird bei einer „normalen“ Fahrweise im Regelfall eingehalten. Nicht aber beim Hochdrehen der Motoren und schon gar nicht mit lärmträchtigen Zubehörauspuffen, die der Maschine einen vermeintlich noch besseren Sound verleihen.

 

Wolfgang Arlt schloss seine Ausführungen mit der nicht sehr optimistischen Aussicht, dass es aktuell weder rechtlich noch mit polizeilichen Maßnahmen kaum möglich sei, den nervtötenden Rasern auf zwei Rädern beizukommen. Polizeiliche Repressionsmaßnahmen seien bei Motoradfahren noch weniger erfolgversprechend als bei anderen Verkehrsteilnehmern. Und auch straßenbauliche Maßnahmen auf bevorzugten Strecken, wie z.B. „Rumpelhindernisse“, wie es in anderen Bundesländern schon mal getestet wurde, seien keine Lösung. Und die Bürgermeisterin betont auch noch einmal: „Uns geht es nur um den kleinen Teil der Raser und Krachmacher. Alle anderen Motorradfahrer sind uns auch weiterhin herzlich willkommen.“

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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100 Jahre Dauerwaldvertrag: Schutz auch für den Liepnitzwald?

(27.03.2015)

Ziemlich genau 100 Jahre ist es her, dass der damalige Zweckverband Groß-Berlin dem Preußischen Staat umfangreiche Waldflächen in und um Berlin als Erholungswald für die Großstadtbürger abkaufte. Dieser Walderwerb wurde auf Drängen engagierter Bürger und vorausschauender Stadtverordneter realisiert, um fortschreitenden Bodenspekulationen entgegen zu wirken. Im „Dauerwaldvertrag“ vom
27. März 1915 verpflichtete sich die Stadt, den grünen Gürtel um die Metropole Berlin für alle Zeit vor Verbauung zu schützen und auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger als Naherholungsfläche zu erhalten.

 

Dieser einzigartige Dauerwaldvertrag ließ Berlin zur grünsten Metropole Europas werden. Derzeit liegen circa 17.500 ha Wald auf Berliner Stadtgebiet. Hinzu kommen noch einmal rund 11.500 ha Wald außerhalb der Stadtgrenzen. Der Liepnitzwald befindet sich ebenfalls zu 2/3 im Eigentum des Landes Berlin und zählt mit dem Liepnitzsee und der 34 ha-Insel „Großer Werder“ zu den beliebtesten Sommerausflugszielen der Berliner. Der Liepnitzwald liegt im Naturpark „Barnim“. Westlich und nördlich grenzt er an das Landschaftsschutzgebiet „Wandlitz – Biesenthal – Prendener Seengebiet“. Nördlich und östlich befinden sich die Naturschutzgebiete „Oberseemoor“ sowie „Biesenthaler Becken“. Teile dieser Naturschutzgebiete sowie auch die Buchenwälder am Liepnitzsee sind als europäische Schutzgebiete (FFH-Gebiete) ausgewiesen.

 

Aber die Idylle ist bekanntermaßen in Gefahr, denn die Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim hat nach den Vorgaben der Landesregierung Brandenburg große Teile des Liepnitzwaldes für die Aufstellung von Windrädern eingeplant. Im Regionalplanentwurf 2011 betrug das vorgesehene Windeignungsgebiet Wandlitz noch 577 ha. Auch aufgrund der Hinweise der Gemeinde Wandlitz und eines durch die Gemeinde Wandlitz beauftragten Gutachtens „Faunistische und floristische Untersuchung zum potenziellen WEG Wandlitz“ (siehe www.wandlitz.de -> Aktuelles) wurde das Gebiet reduziert. Aber 382 Hektar eines schützenwerten Waldgebietes sind nach wie vor im Visier der Windplaner.

 

Das Windeignungsgebiet „Wandlitz“ (WEG Wandlitz) befindet sich in den Waldflächen beidseitig der Autobahn A 11 zwischen den Abfahrten Wandlitz und Lanke. Auf Grundlage der aktuellen Kartierungen gelten jedoch ca. 50% der Fläche des potenziellen WEG Wandlitz (Teilbereich Wandlitz) als Laubmischwaldbestände. Diese sind gemäß Windkrafterlass (Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 2012, Anlage 1 Pkt. 9 – Gebiete mit besonderer Bedeutung für den Fledermausschutz) ungeeignet für die Ausweisung von Windeignungsgebieten. Zusätzlich gibt der Leitfaden des Landes Brandenburg für die Planung, die Genehmigung und den Betrieb von Windkraftanlagen im Wald (MUGV 2014) vor, zum Schutz von Fledermausvorkommen auf die Ausweisung von Windeignungsgebieten in Laub- und Laubmischwäldern zu verzichten. Laut Brandenburger Waldgesetz ist zudem Wald in Ballungsräumen, in der Nähe von Städten sowie größeren Siedlungen, sogenannter Erholungswald, der besonders zu schützen, zu pflegen und zu gestalten ist.

 

„Wir leben in einem besonderen Naturraum, der es Wert ist, besonderen Respekt zu erfahren - heute genauso wie vor 100 Jahren,“ betonte Bürgermeisterin Jana Radant im Rahmen eines Pressegespräches anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Dauerwaldvertrag am 27. März. „Es geht darum, den ökologischen Unsinn, Wald zu zerstören, um Windenergie zu produzieren, zu verhindern,“ so die Bürgermeisterin.

 

Die Gemeinde plant eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Waldeigentümer Berliner Forsten, um die Infrastruktur im Wald für Erholungssuchende aus Berlin und Brandenburg weiter zu verbessern. Romeo Kappel, Leiter des für den Liepnitzwald zuständigen Forstamtes Pankow: „Wenn wir die Erholungswaldfunktion stärken, ergibt sich eine Win-Win-Situation sowohl für die Berliner Forsten als auch für die Gemeinde.“

 

Unterstützung erhält Wandlitz auch von engagierten Bürgern. Am 18. Januar 2015 fiel der Startschuss für eine Volksinitiative. In ganz Brandenburg sammeln seitdem über 80 Bürgerinitiativen – darunter auch die Wandlitzer Initiative „Hände weg vom Liepnitzwald“ - Unterschriften gegen Windräder im Wald und für den 10-fachen Höhenabstand zwischen Windrädern und Wohnbebauung.

 

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Empfang zum Neuen Jahr im „Goldenen Löwen“

(23.02.2015)

Waldschutz auch 2015 weiterhin Thema - Vizelandrat lobt Finanzkraft der Gemeinde

Rund 120 Kommunalpolitiker, Ehrenamtler, Repräsentanten aus Vereinen, Kirchen, Organisationen sowie Unternehmer und Gewerbetreibende waren der Einladung von Bürgermeisterin Jana Radant zum Neujahrsempfang am 20. Februar in der Kulturbühne „Goldener Löwe" gefolgt. „Sie alle haben, jeder in seinem Betätigungsfeld und auf seine ganz persönliche Art, mit dazu beigetragen, dass 2014 für unsere Gemeinde ein gutes Jahr war", nutzte die Bürgermeisterin zum Anfang ihrer Rede die Gelegenheit zum Dank an die Gäste.

 

Als eines der wichtigen Themen in diesem Jahr rückte Jana Radant den Schutz des Liepnitzwaldes ins Blickfeld: „Wir leben in einem besonderen Naturraum, der es wert ist, einen besonderen Respekt zu erfahren." Die Bürgermeisterin erinnerte daran, dass sich der Liepnitzwald zu 2/3 im Eigentum des Landes Berlin befindet und vor ziemlich genau 100 Jahren gemeinsam mit weiteren Waldflächen rund um Berlin als Erholungswald für die Großstadtbürger erworben wurde. „Der am 27. März 1915 zwischen dem damaligen Zweckverband Groß-Berlin und dem Preußischen Staat geschlossene Dauerwald- oder Jahrhundertvertrag hatte und hat weiterhin das Ziel, den grünen Gürtel um die Metropole Berlin für alle Zeit vor Bebauung zu schützen," so Jana Radant. Mit einer Pressekonferenz am 27. März gemeinsam mit den Berliner Forsten soll deshalb noch einmal an die Unterzeichnung des Dauerwaldvertrages vor genau 100 Jahren erinnert und für die Unversehrtheit des Liepnitzwaldes auch für die nächsten 100 Jahre geworben werden.

 

Als gänzlich neues Projekt steht in diesem Jahr die Entwicklung eines Leitbildes für die Gemeinde auf der Agenda. „Ein Leitbild soll quasi eine Navigationshilfe auf dem Weg in die Zukunft sein und Orientierung bieten für das zukünftige Handeln. Für unsere Verwaltung, für die Kommunalpolitiker, für die Unternehmer, Vereine und Initiativen", so Jana Radant. Im Rahmen eines mehrstufigen Diskussionsprozesses unter Beteiligung der politischen Gremien und der Öffentlichkeit soll in den nächsten Monaten das Leitbild entwickelt werden. „Es geht dabei nicht um Klein-Klein, sondern um die großen und wichtigen Weichenstellungen für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde", betonte die Bürgermeisterin.

 

Die Entwicklung des Tourismus und die Zielstellung, das Gütesiegel „Anerkannter Erholungsort" für einige Ortsteile zu bekommen, werde sich, so die Bürgermeisterin, mit Sicherheit als Zielstellung in dem angestrebten Leitbild wiederfinden. Insofern sei die Verwaltung auf dem richtigen Weg, wenn in diesem Jahr konsequent daran weitergearbeitet werde, den umfangreichen Maßnahmenkatalog aus der Erholungsort-Entwicklungskonzeption peu à peu abzuarbeiten. Rund 120 Einzelmaßnahmen seien jedoch kein Pappenstiel und hinter manch unscheinbar formulierten Projekt stecke ein Riesenberg an Arbeit, warb die Bürgermeisterin um Verständnis für das notwendige Zeitbudget zur Abarbeitung der Aufgaben.

 

Als eine wichtige Aufgabestellung, um die Voraussetzungen noch weiter zu optimieren, dass Urlauber und Gäste gerne in die Gemeinde kommen, nannte die Bürgermeisterin eine noch bessere Vernetzung der touristischen Leistungsträger. Zwar kann die Gemeinde rund eine Million Tagesgäste über das Jahr verzeichnen. „Aber unsere Gäste müssen länger bleiben. 2,8 Tage sind im Durchschnitt gefordert", erläuterte Jana Radant eine der Voraussetzungen zum Erhalt des Gütesiegels „Anerkannter Erholungsort".

 

Mit einem Schnellüberblick zu den wichtigsten Projekten und Investitionsmaßnahmen in den kommenden Monaten und einem großen Dankeschön an alle aktiv am Gemeindegeschehen Beteiligten endete die Neujahrsrede der Bürgermeisterin.

 

Vizelandrat Carsten Bockardt knüpfte in seinem Grußwort mit einem Dank an das breite bürgerschaftliche Engagement in der Gemeinde Wandlitz an. Insbesondere lobte er die Willkommenskultur für Flüchtlinge und betonte deren Vorbildfunktion im Landkreis. Eine besondere Stärke der Gemeinde sei darüber hinaus auch ihre Finanzkraft. 7,5 Millionen Euro sind in 2015 im investiven Bereich eingeplant. „Ich hoffe, dass ein Großteil davon bei der kommunalen Wirtschaft bleibt," so Carsten Bockardt. Darüber hinaus bedeuteten auch die rund 300 jährlich vom Landkreis erteilten Baugenehmigungen für das Gemeindegebiet eine Bausumme von rund 50 Millionen Euro und damit ein großes Potential für die heimischen Handwerker und Gewerbetriebe, so der Vizelandrat. Aber auch der Landkreis profitiere natürlich von der Attraktivität der Gemeinde. 230.000 Euro an Gebühren für Baugenehmigungen kämen, so Carsten Bockardt, beim Kreis zusammen.

 

Der Empfang zum neuen Jahr wurde abgerundet durch musikalische Akzente des Duos „Auftakt" aus Wandlitz und ein Medley aus 20 Beatles-Songs in zwölf Minuten, die der Gospelchor aus Klosterfelde schwungvoll zu Gehör brachte. Beim anschließenden Büffet mit Köstlichkeiten aus Topf und Pfanne und selbstgebrauten Wandlitzer Bier kam wohl jeder auf seine Kosten.

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Foto zu Meldung: Empfang zum Neuen Jahr im „Goldenen Löwen“

Ein schönes vorweihnachtliches Geschenk: Neu ausgebaute Straßen offiziell eingeweiht

(18.12.2014)

Gemeinde Wandlitz investiert rund 355.000 Euro für Ausbau „An der Gierwiese“ und „Friedrichs-Engels-Straße“

Das Wandlitzer Bauamt hat es zusammengerechnet: Insgesamt  wurden in diesem Jahr in der Gemeinde Wandlitz 600 Meter Gehweg realisiert sowie 3,1 Kilometer Straßen neu ausgebaut bzw. grundsaniert. 600 Meter im Ortsteil Wandlitz neu ausgebaute Straße wurden am
18.  Dezember offiziell durch Bürgermeisterin Jana Radant sowie Vertreter des Wandlitzer Ortsbeirats eingeweiht.

Die Anwohner der Straße „An der Gierwiese“ sowie der „Friedrich-Engels-Straße“ können sich freuen. Aus ziemlich rumpeligen, bei Sommerwetter staubenden und bei Regen mit Pfützen übersäten Sandpisten wurden gut befahr- und begehbare Siedlungsstraßen. Zwölf Meter war vor dem Ausbau die von den Verkehrsteilnehmern unkontrolliert genutzte Fahrbahnbreite. Eine zielgerichtete Verkehrsführung war dadurch kaum mehr möglich und die gesamte Oberfläche war zerfahren. Jetzt ist der Verkehr auf eine 4,80 Meter breite in Asphaltbauweise ausgebaute Fahrbahn konzentriert, das Niederschlagswasser wird geregelt in beidseitig angelegte Versickerungsmulden abgeleitet und die Anwohner gelangen über ausgebaute Grundstückszufahrten zu ihren Häusern.  Eine Straßenbeleuchtung war vorhanden und auch neuwertig, so dass hier nicht noch einmal investiert werden musste. Insgesamt kostete dieses Straßenbauprojekt – Planungs- und Herstellungskosten zusammengerechnet – rund 355.000 Euro.           

Für die Anwohner der beiden Straßen gab es zwar baubedingt Einschränkungen, aber die Stimmung war nach Auskunft des Wandlitzer Bauamtes bei allen Beteiligten gut. Der straff vorgegebene Zeitplan wurde  eingehalten und das Gesamtprojekt innerhalb von rund drei Monaten abgewickelt.

 

Nicht Bestandteil der offiziellen Straßeneinweihung, aber ebenfalls fast zeitgleich fertig wurde der Ausbau von zwei weiteren unbefestigten Straßen im gleichen Siedlungsgebiet.  Die Straßen „Rheinallee“ und „Seebadkorso“ wurden über eine Länge von circa 680 Metern in Asphaltbauweise ausgebaut. Ein rund 180 Meter langer Fahrbahnabschnitt im „Seebadkorso“ wurde nicht neu ausgebaut, denn der ist schon lange Jahre mit einem schönen alten Natursteinpflaster befestigt. Eine neue Beleuchtungsanlage vom Typ „Bügelleuchte Wandlitz“ gab es für beide Straßen über die gesamte Länge von rund 865 Meter. Die Kosten für Straßenausbau und Beleuchtung dieser beiden Straßen belaufen sich auf rund 400.000 Euro.     

 

 

 

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Foto zu Meldung: Ein schönes vorweihnachtliches Geschenk: Neu ausgebaute Straßen offiziell eingeweiht

Vorweihnachtliches Wandlitz – zahlreiche Veranstaltungen sorgen für stimmungsvolle Wochen

(25.11.2014)

Wer vorweihnachtliches Flair sucht, findet an den Adventswochenenden, aber auch unter der Woche eine Vielzahl von stimmungsvollen Angeboten in der Gemeinde Wandlitz. Eine Auswahl: Den Start macht am 1. Adventswochenende, 29. und 30. November, der schon traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Basdorfer Marktplatz. Sowohl am Samstag wie auch Sonntag versprechen weihnachtlicher Budenzauber, Rummel, Show und Unterhaltung ein buntes Programm für die ganze Familie. „Der singende Ortsvorsteher“ Peter Liebehenschel eröffnet am Samstag den Weihnachtsmarkt mit Chansons und weihnachtlichen Liedern. Ab 18 Uhr steht Blues-, Jazz und Soulsängerin Angelika Weiz auf der Bühne und später am Abend lockt Tanzmusik.

 

Ebenfalls am Samstag, 29. November, findet in der Schönwalder Pfarrscheune in der Hauptstraße 103,  ab 15 Uhr ein Adventsbasar statt. Neben den begehrten Gestecken der Schönwalder Bastelfrauen wird auch wieder viel Dekoratives seine Liebhaber finden.

 

Wer Angelika Weiz am Samstag in Basdorf nicht hören konnte, hat dazu noch einmal am Sonntag, 30. November, im Schloss Lanke Gelegenheit. Um 17 Uhr findet dort im Gartensaal bei Kaminfeuer und Kerzenschein ein Gospelkonzert zum Advent statt.

 

Am Donnerstag, 4. Dezember, sind Liebhaber weihnachtlicher Geschichten in die Bibliothek Basdorf eingeladen. Um 19.30 Uhr werden dort von vielen verschiedenen Menschen viele verschiedene, aber immer lustige Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Dazu gibt es Livemusik, Gebäck und Getränke.

 

Am Samstag, 6. Dezember, geht es in weiter mit dem „Advent im alten Basdorf“. Vor der schönen Kulisse der Basdorfer Kirche  öffnet ab 12 Uhr der stimmungsvolle Markt mit Glockengeläut und weihnachtlichen Liedern seine Pforten.  Stände mit Kunsthandwerk, Kulinarisches wie Wildschwein am Spieß oder Schmalzstullen, Basteln mit Naturmaterialien und Ponyreiten für Kinder, Jagdhornbläser, die Wandlitzer Kantorei  und zahlreiche andere Attraktionen machen diesen Markt nun schon zum vierten Mal zu etwas ganz Besonderem.

 

„Winterzeit ist Märchenzeit“ heißt es am 2. Adventsonntag, den 7. Dezember, um 11 Uhr und um 13 Uhr im Barnim Panorama in Wandlitz. Angeboten wird dort eine zauberhafte Sonderführung für die ganze Familie. Spielzeug aus Großmutters Zeiten entdecken und Märchen in der Ausstellung und im neuen Entdeckerpfad lauschen. Die Führung dauert etwa eine Stunde. Anmeldung unter 033397-68192-0.

 

Am 3. Advent, 14. Dezember, geht es märchenhaft im Lanker Schloss zu. Um 15 Uhr lädt Karin Elias zu einer Kinderlesung „Märchen, die der Wind herträgt“ bei Kaminfeuer in den Gartensaal des Schlosses ein.

 

Weitere weihnachtliche Veranstaltungen sind zu finden auf der Internetseite der Gemeinde Wandlitz www.wandlitz.de

 

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Kulturbühne „Goldener Löwe“ wird zum Kinosaal

(11.11.2014)

23. Kinderfilmfest des Landes Brandenburg ab dem 17. November in Wandlitz

Eine Woche lang, vom 17. November bis zum 22. November, ist die Gemeinde Wandlitz einer von 14 Veranstaltungsorten für das diesjährige Kinderfilmfest im Land Brandenburg. Unter dem Motto „Weltverbesserer“ steht ein breites Spektrum von spannenden, lustigen, nachdenklich machenden und auch provozierenden Kinder- und Jugendfilmen auf dem Programm, die Einblicke in andere Lebensweisen und Kulturkreise ermöglichen. Fünf Kinderfilme, zwei Jugendfilme, ein Bilderbuchkino und ein Kurzfilmprogramm stehen in diesem Jahr zur Auswahl.

Organisiert wird das Kinderfilmfest auch in diesem Jahr von der Wandlitzer Jugendkoordinatorin, Gabi Breest-Grohnwald, und dem Jugendarbeit-Team Nicole Schirmag, Maria Nimptsch und Peter Packetat.

Die Gemeinde Wandlitz war 2013 das erste Mal als Veranstaltungsort mit dabei und fast 1.400 Kinder und Jugendliche kamen. Für das diesjährige Kinderfilmfest liegen bereits 1.600 Anmeldungen bei der Jugendkoordinatorin vor. Die Kulturbühne „Goldener Löwe“ ist wieder Kino-Standort. Aber auch in den Grundschulen in Basdorf, Klosterfelde und Wandlitz, in der Oberschule Klosterfelde und in den Gemeindebibliotheken werden Filme gezeigt.

Das Kinderfilmfest ist in erster Linie für Schulklassen von der Vorschule bis zur 12. Klasse gedacht, aber etwas Besonderes hält es in diesem Jahr auch für Erwachsene bereit. Am Mittwoch, dem 19. November, findet ab 19 Uhr in der Kulturbühne „Goldener Löwe“ ein Filmabend statt, in dem es zwar um Kinder geht, der aber besonders für Eltern und Lehrer interessant sein dürfte. Gezeigt wird der Film „Kopfüber“, in dem ein Junge mit der Diagnose ADHS seinen Alltag meistert. Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur Bernd Sahling sowie Experten zum Thema ADHS statt. Der Eintritt kostet 2 Euro.

Am Samstag, den 22. November, sind dann um 15 Uhr Kinder sowie deren Familien und Freunde in den „Goldenen Löwen“ eingeladen. Unter dem Motto: „Farben, Formen, Fantasie“ werden drei animierte Kurzfilme gezeigt, die von der Königin der Farben handeln, einem Mäusemädchen, welches unglücklich über seinen Namen ist und einem zu kleinen Prinzen, der gerne den Fleck auf der Sonne wegputzen möchte. Es wird ein unterhaltsames, aber auch nachdenkliches Programm für Kinder und Erwachsene. Im Anschluss gibt es kleine Workshops, in denen sich die Kinder kreativ ausprobieren können. Für Kinderpunsch, Kaffee und Kuchen ist ebenfalls gesorgt. Erwachsene zahlen 2 Euro, für Kinder ist der Eintritt frei.

 

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„Fährmann, hol über“ demnächst auch auf dem Wandlitzsee?

(30.10.2014)

Gemeinde Wandlitz startet Interessenbekundungs-Verfahren für Fähre bzw. Fahrgastschiff

Die Idee, auf dem Wandlitzsee eine Fährverbindung einzurichten, existiert schon seit vielen Jahren in der Gemeinde Wandlitz. Im Rahmen eines Erholungsortentwicklungskonzeptes, das 2012 vorgelegt wurde, wurde sie erneut aufgegriffen und seit dem 2. Oktober läuft jetzt ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahrens, um potentielle Betreiber für eine Fähre bzw. ein Fahrgast anzusprechen. „Zunächst war ja immer von einer Fähre die Rede“ erläutert die Wandlitzer Bürgermeisterin Dr. Jana Radant. „Nach Kontakten zum Landesamt für Bauen und Verkehr wurde das Interessenbekundungsverfahren jetzt auf Fahrgastschiffe ausgeweitet.“ Denn die können im Gegensatz zu einer Fähre – diese darf nur im Linienbetrieb eingesetzt werden – zusätzlich auch Rund-, Ausflugs- und Sonderfahrten durchführen.  „So könnte das Schiff zum Beispiel für Seniorenrundfahrten oder zum Chartern für Privatfeiern angeboten oder auch als Seebühne für Musikveranstaltungen genutzt werden“, umreißt die Bürgermeisterin das mögliche Nutzungsspektrum.

Bis zum 18. November 2014 besteht  für potentielle Betreiber noch die Möglichkeit anhand eines umfangreichen Projektbogens ihr Interesse zu bekunden. Als technische Parameter bzw. Ausstattungsmerkmale hat die Gemeinde Wandlitz u.a. einen Elektromotor- bzw. Solarbetrieb, eine Mindestkapazität von 30 Personen, die Möglichkeit zur Fahrradmitnahme, eine Überdachung und möglichst geringen Tiefgang vorgegeben. Potentielle Fahrgastschiff-Betreiber sollten zusätzlich u.a. eine variable Sitzkonstruktion, eine Bordküche, Toilette sowie eine variable Bühne im Angebot haben.

Die Gemeinde Wandlitz liegt nur wenige Kilometer vor den nördlichen Toren Berlins. Mit mehr als 21.600 Einwohnern ist Wandlitz die drittgrößte Kommune im Landkreis Barnim und sowohl bevorzugter Wohnstandort als auch beliebtes Ausflugsziel.

Für Rückfragen bzgl. des Interessenbekundungsverfahrens steht in der Wandlitzer Verwaltung Tina Richter, Tel. 033397-66 442, eMail: tina.richter@wandlitz.de zur Verfügung. Weitere Informationen finden Interessenten auch auf der Internetseite der Gemeinde Wandlitz unter www.wandlitz.de

      

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

Klänge aus aller Welt beim 3. Bürgerbegegnungsfest

(29.09.2014)

„Runder Tisch Willkommen“ lädt am 11. Oktober in den „Goldenen Löwen“ ein

Die Plakate sind gedruckt und hängen an zahlreichen Orten in der Gemeinde, Flyer liegen aus und das Organisationsteam vom „Runden Tisch willkommen“ klärt die letzten Detail-Fragen für das
3. Bürgerbegegnungsfest am Samstag, den 11. Oktober. Unter dem Motto „Klänge aus aller Welt“   sind ab 15 Uhr alle Bürgerinnen, Bürger und die Bewohner des Wandlitzer Übergangswohnheims in die Kulturbühne „Goldener Löwe“ in Wandlitz Dorf eingeladen, um einem bunt gemischten und international besetzten Musikprogramm zu lauschen.

Otmar Desch, Musikproduzent, Komponist und Pianist, hat den Musik-Mix arrangiert. So tritt das Conradinum-Quintett aus Wandlitz mit Liedern der „Golden Twenties“, israelischer Folklore und Spirituals auf. Der Chansonier Wulf Hühn aus Hannover präsentiert französische Chansons und Opernbariton Bernd Marquardt vom Theater der Altmark in Stendal hat sich mit irischer Folklore und Ausschnitten aus „Anatevka“ angekündigt. Dr. Assion Lawson aus Togo singt mit zwei afrikanischen Trommlern Lieder aus der „Afrikanischen Messe“, die von der Rettung afrikanischer Bootsflüchtlinge durch die „Cap Anamur“ erzählt und Bewohner des Übergangswohnheims werden eigene musikalische Beiträge aus ihren Heimatländern beisteuern. Die Otmar-Desch-Group bietet rasanten Jazz, Pop und Klassik und junge Wandlitzer Nachwuchstalente runden das Musikprogramm mit aktuellen Hits aus der Popmusik ab.

Neben ganz viel Musik wird es, wie bei den zwei Festen zuvor, internationale kulinarische Köstlichkeiten geben, die zum Großteil von den Flüchtlingen selbst zubereitet wurden. Außerdem gibt es Informationen, Geschichten und Interviews aus dem Wandlitzer Übergangswohnheim und vom „Runden Tisch Willkommen“ sowie last but not least präsentieren Studenten vom Studienkolleg Berlin die eindrucksvollen Ergebnisse eines Flüchtlingsprojektes. Der „Runde Tisch Willkommen“ freut sich über viele Besucher. Der Eintritt ist frei, eine Spende aber ist herzlich willkommen.

       

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Rufbusse – eine Alternative zum gängigen Linienbusverkehr?

(21.08.2014)

Diskussionsveranstaltung im „Goldenen Löwen“ als Denkanstoß gedacht    

 Wer in der Gemeinde Wandlitz in den Ortsteilen Lanke, Prenden oder auch Stolzenhagen zu Hause ist, lebt zwar ungestört von jeglicher städtischer Hektik im Grünen, aber einen Haken hat auch diese Idylle. Ohne Auto ist man hier erheblich eingeschränkt. Öffentlicher Nahverkehr mit Bussen findet in erster Linie als Schülerverkehr statt. Ein Arztbesuch am Vormittag in Bernau ist eigentlich nur für denjenigen möglich, der früh morgens mit dem Schulbus hin und mittags nach Schulschluss wieder mit zurück fährt. „Dazwischen, in den Abendstunden, am Wochenende und in den Ferien wird es für alle, die auf den ÖPNV angewiesen sind, schwierig. Denn dann ist das ohnehin dünne Linienbusangebot noch dürftiger“, beschreibt die Wandlitzer Bürgermeisterin Dr. Jana Radant die derzeitige Situation. Am Mittwochabend hatte sie gemeinsam mit Gemeindevertreterin Gabriele Bohnebuck (DIE LINKE) eine Informations- und Diskussionsveranstaltung unter dem Thema „Rufbus als Alternative zum herkömmlichen Linienverkehr?“ initiiert und die Wandlitzer Ortsbeiräte, Gemeindevertreter, Kreistagsabgeordneten, Bürgermeister des Barnims und Landtagsabgeordnete eingeladen.

Neben Schülern sind insbesondere ältere Menschen, die kein Auto mehr fahren können, auf funktionierende Busverbindungen angewiesen. „Wir brauchen für jedes Alter die infrastrukturellen Voraussetzungen, um soziale Kontakte pflegen, zum Einkauf oder zum Arzt gelangen und an kulturellen Veranstaltungen auch in den nächst gelegenen größeren Orten teilnehmen zu können“, so Jana Radant. „Das ist ein Stück Lebensqualität und macht das Leben auch in den Ortsteilen unserer Gemeinde attraktiver, die nicht direkt an der Heidekrautbahn liegen.“ Außerdem sei ein bedarfsgerechtes Busangebot nicht nur für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger wichtig, sondern ebenso für Besucher und Touristen. „Was nützt es, wenn wir im Rahmen unseres Tourismuskonzeptes tolle Wanderangebote und Ausflugsziele entwickeln, wenn diese nur mit dem PKW zu erreichen sind oder eben gar nicht“, so Jana Radant.

Um unwirtschaftliche Fahrten mit großen, kaum besetzten Linienbussen oder teure Leerfahrten zu vermeiden, gibt es mittlerweile in der ganzen Republik sogenannte alternative Bedienformen. Im Umfeld von Eberswalde werden zum Beispiel abgelegene  Ortschaften durch sogenannte Rufbusse an die Kreisstadt angebunden. Das heißt, die Busse verkehren auf festgesetzten Linien nur, wenn sie vorher telefonisch vom Fahrgast geordert werden. Wird keine Fahrt bestellt, bleibt der Bus im Depot. Eine weitere Möglichkeit bieten auch die sogenannten Bürgerbus-Vereine. Davon gibt es derzeit mindestens vier in Brandenburg. Mit ehrenamtlichen Fahrern und kleinen Bussen sorgen sie für mehr Mobilität auf dem Land. So gibt es beispielsweise in Zühlsdorf ein gut funktionierendes Bürgerbus-Angebot in Kooperation mit dem DRK.

Patrick Dentzer von der Firma Dispo Tec GmbH aus Bitterfeld präsentierte den Gästen im „Goldenen Löwen“ unterschiedliche mögliche Bedienformen, die als Ersatz oder als Ergänzung zum gängigen Linienbusverkehr möglich sind. Mit seinem Unternehmen hat er erfolgreich u.a. ein Anrufbusangebot in den Kreisen Bitterfeld, Wittenberg und im Saalekreis eingeführt und ist damit nach eigener Aussage das größte Unternehmen deutschlandweit, das alternative Bedienformen anbietet. „Rund 350.000 Fahrgäste nutzen unsere Dienstleistung in diesen drei Landkreisen jährlich. Die Tendenz ist steigend,“ so Patrick Dentzer. Mit einer speziell entwickelten Dispositionssoftware und über ein von 4 – 23 Uhr besetztes Callcenter werden die Fahrgastwünsche verwaltet, Fahrten geplant, Ergebnisse ausgewertet etc. „So können wir eine auf die Bedürfnisse der Bürger zugeschnittene Dienstleistung anbieten und auch weniger besiedelte Gebiete mit öffentlichem Nahverkehr versorgen“, erläuterte Patrick Dentzer sein Konzept. Für den Fahrgast fällt neben dem normalen Bustarif nur noch ein sogenannter Komfortzuschlag  an. „Aber die Bürger sind in der Regel froh über das Beförderungsangebot und zahlen den Zuschlag gerne“, so Dentzer.

Der Leiter des Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamtes des Landkreises, Dr. Wilhelm Benfer, der ebenfalls als Referent zu Gast in Wandlitz war, warnte vor zu hohen Erwartungen an den Landkreis bei der großzügigen Bereitstellung alternativer Bedienformen im Busbereich. „ÖPNV ist in Brandenburg nicht wirtschaftlich und wird es auch nicht sein“, so Benfer. Auch die Einführung von Rufbussen sieht er zumindest unter wirtschaftlichen Aspekten eher kritisch. Außerdem sei nur der Schülerverkehr eine kommunale Pflichtaufgabe im Land Brandenburg, der sonstige ÖPNV lediglich eine freiwillige Aufgabe. Rufbusverkehre werden, so Benfer, im Barnim bisher nur in Gebieten mit sehr geringer Auslastung des Linienverkehrs eingeführt. „Rufbusverkehre gibt es bei uns zurzeit weder zur Erweiterung des zeitlichen noch des räumlichen Angebotes.“  Da jedoch im Frühjahr 2015 der neue Nahverkehrsplan für den Landkreis vom Kreistag auf den Weg gebracht werde, sei jetzt durchaus ein guter Zeitpunkt über alternative Angebotsformen im ÖPNV zu diskutieren und Anregungen und Projekte über die Kreistagsabgeordneten einzubringen, so Benfer.

Die Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant ist froh, die Diskussion jetzt angestoßen zu haben. „Ich weiß, dass die Nahverkehrsplanung und der öffentliche Nahverkehr keine Spielwiese für „Wünsch-Dir-was“ sind. Es geht mir um das Nachdenken über wirtschaftliche akzeptable Alternativen zum bisherigen Busangebot in der Fläche. Ob Rufbus, Bürgerbus oder etwas ganz anderes: ich denke, wir sollten ergebnisoffen verschiedene Varianten prüfen. Von attraktiveren Mobilitätsangeboten würden letztendlich nicht nur die Bürger profitieren. Mehr Fahrgäste durch ein verbessertes Angebot könnte auch für die Verkehrsunternehmen wirtschaftlich durchaus interessant sein.“

       

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

Lanker Weg in Wandlitz wird ausgebaut

(15.07.2014)

Verbesserung der „wilden“ Parksituation und Erhöhung der Verkehrssicherheit

Die Anwohner des Lanker Wegs in Wandlitz hatten schon lange darauf gedrängt und auch die Wandlitzer Verwaltung, insbesondere das Ordnungsamt, sah Handlungsbedarf für diese eigentlich so beschauliche Straße. Das Besondere am Lanker Weg ist nämlich, dass er speziell in den Sommermonaten von Berlinern und Touristen als Zugangsweg bzw. „Parkstraße“ zum Liepnitzsee genutzt wird.  Insbesondere auf dem hinteren, bisher unbefestigten Teil des Lanker Wegs, gab es bisher an sonnigen Sommerwochenenden regelmäßig ein ziemliches Parkchaos. In sämtlichen verfügbaren Straßennebenbereichen sowie beidseitig auf der augenscheinlich erkennbaren Fahrbahn wurden Fahrzeuge abgestellt. Für Not- und Rettungsfahrzeuge hätte es vermutlich manchmal ziemlich eng werden können und für die Anwohner des Lanker Wegs war die Situation extrem störend und belastend. Hinzu kam, dass durch den geraden Verlauf des Lanker Wegs die eigentlich auf 30 Stundenkilometer festgelegte Geschwindigkeit regelmäßig überschritten wurde und durch den unbefestigten Straßenzustand ordentlich Staub aufgewirbelt wurde.

Seit dem 14. Juli wird jetzt daran gearbeitet, dass sich die Situation deutlich und spürbar verbessert. Auf einer Länge von rund 350 Metern wird auf den bisher unbefestigten Teil des Lanker Wegs bis zur Einmündung Liepnitzweg eine dünne Asphaltschicht aufgebracht. Auf dieser Strecke werden insgesamt drei sogenannte Längsparkstände für insgesamt maximal 26 PKW errichtet. Die eigentlich 4,75 Meter breite Fahrbahn wird durch die wechselseitige Anordnung der Parkstände stellenweise auf 3,50 Meter verengt. Somit ergibt sich quasi wie von selbst eine Verkehrsberuhigung durch den sich abschnittweise ergebenden Einrichtungsverkehr. Rund 65.000 Euro investiert die Gemeinde.

Das Projekt ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe aus Anwohnern, dem Wandlitzer Ortsvorsteher und Mitarbeitern der Verwaltung, die gemeinsam eine Lösung gesucht und augenscheinlich auch gefunden haben. Während der vorbereitenden Arbeiten für die Asphaltierung ist die Befahrung des Lanker Wegs ab der Hausnummer 19 bis zur Einmündung Liepnitzweg mit Einschränkungen möglich. Für den 31. Juli ist der Einbau der Straßendecke geplant.   Während der Asphaltarbeiten kann die Straße kurzzeitig nicht genutzt werden.

        

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Feuerwehrtag der Wandlitzer Ortswehren diesmal in Klosterfelde

(16.06.2014)

Der Gemeindefeuerwehrtag findet in diesem Jahr am 21. Juni auf dem Feld Zeisigweg/Ecke Seegerstraße in Klosterfelde statt. Zwischen 11 und 16 Uhr sind dort die Männer und Frauen der Wandlitzer Ortswehren sowie die Jugendwehren im sportlichen Einsatz beim „Löschangriff nass“ bzw. der „Gruppenstafette“. Insgesamt sieben Männermannschaften, ein gemischtes Team und eine Frauenmannschaft haben sich auf diesen Tag intensiv vorbereitet. Und zwei Gastmannschaften aus dem benachbarten Zehlendorf bzw. aus der polnischen Partnerstadt Trzebiatòw sind ebenfalls am Start. Die Verkehrswacht bietet Mitmachaktionen für die Kleinen, die Jugendfeuerwehr löscht ein „ganzes Haus“ und das THW hat sich ebenfalls angekündigt.

 

Anders als in den Vorjahren ist nach den sportlichen Feuerwehrwettkämpfen aber noch lange nicht Schluss. Florian Rath, Ortswehrführer von Lanke, und Chef des Organisationsteams: „Wir wollen in diesem Jahr den Gemeindefeuerwehrtag einfach noch interessanter und vielseitiger als in den Vorjahren machen. Deswegen laden wir alle ab 18 Uhr zum Klosterfelder Feuerwehrgerätehaus in der Bahnhofstraße ein.“ Hier geht es dann weiter mit Livemusik von „Caddy und Band“, frisch gezapftem Bier und Gegrilltem sowie der Übertragung des WM-Gruppen-Spiels Deutschland gegen Ghana. Florian Rath: „Die Wandlitzer Ortswehren würden sich am 21. Juni über möglichst viele Gäste den ganzen Tag über freuen. Und vielleicht bekommt ja auch der eine oder die andere Lust darauf, als aktives Mitglied bei uns mitzumachen.“

 

          

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Gehwegbau in der Wandlitzer Breitscheidstraße seit 10. Juni

(10.06.2014)

 

 

Verwitterter Trampfelpfad wird zum beleuchteten Gehweg

Wer im Ortsteil Wandlitz von der B 109 an der sogenannten LIDL-Kreuzung zu Fuß über die  Breitscheidstraße in den historischen Ortskern oder zum Barnim Panorama gehen möchte, nutzt entweder direkt die Straße oder er wählt den unbefestigten Trampelpfad zwischen der durchaus eindrucksvollen doppelreihig wachsenden Lindenallee.  Hier ist aufmerksames Gehen geboten, denn die Wurzelansätze der Bäume liegen teilweise frei und bei Regenwetter läuft das Wasser von der Straße über „wilde“ Entwässerungsrinnen über den Seitenbereich in einen mehr oder weniger ausgeprägten Graben.

Jetzt soll der Gehweg in der Breitscheidstraße von der B 109 bis zum Wördenweg über eine Gesamtlänge von 600 m ausgebaut werden. Der von Seiten des Naturschutzes auferlegte Schutz der Alleebäume erlaubt aber keinen Ausbau in Asphalt- oder Pflasterbauweise, sondern lediglich einen sehr schonenden Ausbau in einer sogenannten wassergebundenen Bauart mit einer Splitmischung. Die Zufahrten zu den Grundstücken werden in Pflaster-, die betroffenen Kreuzungsbereiche der Birken- und Kastanienallee in Asphaltbauweise ausgebaut. Der wegbegleitende Graben wird saniert, d.h. verstopfte oder zerstörte Durchlässe werden frei gemacht oder auch erneuert. Entlang des neuen Gehwegs werden außerdem neue Straßenlaternen aufgestellt. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme sind mit rund 215.000 Euro budgetiert.

Am 10. Juni hat das beauftragte Bauunternehmen mit den vorbereitenden Arbeiten angefangen. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen dann am 16. Juni und sind in einem ersten Bauabschnitt bis zum 11. Juli angesetzt. Kleinere Einschränkungen und Behinderungen durch den Baustellenbetrieb, insbesondere auch für die Anwohner, sind wahrscheinlich. Ab dem 14. Juli bis zum voraussichtlichen Bauende am 20. August gilt dann für den gesamten Baustellenbereich eine Einbahnstraßenregelung.  Die Befahrung der Breitscheidstraße aus Richtung B 109 ist möglich, Anlieger oder Dorfbesucher in Fahrtrichtung Bundesstraße müssen jedoch einen kleinen Umweg über den Langen Grund in Kauf nehmen.              

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

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Nach Pfingsten: Sanierung der Ernst-Thälmann-Straße in Klosterfelde

(04.06.2014)

 

Im Wandlitzer Ortsteil Klosterfelde bestimmt derzeit der Straßenbau das Bild. Neben der Deckensanierung der B 109 wird ab dem 10. Juni auch in der Ernst-Thälmann-Straße gearbeitet. Hier soll die Fahrbahn grundhaft erneuert werden. Denn diese ist in einem schlechten Zustand und völlig uneben, außerdem sind die Bordsteine verwittert und teilweise ausgebrochen. Hinzu kommt, dass sich bei Regen große „Seenlandschaften“ auf der Straße bilden, da Regeneinläufe, Schieber und Schächte in einem desolaten Zustand sind. Die Sickerschächte haben ausgedient und werden zurückgebaut. Denn die Untere Wasserbehörde lässt das bisherige Ableiten des Grundwassers ohne Vorreinigung in die Grundwasserschichten nicht mehr zu. Stattdessen wird das Regenwasser künftig über sogenannte Festkörperrigolen abgeleitet.

Der bisher unbefestigte Gehweg auf der westlichen Straßenseite wird - wie der bereits ausgebaute  Gehweg auf der östlichen Straßenseite - in Pflasterbauweise befestigt. Die nur teilweise vorhandene Beleuchtung  in der Ernst-Thälmann-Straße wird erneuert, die Grundstückszufahrten werden gepflastert. Insgesamt investiert die Gemeinde in dieses Straßenbauprojekt 260.000 Euro.

Die Arbeiten finden in zwei Bauabschnitten statt: Vom 10.  Juni bis zum Beginn der Sommerferien ist die Ernst-Thälmann-Straße punktuell halbseitig gesperrt. Der Schulbusverkehr ist somit auf jeden Fall sicher gestellt. Ab dem 10. Juli bis zum 15. August wird dann unter Vollsperrung gearbeitet. Während der gesamten Bauphase sind Behinderungen bei der Erreichbarkeit der Grundstücke mit dem PKW laut Aussage des Baubetriebs nicht zu vermeiden.  Dieser hat in einem Informationsschreiben die Anwohner bereits gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des Baubereiches abzustellen, um Beschädigungen zu vermeiden.

Ein netter Service des Baubetriebs: Müll-, Papier- und Wertstofftonnen werden in der Zeit der Vollsperrung  zum Abholtermin eingesammelt und an einer für die Entsorgungsfahrzeuge erreichbaren Stelle aufgestellt.

 

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„Schwalben willkommen!“ – Rathaus erhält NABU-Auszeichnung

(03.06.2014)

 

Rund 20 Schwalbenpaare brüten jährlich unterm Dach der Wandlitzer Verwaltung

„Wenn Schwalben am Haus brüten, geht das Glück nicht verloren“, sagt ein altes Sprichwort. Wenn es danach geht, kann in der Wandlitzer Verwaltung beruhigt gearbeitet werden, denn seit vielen Jahren brüten an der Ost- und Südseite des alten Rathauses rund zwanzig Mehlschwalbenpaare unter dem Dachüberhang. Die kleinen Flugkünstler umrunden den ganzen Sommer lang in waghalsigen Manövern das Rathaus, um fliegende Insekten und im Luftstrom treibende Spinnen im Flug zu erbeuten.

Seit dem 28. Mai ist die Wandlitzer Verwaltung jetzt auch offiziell als schwalbenfreundlich anerkannt. Siegfried Behrendt und Yvonne Schuldes von der NABU-Geschäftsstelle in Oranienburg überreichten Bürgermeisterin Jana Radant und Maik Richter vom Bauamt eine Urkunde und die Nabu-Plakette „Schwalben willkommen!“, die in Kürze am Rathaus angebracht werden soll.

„Wir hatten uns um die Auszeichnung beworben, da wir als Verwaltung die Ansiedlung von Schwalben und ihren Schutz aktiv unterstützen möchten“, erläutert Bürgermeisterin Jana Radant. „Vielleicht finden sich ja noch weitere Schwalbenfreunde, die ihre Häuser und Höfe für Schwalben öffnen bzw. sie nicht verschließen.“

Als Kulturfolger haben sich Mehl- und Rauschwalben an eine vom Menschen geprägte Umwelt angepasst. Dennoch fällt es ihnen zunehmend schwerer geeignete Nist- und Brutmöglichkeiten zu finden. Ihre Nester werden aus ästhetischen oder hygienischen Gründen häufig entfernt, die Landschaft wird zunehmend versiegelt, Feldwege, die Lehm für den Nestbau bieten, verschwinden und der hohe Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert die Insekten als Nahrungsgrundlage der Schwalben. Die Folge ist ein stetiger Rückgang der Schwalbenbestände.  Die Rauschwalbe steht bereits auf der der Roten Liste der gefährdeten Arten Brandenburgs, der Trend bei den Mehlschwalben bewegt sich ebenfalls in die negative Richtung. Seit 1995 ist die Anzahl der Mehlschwalben-Brutpaare um rund 50 Prozent gesunken. Zurzeit gibt es zwischen 42.000 und 65.000 Brutpaare in Brandenburg.       

Der NABU versucht mit dem Projekt „Schwalben willkommen!“ auf den Rückgang der Schwalben aufmerksam zu machen und zeichnet Bürgerinnen und Bürger aus, die die Nester bei sich tolerieren oder sogar unterstützen. Wer ein Herz für Schwalben hat, kann sich für die  Auszeichnung und die Plakette „Schwalben willkommen!“ bewerben. Per Post an: NABU Brandenburg, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam oder per Mail an: Schwalben@NABU-Brandenburg.de

 

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Hortreport Mai 2014

(30.05.2014)

„Benimmregeln sind
immer ein Spiegel der Zeit
– sie ändern sich immer
wieder. Wer sich so zu
benehmen weiß, wie es
gerade angesagt ist, zeigt
Stil und kommt gut an.“
Wir begrüßen Sie, liebe Leser und Leserinnen, recht herzlich und vor Allem freundlich mit
den Worten: „Benimm ist in!“ Unter diesem Motto begaben wir uns in der Zeit vom
05.05.2014 – 16.05.2014 mit den Hortkindern und Meister Knigge auf eine Reise in die
wunderbare Welt des guten Benehmens. Wir befassten uns in dieser Zeit intensiv mit
speziellen Inhalten zum Thema „gutes Benehmen“ und dem Festigen von Verhaltensweisen.
Zu dieser Gelegenheit wurde eine Vielzahl von
Angeboten durch die Erzieherinnen und Erzieher des
hortoffenen Bereichs vorbereitet. Es konnte unter
Anderem ein eigener „Wutknautschball“ hergestellt
werden, die Kinder lernten, wie man einen Tisch
richtig deckt, was gleich als eine gute Anregung für
den Muttertag genutzt werden konnte. Weitere
Themen waren: „Tu dir und Anderen etwas Gutes“,
„Bitte und Danke zaubern deinem Gegenüber ein
Lächeln ins Gesicht“ und das Ablegen eines Knigge – Führerscheins. Verschiedenste Spiele
auf dem Hof und im Hortbereich unterstützten den Prozess der Gruppendynamik und –
identifizierung. Eine wichtige Rolle hierbei spielten auch die Eltern, welche uns tatkräftig
unterstützten, indem sie die im Hort behandelten Themen zu Hause noch einmal aufgriffen.
Somit wurden die Kinder in ihrer persönlichen Lebenswelt ganzheitlich
bestärkt und erfuhren eine große Anerkennung durch ihr soziales Umfeld.
Meister Knigge höchst persönlich war in der Projektzeit anwesend, stand
den Kindern stets mit Rat und Tat zur Seite und ging natürlich mit gutem
Beispiel voran.
Ein großes Dankeschön geht an die Kollegen, mit denen wir in Zusammenarbeit die
Osterferien so bunt und aufregend gestaltet haben. Die Catering-Firma „Sunshine“ stellte
uns extra einen Koch nebst Zutaten zu Verfügung, der gemeinsam mit den Kindern kochte.
Die Gärtnerei „Schlestein“ in Basdorf und der Blumenladen am Langen Grund in Wandlitz
empfingen die Kinder zum Fertigen von Osterkörben und dem Einsetzen von verschiedenen
Pflanzen. Vielen Dank! Auch öffnete die „Villa Frieda“ ihre Tore zu einem Vormittag voller
Infotainment. In zwei Gruppen durften die Kinder an einer Schnipseljagd teilnehmen,
Stockbrot über dem Feuer backen und gemeinsam Bratwürste grillen und natürlich
verzehren. Zum Schluss geht unser Dankeschön an das Sportzentrum Wandlitz. Hier
wurden die Kinder mit viel Freude und Spiel ordentlich zum Schwitzen gebracht. Toll
gemacht!
Wir kommen gern wieder!
-Ihr Erzieherteam des Hortes Wandlitz

Gedenken an 8. Mai 1945 in Wandlitz

(08.05.2014)

Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Als Gedenktag erinnert er jährlich an die tiefe Zäsur von 1945, den Neuanfang und die doppelte Befreiung von Krieg und Nationalsozialismus. Im Wandlitzer Ortsteil Klosterfelde hatte bis zum seinem Tod im vergangenen Jahr Roland Weise, Gründer und Leiter des Internationalen Artistenmuseums, regelmäßig eine Gedenkfeier sowohl am sowjetischen Ehrenmal als auch am Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege auf dem Klosterfelder Dorfanger organisiert.

Bürgermeisterin Jana Radant und Ortsvorsteher Klaus Pawlowski setzten diese langjährige Tradition nun fort und legten gemeinsam an beiden Denkmälern Blumensträuße nieder. „Es ist wichtig, diese Erinnerungskultur aufrecht zu halten und das Ende der Nazi-Diktatur sowie die, die dafür ihr Leben gegeben haben, nicht zu vergessen. Wir werden auch weiterhin jedes Jahr daran erinnern, “ so die Bürgermeisterin.

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail     

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Landwirtschaftsminister besucht Barnim Panorama

(06.05.2014)

Jörg Vogelsänger, Minister für Landwirtschaft und Infrastruktur des Landes Brandenburg,  (SPD), machte am 6. Mai nach einem „Gipfeltreffen“ des  Kabinetts von Ministerpräsident Dietmar Woidke und der Barnimer Verwaltungsspitze in Eberswalde noch einen Abstecher nach Wandlitz. Gemeinsam mit Kulturamtsleiterin Dr. Claudia Schmid-Rathjen und der Leiterin des Barnim Panorama, Dr. Christine Papendieck,  ließ er sich noch einmal ganz exklusiv die Ausstellung „Geformte und genutzte Landschaft“ zeigen.  Wie eigentlich alle Besucher des Barnim Panorama war auch der Minister von der Traktorenherde ganz besonders angetan. Und so ließ er es sich auch nicht nehmen, auf einen Bauern-Bulldog aus dem Jahr 1940 zu klettern.

Nach dem Rundgang durch die Ausstellung nahm sich der Minister noch Zeit für ein Arbeitsgespräch mit Bürgermeisterin Jana Radant und Amtsleitern, in dem es u.a. um die Fortsetzung der bisher erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaftsministerium und Barnim Panorama ging sowie um den Lückenschluss von schon lange gewünschten Radwegeverbindungen in der Gemeinde.

 

 

 

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Ab 5. Mai Sanierung der B 109 in Wandlitz

(30.04.2014)

Kompromisse für Schulbusverkehr und Knotenpunkt Lanker Weg gefunden  

Nach einer kurzen Unterbrechung gehen die Sanierungsarbeiten an der B 109 in Wandlitz ab Montag, dem 5. Mai  weiter. Bis zum 19. Mai will der Landesbetrieb Straßenwesen unter Vollsperrung – zumindest für den Durchgangsverkehr – die Fahrbahndecke im Bereich zwischen der sogenannten Lidl-Kreuzung und der Thälmannstraße sanieren.

Für den Anliegerverkehr ist die Situation nicht ganz so „ungemütlich“. Denn nach dem Abfräsen der Deckschicht  ist die Befahrung der verbliebenen Asphaltschicht mit besonderer Vorsicht zeitweise möglich. Konkret heißt das, außerhalb der Arbeitszeiten der Straßenbauer zwischen abends 18 Uhr und morgens 7 Uhr sowie am Wochenende, ist die Zufahrt zu den Grundstücken möglich. Während der Straßenbauarbeiten kann die Erreichbarkeit  der Grundstücke zumindest eingeschränkt, d.h. insbesondere für Rettungs- und Notfälle, gewährleistet werden.

Das Aufbringen der neuen Asphaltdecke – in dieser Zeit ist auch für die Anlieger kein Befahren der Straße möglich - wird in zwei Teilabschnitten erfolgen. Nach Absprache zwischen Landesbetrieb und Wandlitzer Gemeindeverwaltung  wurde der Termin für das Asphaltieren der B 109 zwischen Kreuzung Lanker Weg und Breitscheidstraße auf Samstag, den 10. Mai, verlegt. Der Schulbusverkehr ist durch diese Terminverschiebung aufs Wochenende an keinem Tag eingeschränkt.

Die Asphaltarbeiten vom Lanker Weg bis zur Thälmannstraße erfolgen dann am 12. Mai. Positiv ist, dass der neuralgische Knotenpunkt Lanker Weg zu jeder Zeit – entweder Richtung Norden oder Richtung Süden – einseitig befahrbar bleibt. So kann verhindert werden, dass eine Vielzahl von Anliegern aus den Straßen jenseits der NEB-Schienen  sich mühsame Schleichwege durch Siedlungsgebiete suchen müssen.

 

 

 

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Abrissarbeiten auf dem LPS-Gelände beendet

(19.04.2014)

 

112.000 Tonnen Bauschutt mit 4.589 LKW-Ladungen abgefahren

Im Januar 2013 begannen die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Landespolizeischul-Areal in Basdorf. Gut 14 Monate später sind die Arbeiten beendet und das Gelände ist nicht wiederzuerkennen. Besonderes eindrucksvoll präsentiert sich die östliche Fläche des Gebietes. Dort, wo einst 32 triste Betonbauten als Ruinen standen, ist heute eine Freifläche entstanden, die Parkcharakter hat. Eine circa acht Hektar große Fläche mit einzelnen Baumgruppen lädt Besucher zu einem Erkundungsspaziergang ein. Der Zugang zum Gelände ist sowohl von der Blumenstraße als auch vom Waldkorso aus möglich.

 

Doch zunächst ein paar Daten zum Abriss: Insgesamt wurde ca. 260.000 m³ umbauter Raum abgerissen. Zum Vergleich: Ein gewöhnliches Einfamilienhaus hat etwa 400 - 500 m³ umbauten Raum, d.h. das abgerissene Volumen entspricht ca. 500 bis 650 Einfamilienhäuser. Die Menge der Bauabfälle betrug ca. 112.000 Tonnen, hauptsächlich Bauschutt. Insgesamt wurden 4.589 LKW-Ladungen gebraucht, um alles wegzuschaffen. Etwa 70% des Bauschutts wurden recycelt und werden als Baumaterial wiederverwendet. Insgesamt wurden 32.500 m2 Betonfläche entsiegelt und mit 27.500 m³ Boden aufgefüllt.

 

Apropos Boden: Um die Winderosion zu mindern und eine Verunkrautung der Fläche zu verhindern, werden zurzeit Leistungen für eine Zwischen- bzw. Initialbegrünung ausgeschrieben. Entstehen soll jedoch kein „Golfrasen“, sondern ein landschaftstypischer Trockenrasen mit wilden Kräutern und trockenresistenten Pflanzen. Die gesamte Ostfläche kann begangen werden. Dicke Baumstämme, die am Rand des Geländes abgelegt wurden, verhindern, dass Fahrzeuge auf das Gelände fahren können. Nach Westen wird das Gebiet mit einem neuen Zaun abgegrenzt.

 

Fast mag es merkwürdig erscheinen, dass für diese Renaturierungsmaßnahme auch naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen geschaffen werden mussten. Doch die leerstehenden und nun abgerissenen Gebäude dienten Vögeln und Fledermäusen als hervorragendes Quartier. So wurden als „Wohnersatz“ zahlreiche Nistkästen und Nisthilfen für Vögel im Gelände und an kommunalen Gebäuden in Basdorf angebracht. Ein ehemaliges Wasserwerk wurde komplett als Sommer- und Winterquartier für Fledermäuse umgebaut. Einige Kollegen titulieren es scherzhaft als „Fledermaushotel“.

 

Wie geht es weiter auf dem Areal?

In diesem Jahr werden die nächsten Bauabschnitte vorbereitet. Die Planungen für eine Trainingsstätte des Polizeisport Vereins (PSV) im sogenannten ehemaligen Kasino haben begonnen. Ferner werden die Planungsgrundlagen für die Medienerschließung und den Straßenbau gelegt. Und nicht zuletzt soll das Wohnprojekt „Basdorfer Gärten“ in den ehemaligen Kasernengebäuden zur Projektreife geführt werden. Eine Teilausschreibung der eingeschossigen Baracken soll noch in diesem Jahr erfolgen. Und auch das geplante Einfamilienhausgebiet auf dem ehemaligen Sportplatz entlang der Blumenstraße soll in diesem Jahr ausgeschrieben werden.

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

Gesundheitswandern demnächst auch in Wandlitz

(21.03.2014)

Angebot des DWV kombiniert Wandern mit Übungen, die fit machen

45% der Frauen und 46% der Männer legen nur 1-2 Kilometer pro Tag zurück. Über 50% der Bevölkerung klagt über Stress. Bewegungsmangel und Stress haben gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen und verursachen hohe Kosten für das Gesundheitssystem.  Ein gesundes und zugleich schönes Angebot für alle, die etwas für ihre Gesundheit tun möchten, hat der Deutsche Wanderverband (DWV) als Fachverband für das Wandern in Deutschland gemeinsam mit der Fachhochschule Osnabrück, Fachbereich Physiotherapie, entwickelt.

Beim sogenannten Gesundheitswandern „Let`s go – jeder Schritt hält fit“ wird in erster Linie gewandert.  Aber nicht nur das: das Besondere passiert unterwegs. An schönen Plätzen in der Natur machen die Teilnehmer gemeinsam Übungen, die die Koordination, Kraft, Ausdauer und Entspannung verbessern. Teilnehmer können beim Wandern in der Natur den Alltag hinter sich lassen, kräftigen einzelne Muskelpartien, lernen den eigenen Körper besser kennen, sie erhalten Tipps und Tricks für mehr Bewegung im täglichen Leben und können sich mit Geleichgesinnten austauschen.

Um dieses Angebot gesundheitsbewussten Bürgerinnen, Bürgern und Gästen demnächst auch in Wandlitz anbieten zu können, plant die Verwaltung in Kooperation mit dem  Tourismusverein die Ausbildung von zertifizierten Gesundheitswanderführern. „Wandern insgesamt bietet ein großes Potential für den Ausbau des naturnahen Tourismus in unserer Gemeinde. Das Gesundheitswandern wollen wir dabei als ein spezielles Angebot entwickeln“, erläutert Bürgermeisterin Jana Radant das Konzept. Denn bisher sind die Angebote in diesem Bereich in den neuen Bundesländern noch nicht sehr breit aufgestellt. „Mit Gesundheitswandern haben wir ein gutes Marketinginstrument und Alleinstellungsmerkmal, “ so die Bürgermeisterin weiter.  

Im Herbst soll eine Schulung „Gesundheitswanderführer/in, zertifiziert nach Deutschem Wanderverband (DWV“ in Wandlitz stattfinden. Das Angebot richtet sich an qualifizierte Wanderführer, Natur- und Landschaftsführer oder ausgebildete Bewegungstherapeuten, wie z.B. Physiotherapeuten. Interessenten wenden sich an: Gemeinde Wandlitz, Irene Schüler, Tel. 033397-66 114 oder per Mail an irene.schueler@wandlitz.de.   

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

AWO Wandlitz ab Sommer in neuen Räumen

(08.03.2014)

AWO Kreisverband unterstützt notwendige Umbauarbeiten mit 50.000 Euro

Die Suche des AWO Ortsvereins Wandlitz e.V. nach neuen Vereinsräumen ist beendet. In ihrer Sitzung am 13. Februar beschlossen die Gemeindevertreter, der AWO rund 100  m2 in einem gemeindeeigenen ehemaligen Wohngebäude an der Prenzlauer Chaussee in Wandlitz  zu überlassen.

Die Suche nach neuen Räumlichkeiten war notwendig geworden,  da der Mietvertrag für die bisher von der AWO genutzten Räume im Obergeschoss des Wandlitzer Rathauscenters zum Ende des letzten Jahres ausgelaufen ist.   Dieser Vertrag war seinerzeit unter Beteiligung der Gemeinde mit dem Eigentümer ausgehandelt worden. Die AWO brauchte lediglich die Betriebskosten zu zahlen.

Die Suche nach einer neuen „Heimat“ gestaltete sich nicht gerade einfach. Denn die AWO braucht für ihre Arbeit rund 100 m2 Fläche. Für die Miet- und Nebenkosten stehen aber nur circa 400 Euro monatlich zur Verfügung. Mit diesen Parametern war die Suche auf dem freien Wohnungsmarkt so gut wie aussichtslos.

Die Idee, der AWO Flächen in dem gemeindeeigenen Gebäude an der Prenzlauer Chaussee 133 zu überlassen, entstand im Wandlitzer Rathaus, da für das leerstehende ehemalige Wohnhaus und das rund 2.800 m2 große Grundstück auch nach Ausschreibung kein Interessent gefunden werden konnte. Also wurde die zunächst angedachte Vermarktung im Erbbaurecht wieder verworfen und entschieden, das Ganze auch weiterhin kommunal zu nutzen.

Die AWO wird künftig im Erdgeschoss ihr Domizil haben. Angedacht sind derzeit zwei große Aufenthaltsräume, eine Küche, WCs sowie ein weiterer Mehrzweckraum, der auch für andere Nutzungszwecke, z.B. die Krebsberatung, zur Verfügung steht. Die anfallenden Kosten für den Umbau werden auf rund 120.000 Euro geschätzt. Der AWO Kreisverband Bernau e.V. beteiligt sich daran mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von 50.000 Euro. So kann die monatliche Miete für die AWO gering gehalten werden. Die laufenden Betriebskosten zahlt die AWO selbstverständlich in voller Höhe. Der vordere Grundstücksteil wird ebenso der AWO zur Verfügung gestellt. Pflege und Gestaltung erfolgen in Eigenregie.

Wie die beiden oberen Geschosse des insgesamt 270 m2 großen Gebäudes zukünftig genutzt werden, ist noch offen. Ob möglicherweise ein Jugendclub hier eingerichtet werden könnte oder sie weiterhin als Wohnraum genutzt werden, muss noch geprüft werden.   

Angestrebter Umzugstermin für die AWO an den neuen Standort ist Anfang Juli. Bis dahin hat der Ortsverein seinen Mietvertrag  - jetzt aber zu deutlich schlechteren Konditionen - am bisherigen Standort im Rathauscenter verlängert.      

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

Brandenburgs Kulturministerin besucht BARNIM PANORAMA

(13.12.2013)

 

Walter Blankenburg als Museumsgründer gewürdigt

 

Bei der offiziellen Eröffnung am 7. September konnte sie nicht dabei sein, dafür nutzte Kulturministerin Sabine Kunst jetzt den 12. Dezember für einen ausführlichen Besuch im neuen BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum · Agrarmuseum Wandlitz. Mit dem Besuch der Ministerin verbunden war auch eine Würdigung von Walter Blankenburg, dem Begründer des Wandlitzer Agrarmuseums. Direkt im Eingangsbereich der neuen Ausstellung ist er auf einer überlebensgroßen Fotografie zu sehen, ein Weg unmittelbar neben dem BARNIM PANORAMA wurde nach ihm benannt und zahlreiche von ihm gesammelte Exponate finden sich auch in der aktuellen Ausstellung.   

                        

Museumsleiterin Dr. Christine Papendieck: „Ohne Walter Blankenburg hätten wir in Wandlitz kein Museum. Wir sind stolz darauf, sein Erbe hier in der neuen Ausstellung weiterführen zu können.“ Walter Blankenburg hatte in den 1950er Jahren begonnen, bäuerliche Alltags- und Arbeitsgegenstände zu sammeln, die er zunächst auf seinem Milchhof in Wandlitz-Dorf aufbewahrte. 1956 eröffnete er dort mit seiner Frau Margot eine „Heimatstube“, die später zu einem staatlichen Heimatmuseum mit ihm als Museumsleiter wurde. 1975 wurde das Heimatmuseum offiziell zum Agrarmuseum Wandlitz.

 

Karen Eckert, eine Enkelin Blankenburgs, die ebenfalls zum Besuch der Ministerin gekommen war, freute sich, dass ihr Großvater im  neuen BARNIM PANORAMA eine so breite Würdigung erhält: „Er war so begeistert von seinen Ideen und dem Sammeln und Bewahren von landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen. Er würde sich mit Sicherheit darüber freuen, was aus seiner ehemaligen Heimatstube heute Wunderbares geworden ist.“

 

Und auch Kulturministerin Sabine Kunst war nach ihrem Rundgang durch die neue Ausstellung angetan: „Es ist wirklich wunderbar, wie es hier gelungen ist, die Themen Natur und Landwirtschaft zu verbinden. Die sehr reizvolle Ausstellung wird mit Sicherheit auch viele junge Menschen ansprechen.“

 

Dass das BARNIM PANORAMA  durchweg gut angenommen wird, zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen. „Seit der Eröffnung Anfang September hatten wir bisher rund 5.000 Besucher“, freut sich Katja Hauptlorenz, die u.a. für das Marketing der Ausstellung zuständig ist.  Nicht nur viele Einzelbesucher, sondern auch Schulklassen aus Berlin und Brandenburg kämen nach Wandlitz. Für das neue Jahr stehen bereits einige neue Projekte auf dem Plan. In einem bisher ungenutzten Raum im neuen Ausstellungsgebäude ist eine Multimedia-Installation zum Thema „Wilder Barnim“ geplant. Außerdem wird im Außengelände ein Naturerlebnispfad entstehen.     

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

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„Wandlitz fährt ruhiger“

(12.11.2013)

Informationsveranstaltung am  26.  November im  Rathaus

In der Gemeinde Wandlitz will man sich verstärkt Gedanken machen, wie rücksichtsvolles Verkehrsverhalten und das Einhalten der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten dauerhaft umgesetzt werden können. Unter dem Titel „Wandlitz fährt ruhiger“ lädt die Gemeinde  interessierte Bürgerinnen und Bürger deshalb zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, den 26. November, um 19 Uhr in den Ratssaal des Wandlitzer Rathauses ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Ergebnisse des Lärmaktionsplans 2013 für die Gemeinde vorgestellt. In diesem Aktionspapier wird aufgezeigt, wo und in welchem Umfang der Lärm durch Straßenverkehr zu hoch ist und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können. Das Herabsetzen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird dabei mit Sicherheit eine große Rolle spielen. Inwieweit neue Regelungen nicht nur für die Hauptverkehrsstraßen, sondern auch für die Siedlungsstraßen umsetzbar sind, soll außerdem diskutiert werden. Denn insbesondere hier ergeben Messungen des Ordnungsamtes immer wieder massive Geschwindigkeitsüberschreitungen. „Es kann nicht sein, dass regelmäßig besorgte Eltern im Rathaus anrufen, die Gefahren für ihre Kinder auf dem Weg zur Schule befürchten. Und wenn bei Geschwindigkeitsmessungen des Ordnungsamtes auf Straßen mit Tempo 30-Vorschrift von 215 gemessenen Fahrzeugen innerhalb einer Stunde weit mehr als die Hälfte schneller als erlaubt fuhr, haben die besorgten Eltern Recht“, so Bürgermeisterin Jana Radant. 

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Farbige Elemente statt grauem Asphalt

(07.11.2013)

Verkehrsparcours als neues Entree zur Basdorfer Grundschule

 

Aus der zweckmäßigen aber langweiligen Fläche vor der Basdorfer Grundschule ist im Laufe von rund drei Monaten eine attraktiv gestaltete Verkehrsübungsfläche für Skater und Radfahrer geworden. Eine große Acht, ein Kreisel, eine Slalomstrecke, ein Spurbrett u.a. sind jetzt als leicht erhöhte und in Kürze auch farbige Elemente auf den Asphalt aufgebracht und sollen künftig bei der Verkehrserziehung der Grundschüler zum Einsatz kommen. „Wir haben jetzt unsere eigene Verkehrsübungsstrecke“, freute sich Schulleiterin Karin Löwe bei der offiziellen Übergabe des neu gestalteten Schulvorplatzes am 5. November. „So können wir unsere Schüler sehr sorgfältig auf die Fahrradprüfung in der 4. Klasse vorbereiten. Außerdem können die Kinder auch unabhängig von der Verkehrserziehung ganz spielerisch auf der Stecke ihr fahrerisches Geschick erproben.“

 

Aber nicht nur die Verkehrsübungsstrecke ist neu. Auch neue Sitzmöbel, neue Lampen, eine Rampe für den barrierefreien Zugang zur Schule und eine aufgelockerte Gestaltung der Pflanzbeete geben dem Ganzen ein völlig anderes Aussehen als noch vor wenigen Monaten. Insgesamt 170.000 Euro investierte die Gemeinde für das Projekt.

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Neuer Entwurf für Windplanung der Regionalen Planungsgemeinschaft liegt vor

(27.09.2013)

Windeignungsgebiet im Liepnitzwald verkleinert, aber nicht gestrichen  

Die nächste Runde um die geplante Ausweisung neuer Windeignungsgebiete in der Gemeinde Wandlitz ist eröffnet. Ende August legte die „Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim“ den Mitgliedern des Planungsausschusses ihren überarbeiteten Entwurf des sachlichen Teilplans „Windnutzung, Rohstoffsicherung und-gewinnung“ vor.  

Danach wurden im Vergleich zum Regionalplanentwurf 2011  sowohl das im Wandlitzer Liepnitzwald als auch das in Prenden geplante Windeignungsgebiet verkleinert. Von den ursprünglich geplanten 418 ha  in Prenden blieben rund 227 ha – immerhin 191 ha weniger als in der ersten Planung. Das ursprüngliche Windeignungsgebiet wurde z.B. im Süden um die Flächen des Landschaftsschutzgebietes Wandlitz-Biesenthal-Prendener Seengebiet reduziert. Im Südosten entfielen Flächen aufgrund einer aktualisierten Waldfunktionenkartierung.        

Nicht ganz so positiv sehen derzeit die Wind-Planungen für Wandlitz aus. Das im ersten Regionalplanentwurf 577 ha große Gebiet, wurde im neuen Entwurf um 145 ha reduziert, hat damit aber immer noch eine Größe von 432 ha. Davon liegt der Großteil auf Wandlitzer Gemeindegebiet, ein kleinerer Flächenanteil auf Bernauer Gemarkung. Aus Sicht der Wandlitzer Verwaltung ist das Gebiet aber immer noch viel zu groß. Denn die Ergebnisse einer „Floristischen und Faunistischen Bestandssituation“ zum Liepnitzwald, die durch die Gemeinde in Auftrag gegeben, dem Planungsausschuss im Mai vorgestellt und der Regionalen Planungsgemeinschaft übersandt wurde, hat sich bisher noch nicht in der überarbeiteten Planung positiv niedergeschlagen. Die Regionale Planungsstelle hat jedoch zugesichert, sich mit den Untersuchungsergebnissen weiterhin auseinanderzusetzen und diese ggf. in die sogenannte Planungskulisse einfließen zu lassen. So könnten beispielsweise einige reine Buchenbestände im geplanten Windeignungsgebiet, die als sogenannte „Rotbuchenwäder bodensauerer Standorte“ gekennzeichnet sind und laut Bundesnaturschutzgesetz geschützt sind, zu einer weiteren Größenreduzierung führen.

Die beiden Windeignungsgebiete Klosterfelde und Schönerlinde waren aufgrund ihrer geringen Größe zwischenzeitlich ganz aus der Planung entfallen. Im jetzt vorliegenden Windplanentwurf wurden beide Gebiete jedoch wieder auf die regionalplanerische Mindestgröße von mindestens 25 ha vergrößert. Begründet wurde dies z.B. für Klosterfelde mit den zwischenzeitlich beantragten Windrädern.

Die weitere Zeitplanung sieht vor, dass der Planungsausschuss im Oktober eine Empfehlung an die Regionalversammlung bzgl. des Regionalplanentwurfs geben wird. Voraussichtlich Anfang Dezember gibt dann die Regionalversammlung – auch die Gemeinde Wandlitz ist hier vertreten – ihr Votum für oder gegen den Entwurf. Stimmt die Mehrheit der Mitglieder der Regionalversammlung dem Entwurf zu, folgt eine zweite öffentliche Auslegung und damit die erneute Chance für öffentliche Stellen und Privatpersonen zur Stellungnahme und Einflussnahme.            

  

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Im BARNIM PANORAMA Naturpark und Landleben neu entdecken

(07.09.2013)

Besucherzentrum  im Wandlitzer Ortskern offiziell eröffnet

Rund 3.000 Wandlitzerinnen, Wandlitzer und auch viele extra aus Berlin angereiste Besucher feierten am 7. September die offizielle Eröffnung des BARNIM PANORAMA im historischen Wandlitzer Ortskern.  Im  neuen Besucherinformationszentrum präsentieren auf einer Fläche von 1.650 m² der Naturpark Barnim und das Agrarmuseum Wandlitz erstmals in ganz Deutschland Naturschutz und Landwirtschaft unter einem Dach.  Wohl keiner der Besucher ließ es sich entgehen, durch den neuen imposanten Gebäudekomplex  zu schlendern, dem man – wie die Fachzeitschrift „Bauwelt“ schreibt  – anmerkt, „dass die Architekten eine fast diebische Freude daran hatten, Materialien und Elemente der ländlichen Typologie weiterzuentwickeln.“   Und schon jetzt stößt das neue BARNIM PANORAMA in Architekturkreisen auf überregionale Resonanz. So hat es der mit regionaltypischen Baustoffen als Nullemissionshaus entstandene Neubau in Form eines Dreiseitenhofes bereits in die Endauswahl des Brandenburgischen Baukulturpreises geschafft und ist ebenso in der Berliner Architekturausstellung 2014 vertreten.      

Im Inneren wird in sechs Themenräumen die Geschichte des Barnim von der eiszeitlichen Wildnis zur modernen Kulturlandschaft plakativ und anschaulich dargestellt. Den Grundstock der Ausstellung bilden insgesamt 1.500 Exponate aus der agrarhistorischen Sammlung des Wandlitzer Agrarmuseums. Besucher können sich ihren Weg durch eine „Herde“ historischer Traktoren bahnen und in der unglaublichen Vielfalt handwerklicher Utensilien des Landlebens stöbern. Ein Panoramafenster eröffnet unvergessliche „See-Blicke“ und ein Bohrkern aus den Tiefen des Wandlitzer Sees erzählt die Geschichte der Wandlitzer Landschaft und ihrer Nutzung. Eine riesige, begehbare Karte des Naturparks lädt zur Entdeckungsreise aus der Vogelperspektive ein.

Wer sich an Gebäude und Ausstellung satt gesehen hat, kann im angeschlossenen Schaugarten weiter auf Entdeckungsreise gehen. Hier wachsen Amarant und Buchweizen, Tabak und Kürbis, Sommerhafer und Hirse, Rote Beete, Mangold und vieles mehr. Kulturen, deren Samen man im Shop des Hauses erwerben kann. Dort gibt es auch Biojoghurte der Schaumolkerei  der Hoffnungsthaler Stiftung Lobetal, die eng mit dem BARNIM PANORAMA kooperiert.

Auch Landesumweltministerin Anita Tack und Agrarminister Jörg Vogelsänger zeigten sich begeistert von dem neuen Besucherzentrum. „Natur und Landwirtschaft unter einem Dach ist eine wunderbare neue Ausstellungsidee. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir hier sehen. Das Geld ist hier sichtbar und gut angelegt“, so Ministerin Tack in ihrem Grußwort.  Und auch Minister Vogelsänger freute sich, „dass mit solch tollen Projekten möglichst viele EU-Mittel wieder nach Brandenburg fließen.“ Landrat Bodo Ihrke erinnerte daran, dass seit seinem Amtsantritt 1994 die Zukunft des Agrarmuseums ein Thema gewesen sei. Einige Zeit hätte das Museum sogar auf der Kippe gestanden. „Aber, was lange währt, wird auch gut“, so der Landrat. Zwar habe sich der Landkreis zurückgezogen und der Gemeinde Wandlitz die alleinige Trägerschaft des BARNIM PANORAMA übertragen. „Aber bis 2023 haben wir uns verpflichtet, zumindest die Hälfte der Betriebskosten mitzutragen“, so der Landrat.

Für die Gemeinde Wandlitz ist das neue Museum ein Aushängeschild, „das einen besonderen Beitrag zur Entwicklung des Tourismus und des Gastgewerbes bei uns und in der ganzen Region leisten wird“, so Bürgermeisterin Jana Radant. Dies sei ein immens wichtiger Schritt in Hinblick auf den angestrebten Status als Erholungsort.

Mit einem Gesamtvolumen von rund 6,8 Millionen Euro ist das BARNIM PANORAMA die bisher größte Einzelinvestition der Gemeinde. „Ein Projekt, das wir uns allein mit Gemeindemitteln niemals hätten leisten können“, so Jana Radant. Die vor Jahren geborene Idee, das bisherige Agrarmuseum und den Naturpark Barnim in einer Ausstellung zu präsentieren, überzeugte jedoch die potentiellen Fördermittelgeber. Insgesamt 3,9 Millionen Euro Fördermittel – der Großteil aus dem EU-Agrarfonds - konnten eingeworben werden. Das spreche für das Projekt-Konzept, für die Fördermittelwerber und das spreche für die Fördermittelgeber, so die Bürgermeisterin.

 

Das BARNIM PANORAMA ist täglich außer freitags von 10 – 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen für den Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder von 6 – 12 Jahren 2,50 Euro, Kinder unter sechs haben freien Eintritt, eine Familien-Tageskarte kostet 14 Euro. Für Buchungen und Informationen wenden sich Interessenten an: Katja Hauptlorenz, Tel. 033397-68192-21. www.barnim-panorama.de 
 

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Neun Ortsteile - Ein gemeinsames Fest

(19.08.2013)

Gleich zwei Gründe zu feiern gab es am Samstag, den 17. August. Los ging es am Morgen mit der Eröffnung des neuen Rathauserweiterungsbaus. Rund 500 Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen waren gekommen, um sich in dem neuen Gebäude umzuschauen und einmal ganz ohne spezielles Anliegen einen Blick in die hellen und freundlichen Büros zu werfen. Sämtliche Rathausmitarbeiter und -mitarbeiterinnen waren vor Ort und erklärten und erläuterten. „Auch in Zeiten neuer Kommunikationsformen, wie z.B. dem virtuellen Rathaus im Internet, hat das gute alte, ganz echte Rathaus nicht ausgedient,“ zeigte sich Bürgermeisterin Jana Radant in ihrer Eröffnungsansprache überzeugt. „Wir brauchen für unsere Bürger nach wie vor ein ganz reales Rathausgebäude, das nach Möglichkeit komplett alle Dienstleistungen an einem Standort bietet“, so die Verwaltungschefin weiter.

 

Im neuen Wandlitzer Rathauskomplex sind jetzt alle Ämter an einem Standort konzentriert. Und auch für Menschen mit Behinderung ist jeder Sachbearbeiter problemlos zu erreichen. „Ein wichtiger Schritt zu mehr Barrierefreiheit in unserer Gemeinde,“ so Jana Radant.

 

Aber nicht nur die Funktionalität, Helligkeit und gute Aufteilung des neuen Rathausanbaus wurde von zahlreichen Besuchern gelobt. Insbesondere auch die Galerie der sechs Sandsteinköpfe im gläsernen Übergang zum alten Rathaus - eine Dauerleihgabe der Kunstverwaltung des Bundes - die Kinderspielecke im Erdgeschoss vor dem Einwohnermeldeamt, die Fotos des Lanker Architekten und Fotografen Ralf Geschke im 1. Obergeschoss, die zahlreich ausgestellten Kinderbilder auf den Gängen und die auf jeder Etage individuell und kreativ gestalteten Säulen kamen bei den Besuchern gut an.Was jetzt noch fehlt, sind der letzte Schliff bei den Außenanlagen und die Begrünung, die im Frühherbst folgen wird.

 

Punkt 11 Uhr setzte sich dann, angeführt von der Schalmeienkapelle SC Eintracht Rossow, ein riesiger Menschentross auf der B 109 Richtung Thälmannstraße in Bewegung. Auf 450 Metern luden dort Vereine, Gewerbetreibende, Chöre, Orchester, die Ortswehren, Kitas und Schulen aus allen Ortsteilen zum Schauen, Mitmachen, Hinhören und Mitspielen ein. Es war wirklich beeindruckend mit welcher Vielfalt und Kreativität sich die einzelnen Ortsteile präsentierten, um das 10-jährige Bestehen der Gemeinde Wandlitz seit der Gemeindegebietsreform 2003 gemeinsam zu feiern. „Ich denke, man kann nur erahnen, wie viel Herzblut und Arbeit in die Realisierung dieses Festes von der ersten Idee vor ein paar Monaten bis zum heutigen Veranstaltungstag geflossen sind,“ würdigte die Bürgermeisterin in ihren Dankesworten das große Engagement aller Beteiligten. Und der Aufwand lohnte sich, denn ganz Wandlitz schien auf den Beinen zu sein, um die Festmeile zu besuchen. 

 

Dass alle neun Wandlitzer Ortsteile und Bürgerinnen und Bürger aus allen Gemeinde-Ortsteilen gemeinsam feierten, hatte es in dieser Form bisher noch nicht gegeben. Die Idee dazu hatten Steffen Beck und Peter Dudyka vor circa einem Jahr. Die Vielfalt und Besonderheit jedes einzelnen Ortsteils und das Verbindende der Gemeinde einmal anders aufzuzeigen, war ihr Ansatz und ihr Anspruch. Gemeinsam mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern setzten sie das aufwändige Projekt in die Realität um. 

 

Da ohne bürgerschaftliches Engagement weder so ein Fest noch vieles andere in der Gemeinde möglich wäre, nutzte Bürgermeisterin Radant die Möglichkeit zur offiziellen Auszeichnung einiger ehrenamtlich Tätiger. Stellvertretend für die insgesamt 32 Vorleserinnen und Vorleser in den Ortsteilbibliotheken wurden einige von ihnen ausgezeichnet. Der Wandlitzer Seniorenrat für den Bereich Seniorenarbeit wurde ebenso wie die Mitstreiter des „Runden Tisch für Toleranz“ für ihren Einsatz für die Flüchtlinge im Wandlitzer Übergangswohnheim geehrt. Insgesamt elf örtlichen und überörtlichen Betrieben und Institutionen wurde Dank ausgesprochen, da sie die bei ihnen beschäftigten Mitarbeiter, die gleichzeitig bei den Wandlitzer Ortswehren aktiv sind, im Notfall von der Arbeit frei stellen, damit diese schnell zum Einsatz fahren können.

 

 

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Großes Interesse an Besichtigung des ehemaligen Landespolizeischulgeländes

(16.08.2013)

Im September beginnt Abriss von zwei Fünfgeschossern im Westteil

Rund 100 Anwohner aus den umgebenden Wohngebieten des ehemaligen Landespolizeischulgeländes in Basdorf und andere Interessierte waren am 14. August der Einladung von Bürgermeisterin Jana Radant und den Geschäftsführern der Basdorf Entwicklungsgesellschaft (BEG), Norbert Illiges und Christian Braungard, gefolgt, um sich über den Stand der Abrissarbeiten auf dem rund 40 ha großen Gelände und die als nächstes anstehenden Projektschritte zu informieren.

 

„Sie mussten in den letzten Wochen viel Lärm, Krach und eine hohe Staubbelastung aushalten. Aber letztendlich entsteht hier eine tolle Sache“, warb die Wandlitzer Bürgermeisterin um Verständnis bei den Anwohnern, die in den vergangenen Wochen unter den Abrissarbeiten zu leiden hatten. Immerhin sind seit Anfang des Jahres insgesamt 22 Gebäude – vorwiegend Garagen und Lagergebäude - im Ostteil des Areals abgerissen worden. Einige hundert Meter der ehemaligen Betonstraßen sind bereits entsiegelt. Dabei kam es u.a. zu erheblichen Staubbelastungen in den angrenzenden Straßen. „Wir haben Wasserwerfer und Schläuche eingesetzt, um die Störungen in Grenzen zu halten“, betonte  Norbert Illiges, „Aber, wo gehobelt wird, fallen Späne“, so der BEG-Geschäftsführer. Ein noch größerer Wassereinsatz wäre nicht möglich gewesen, da ansonsten die Trinkwasserversorgung in Basdorf nicht mehr „rund gelaufen“ wäre.

 

Eine Lösung bahnt sich für die ebenfalls von einigen Anwohnern als störend empfundenen Erschütterungen an, die beim Abriss von Gebäuden und Aufbruch der Betonstraßen entstanden. Sogar ein Baustopp war kurzfristig vor einigen Wochen angeordnet worden, um von Anwohnern gemeldete Risse an ihren Häusern begutachten zu lassen. Zukünftig werden die Abbrucharbeiten wesentlich erschütterungsärmer erfolgen. „Wir werden von der Meißel- auf die Sägetechnik umstellen“, erläuterte Norbert Illiges. „Die hat wesentlich weniger schädliche Vibrationen zur Folge, macht aber ein etwas nerviges Geräusch wie beim Zahnarzt.“

 

Wenn Objekte in der Nähe bewohnter Bereiche abgerissen werden, z.B. Anfang September die Werkstatt an der Blumenstraße, wird ein sogenanntes Fallbett vorbereitet, in das die Objektteile fallen bzw. in das sie von einem Longliner, einem Bagger mit extra langem Arm, befördert werden. Sämtliche Abbrucharbeiten müssen aufgrund der Förderrichtlinien - 3,5 Millionen Euro bewilligte das Land als Unterstützung - bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

 

Parallel laufen die Entwicklung und Vermarktung von Baugrundstücken im Ostteil sowie das Ausschreibungsverfahren für einen Vollsortimenter auf einem Grundstück im Westteil des Areals, Nähe Tulpenstraße. „Wir wollen da keinen weiteren Discounter, sondern möchten einem Unternehmen des Einzelhandels einen attraktiven Standort bieten“, so BEG-Geschäftsführer Norbert Illiges. Ein zunächst interessierter privater Investor für die Errichtung einer Schwimmhalle ist inzwischen von seinem Angebot zurückgetreten.

 

Etwas schwieriger wird sich die Entwicklung des zentralen Bereiches gestalten. Hier gibt es zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude aus der Zeit des Bramo-Zwangsarbeiterlagers, für die eine neue Nutzung gefunden werden muss. Sicher ist bereits, dass die ehemalige Aula als Trainingsstätte für den Polizeisportverein Basdorf, PSV, umgebaut wird. Für bestehende mehrgeschossige Wohngebäude und gut erhaltene „Baracken“ ist ein Sanierungskonzept für den Umbau zur gemischten Nutzung für Gewerbe und Wohnen in Arbeit.

 

Bereits bestehende Grünflächen sowie sämtliche Flächen, auf denen bisher Gebäude standen und die aufgrund der Förderrichtlinien 15 Jahre nicht bebaut werden dürfen, werden zusammen eine rund 7,8 ha große Grünzone ergeben, die den Wohnbereich im Osten von dem intensiver genutzten Bereich im Westen trennt. Auch hierfür entwickeln Landschaftsplanungsbüros derzeit ein Nutzungskonzept. Sicher ist bereits, dass der Grünbereich mit seinen zahlreichen, schon jetzt mit Flatterband abgesperrten Biotopen, möglichst naturbelassen bleiben soll. Eine Laufstrecke für Jogger und Walker, ein Bouleplatz, Spielflächen für Kinder u.a.m. sind als naturnahe Nutzungsmöglichkeiten bereits im Gespräch. „Wichtig ist uns, dass die Bürger die Grünzone nutzen und erleben können und gleichzeitig möglichst wenig Eingriffe in die vorhandenen Strukturen notwendig sind“, erläuterte Norbert Illiges die Grundidee.

  

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Breitscheidstraße fertig ausgebaut und offiziell eingeweiht

(04.07.2013)

Am 7. September ist die offizielle Eröffnung des neuen BARNIM PANORAMA im alten Wandlitzer Ortskern. Und nicht nur an diesem Tag, sondern natürlich auch zukünftig setzt  man im Wandlitzer Rathaus auf ein breites öffentliches Interesse und zahlreiche Besucher. Und deswegen sollte auch mit einer neuen Straße ein insgesamt attraktives Bild und vernünftige Bedingungen für Auto-, Radfahrer und Fußgänger geschaffen werden.

Anfang August wurde im vergangenen Jahr mit dem grundhaften Ausbau der Breitscheidstraße über insgesamt 400 Meter ab Kreuzung „Langer Grund“ bis zur alten Kirchschule begonnen. Der Winter zog dann den Verantwortlichen einen Strich durch die Rechnung und legte die Baustelle zwischen Dezember und Anfang April lahm. Letztendlich konnte dann aber am 8. Mai die technische Abnahme und am 4. Juli die offizielle Einweihung erfolgen.

Das historische, aber durch die jahrzehntelange Nutzung mangelhafte und „rumpelige“ Natursteinpflaster wurde aufgenommen. Jetzt gibt es eine gut befahrbare vier Meter breite Asphaltstraße mit einem je 1,50 Meter breiten Randstreifen in Natursteinpflaster rechts und links. Und dabei kamen die Steine der alten Straße auch wieder zum Einsatz. Diese sogenannte Himmelpfortvariante“ wurde bereits vor einigen Jahren beim Ausbau der Oranienburger Straße am Ortsausgang von Alt-Wandlitz genutzt.

Gab es bisher nur auf der Südseite einen befestigten Gehweg, so gibt es jetzt einen neuen auch auf der nördlichen Straßenseite. Außerdem wurden eine neue Beleuchtungsanlage in Höhe des Agrarmuseums errichtet und eine gemeinsame Entwässerung mit dem BARNIM PANORAMA über einen sogenannten Ringkanal angelegt.

Insgesamt waren für das Gesamtprojekt 570.000 Euro veranschlagt. Mit 150.000 Euro Fördermitteln unterstützte das Land die Baumaßnahme. 35.000 Euro steuerte der Landkreis für den Ausbau eines Bushaltestellenbereichs zu. Den Rest zahlt die Gemeinde aus Eigenmitteln.

Als nächstes Projekt steht der Ausbau des Gehwegs entlang der Breitscheidstraße ab der B 109 bis zur Kreuzung Langer Grund an. Als Termin für den Baubeginn ist der 9. September angesetzt. So kann die Eröffnungsfeier am 7. September ohne Beeinträchtigung vonstattengehen.

 

 

 Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Foto zu Meldung: Breitscheidstraße fertig ausgebaut und offiziell eingeweiht

Erster Rammschlag für WIN-Projekt „Langer Trödel“

(17.06.2013)

Zum Saisonstart 2015 „Schiff ahoi“ auf der neu ausgebauten Wasserstraße

„Alles, was Hand und Fuß haben will, braucht neun Monate“, so Karl-Heinz Schröter, Landrat des Landkreises Oberhavel. Das WIN-Projekt „Ausbau Langer Trödel“ dauerte von der ersten Idee bis zum Projektstart mehr als zehn Jahre. „Es brauchte eine an Dummheit grenzende Sturrheit, um dieses Projekt zu stemmen“, so Landrat Schröter weiter. Am 14. Juni aber war es in Liebenwalde soweit: mit einem symbolischen 1. Rammschlag der ersten Stahlspundbohle für die neue Liebenwalder Marina wurde der Baubeginn offiziell gefeiert.

 

Allzuviel Zeit bleibt den Verantwortlichen jetzt nicht mehr. Bis Ende 2014 müssen sämtliche Baumaßnahmen für die Wiederschiffbarmachung des Langen Trödels umgesetzt sein. Dazu gehören der Neubau von drei beweglichen Brücken sowie der Bau einer Schleuse, die Grundinstandsetzung des Langen Trödels sowie diverse Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. „Ich verspreche, wir schaffen das“, freute sich auch Barnims Landrat Bodo Ihrke über das Ende der Planungs- und den Beginn der Umsetzungsphase. Zusätzlich zum Trödel-Ausbau realisieren die Stadt Liebenwalde und die Gemeinde Wandlitz ergänzende wassertouristische Angebote. Neben der neuen Marina mit 32 Bootsliegeplätzen, der Errichtung von Wohnmobilstellplätzen und Serviceangeboten für Fahrradtouristen in Liebenwalde entstehen in Zerpenschleuse eine Slipanlage sowie Anlege- und Kanueinsatzstellen.

 

Der Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler zeigte sich mehr als hoffnungsvoll, was die Potentiale des Langen Trödels angeht. „Irland hat den Shannon, Frankreich den Canal du Midi und Brandenburg mit dem Ausbau des Langen Trödels ein 345 Kilometer durchgängig zu befahrendes Wasserstraßennetz. Das könnte eines der Strukturmerkmale für Brandenburg werden.“

 

Die WIN-Initiative ist Bestandteil des Koalitionsvertrages des Landes Brandenburg 2009 bis 2014 sowie Teil der Bundestagsinitiative „Infrastruktur und Marketing für den Wassertourismus in Deutschland verbessern“. Die Wiederschiffbarmachung des Langen Trödels zwischen Liebenwalde und Zerpenschleuse auf einer Länge von rund zehn Kilometern ist das Kernstück von WIN. Denn mit der Außerbetriebnahme und Zuschüttung der beiden Zerpenschleuser Schleusen in den Jahren 1924/25 wurde die Strecke zur Sackgasse.

Rund 14 Millionen Euro kostet das Gesamtprojekt. Finanziert wird es durch EU-, Bundes- und Landesmittel sowie Eigenmittel der Landkreise Barnim und Oberhavel, der Stadt Liebenwalde und der Gemeinde Wandlitz. Der Eigenanteil der Gemeinde Wandlitz zur baulichen Umsetzung von WIN sowie für das technische und finanzielle Projektmanagement  beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Euro. Zum Saisonstart 2015 soll es dann „Schiif ahoi“ auf dem langen Trödel heißen. 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

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Rund 150 Senioren beim Wandlitzer Seniorentag

(14.06.2013)

Agentur soll künftig ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde koordinieren 

 

Rund 150 Wandlitzerinnen und Wandlitzer waren am 12. Juni der Einladung von Bürgermeisterin Jana Radant und Peter Dudyka vom Wandlitzer Seniorenrat in die Kulturbühne „Goldener Löwe“ gefolgt. Anlass war die Brandenburgische Seniorenwoche 2013 und auch die Wandlitzer Veranstaltung lief unter dem Motto „20 Jahre Seniorenarbeit – aktiv, selbstbestimmt und solidarisch“.

 

Dass die ältere Generation immer mehr in den Focus rückt, macht allein schon die demographische Entwicklung sinnvoll und notwendig. Auch in der Gemeinde Wandlitz sind bereits heute stattliche 21,49 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt. „Die Seniorinnen und Seniorinnen sind für uns eine äußerst wichtige Bevölkerungsgruppe“, so Jana Radant. Gerhard Köhler vom Brandenburgischen Seniorenverband ergänzte: „Aber wir Älteren wollen nicht nur Hilfe erhalten, sondern auch selbst helfen. Deshalb ist dieser Tag so wichtig.“

 

Eine Idee, wie sich Seniorinnen und Senioren noch stärker in der Gemeinde einbringen könnten, gibt es bereits. So soll zukünftig eine neue Ehrenamtsagentur unter dem Titel „Wandlitz – Gemeinsam mit Herz und Verstand“ gegründet werden. Jana Radant: „Hier wollen wir koordinieren, wie und an welcher Stelle Bürger einen Beitrag in der Gemeinde leisten können.“ Gedacht wird dabei zum Beispiel an die Übernahme von Leselernpatenschaften, Hausaufgabenhilfe für Kinder oder auch an Vorlesepaten, die es ja bereits jetzt schon in den Bibliotheken gibt. Aber auch eventuelle Kulturlotsen oder Bürger, die hilfebedürftigen Menschen unter die Arme greifen, werden benötigt. Jana Radant: „Das Ehrenamt wird für unsere Gemeinde immer wichtiger. Deshalb diese Agentur. Hiermit wollen wir junge und ältere Menschen gleichermaßen ansprechen.“ Wer für sich das richtige Ehrenamt sucht, meldet sich bitte per Mail bei der Bürgermeisterin unter gemeinde@wandlitz.de.

 

Aber auch die Gäste hatten etliche ganz praktische Fragen an die Bürgermeisterin. Wird es in Zukunft genug bezahlbare altersgerechte Wohnungen in den neun Ortsteilen der Gemeinde geben? Wie kann das Rasen auf den Siedlungsstraßen eingedämmt werden? Was wird aus den „Dreckecken“ an den Flaschen- und Papiercontainern? Zahlreiche Senioren zeigten sich besorgt über die z.T. aggressiven Jugendlichen, die sich häufig am Bahnhof Wandlitzsee treffen. Dazu Gabriele Breest-Grohnwald, Jugendkoordinatorin der Gemeinde und gleichzeitig versierte Moderatorin des Seniorentags: „Es sind unsere Kinder und wir wollen mit ihnen ins Gespräch kommen. Wir sind daher auf der Suche nach einem Streetworker, der sich dieser Problematik annimmt.“

 

In verschiedenen Arbeitsgruppen waren die Seniorentags-Teilnehmer dann noch einmal selbst gefordert. Welche Ideen und Wünsche haben sie für die derzeit in Arbeit befindliche Erholungsortkonzeption der Gemeinde? Ist der Internetauftritt der Gemeinde auch für ältere Menschen geeignet und was würden Sie sich dort wünschen?

 

Bariton Bert Mario Temme rundete den Nachmittag schließlich mit Opernarien und Evergreens musikalisch ab und begeisterte das Publikum. Gerhard Köhler vom Brandenburgischen Seniorenverband resümierte: „Es waren wirklich gelungene und inhaltlich wertvolle Stunden.“

 

 

 

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Platz für Spiel, Bewegung und Spaß

(12.06.2013)

Spielplätze sind auch in einer „grünen“ Gemeinde wie Wandlitz wichtig und sinnvoll

 

Spielplätze stellen sowohl für Kinder als auch für Jugendliche Spiel- und Treffmöglichkeiten dar. Studien zeigen sogar, dass Spielplätze zu den wichtigsten Orten für die Entwicklung von Kindern außerhalb des häuslichen Bereichs gehören. Hier finden sie Gelegenheit, ihre körperlichen Fähigkeiten zu entdecken, Fertigkeiten zu erlernen und eigene Grenzen zu erfahren. Spielplätze sind wichtige Orte zur Förderung des Sozialverhaltens und immer sind sie auch Orte der Kommunikation und Begegnung - für Jung und Alt.

 

Bereits seit 2007 gibt es in der Gemeinde eine Spielplatzkonzeption. Definiertes Ziel ist und war es, in allen Ortsteilen der Gemeinde ein attraktives Angebot für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Seitdem wurden verschiedene Vorhaben  realisiert: eine Skateranlage in Basdorf, Bolzplätze in Schönwalde und Klosterfelde, je ein attraktiver Erlebnisspielplatz in Basdorf und Klosterfelde, ein kleiner Spielplatz im Bereich der Wohnblocks in Schönerlinde. Insgesamt drei Spielplätze in Wandlitz und Schönwalde wurden mit neuen Spielgeräten ausgestattet.

 

In Auswertung des „Runden Tisch: Kinder, Jugend und Familien“ soll jetzt als neuestes Projekt im Ortsteil Wandlitz ein naturnaher Waldspielplatz auf einem Teil einer rund 500 m2 großen Fläche zwischen der Fontaneallee und der Karl-Marx-Straße errichtet werden. Um die Notwendigkeit des neuen Spielplatzes und den Standort gibt es jedoch Diskussionen. Dabei ist gerade der Ortsteil Wandlitz mit attraktiven Spielplätzen nicht gerade gesegnet. Die Spielplatzkonzeption 2011 ergab für den größten Ortsteil der Gemeinde eine Bedarfsdeckung im Spielplatzbereich von gerade einmal einem Drittel. Von dem jetzt angedachten Waldspielplatz würden rund 150 Kinder verschiedener Altersgruppen, die in dem Gebiet wohnen, direkt profitieren. Und ein attraktives Angebot wäre mit Sicherheit auch für Kinder aus anderen Wandlitzer Wohngebieten einen Besuch wert.

 

Über Standort und Ausführung des neuen Spielangebotes soll jetzt noch einmal diskutiert werden. Außer Frage steht jedoch die Sinnhaftigkeit von Spielplätzen. So ist zum Beispiel auf der Internetseite des „Netzwerk Nachbarschaft“, dessen Partner u.a. auch das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Städtetag sind, unter der Überschrift „Wozu brauchen Kinder Spielplätze?“ nachzulesen: „Bewegung, frische Luft, kreatives Spiel und Sicherheit – Kinder brauchen viel Raum für ihre Entwicklung. Gute Spielplätze bieten den. Für immer mehr Kinder sind Bewegung und Naturerleben keine Selbstverständlichkeit mehr. Kindliche Bewegungsarmut hemmt die Entwicklung ihrer körperlichen und auch ihrer psychisch-emotionalen Fähigkeiten. Eine Folge davon sehen Fachleute in den zunehmenden Unfallzahlen im Kindergarten- und Grundschulalter. Viele Stürze führen sie auf ungenügende Bewegungserfahrungen und mangelndes Gleichgewicht zurück, viele Zusammenstöße auf die geringe Reaktionsfähigkeit der Kinder.

 

Um beides spielerisch zu trainieren, sind gute Spielplätze als kindgerechte Spiel- und Erfahrungsräume besonders wichtig. Sie bieten die Räume für die motorische Entwicklung der Kleinen. Hier können Kinder an unterschiedlichen Kletter- und Spielgeräten körperliche Grenzen erfahren und durch Ausprobieren ihre Bewegungsfertigkeiten steigern.

 

Die bessere Körperbeherrschung - die Kinder dabei ganz von allein erwerben - macht sich auch in ihrer schulischen Leistungsfähigkeit bemerkbar. So ergab eine Untersuchung der Universität Aalen an über 3.000 Grundschülern einen deutlichen Zusammenhang zwischen deren Gleichgewichtssinn und den Zensuren in den Fächern Mathematik, Deutsch und Sport. Je schlechter der Gleichgewichtssinn, desto schlechter waren auch die Noten. Zwar ist der Zusammenhang zwischen Lernerfolg und Gleichgewichtsinn wissenschaftlich noch nicht geklärt. Aber erwiesen ist, dass Bewegung bestimmte Regionen im Gehirn stimuliert.“

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Heiraten im Schloss, Heiraten im Museum

(10.06.2013)

Gemeinde erweitert Angebot für standesamtliche Trauungen

„Einen Menschen lieben, heißt einwilligen, mit ihm alt zu werden“, hat schon Albert Camus gesagt. Rund 100 Brautpaare geben sich Jahr für Jahr im Standesamt der Gemeinde das Ja-Wort und schließen dort den Bund fürs Leben. Bisher stand dafür ausschließlich das Trauzimmer im Rathaus mit der schönen Aussicht auf den Wandlitzsee zur Verfügung.

Jetzt soll das Angebot in der Gemeinde um zwei attraktive Locations für standesamtliche Trauungen zu festgelegten Terminen erweitert werden. So wird ab 2014 das sogenannte „Seezimmer“ im neuen BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum.  Agrarmuseum Wandlitz im historischen  Wandlitzer Ortskern für Trauungen zur Verfügung stehen.  Mit teilweise sieben Meter Deckenhöhe ist es der höchste Raum in dem neuen modernen Ausstellungsgebäude. Historische Fischernetze verleihen Museumsambiente, eine riesige Panoramascheibe gewährt einen wunderbaren See-Blick, die große Freitreppe in die Traktorenhalle bietet etliche Motive für kreative Hochzeitsfotos.

Und auch im Schloss Lanke, das auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg steht, wurde von den neuen Schlossherren ein wunderschöner Raum für künftige Brautpaare hergerichtet. Im Herzstück des Schlosses, dem Gartensaal, werden noch in diesem Jahr die ersten standesamtlichen Trauungen stattfinden. Zwei jeweils vier Meter hohe Zwillingskachelöfen sorgen für das perfekte Schlossambiente, die Terrasse kann ggf. für einen anschließenden Empfang gebucht und der Schlosspark für unvergessliche Fotos genutzt werden.

Ein besonderes Highlight haben die Standesbeamtinnen auch noch für das Trauzimmer im Rathaus angedacht. So sollen im Winter 2013/2014 in den Abendstunden „Trauungen im Kerzenschein“ angeboten werden. Ein erster konkreter Termin steht bereits fest: Valentinstag, am 14. Februar 2014.  

Interessenten für Trauungen im Rathaus oder auch in den neuen Trauzimmern wenden sich bitte an das Wandlitzer Standesamt unter 033397-66 437 oder 033397-66 439.     

 

 

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Umzug abgeschlossen - Verwaltung wieder voll „arbeitsfähig“

(06.06.2013)

1.000 Meter laufende Akten, 1.700 Umzugskartons und ein ausgefeiltes Umzugskonzept

Kisten, Kisten, Kisten – vom 27. bis zum 29. Mai bestimmten Umzugskartons und geschäftiges Hin- und Hertragen die Szenerie im Wandlitzer Rathaus bzw. im neuen Erweiterungsbau. 1.100 Meter laufende Akten galt es für die Mitarbeiter des Bauamtes und der Kämmerei transportfähig einzupacken. Dafür waren schon Tage vor dem eigentlichen Umzugstermin insgesamt 1.700 Kartons bereitgestellt worden. 18 professionelle Umzugshelfer arbeiteten dann an den drei festgelegten Tagen in drei Kolonnen. Vielen Dank an das Umzugsteam für den tollen Job.

 

Ein schon seit Wochen feststehendes Umzugskonzept von Hauptamtsleiterin Gisela Peter definierte genau, wer wann in welches Büro umzog. Skizzen an jeder Bürotür zeigten, wo genau welcher Schreibtisch und Aktenschrank stehen sollte. Heiko Kühn, Leiter des neu geschaffenen Sachgebietes `Technisches Immobilienmanagement´, hatte sozusagen den Umzugshut auf und managte vor Ort professionell die anspruchsvolle logistische Aufgabe. Die IT-Spezialisten Helgard Vaquè und Detlef Schmidt sorgten dafür, dass die Technik schnell wieder einsatzbereit war und alle vom Umzug betroffenen Mitarbeiter der Verwaltung räumten und packten mit Hochdruck.

 

Sowohl das Bauamt, die Meldestelle, die Kasse als auch die Kämmerei sind an ihren neuen Arbeitsplätzen im Rathauserweiterungsbau jetzt voll arbeitsfähig und für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar. Die Wandlitzer Bibliothek im Erdgeschoss des neuen Erweiterungsbaus ist ab dem 12. Juni wieder geöffnet.

 

Neue Öffnungszeiten für Meldestelle und Kasse

Kleine Änderungen gibt es seit dem 30. Mai für die Meldestelle und die Kasse. Wie bisher sind diese Ämter dienstags von 9 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr geöffnet. Neu ist, dass die bisherige Öffnung am Montagvormittag entfällt, dafür hat die Meldestelle donnerstags vormittags von 9 - 12 Uhr und nachmittags von 13 - 15 Uhr geöffnet. Freitagvormittags sind Meldestelle und Kasse ebenfalls zwischen 9 und 12 Uhr für Sie da. Die allgemeinen Sprechzeiten in der Gemeindeverwaltung sind wie bisher dienstags von 9 – 12 Uhr und von 14 – 18 Uhr sowie donnerstags jetzt von 9 – 12 Uhr. 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Gemeinde in Zukunft barrierefreier

(10.04.2013)

Neue Arbeitsgemeinschaft analysiert Ist-Situation und entwickelt Maßnahmenplan

 

Den Alltag und die Freizeit aktiv zu gestalten, Ausflüge und Unternehmungen zu machen, ist für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, oftmals für alte Menschen und manchmal auch für Mütter mit Kinderwagen mit Hindernissen verbunden. Der Gang zum Arzt, der tägliche Einkauf, notwendige Behördengänge oder einfach nur ein kleiner „Stadtbummel“ können schnell zum Hürdenlauf werden, wenn zu hohe Bordsteinkanten, fehlende Aufzüge und Rampen, zu schmale Türen u.a.m. zu schwer überwindbaren Hindernissen werden.  

 

In der Gemeinde Wandlitz gibt es allein 3.559 Bürger mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Davon sind 2.615 als schwerbehindert anerkannt. Das sind immerhin 17 Prozent der in der Gemeinde lebenden Bürger. Und auch die demographische Entwicklung weist ein immer weiter ansteigendes Lebensalter auf. Bereits seit 1,5 Jahren befasst sich eine offene Arbeitsgemeinschaft „Leben ohne Barrieren“ mit dem Thema Barrierefreiheit und den Gegebenheiten vor Ort. In ihrer Februarsitzung beschlossen die Gemeindevertreter  jetzt die Bildung einer offiziellen Arbeitsgruppe „Leben ohne Barrieren“. Mitglieder sind: Andrè Steinbach und Hannelore Becker für die offene Arbeitsgemeinschaft, Ralf Becker vom Ausschuss für Ordnung, Sicherheit und Umwelt, Maria Brandt und Burkhard Lange für den Ausschuss für Soziales, Senioren, Wohnen, Kultur und Städtepartnerschaft, Kai Schubert vom Bauamt, Ordnungsamtsleiterin Ilka Paulikat sowie  ….  Köppen vom Seniorenrat.  

 

„Am 14. März hatten wir unsere erste Sitzung“, berichtet Ralf Becker. „Und die Aufgabenstellung an unsere AG ist klar definiert: bis August wollen wir für sämtliche Ortsteile und die jeweiligen öffentlichen und kommunalen Gebäude, baulichen Anlagen und Straßen eine Analyse der Ist-Situation vorlegen.“ Straßen, Plätze, Kitas, Schulen, das Rathaus, die Bibliotheken, das Strandbad und, und, und sollen dann auf mögliche Barrieren hin untersucht sein. „Daraus werden wir einen Maßnahmenplan ableiten“, so Ralf Becker weiter. Wo Barrieren potentielle Gefahrenquellen darstellen, soll möglichst kurzfristig Abhilfe geschaffen werden. Ansonsten werden auch mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen definiert, um die Gemeinde in Zukunft barrierefreier zu gestalten. Denn Barrierefreiheit schafft mehr Lebensqualität für alle. Sie nützt allen und verhindert Ausgrenzung. Der gesamte Maßnahmenplan soll spätestens bis zum 1. Quartal 2014 vorgelegt werden.       

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Ehemalige Aula der Basdorfer Polizeischule bald Trainingsstätte für den PSV Basdorf?

(08.04.2013)

Gemeindevertretern liegt Grundsatzbeschluss für April-Sitzung vor

Mit rund 500 Mitgliedern und einem breiten sportlichen Angebot für alle Altersklassen ist der Polizeisportverein Basdorf e.V.  (PSV) der größte und mitgliederstärkste Verein in der Gemeinde. Und nicht nur im Breitensport ist der Verein erfolgreich. Auch auf nationaler und internationaler Ebene hat sich der PSV einen guten und bekannten Namen gemacht. Allein von den German Open in Hanau im Oktober letzten Jahres kehrten  die Ju-Jutsukas des PSV mit einer Goldmedaille und vier Bronzemedaillen zurück.      

Doch um erfolgreich und noch effektiver trainieren zu können, steht eine eigene Trainingsstätte schon seit längerem auf der Wunschliste des PSV.  In drei  verschiedenen Sporthallen hat der Verein derzeit Trainingszeiten reserviert. „Insbesondere das Auslegen und Wegräumen der großen und schweren Matten für unsere Ju-Jutsukas geht voll zu Lasten der Trainingszeit“, so Vereinsvorsitzender  Michael Siebert.   Aber jetzt stehen die Aussichten für eine eigene Trainingsstätte gut. Für die Sitzung der Wandlitzer Gemeindevertreter am 18. April liegt ein Grundsatzbeschluss für die Schaffung einer eigenen PSV-Trainingsstätte auf dem Gelände der ehemaligen Polizeischule in Basdorf vor.

Die Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH, Berlin, wurde von der Verwaltung  mit einer Machbarkeitsuntersuchung für die Nutzung eines vorhandenen Gebäudes auf dem ehemaligen Polizeischulgelände beauftragt. „Ziemlich schnell kristallisierte sich heraus, dass die denkmalgeschützte ehemalige Aula  eigentlich perfekt den vom PSV definierten Anforderungen entspricht“, so Christian Braungard, Gemeindekämmerer und gleichzeitig einer von zwei Geschäftsführern der BEG Basdorf Entwicklungsgesellschaft. So sollte u.a. ausreichend Platz für zwei 12 x 12 Meter große Ju-Jutsu-Matten vorhanden sein, einen Karateraum mit Schwingboden sollte es geben, Umkleidemöglichkeiten mit Duschen, ein Gerätelager etc.

In unmittelbarer Nähe der Aula befinden sich  weitere unter Denkmalschutz stehende  Gebäude.  „Eines davon haben die Planer für einen Kraft- und Fitnessraum sowie einen PSV-Vereinsraum vorgesehen“, so Christian Braungard weiter. Ursprünglich sollten die Kraft- und Fitnessgeräte im Bühnenbereich der ehemaligen Aula aufgestellt werden. „Es ist aber geplant, diesen tollen Saal ab und an auch für Kulturveranstaltungen zu nutzen. Die Matten der Ju-Jutsukas lassen sich dann problemlos wegräumen. Aber mit den Fitnessgeräten wäre das nicht so leicht möglich“, so Christian Braungard weiter.  Deshalb wurde, neben der Aula,  ein weiteres Gebäude in die Machbarkeitsuntersuchung aufgenommen. 

Dem PSV-Vereinsvorsitz und auch dem Basdorfer Ortsbeirat wurden die grundlegenden Planungen und Ideen bereits vorgestellt. „Das sieht alles prima aus und wir würden uns über die grundsätzliche Zustimmung der Gemeindevertreter zu diesem Projekt wirklich freuen“, so PSV-Vorsitzender Michael Siebert. Den Grundsatzbeschluss vorausgesetzt, würden in diesem Jahr die Planungen konkretisiert und spätestens bis zur Dezember-Sitzung der Gemeindevertreter soll ein sogenannter Umsetzungsbeschluss zur Beschlussfassung vorliegen. Dafür sind Planungskosten in Höhe von 15.000 Euro im Haushaltsplan 2013 eingestellt. Peter Liebehenschel soll das Bauprojekt als Baupate begleiten.  In 2014 könnte mit der Sanierung und dem Umbau begonnen werden. Ab 2015 könnten die Sportler des PSV ihre ersten Trainingseinheiten  in den neuen alten Räumlichkeiten absolvieren.  

Das im östlichen Teil zu DDR-Zeiten angebaute sogenannte Casino soll abgerissen werden. Es weist eine schlechte Bausubstanz auf. Außerdem steht es nicht unter Denkmalschutz.  

 

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Grundstein gelegt für „Haus am Wandlitzsee“

(06.04.2013)

Neue Pflegeeinrichtung für Senioren ab Frühjahr 2014

„Wir können dem Leben des Menschen nicht mehr Jahre hinzufügen, aber den verbliebenen Jahren mehr Leben schenken“, so der Leitsatz der Unternehmensgruppe, die bis zum Frühjahr 2014 in zentraler Wandlitzer Lage eine neue Einrichtung für pflegebedürftige Menschen bauen wird.  Direkt gegenüber dem Wandlitzer Rathaus zwischen Jugendherberge und Segelschule entsteht derzeit auf einem 2.000 m2 großen Grundstück das neue Seniorenpflegeheim „Haus am Wandlitzsee“. Am 21. März wurde bei „schönstem“ Winterwetter der Grundstein gelegt.

„Das Konzept unserer neuen Einrichtung in Wandlitz werden wir speziell auf die stetig steigende Zahl dementiell erkrankter alter Menschen ausrichten“, so Geschäftsführerin Bettina Leopold. „Im `Haus am Wandlitzsee´ möchten wir diesen Menschen in tagesstrukturierenden Kleingruppen bzw. Hausgemeinschaften ein neues und schönes Zuhause bieten, “ so Bettina Leopold weiter.

Geplant sind auf drei Etagen ausschließlich Einzelzimmer mit separatem Bad bzw. Duplexzimmer, bei denen sich zwei Einzelzimmer ein Bad teilen. Und damit sich die neuen Bewohner schnell heimisch fühlen, kann jeder sein Zimmer individuell mit lieb gewonnenen Möbeln einrichten. Im Untergeschoss ist ein großer Speisesaal mit angegliederter hauseigener Küche eingeplant. „Im Außenbereich werden unseren Bewohnern und ihren Gästen eine weitläufige Terrasse und ein schöner Gartenbereich mit Blick auf den See zur Verfügung stehen“, erläutert Dr. Jana Gerigk, die neben ihrer Mutter Bettina Leopold ebenfalls als Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe fungiert, das Konzept.  Für pflegebedürftige Menschen, die nur tagsüber Betreuung benötigen, wird es außerdem eine sogenannte Tagespflege für zehn bis zwölf Gäste geben.

Die Fertigstellung und Eröffnung des neuen Pflegeheims „Haus am Wandlitzsee“ ist für das Frühjahr 2014 geplant. Die Investitionskosten sind mit 3,5 Millionen Euro angesetzt. Während der Bauphase kann es zeitweise zu Lärmbelastungen oder auch Verschmutzungen im Straßenbereich kommen. Hierfür bittet das beauftragte Bauunternehmen sowohl Anwohner als auch Nachbarn um Verständnis. Interessenten können sich schon jetzt informieren bei: Pflegeheimbeteiligungs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH, Feldtmannstraße 32, 13088 Berlin, Tel. 030-924 00 125 oder per Mail:    

Auch Bürgermeisterin Jana Radant freut sich über die neue Senioreneinrichtung: „Der Anteil der über 65-jährigen steigt auch bei uns in der Gemeinde stetig. Und es ist immer schön, wenn ältere oder pflegebedürftige Menschen, die Unterstützung und Betreuung im Alltag benötigen, ein attraktives Angebot in ihrem bekannten Umfeld vorfinden. Das `Haus am Wandlitzsee´ ist  eine schon lange notwendige Ergänzung zu dem bisher in unserer Gemeinde vorhandenen Betreuungsangebot.“  

 

 

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Sicher Radfahren zwischen Lanke und Ützdorf

(12.02.2013)

Streckenführung parallel zur L 29 bessere Alternative  

Bereits  2012 hatte die Gemeinde vom Landkreis Fördermittel für die Planung einer schon lange gewünschten Radwegeverbindung zwischen Lanke und Ützdorf erhalten. Zunächst war vorgesehen, den bereits vorhandenen rund zwei Kilometer langen Wanderweg nördlich des Obersees auszubauen. Im Lauf der Planung kristallisierte sich auf Vorschlag des Lanker Ortsbeirates eine zweite Variante mit anderem Streckenverlauf heraus. Diese sieht eine Großteils straßenparallele Wegführung südlich des Obersees und südlich der L 29 vor.

Für beide Varianten hatten die beteiligten Träger öffentlicher Belange – der Landesbetrieb Straßenwesen, die Untere Wasserbehörde und die die Forstverwaltung – ihre grundsätzliche Zustimmung in Aussicht gestellt. Und sowohl aus touristischer als auch aus finanzieller Sicht erschien die erste Variante sinnvoll und attraktiv. Letztendlich wurde aber doch der straßenbegleitenden Variante entlang der Landesstraße L  29  der Vorzug eingeräumt. Denn die sogenannte „soziale“ Sicherheit spielt beim Radwegebau eine große Rolle.   Laut einer Expertise des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs müssen sich Radfahrer und
–fahrerinnen auf Radwegen auch sicher fühlen. Insbesondere bei Kindern, Jugendlichen, Frauen und älteren Menschen kann das Radfahren auf langen Strecken durch unbewohntes Gebiet Ängste auslösen. Führt ein Radweg dagegen entlang oder in unmittelbarer Nähe einer regelmäßig von Pkws genutzten Straße erhöht dies die „soziale“  Sicherheit.

Auf ihrer Sitzung am 22. Februar votierten die Gemeindevertreter jetzt für die „sicherere“ Variante, auch wenn sie mit geplanten Baukosten von rund 297.000 Euro um rund 114.000 Euro teurer ist als bei einer Streckenführung nördlich des Obersees.  Um das kostenaufwendige Projekt finanzieren zu können, wurde bereits ein erneuter Fördermittelantrag gestellt.    

 

 

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Fahrradboxen am Wandlitzer Bahnhof

(12.02.2013)

Eine sichere Abstellmöglichkeit für Fahrräder

In Kürze steht am Bahnhof Wandlitzsee eine neue Anlage zum  Abstellen von Fahrrädern zur Verfügung. Insgesamt gibt es 40 überdachte und frei zugängliche Abstellmöglichkeiten sowie als besonderen Service acht sogenannte Fahrradboxen –abschließbare Minigaragen – die Fahrräder und Zubehör vor Beschädigungen, Diebstahl und Witterung schützen. Besonders praktisch: die Fahrradboxen bieten auch ausreichend Platz für Fahrradhelm, Fahrradkorb, Packtaschen und Regenkleidung.

 

An der bisherigen Anlage zum Abstellen von Fahrrädern hatte der Zahn der Zeit heftig genagt und nach eingehender Diskussion zwischen NEB, Gemeindeverwaltung und Wandlitzer Ortsbeirat verständigte man sich im vergangenen Jahr im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofumfeldes auf den Abriss der Altanlage und den Bau einer   zeitgemäßen neuen. Insgesamt investierte die NEB rund 48.000 Euro in die modernen  Abstellmöglichkeiten. Sollte sich zum Saisonende 2013 der Bedarf nach zusätzlichen Abstellmöglichkeiten ergeben, plant die NEB die Errichtung einer zweiten baugleichen Anlage.             

 

Die Anmietung der gesicherten Boxen ist in Kürze möglich. Sofern und solange der Mieter zugleich als Zeitkartenabonnent registrierter Bahnkunde bei der NEB ist, wird auf Miete verzichtet. Mietinteressenten wenden sich bitte an die NEB, Sven Tombrink, Tel. 030-39 60 11 60, und erfragen dort alle relevanten Miet-Modalitäten.

 

 

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Gemeindeeigene Satzung zum Schutz von Bäumen beschlossen

(11.02.2013)

Bäume prägen grünes „Gesicht“ der Gemeinde und bilden wichtiges Potential für Entwicklung zum Erholungsort

 

Seit mehr als vier Jahren wird das Thema „Baumschutz“ in der Gemeinde diskutiert.  In ihrer Sitzung am 21. Februar stimmte die Mehrheit der Gemeindevertreter jetzt einer eigenen gemeindlichen Satzung zum Schutz von Bäumen zu. Damit hat sich die bisherige Anzahl der Städte und Gemeinden im Land Brandenburg mit eigener Baumschutzsatzung von 165 auf 166 erhöht.  Den genauen Satzungstext lesen Sie bitte ab Seite   dieses Amtsblattes. Entgegen dem Entwurf, der noch eine Einteilung der Gemeinde in zwei Schutzzonen vorsah, sieht die jetzt verabschiedete Baumschutzsatzung einen einheitlichen Schutz von Bäumen unabhängig vom jeweiligen Ortsteil vor.   

 

Mit der neuen Baumschutzsatzung wird und soll kein Bauvorhaben und keine Investition verhindert werden. Verhindert werden soll lediglich die willkürliche und unkontrollierte Beseitigung des Baumbestandes in der Gemeinde. Bauvorhaben im Innenbereich haben auch weiterhin – schon allein aufgrund von rechtlichen Vorschriften - Vorrang. Sind Fällungen im Rahmen der geplanten Bebauung des Grundstücks notwendig, so wird jetzt auf Basis der neuen Satzung ein angemessener Ersatz durchgesetzt. Damit gelingt es, einen funktionell wirksamen Baumbestand in der Gemeinde auf einem bestimmten Niveau zu halten. Keine Ersatzpflanzungen fallen z.B. an, wenn ein abgestorbener Baum gefällt werden muss oder bei Bäumen, die krank sind oder eine akute Gefahr darstellen.   

 

Grundsätzlich geht es bei der neuen Satzung weniger um den Schutz von Bäumen um ihrer selbst willen, sondern um den Schutz von Bäumen zum „Schutz“ des Menschen und seiner Lebensqualität. Bäume binden CO2 und produzieren Sauerstoff, sie fangen Staub in ihren Kronen und schirmen Lärmquellen ab. Besonders im Sommer spenden sie Schatten und erhöhen durch ihre Verdunstung die Luftfeuchtigkeit. Bäume bilden Verdunstungskälte und verbessern das Mikroklima. Sie sind Lebensraum für viele Tierarten, sie können „Hässliches“ kaschieren. Bäume gestalten und verschönern das „Gesicht“  der Gemeinde, sie bestimmen im entscheidenden Maße die Wohnqualität und sind ein wichtiges Potential für die angestrebte Entwicklung als Erholungsort.

 

Mit der neuen gemeindlichen Baumschutzsatzung verliert auf Wandlitzer Gemeindegebiet die bisher geltende Baumschutzverordnung des Landkreises ihre Wirksamkeit. Fällgenehmigungen müssen daher in Zukunft auch nicht mehr bei der Unteren Naturschutzbehörde in Eberswalde eingereicht werden, sondern direkt bei der Gemeinde Wandlitz. Das bedeutet kürzere Wege und kürzere Bearbeitungszeiten. Bereits bei der Unteren Naturschutzbehörde vorliegende Anträge für Baumfällungen werden dort auch weiter bearbeitet.  

Als Ansprechpartner steht im Wandlitzer Rathaus Heiko Schult unter der Telefonnummer 033397-66 441 oder per Mail an   gerne zur Verfügung. 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Strahlende Farben wecken Lebensfreude und Leichtigkeit

(09.02.2013)

Das neue Logo des BARNIM PANORAMA stellt sich vor

 

Die baulichen Maßnahmen sind abgeschlossen und die Ausstellungsproduktion hat begonnen. Nun glänzt das BARNIM PANORAMA auch noch mit einem brandneuen Logo. Modern, kontrastreich und leicht wiedererkennbar sollte es sein und sowohl den Naturpark Barnim als auch das Agrarmuseum Wandlitz widerspiegeln. Mit einem Ausschreibungswettbewerb forderte die Gemeinde Ende letzten Jahres ausgewählte Agenturen auf, Ihren Entwurf für Logo und Corporate Design des „BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum · Agrarmuseum Wandlitz“ einzureichen. 

 

Sechs Wochen hatten die Bewerber Zeit, ihre Grundidee auszuarbeiten und in einer Präsentation vorzustellen. Die Bewertung erfolgte unter  Beteiligung von  Bürgermeisterin  Jana Radant, des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Uwe Liebehenschel, der Kulturamtsleiterin Dr. Claudia Schmid-Rathjen, einer Vertreterin des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, den Vorsitzenden der Fördervereine Agrarmuseum Wandlitz und Naturpark Barnim sowie der unmittelbaren Nutzer des BARNIM PANORAMA und des Naturparks. Am Ende setzte sich die Berliner Agentur FISCHUNDBLUME DESIGN durch und erhielt den Zuschlag für den Gestaltungsauftrag. Die Agentur kann auf beste Referenzen verweisen. Unter anderem entwickelte sie das Logo der Stadt Bernau  und  gestaltete die Ausstellung des Naturparks Westhavelland.

 

Ein Logo ist der erste Schritt für die künftige Außendarstellung, handelt es sich doch um ein grafisch gestaltetes Wort-Bild-Symbol, welches die Identität einer Einrichtung ausdrücken soll. Das Logo wird dabei dem Anspruch des „BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum · Agrarmuseum Wandlitz“ als Schaufenster in die Region gerecht. Gleichzeitig wahrt es die Vorgaben für Besucherzentren, die sich aus den vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Gemeinde und dem Land Brandenburg ergeben. Es nimmt Kreise und Farben des Naturpark Logos auf und ordnet sie spielerisch neu an. Vervollständigt wird es mit der technischen Komponente in Form eines Zahnrades, eine Idee, die Uwe Liebehenschel in den Gestaltungsprozess einbrachte.  In seiner Gesamtheit symbolisiert das Logo einerseits Landschaft und Natur, Sonne und Weitblick, andererseits erkennt man darin auch Rad, Fernrohr, Kompass und Lupe. Die stilistische Umsetzung lässt viele weitere Assoziationen zu, die frei im Auge des Betrachters liegen.

 

Der Gestaltungsauftrag umfasst neben dem Logo eine große Palette weiterer Gestaltungsrichtlinien, die unter der Bezeichnung „Corporate Design“ zusammengefasst werden. Es handelt sich dabei um Vorgaben für ein einheitliches Erscheinungsbild, welches das BARNIM PANORAMA in allen Medien auf dem ersten Blick wiedererkennbar macht. Mit dem Corporate Design wird der Einsatz von Farben, Schriften und Bildern definiert, die in Infomaterialien, Flyern, Plakaten und im Internet Anwendung finden sollen. Das ist eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Vermarktung des neuen Besucherzentrums. Die schön gestalteten Materialien locken hoffentlich noch mehr Besucher nach Wandlitz.

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

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„Louisenhain“ - Bisheriger Acker in Wandlitz wird Wohngebiet

(28.01.2013)

Auch weiterhin große Nachfrage nach naturnahem Wohnen in der Gemeinde

Bisher wurde die Fläche landwirtschaftlich genutzt, aber ein rund 3,4 Hektar großes Areal im Bereich der B 109 gegenüber dem Wandlitzer Gymnasium im Ortsteil Wandlitz soll perspektivisch als allgemeines Wohngebiet entwickelt werden. Denn eine große Nachfrage nach familiengerechtem und naturnahem Wohnen gibt es auch weiterhin in der Gemeinde Wandlitz. Derzeit läuft für das „Louisenhain“ genannte Plangebiet das Bebauungsplanverfahren auf Basis des rechtswirksamen Flächennutzungsplans für den Ortsteil Wandlitz aus dem Jahr 2003. Darin wurde für diesen Bereich ein Allgemeines Wohngebiet festgelegt. Bereits im Juli vergangenen Jahres wurden im Rahmen einer Bürgerversammlung im Wandlitzer Rathaus der Planentwurf vorgestellt sowie die Ziele und Zwecke der Planungen erläutert. Und auch die für die Aufstellung eines Bebauungsplans rechtlich notwendige frühzeitige Beteiligung der Bürger sowie der Träger öffentlicher Belange wurden durchgeführt.  

 

Die Fläche wurde per Zwangsversteigerung im Januar 2012 durch die APG Advance project GmbH, die das Gebiet baulich entwickeln möchte, erworben. Mit dem Bebauungsplan „Louisenhain“ hat sich der Vorhabenträger das Ziel   gesetzt, „… eine großzügige Bebauung mit parkähnlichem Ambiente zu schaffen und gleichzeitig den Charakter des Ortes aufzunehmen.“ Vorgesehen ist eine Bebauung mit Einfamilienhäusern im östlichen Bereich, das von der NEB begrenzt wird. Grundstücksgrößen zwischen 550 m2 und 2.000 m2 sollen den unterschiedlichen Bedürfnissen der potentiellen „Häuslebauer“ gerecht werden.  Das naturnahe Wohnen soll in diesem Bereich u.a. durch Baumpflanzungen an der geplanten Erschließungsstraße oder auch die Anlage eines Naturteiches unterstrichen werden.

 

Diskussionsbedarf gab es bezüglich der geplanten Bebauung entlang der B 109. Hier sollen laut Vorhabenträger in bis zu dreigeschossigen Gebäuden Wohnungen sowie Niederlassungsmöglichkeiten für Kleingewerbe entstehen. Ein Atelier als künstlerische Jugendbegegnungsstätte, ein Schülercafè, eine Rotunde, ein Brunnen, Spielgeräte für Kinder und viel Grün stehen u.a. auf dem Plan. Zu hohe Bebauung, zu große Baudichte, zu viel planerischer Spielraum für die Ansiedlung von großflächigem und/oder störendem Gewerbe lauteten dagegen die Befürchtungen einiger Bürger. Sowohl im Rahmen der Sitzung des Wandlitzer Ortsbeirats am 15. Januar als auch bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 23. Januar im Wandlitzer Rathaus stand das Projekt noch einmal zur Diskussion. Zusätzliche Anregungen und Hinweise - so sollen beispielsweise anstelle des ursprünglich vorgesehenen durchgängigen Bauriegels entlang der B 109 eine Bebauung in Einzelbauweise umgesetzt werden - wurden aufgenommen.

  

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Gabriele Breest-Grohnwald – Neue Jugendkoordinatorin in Wandlitz

(10.01.2013)

Hauptaufgabe 2013: Erstellung eines Konzeptes zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien

Die ersten Arbeitswochen liegen bereits hinter der neuen Jugendkoordinatorin der Gemeinde, Gabriele Breest-Grohnwald vom Verein Internationaler Bund. Der Internationale Bund (IB) ist einer der großen freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland und war als neuer Vertragspartner für die Jugendarbeit durch den Bildungsausschuss empfohlen und die Gemeindevertretung im Dezember beschlossen worden.

 

„Ich stecke bereits mitten in der Projektarbeit“, erzählt die 48-jährige, die gemeinsam mit ihrer Familie, zwei Hunden sowie einigen Brieftauben und Hühnern in der Nähe von Werneuchen lebt. Ob Graffiti-Projekt in Basdorf, die „Wiederbelebung“ des Jugendraums in Schönerlinde, das Kinderfilmfest Brandenburg oder ein Streitschlichterprojekt mit der Basdorfer Grundschule - die Palette ließe sich beliebig fortsetzen. „Außerdem soll in der Gemeinde ein Dokumentarfilmprojekt zur Situation von Flüchtlingen in Deutschland gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen realisiert werden. Dieses werde ich tatkräftig unterstützen“, zählt Gabriel Breest-Grohnwald als weiteres Beispiel auf.

 

Zusätzlich hat Gabriele Breest-Grohnwald natürlich bereits etliche Gespräche in der Verwaltung sowie mit den beiden Sozialarbeitern in der Gemeinde und der Schulsozialarbeiterin in Klosterfelde geführt. „Mit meinen Kollegen aus der Sozialarbeit treffe ich mich regelmäßig, um die anstehenden Projekte zu besprechen, zu schauen, ob und wo es Probleme gibt und natürlich auch, um neue Ideen zu entwickeln“, erläutert sie. Als nächstes stehen zudem Besuche bei den Ortsvorstehern, den Vereinen und Schulen an, um Kontakte zu knüpfen und zu erfahren, wo und auf welchem Gebiet Unterstützung benötigt wird.

 

Bis zum Sommer ist für die neue Jugendkoordinatorin eine der zentralen Aufgaben die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Gemeinde. Darin einfließen werden auch die Ergebnisse einer Online-Befragung aus dem vergangenen Jahr bei Kindern und Jugendlichen, Eltern sowie Multiplikatoren eingehen, die vom sogenannten „Runder Tisch: Kinder und Jugend“ initiiert worden war. Hier standen beispielsweise ein Kino bzw. regelmäßige Filmabende oder auch Ferien- und Nebenjobs ganz oben auf der Wunschliste der befragten Kinder und Jugendlichen.

 

„Ich arbeite gerne mit Kindern und Jugendlichen und freue mich auch darauf, mit vielen unterschiedlichen Ansprechpartnern aus der Verwaltung, den Schulen, Vereinen sowie  unterschiedlichen Trägern zusammen zu arbeiten und sie zu beraten. Eine reine Schreibtischarbeit wäre nichts für mich“, blickt Gabriele Breest-Grohnwald optimistisch auf die Vielzahl der anstehenden Aufgaben.   

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

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3,5 Millionen Euro Fördermittel bewilligt

(17.12.2012)

Abbrucharbeiten auf dem Gelände der Landespolizeischule beginnen im Januar 2013

Seit dem 17. Oktober liegen der Gemeinde die Zuwendungsbescheide der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) über die Förderung der Abbruchmaßnahmen auf dem Gelände ehemaligen Fachhochschule der Polizei in Basdorf vor. Insgesamt 80 Prozent der Abrisskosten und damit 3,5 Millionen Euro wurden als Förderung bewilligt, die restlichen 20 Prozent der Kosten trägt das Land.  Damit sind jetzt die finanziellen Voraussetzungen für den weitgehenden Abbruch der Gebäude im östlichen Bereich der Liegenschaft und den Abbruch der zwei dreigeschossigen Verwaltungsgebäude an der Prenzlauer Straße in „trocknen Tüchern“.

 

Die BEG Basdorf Entwicklungsgesellschaft mbH hat die vorbereitenden Planungen für das Mammutprojekt abgeschlossen und das öffentliche Ausschreibungsverfahren zur Auswahl qualifizierter Abbruchunternehmen durchgeführt. Bei der zeitlichen Planung der Abbrucharbeiten galt es, auch die Belange des Natur- und Artenschutzes, insbesondere zum Schutz der Vögel und Fledermäuse, zu berücksichtigen und mit den zuständigen Behörden abzustimmen.     

Nach aktuellem Sachstand soll am 7. Januar 2013 mit der Baustelleneinrichtung und anschließend auch mit den Abbrucharbeiten begonnen werden. Über den genauen Ablauf der Abbrucharbeiten, die sich in unterschiedlicher Intensität bis zum Dezember 2013 erstrecken werden, werden die Anlieger gesondert informiert, sobald hierzu detaillierte Informationen vorliegen. Sicher ist bereits, dass der  Baustellenverkehr ausschließlich über die Zufahrt am Waldkorso und das Haupttor an der Prenzlauer Straße abgewickelt wird.  So sollen Störungen für die Anwohner möglichst vermieden werden. „Mit dem Beginn der Abbruchmaßnahmen ist ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur Beseitigung eines langjährigen Missstandes und zur Entwicklung  eines neuen Basdorfer Ortsteils  geschafft“, so Christian Braungard, Kämmerer der Gemeinde und einer von zwei Geschäftsführern der BEG Basdorf Entwicklungsgesellschaft mbH.

 

 

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Landkreis Barnim gründet kommunale Einkaufsgemeinschaft

(14.12.2012)

Am 12. Dezember fand im Wandlitzer Rathaus die Unterzeichnung zur Gründung einer kommunalen Einkaufsgemeinschaft zwischen acht Barnimer Kommunen und dem Landkreis Barnim statt. Gründungsmitglieder dieser ersten Einkaufsgemeinschaft im Land Brandenburg sind, neben dem Landkreis Barnim, die Gemeinden Ahrensfelde, Panketal, Schorfheide, Wandlitz, die Ämter Biesenthal und Joachimsthal sowie die Städte Bernau und Werneuchen.

 

In Deutschland sind allein die Beschaffungsaktivitäten des öffentlichen Sektors jährlich für rund 17 Prozent des Bruttoinlandsproduktes verantwortlich. Mit einem Gesamtwert von etwa 360 Milliarden Euro im Jahr ist die öffentliche Hand der größte Einkäufer bzw. Nachfrager in Deutschland mit einem direkten Einfluss auf die Umwelt. Je höher die Nachfrage nach umweltverträglichen Produkten ist, desto günstiger und vielfältiger werden Angebot und Preis.

 

Die Barnimer Kommunen sind zur sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung verpflichtet. Kommunale Einkaufsgemeinschaften stellen eine Lösung dar, um den Verwaltungen neben Preisvorteilen und einer besseren Verhandlungsbasis gegenüber Lieferanten auch einen geringeren Arbeitsaufwand im Beschaffungsprozess zu bieten. Außerdem leisten Einkaufsgemeinschaften auch einen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Im Frühjahr 2012 hatten sich deshalb mehrere Kommunen an das Regionalbüro Barnim gewandt und ihr Interesse an einer gemeinsamen Ausschreibung von Strom- und Wärmeleistungen bekundet. Das Regionalbüro Barnim, zuständig für die Umsetzung der Null-Emissions-Strategie im Landkreis, hatte die Interessenbekundung aufgegriffen und gemeinsam mit den Kommunen die Einkaufsgemeinschaft entwickelt. Als erstes gemeinsames Projekt soll für die Jahre 2014 und 2015 Ökostrom und Gas ausgeschrieben werden. Die Federführung für diese Ausschreibung übernimmt der Landkreis.

 

Bürgermeisterin Jana Radant: „Die unterzeichneten Vereinbarungen sind so gefasst, dass es nicht nur bei Strom und Gas bleiben muss. Ich kann mir auch vorstellen, dass wir Büromaterialien, Maschinen und Fahrzeuge für den Bauhof u.a.m. zukünftig gemeinsam beschaffen.“

 

 

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Geh-, Radweg in Basdorf fertig ausgebaut - Ein Projekt mit langer Historie

(11.12.2012)

Offizielle Einladung mit Glühwein und Kuchen für alle Anwohner am 11. Dezember

Über viele Jahre stand ein ausgebauter Geh-, Radweg ganz oben auf der Wunschliste der Basdorfer Bürgerinnen und Bürger. Und auch die Wandlitzer Verwaltung verhandelte über Jahre mit dem zuständigen Landesbetrieb für Straßenwesen über das Projekt. Denn sowohl für den Alltagsradverkehr, die Schulwegsicherung und auch den Fahrradtourismus wurde  dieses noch fehlende Radwege-Teilstück entlang der B 109 in der Basdorfer Ortsdurchfahrt dringend benötigt. Im Mai dieses Jahres ging es dann endlich los und nach nur sechsmonatiger Bauzeit war der Geh-, Radweg  fertig. Am 11. Dezember fand die offizielle Übergabe mit Kaffee, Glühwein, Kinderpunsch und Kuchen an der Basdorfer Kirche statt. Auch etliche Anwohner waren gekommen, um auf das neue Projekt „anzustoßen“.  

 

Über eine Länge von circa 1,8 Kilometer und eine Ausbaubreite von zwei Metern wurde der Geh-, Radweg entlang der B 109 zwischen den NEB-Bahnschienen im Süden und der „Dachsbaude“ am nördlichen Ortsausgang  in Betonsteinpflaster gebaut. Außerdem wurden die Grundstückszufahrten erneuert und die Ableitung von Regenwasser über Entwässerungsmulden und Rigolen sichergestellt. Die  Gesamtkosten für den Geh-, Radweg wurden mit rund 500.000 Euro budgetiert und werden je zur Hälfte von den „Bauherren“, dem Landesbetrieb Straßenwesen und der Gemeinde, getragen.

 

Im Zuge des Radwegebaus wurde auch die komplette Beleuchtungsanlage erneuert. Zusätzlich wurde in einem zweiten Bauabschnitt von den NEB-Bahnschienen bis zum südlichen Basdorfer Ortsausgang  damit begonnen, ebenfalls neue Lampen zu errichten. Dabei setzte die Gemeinde ganz auf innovative LED-Technik. Dies ist die derzeit energieeffizienteste Technik im Bereich der Außenbeleuchtung und schont gleichzeitig den gemeindlichen „Geldbeutel“ wie auch die Umwelt. Insgesamt rund 35.000 Kilowattstunden, das entspricht einer Energieeinsparung von 63 Prozent im Vergleich zu den herkömmlichen HSE-Leuchtmitteln, sollen jetzt pro Jahr durch die LED-Technik eingespart werden. Dies sind mehr als 7.500 Euro - Geld, das gut für andere Projekte in der Gemeinde gebraucht wird. In gleicher Prozenthöhe, also 63 Prozent, ergibt sich eine CO2-Minderung. Außerdem „leben“ LED-Leuchtmittel im Vergleich zu konventionellen Leuchtmitteln wesentlich länger. Nur circa alle 12,5 Jahre müssen sie ausgetauscht werden. HSE-Leuchtmittel halten dagegen meist nicht länger als vier Jahre.            

 

Die Finanzierung der Beleuchtung von rund 230.000 Euro geht voll zu Lasten der Gemeinde Wandlitz, minimiert durch rund 68.000 Euro Fördermittel des Bundesumweltministeriums.

Noch aber ist das Projekt Lückenschluss Geh-, Radweg nicht ganz abgeschlossen. Denn auf Wandlitzer Ortsgebiet fehlt auf der einen Seite der B 109 von der „Dachsbaude“ bis zum Kreisverkehr B273 weiterhin ein ausgebauter Radweg. Auf ihrer letzten Sitzung am 6. Dezember beschlossen die Gemeindevertreter den Ausbau auch dieses Teilstücks – vorbehaltlich der noch ausstehenden Zusage des Landesbetriebs Straßenwesen über die Teilung der immerhin mit 235.000 Euro veranschlagten Kosten.      

 

 

 

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Barnimer Förderpreis für Demokratie geht nach Wandlitz

(30.11.2012)

Barnimer Förderpreis für Demokratie geht nach Wandlitz

Zum dritten Mal verlieh die Bürgerstiftung Barnim Uckermark am 30. November den Barnimer Förderpreis für Demokratie. Die Gemeinde Wandlitz, vertreten durch  Bürgermeisterin Dr. Jana Radant, wurde für ihr hoffnungsvolles Vorhaben ausgezeichnet, ein solidarisches Zusammenleben mit den ab Januar in Wandlitz untergebrachten Flüchtlingen zu gestalten. Dabei hat die Jury erstmals den mit  2.000 Euro dotierten  Preis mit einer Preisgeldbindung versehen.

 

Die 2.000 Euro sollen ausschließlich den Flüchtlingen zukommen. Sie sollen während ihres Aufenthaltes in Wandlitz die Möglichkeit erhalten, am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen zu können. Die Mittel, die ihnen zustehen, reichen dafür meist nicht aus. Darüber hinaus sollen auch die Flüchtlinge selber entscheiden, wofür sie das Geld einsetzen. Ob es ein Besuch des Schwimmbades oder Bastelmaterial für einen Kindernachmittag sein soll – das entscheiden sie selbst. Dabei brauchen sie jedoch Partner, welche die Region kennen und die mit ihnen gemeinsam Aktivitäten durchführen. Und das sind die Gemeinde und Bürgerinnen und Bürger aus Wandlitz.

 

 „Mit der Nominierung möchte die Bürgerstiftung ihren Fokus auf die Situation der Flüchtlinge richten. Denn es geht um sie, um jene Menschen, die aufgrund von Krieg, Unterdrückung, Verfolgung und Elend ihre Heimat verlassen mussten, “ begründete Jurymitglied Dr. Mohammed Hamdali, der seinerzeit die Koordinierungsstelle für Toleranz in Eberswalde aufbaute. Mit der Nominierung der Wandlitzer Gemeinde für den Demokratiepreis möchte die Jury für Verständnis und Akzeptanz für die Flüchtlinge werben und verbindet damit die Hoffnung, dass die kommenden Flüchtlinge in Wandlitz nicht fremd, isoliert und ausgegrenzt bleiben, sondern einbezogen werden.

 

Neben der Gemeinde Wandlitz waren die Initiative „Perspektive Oderberg“ und das Begegnungszentrum Lunow e.V. für den Barnimer Förderpreis für Demokratie nominiert. Das Begegnungszentrum Lunow e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen ein kulturelles und sportliches Leben in ihrem Heimatort zu ermöglichen. Dabei haben die Vereinsmitglieder ein altes Schulhaus zu einer sehr belebten Stätte des dörflichen Miteinanders umgewandelt.

Die Kleinstadt Oderberg ist derzeit gekennzeichnet durch die Auswirkungen des demografischen Wandels und eine hohe Verschuldung. Dem haben sich Menschen seit 2010 aktiv entgegengestellt und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt motiviert, sich wieder für ihre Stadt einzusetzen. Der Initiative „Persepektive Oderberg“ gelang es, die Bürger Oderbergs näher zusammen zu bringen. 

 

„Bei der Auswertung der Vorschläge war die Jury sehr beeindruckt von der Vielfalt der Themen und dem  bürgergesellschaftlichen Engagement in der Region Barnim Uckermark. Mit Kreativität und Herzblut mischen sich Bürgerinnen und Bürger in ihren Angelegenheiten ein und leisten somit  einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl und Zusammenhalt“, so Hamdali.

 

Wolfgang Thierse, Bundestagsvizepräsident betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Demokratiepreises: „Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark befördert dieses Engagement und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer nicht nur gewünschten und propagierten, sondern tatsächlich auch gelebten „Kultur der Anerkennung“.

 

In der Jury wirkten mit: Johanna Funk (stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes), Gerhard Popien (Mitglied des Stiftungsrates) und Dr. Mohamed Hamdali (Stifter) gebildet. Das Preisgeld wurde von 20 Stifterinnen und Stiftern sowie Freunden der Bürgerstiftung gespendet. Die Organisation des Förderpreises wurde mit Mitteln aus dem Lokalen Aktionsplan Barnim im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ und der Karl Konrad & Ria Groeben Stiftung gefördert.

                                                       

Helga Thomé, Bürgerstiftung Barnim Uckermark

 

 

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Neues Asylbewerberheim in Wandlitz: Bürgermeisterin Jana Radant bevorzugt dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen

(01.11.2012)

Öffentliche Informationsveranstaltung am kommenden Montag mit Landrat Bodo Ihrke

Die vom  Landkreis angekündigte Unterbringung von circa 50 Asylbewerbern ab Anfang des neuen Jahres in dem Internatsgebäude des ehemaligen Oberstufenzentrums an der Bernauer Chaussee  in Wandlitz, stellt die Gemeinde und speziell den Ortsteil Wandlitz vor völlig neue Aufgaben- und Problemstellungen.  

Bürgermeisterin Jana Radant: „`Asyl´ bedeutet  im Deutschen `Zuflucht´. Und das Recht auf Asyl ist ein anerkanntes Menschenrecht, das auch wir in der Gemeinde Wandlitz zu respektieren haben. Allerdings ist die zentralisierte Unterbringung von Flüchtlingen meiner Meinung nach ein Auslaufmodell. Eine wirklich menschenwürdige Unterbringung ist für die Flüchtlinge hier mit Sicherheit nur mit viel Aufwand zu gewährleisten. Zusätzlich wird es durch diese Unterbringungsform viel schwieriger, bei den Bürgern Verständnis zu wecken und sie für die Probleme der Asylbewerber zu sensibilisieren. Der Integrationsprozess wird dadurch nicht befördert.“

Deswegen unterstützt Jana Radant, wie der Kreistag, die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge in Wohnungen oder Wohngemeinschaften. „In diesem Zusammenhang halte ich es für notwendig, kurzfristig ein Treffen des Landrates mit den Amtsdirektoren und Bürgermeistern des Landkreises durchzuführen und die Möglichkeiten und Potentiale einer Unterbringung in Wohnungen zu besprechen.“ Die Gemeinde Wandlitz stützt sich damit sowohl auf die Stellungnahmen des Bundesausländerbeirates sowie des Integrations- und Migrationsbeirates Barnim.

Um die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde über die Hintergründe, Planungen und Perspektiven für die Unterbringung von Asylbewerbern in Wandlitz zu informieren, lädt Bürgermeisterin Jana Radant alle Interessierten am kommenden Montag, den 5. November 2012, um 19 Uhr zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in die Kulturbühne „Goldener Löwe“ in der Breitscheidstraße 18  in Wandlitz-Dorf ein. Landrat Bodo Ihrke hat sein Kommen bereits zugesagt und auch die Mitglieder des zuständigen Kreistags-Ausschusses wurden eingeladen.

 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Ehemaliges Internat im Oberstufenzentrum in Wandlitz ab Januar 2013 Unterkunft für Asylbewerber

(30.10.2012)

Wandlitzer Bürgermeisterin  bevorzugt dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen

Die  Zahlen für Asylbewerber steigen deutschlandweit teils dramatisch an. Auf Weisung der Brandenburgischen Landesregierung  wurde jetzt auch der Landkreis Barnim stärker in die Pflicht genommen und angewiesen, zusätzlich Möglichkeiten für eine zeitweise Unterbringung von Asylsuchenden zu schaffen. Landrat Bodo Ihrke hat deswegen die Wandlitzer Verwaltung vor wenigen Tagen darüber informiert, dass ab Januar 2013 in dem Internat des ehemaligen Oberstufenzentrums an der Bernauer Chaussee etwa 40 - 50 Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Zuvor sollen die Räumlichkeiten der kreiseigenen Liegenschaft einer Sanierung unterzogen werden, um, so Landrat Ihrke, „den Asylbewerben eine menschenwürdige Unterbringung zu ermöglichen“.

Für die Gemeinde Wandlitz und speziell den Ortsteil Wandlitz  ergeben sich durch die Vorgaben des Landkreises völlig neue Aufgabenstellungen. Bürgermeisterin Jana Radant: „`Asyl´ bedeutet im Deutschen `Zuflucht´. Und das Recht auf Asyl ist ein anerkanntes Menschenrecht, das auch wir in der Gemeinde Wandlitz zu respektieren haben und respektieren werden. Gemeinsam mit den politischen Parteien und Vereinigungen, den Kirchen, sozialen Verbänden und Vereinen in unserer Gemeinde werden wir uns für eine gute Nachbarschaft mit der neuen Einrichtung und den dort lebenden Menschen engagieren.“

Insgesamt hofft die Wandlitzer Bürgermeisterin, dass die Nutzung des ehemaligen Oberstufenzentrums als Wohnraum für Asylsuchende befristet erfolgen wird. „Die zentralisierte Unterbringung von Flüchtlingen ist meiner Meinung nach ein Auslaufmodell. Eine wirklich menschenwürdige Unterbringung ist für die Flüchtlinge hier mit Sicherheit nur mit viel Aufwand zu gewährleisten. Zusätzlich wird es durch diese Unterbringungsform viel schwieriger, bei den Bürgern Verständnis zu wecken und sie für die Probleme der Asylbewerber zu sensibilisieren. Der Integrationsprozess wird dadurch nicht befördert. “ Deswegen unterstützt Jana Radant, wie der Kreistag, die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge in Wohnungen oder Wohngemeinschaften.      

 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Auf dem Weg zum „Staatlich anerkannten Erholungsort“?

(09.08.2012)

Fachbeirat Kur- und Erholungsorte besuchte Gemeinde Wandlitz

Am Mittwoch traf pünktlich um 10 Uhr eine zehnköpfige Delegation des Fachbeirats Kur- und Erholungsorte des Landes Brandenburg am Bahnhof Wandlitzsee ein. Der Fachbeirat war einer Einladung der Verwaltung gefolgt, die um ein Votum gebeten hatte, ob die Gemeinde bzw. die Ortsteile Wandlitz, Stolzenhagen, Lanke, Prenden, Klosterfelde und Zerpenschleuse die Voraussetzungen für eine Anerkennung als staatlich anerkannter Erholungsort erfüllen, bzw. wo und in welchen Bereichen noch nachgebessert werden muss.   

 

Die Mitglieder des Beirats konnten sich u.a. bei einer Führung durch das im Bau befindliche „BARNIM PANORAMA“ im historischen Wandlitzer Ortskern, am Liepnitzsee, in der Wandlitzer Jugendherberge, bei einem Besuch der Prendener Dorfkirche sowie in Zerpenschleuse anhand der geplanten Baumaßnahmen im Rahmen des WIN-Projektes davon überzeugen, dass die Gemeinde einiges zu bieten hat.

 

Einen zentralen Schwerpunkt des Besuchs stellte die Präsentation der wichtigsten Eckpunkte aus der druckfrisch vorliegenden sogenannten „Erholungsort-Entwicklungskonzeption Wandlitz“ dar. Diese analysiert auf mehr als 80 Seiten die derzeitige touristische Infra- und Angebotsstruktur in der Gemeinde Wandlitz mit  ihren Stärken und Schwächen, gibt eine Einschätzung der touristischen Potentiale sowie der möglichen zukünftigen Ausrichtung. Außerdem liefert das Konzept ein umfangreiches Ideen- und Maßnahmenpaket für weitere Entwicklungsschritte in Richtung naturnaher Tourismus für die ganze Familie.

 

Bürgermeisterin Jana Radant lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die touristischen Leistungsträger der Gemeinde am Dienstag, den 11. September, um 19 Uhr in der Kulturbühne „Goldener Löwe“ zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum neuen Tourismus- und Erholungsortkonzept der Gemeinde ein. Matthias Wedepohl von der Project M GmbH aus Berlin stellt die zentralen Ergebnisse der Konzeption vor. Fragen, Anregungen und Diskussionsbeiträge sind ausdrücklich erwünscht.

 

 

 

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Aufsichtsrat für neue Basdorfer Entwicklungsgesellschaft tagte erstmalig

(02.07.2012)

3,4 Millionen Euro Fördermittel für Abrissarbeiten auf ehemaligem Polizeifachhochschul-Gelände für Mitte Juli erwartet

Vergangene Woche  trat erstmalig der Aufsichtsrat für die Anfang März gegründete „BEG Basdorf Entwicklungsgesellschaft mbH“ zusammen. Aufgabe der neuen Gesellschaft ist es, das rund 40 ha große Gelände der ehemaligen Polizeifachhochschule in Basdorf zu entwickeln und zu erschließen.  Auf der Agenda stehen ebenso der Verkauf von Grundstücken und die Verwaltung des Geländes.

 

Mitglieder im fünfköpfigen BEG-Aufsichtsrat sind für die Gemeinde die Wandlitzer Bürgermeisterin Dr. Jana Radant, die auch den Vorsitz hat, sowie Thomas Bierwirth, Mitglied sowohl des Basdorfer Ortsbeirats als auch der Gemeindevertretung. Das Berliner Planungsbüro BSM Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung, Mehrheitsgesellschafter der neu gegründeten Entwicklungsgesellschaft, stellt mit Heinrich Liman und Rainer Wrenger  zwei Aufsichtsräte, das brandenburgische Finanzministerium wird durch Albert Klaaßen vertreten. An der Sitzung nahmen außerdem die beiden im März berufenen BEG-Geschäftsführer Christian Braungard, Kämmerer der Gemeinde Wandlitz, und Norbert Illiges, Prokurist der BSM, teil.

 

Hauptthema der ersten Aufsichtsratssitzung war zunächst die Vorstellung des Gesamtkonzeptes für die städtebauliche Entwicklung des seit 2006 mehr oder weniger brach liegenden ehemaligen Polizeifachhochschulgeländes und die als nächstes anstehenden Aufgaben und Projektschritte. Das Entwicklungskonzept war bereits 2008 vom Land als Eigentümerin des Areals in Auftrag gegeben und im März 2011 von der Wandlitzer Gemeindevertretung beschlossen worden. Danach ist eine schrittweise und kleinteilige Entwicklung mit Gewerbe-, Wohn- und Grünflächen vorgesehen. Und auch für einige unter Denkmalschutz stehende Gebäude  aus der Zeit zwischen 1942 und 1945, als das Areal als Lager für Zwangsarbeiter der BRAMO diente, müssen Nachnutzungen gefunden werden.

 

„Im Jahr 2012 und 2013 werden hauptsächlich Abrissarbeiten das Baugeschehen auf dem Gelände dominieren. Dies betrifft in erster Linie  Flächen, die später keiner baulichen Nutzung zugeführt, sondern die  renaturiert werden sollen,“ erläutert Christian Braungard, Geschäftsführer der BEG. So werden zum Beispiel sämtliche Gebäude im östlichen Teil und auch die beiden dominierenden Fünf-Geschosser im westlichen Areal der Abrissbirne zum Opfer fallen.  Allein die Abrissarbeiten sind gemäß Planung mit insgesamt rund 4,3 Millionen Euro veranschlagt. Davon sollen 3,4 Millionen Euro aus Fördertöpfen des Landes bezahlt und die restlichen rund  900.000 Euro aus Eigenmitteln des Landes getragen werden. „Das Gesamtareal hat nach Prüfung den Status  einer Konversionsfläche erhalten“, erläutert Christian Braungard, „und für Konversionsmaßnahmen, d.h. die Umnutzung von Gebäuden oder Flächen, gibt es glücklicherweise ein Fördermittelprogramm.“  Der Antrag auf Förderung wurde Ende März seitens der Gemeinde bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg eingereicht und noch im Juli  wird der Zuwendungsbescheid erwartet.  Gemäß Zeitplan soll es dann  im Oktober mit den ersten Abrissarbeiten losgehen. Allzu viel Zeit bleibt auch nicht. Denn alle geförderten Maßnahmen müssen bis spätestens Ende 2013 abgeschlossen sein. 

 

Für den 21. September ist auf dem Gelände eine öffentliche Informationsveranstaltung vorgesehen. „Wir möchten die direkten Anwohner des Geländes, alle Basdorfer und natürlich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde vor Beginn der Arbeiten darüber informieren, was hier auf dem Gelände in den kommenden Monaten und Jahren geplant ist“, so Bürgermeisterin Jana Radant. Außerdem soll mit dieser Veranstaltung das Interesse möglicher Investoren geweckt werden. Aus Sicht der Verwaltungschefin würden sich einige Gebäude auf dem Gelände möglicherweise auch für einen Umbau zu Wohnungen  anbieten. Und dafür gibt es in der Gemeinde sowohl von jungen Menschen, als auch von Senioren, die altersgerecht wohnen möchten, eine steigende  Nachfrage.  

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Gemeinde Wandlitz erhält Fördermittel für „Kommunales Energiekonzept“

(27.06.2012)

Leitfaden soll Entwicklungspotentiale im Energiesektor aufzeigen

Im Oktober 2011 beschlossen die Wandlitzer Gemeindevertreter die Erstellung eines Energiekonzeptes für die Gemeinde. Denn eine effiziente Energienutzung, die Einsparung von Energie sowie die Erzeugung und kommunale Nutzung erneuerbarer Energien sind Fragen, die vor dem Hintergrund ständig steigender Energiekosten in Zukunft nicht nur für die Wandlitzer Verwaltung, sondern auch für Privathaushalte, Gewerbetreibende u.a.m. von immer größerem Interesse werden. Das Konzept kann und soll jetzt schnellstmöglich beauftragt werden, denn die Finanzierung ist gesichert. Vor wenigen Tagen ging im Wandlitzer Rathaus ein Fördermittelbescheid über insgesamt 75.000 Euro von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) ein. Insgesamt sind die Kosten für das Energiekonzept mit 100.000 Euro angesetzt.  Der Haupt- und Finanzausschuss schloss sich in seiner Juni-Sitzung dem Vorschlag der Arbeitsgruppe „Energiekonzept“ an, das Projekt in Kooperation mit einem Potsdamer Planungsbüro zu realisieren.  

 

Ziel ist, bis August 2013 das Konzept fertig zu stellen und damit einen Leitfaden an der Hand zu haben, der der Gemeinde kurz-, mittel- und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der kommunalen Energiepolitik aufzeigt. Die Wandlitzer Arbeitsgruppe „Klima- und Energiekonzept“, die die konzeptionelle Grundlage erarbeitet und Aufgabenstellungen für das Planungsbüro formuliert hat, setzt dabei u.a. auf Bürgerbeteiligungsprojekte, die Einbeziehung privater Investoren oder auch eine kompetente Energieberatung, die bei der Auswahl geeigneter Förderprogramme für die energetische Sanierung sowohl von öffentlichen Gebäuden als auch von Privathäusern helfen soll. Als konkrete Projekte sollen beispielsweise die Möglichkeiten einer zukunftsorientierten Energieversorgung bei der Entwicklung des ehemaligen Geländes der Polizeifachhochschule in Basdorf, der Einsatz sogenannter Nahwärmeinseln im Gewerbegebiet Schönerlinde oder auch der Ausbau der Fernwärmeversorgung untersucht werden. 

 

Das Wandlitzer Energiekonzept orientiert sich am Leitfaden zur Erstellung Regionaler Energiekonzepte der brandenburgischen Landesregierung. Um den darin geforderten umfangreichen Aufgabenkatalog zügig abzuarbeiten und auch um Kosten zu sparen, hat die Wandlitzer Arbeitsgruppe „Klima- und Energiekonzept“ zahlreiche Konzeptbestandteile in Eigenregie erledigt. So wurde beispielsweise für die sogenannte energetische Bestandsaufnahme bei Privathaushalten, die einen Überblick über die genutzten Energiearten und den Energieverbrauch verschaffen soll, vor einigen Wochen über das Amtsblatt eine Befragung gestartet, deren Ergebnisse in das Konzept mit einfließen werden. Und auch das Thema Einsparpotentiale bei der Straßenbeleuchtung durch den Einsatz von LED-Technik werden in Eigenleistung erbracht.

 

 

 

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Lücke im Rad- und Skaterweg „Schönower Heide“ geschlossen

(17.06.2012)

Gemeinde Wandlitz investiert rund 370.000 Euro

Normalerweise wird in der Gemeinde Wandlitz für die Einweihung von Baumaßnahmen eher ein Wochentag gewählt. Die offizielle Inbetriebnahme des noch fehlenden Teilstücks im Rad- und Skaterweg zwischen Schönwalde und Schönow ließ sich aber wunderbar verbinden mit dem Spinnerfest, das am Wochenende anlässlich des 300. Geburtstages von Friedrich II. in Schönwalde gefeiert wurde.  Mehr als 30 Radler, darunter auch einige Ortsvorsteher und Gemeindevertreter aus Wandlitz, hatten sich am Sonntagmorgen am Gasthaus „Strandidyll“ getroffen, um auf einer zehn Kilometer langen Radtour auch den jetzt fertig gestellten Abschnitt im Rad- und Skaterweg „Schönower Heide“ zwischen Gorinsee und Schönow auszuprobieren.

 

„Fahrradwege sind Lebensadern“, so Bürgermeisterin Jana Radant, „denn Ortsteile und ihre Nachbarn wachsen nur zusammen, wenn sie auch verkehrstechnisch gut angebunden sind.“  Über eine Strecke von 1,7 Kilometern wurde die bisher noch bestehende Lücke zwischen Gorinsee und dem Ende des Wandlitzer Gemeindegebietes Richtung Schönow geschlossen. Der Fahrradweg ist Teil des gemeinsamen Rad- und Skaterrundkurses Hobrechtsfelde–Schönower Heide von Panketal, Wandlitz und Bernau. 

 

Mit rund 380.000 Euro waren die Gesamtkosten von der Gemeinde Wandlitz für das Projekt veranschlagt worden. Nachdem im vergangenen Jahr eine Fördermittelzusage über rund 230.000 Euro einging, war im März dieses Jahres mit den Bauarbeiten begonnen worden. Bereits am 11. Mai konnte die technische Abnahme erfolgen und so wurde der neue Rad- und Skaterweg bereits schon seit einigen Wochen ausgiebig genutzt.

 

 

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Auf Hochtouren: Bau neuer Geh-, Radweg in Basdorf

(15.06.2012)

Mehr als eine Million Euro Gesamtkosten

Der zeitliche Vorlauf  hat mehrere Jahre gedauert und zäher Verhandlungen bedurft. Seit Anfang Mai aber wird jetzt mit Hochdruck an dem neuen Geh-, Radweg in der Basdorfer Ortsdurchfahrt gebaut. Gemeinsam mit dem Bund als Baulastträger realisiert die Gemeinde Wandlitz einen beidseitig der B 109 verlaufenden Geh-, Radweg.  Zurzeit wird der erste Bauabschnitt ab Höhe „Dachsbaude“ am nördlichen Ortseingang bis zu den NEB-Bahnschienen realisiert. Parallel zu den Arbeiten am Geh-, Radweg, der in Betonsteinpflaster ausgeführt wird, laufen die Vorarbeiten für eine neue Beleuchtungsanlage. Für den Bereich des Dorfangers ist der dort bereits vorhandene Typ „Altstadtleuchte“ vorgesehen, ansonsten wird ein modernerer Lampentyp – alle ausgestattet mit energiesparender LED-Technik – aufgestellt.  Sobald die eine Seite fertig ist, wird mit den Arbeiten auf der anderen Straßenseite begonnen. 

 

In einem zweiten Bauabschnitt, der sich von den Bahnschienen bis zum südlichen Ortsausgang erstreckt, geht es nur um eine neue Beleuchtungsanlage. Denn einen Geh-, Radweg gibt es in diesem Bereich bereits. Insgesamt wird mit Baukosten in Höhe von rund einer Million Euro gerechnet, die anteilig von den „Bauherren“ getragen werden. So entfallen die Kosten für den Geh-, Radweg und die Oberflächenentwässerung je zur Hälfte auf den Landesbetrieb Straßenwesen und die Gemeinde. Die Kosten für Zufahrten, Park- und Warteflächen sowie die Beleuchtungsanlage gehen zu Lasten der Gemeinde.  Für die letztgenannte hofft die Verwaltung noch auf Fördermittel. Wenn alles nach Plan verläuft, soll bis Anfang/Mitte Oktober alles fertig sein.  

 

Was dann noch fehlt, um alles perfekt zu haben, ist ein Geh-, Radweg auf der östlichen Seite der B 109 zwischen dem Kreisverkehr vor dem Wandlitzer Ortseingang und der Straße „An der Dachsbaude“. In ihrer Sitzung am 14. Juni verständigten sich die Gemeindevertreter auch auf die Realisierung dieses Projektes, das ebenfalls als Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Landesbetrieb Straßenwesen durchgeführt werden soll.    

 

 

 

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Am Kindertag Kitaeröffnung in Stolzenhagen

(01.06.2012)

Gemeinde Wandlitz investiert 1,25 Millionen Euro, davon 330.00 Euro aus Fördermitteln

Bereits seit dem 29. Mai hat die neue Kita an der Lanker Chaussee in Stolzenhagen ihre Arbeit aufgenommen. Zum Kindertag am 1. Juni wurde die Einrichtung jetzt offiziell eröffnet. Im Rahmen eines Festes, an dem sich u.a. die Stolzenhagener Ortswehr, der Volkschor Stolzenhagen und der Bürgerverein Pro Stolzenhagen beteiligten, verschafften sich auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Eltern und Großeltern einen persönlichen Eindruck von der neuen Einrichtung und ihren Angeboten.

 

Bürgermeisterin Jana Radant: „Wir können stolz darauf sein, dass das  Dorf Stolzenhagen wieder eine eigene Kinderbetreuungsmöglichkeit hat. Sie wird ganz sicher ein wichtiger sozialer Mittelpunkt dieses Ortsteils werden.“  Die Grundsatzentscheidung für den Kitaneubau fällten die Wandlitzer Gemeindevertreter im September 2010. Die Bauarbeiten begannen im August letzten Jahres. Nach nur zehnmonatiger Bauzeit  steht jetzt für insgesamt 50 Krippen- und Kitakinder ein helles und großzüges Gebäude mit einer Fläche von insgesamt 500 m2 und  fünf Gruppen-, Spiel- und Schlafräumen zur Verfügung. Zentral in der Kita gelegen ist außerdem ein großer Mehrzweckraum zum Spielen, Toben und Feiern. Im Inneren der Einrichtung sorgen warme und freundliche Töne und viel Holz für eine Wohlfühlatmosphäre.

 

Auf dem weitläufigen Außenbereich des rund 3.800 m2 großen Grundstücks gibt es zahlreiche Spiel- und Klettermöglichkeiten, eine Außendusche für heiße Sonnentage und einen großzügigen Terrassenbereich mit Sonnenschutz für die Beschäftigung und Betreuung im Freien.  

 

Aufgrund ihrer idyllischen Lage im Grünen und der Nähe zum Stolzenhagener See werden der spielerische Umgang mit Naturmaterialien, das Lernen mit und von der Natur sowie die Bewegung in der Natur künftig im Mittelpunkt des Bildungskonzeptes der neuen Kita stehen, erläuterte die Wandlitzer Verwaltungschefin.

 

Auch Ortsvorsteher Michael Gabbert, der mit seinem Planungsbüro für den Bau der neuen Kita verantwortlich zeichnet, freute sich, dass Stolzenhagen nach 15 Jahren wieder eine Kita hat. Er erinnerte auch noch einmal an die langwierigen und zähen Diskussionen, die es zwischen den einzelnen Ortsteilen seinerzeit um den Standort für einen Kitaneubau in der Gemeinde gegeben hatte.    

 

Dana Niekamp, die Leiterin der Stolzenhagener Kita, und ihre zwei Kolleginnen sind derzeit mit der Eingewöhnung der momentan 13 Kinder beschäftigt. „Wir haben überwiegend Kinder im Krippenalter. Jetzt sind noch die Eltern dabei, denn jedes Kind braucht natürlich unterschiedlich lang, bis es problemlos allein bei uns bleiben kann. Deshalb nutzen wir die Zeit auch für intensive Gespräche mit den Eltern, um ihre Wünsche und Vorstellungen mit in den Kitaalltag integrieren zu können.“  Die Plätze für Krippenkinder sind bereits schon alle belegt. Für Kitakinder stehen aber noch freie Plätze zur Verfügung.

 

Insgesamt 1,25 Millionen Euro investierte die Gemeinde Wandlitz in den Bau der neuen Kita. Von dieser Gesamtsumme konnten rund 330.000 Euro aus Fördermitteln des Investitionsprogramms des Bundes „Kinderbetreuungsfinanzierung“ finanziert werden.  

 

Was noch gesucht wird, ist ein Name für die neue Kita. Erste Ideen und Namensvorschläge wurden bereits am Eröffnungstag abgegeben, weitere Vorschläge werden seitens der Wandlitzer Verwaltung gerne entgegen genommen.     

 

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Richtfest für Erweiterungsbau des Wandlitzer Rathauses

(11.05.2012)

Einzug in den modernen Bau an der Prenzlauer Chaussee für Mitte 2013 geplant

Seit rund acht Monaten laufen die Arbeiten am Erweiterungsbau für das Wandlitzer Rathaus. Am Freitag, den 11. Mai, war Richtfest. Nicht nur viele Wandlitzer Gemeindevertreter und Vertreter aus den neun Gemeindeortsteilen nutzten die Gelegenheit, sich vom Baufortschritt auf der Baustelle zu überzeugen. Auch zahlreiche Bürger kamen und Mitarbeiter  der Verwaltung machten sich ein Bild von ihrem künftigen Arbeitsplatz.

 

Die Entscheidung, das Wandlitzer Rathaus durch einen Anbau zu erweitern, war bereits 2009 durch die Wandlitzer Gemeindevertreter grundsätzlich gefasst worden. „Bei allem Für und Wider sollen künftig die rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Verwaltung, bisher auf fünf Standorte verteilt, an einem Punkt konzentriert werden“, so die Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant.  Schön sei auch, dass Ämter und Einrichtungen, wie z.B. das Bauamt, die Wohnungsverwaltung und auch die Bibliothek künftig für alle Bürger erreichbar seien. Derzeit haben z.B. Menschen mit Behinderung ein Problem, diese Einrichtungen überhaupt zu erreichen, denn einen Fahrstuhl oder dergleichen gibt es nicht. Außerdem verspricht sich die Bürgermeisterin durch die Konzentration aller Ämter auf einen Standort auch Verbesserungen bei den internen Kommunikations- und Arbeitsabläufen.

 

Insgesamt ist der Neubau an der Prenzlauer Chaussee, der als Siegerentwurf aus einem Architektenwettbewerb 2010 hervorgegangen war, als dreigeschossiges Gebäude mit einer Gesamtfläche von 1.400 m2 geplant.Ein Novum wird ein Bürgerbüro im Erdgeschoss sein. „Über dieses soll ein besserer und komplexerer Service für die Bürger angeboten werden“, so Jana Radant. Wer zum Beispiel einen Kitaantrag braucht oder einen ausgefüllten Antrag abgeben möchte, kann dies direkt im Bürgerbüro tun. Wer den für ihn richtigen Ansprechpartner sucht, bekommt künftig hier die erste Auskunft, an wen er sich wenden kann. Im Erdgeschoss werden außerdem die Meldestelle und die Kasse sowie die Bibliothek zu finden sein. Im ersten Obergeschoss entstehen zwanzig Arbeitsplätze für die Mitarbeiter der Bauverwaltung. Im 2. Obergeschoss arbeitet künftig der Kämmerer mit seinen Kolleginnen und Kollegen.        

 

Eine optische und architektonische Besonderheit bildet ein „gläserner“ Gang, der auf Höhe des Mittelgeschosses das 1906 erbaute Rathaus mit dem modernen Erweiterungsbau verbindet. Neben einer ansonsten eher zurückhaltenden Innengestaltung mit hellen Farben, gibt es eine Besonderheit im Mittelgeschoss des Neubaus. Hier wird sich das seinerzeit von dem Berliner Architekten Prof. Hinrich Baller realisierte Farbkonzept des Rathauses mit seinen türkis-blauen Akzenten wiederfinden. Von außen soll das neue Haus nicht mit dem bestehenden Rathaus konkurrieren. „Ein gebrochenes Weiß wird den Neubau prägen und dem alten Rathaus in seiner Farbigkeit nicht die Schau stehlen“, so die Bürgermeisterin.

 

Im Außenbereich sind insgesamt 60 Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher geplant, davon zwei Behindertenparkplätze. „Den Bereich zwischen den Gebäuden möchten wir möglichst attraktiv gestalten, damit unsere Gäste Lust haben, hier zu verweilen“, erläuterte die Rathauschefin. Angedacht sind Sitzmöglichkeiten, viele Pflanzen, eine besondere Beleuchtung und eine schöne Pflasterung. Auch Kunst am Bau sowie kleine Spielgeräte sind im Gespräch. 

 

Insgesamt 3,5 Millionen sind für den Erweiterungsbau eingeplant. Der avisierte Umzugstermin ist Mitte nächsten Jahres.      

 

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Mehr als 1.100 neue Schilder für Radwege im Naturpark Barnim

(09.05.2012)

17 Städte und Gemeinden aus drei Landkreisen realisieren Gemeinschaftsprojekt

Für Besucher und Touristen, die künftig den Naturpark Barnim, seine zahlreichen Kulturdenkmäler und touristischen Attraktionen per Fahrrad entdecken wollen, wird es in Zukunft noch einfacher und attraktiver werden. Neben einem gut ausgebauten Radwegenetz von rund 400 Kilometern, steht jetzt zur besseren Orientierung eine einheitliche, ziel- und routenorientierte Beschilderung zur Verfügung.

 

Repräsentanten aus einigen der 17 am Projekt beteiligten Städte und Gemeinden aus den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Märkisch feierten gestern die offizielle Eröffnung der neuen Radwegebeschilderung.    

 

Realität bisher: Jede Stadt und Gemeinde im Naturpark kochte ihr eigenes „Schildersüppchen“. Die Ausschilderung der Radwege war uneinheitlich, untereinander nicht vernetzt und mit den verschiedenen Planungsträgern nicht abgestimmt. „Radfahrer mussten allzu oft vor dem bestehenden Schilderwirrwarr kapitulieren“, so die Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant.

 

Mehr als 1.100 neue Schilder, genau sind es 1.188,  auf insgesamt 465 Standorten weisen jetzt, einheitlich nach der sogenannten HBR-Richtlinie gestaltet, auf Nah- und Fernziele, touristisch interessante Orte und Landschaftsräume, auf Bahnhöfe und Tourist-Informationen hin. Die durch den Naturpark Barnim verlaufenen Radfernwege Richtung Usedom und Kopenhagen sind von den regionalen Radwegen klar zu unterscheiden.

 

Dr. Peter Gärtner, Leiter des Naturparks Barnim erinnerte noch einmal an den langen Vorlauf des Projektes: „Bereits 2005 gab es eine Sitzung des Naturpark-Kuratoriums, bei der ein Berliner Student, der eine Seminararbeit erstellt hatte, darauf verwies, wie `mies´ die Radwegebeschilderung im Naturpark sei. Das war der Auslöser, dass in Sachen Beschilderung etwas unternommen werden müsste.“  

Um das Gemeinschaftsprojekt zu stemmen, hatte die Gemeinde Wandlitz vor zwei Jahren die Federführung übernommen. Sie schloss die Kooperationsverträge mit den beteiligten Städten und Gemeinden, stellte den Fördermittelantrag beim Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurerneuerung, sammelte die finanziellen Eigenanteile der Projektpartner auf einem Konto und beauftragte die Schilderproduktion. „Das im Laufe der letzten zwei Jahren für den Naturpark realisierte Leitsystem für Radfahrer ist schlüssig, verständlich und macht das Radfahren in unserer Region ein gutes Stück attraktiver“, freute sich die Wandlitzer Rathauschefin.

 

140.000 Euro kostete das Gemeinschaftsprojekt insgesamt. 75 Prozent davon konnten über Fördermittel finanziert werden. Die Kooperationspartner waren sich einig darin, dass von diesem gemeinde-, landkreis- und länderübergreifenden Projekt nicht nur die Radfahrer, sondern auch der naturnahe Tourismus im Naturpark sowie die regionale Wirtschaft in diesem Gebiet profitieren werden. Andreas Scharschmidt, Vorsitzender des Tourismusvereins Naturpark Barnim, konnte bereits über die ersten positiven Stimmen von Radfahrern berichten, die die Qualität der neuen Beschilderung ausdrücklich gelobt hatten.   

 

 

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Neuer Name für Wandlitzer Besucherzentrum gefunden

(27.04.2012)

„BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum – Agrarmuseum Wandlitz“: einprägsam und verständlich  

2013 wird im historischen Ortskern von Wandlitz das neue Ausstellungs- und Besucherzentrum mit einer gemeinsamen Ausstellung von Agrarmuseum und Naturpark Barnim eröffnet. Hier werden sich zukünftig erstmals in Deutschland Naturschutz und Landwirtschaft unter einem Dach präsentieren. Was bisher noch fehlte, war ein zugkräftiger Name für diese neue Attraktion.

Diesen gibt es jetzt: In ihrer Sitzung am 26. April votierten die Wandlitzer Gemeindevertreter mehrheitlich für: „BARNIM PANORAMA    Naturparkzentrum – Agrarmuseum Wandlitz“.

  

Dem einmütig gefassten Beschluss vorausgegangen war ein öffentlicher Namenswettbewerb, den die Gemeinde Anfang des Jahres ausgelobt hatte. Einprägsam, verständlich, ansprechend sowie mit hohem Wiedererkennungs- und Identifikationswert sollte der zu findende Name sein.  Die Resonanz auf den Wettbewerb war groß: Insgesamt beteiligten sich 71 Bürgerinnen und Bürger mit 125 Vorschlägen.

 

Eine Jury bestehend aus Bürgermeisterin, Museumsarchitekt, Vertretern des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, des Museumsverbandes Brandenburg, des Landesumweltamtes sowie  des Landesumweltministeriums, der Fördervereine des Wandlitzer Agrarmuseums und des Naturparks Barnim sowie des Bauernverbandes des Landkreises tagte Mitte März und  votierte für „BARNIM  PANORAMA“ mit der Unterzeile „Natur Mensch Landwirtschaft“.  Der Förderverein des Agrarmuseums und auch einige Mitglieder der Gemeindevertretung konnten nur teilweise dem Jury-Vorschlag folgen. Es wurde gewünscht, dass der eigentliche Name „BARNIM  PANORAMA“  bleiben sollte, sich jedoch in der Unterzeile sowohl das Agrarmuseum als auch der Naturpark wieder finden sollten. Die ursprünglich bereits für die Gemeindevertretersitzung im März geplante Entscheidung wurde deshalb noch einmal vertagt.

 

In  Konsultationen und weiteren Beratungsrunden, vor allem unter nochmaliger Beteiligung der Fördervereine von Agrarmuseum und Naturpark, wurde dann  mit der Namensunterzeile „Naturparkzentrum – Agrarmuseum Wandlitz“ ein tragfähiger Kompromiss gefunden, der beide Institutionen gleichwertig berücksichtigt. „Mit dem  neuen Vorschlag verbinden sich Herkunft und Zukunft des Agrarmuseums und des Naturpark-Informationszentrums“, meinte Reinhold Dellmann,  Vorsitzender des Fördervereins Agrarmuseum Wandlitz e.V.  Und auch Bürgermeisterin  Dr. Jana Radant zeigte sich über die  Namensentscheidung durch die Gemeindevertretung erfreut: „Es bewahrheitet sich einmal mehr, dass der Erfolg viele Väter hat und es sich gelohnt hat, etwas  länger über die Namensgebung zu beraten!“     

 

 

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Frühjahrsempfang der Gemeinde Wandlitz auf Schloss Lanke

(02.04.2012)

Rund 250 Bürgerinnen und Bürger folgten am Samstag, dem 31. März – trotz kühler Witterung und zeitweisem Schneegestöber  - der Einladung zum Frühjahrsempfang der Gemeinde Wandlitz nach Lanke.  Vor der herrschaftlichen Kulisse  des Schlosses waren im Garten Zelte und Tische aufgestellt, Kaffee und Kuchen lockte und verschiedene Vereine und Initiativen, z.B. der Brassens Verein aus Basdorf oder auch die Initiative „Hände weg vom Liepnitzwald“,  informierten über ihre Aktivitäten.  Zahlreiche Bürger nutzten außerdem die Gelegenheit, sich bei Führungen durch das Schloss von den bisher erfolgten Umbau- und Restaurierungsarbeiten zu überzeugen.

 

Bürgermeisterin Dr. Jana Radant  hob in ihrer Rede hervor, dass der Bürgerempfang der Auftakt zu einer ganz neuen Tradition sei. „Unser Bürgerempfang soll an wechselnden Orten und auch vielleicht auch zu verschiedenen Zeiten stattfinden“, so die Verwaltungschefin. Die Bürger könnten so auf besondere Plätze und Orte in der Gemeinde aufmerksam gemacht werden. Außerdem solle es auch zu einer guten Gepflogenheit werden, jeweils für die Unterstützung eines bestimmten Bürgerprojektes zu werben. In Lanke war dies der Erhalt der Friedhofskapelle.

 

Ziel der kommenden Jahre, so die Bürgermeisterin, ist es, Wandlitz als familienfreundliche Gemeinde weiter zu entwickeln. Die Fertigstellung der neuen Kita in Stolzenhagen und weitere bauliche Maßnahmen zur qualitativen Verbesserung der Kinderbetreuung seien dafür in Arbeit bzw. im kommenden Jahr geplant. Den Ausbau der Barrierefreiheit nannte die Rathauschefin als weiteren Arbeitsschwerpunkt, um Senioren, Familien mit Kindern und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine uneingeschränkte Teilhabe am öffentlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen. „Ein naturnaher Tourismus hin zum anerkannten Erholungsort, vielseitige kulturelle Bildungsangebote und ein neues Besucherzentrum mit Agrarmuseum werden künftig Herzstücke unserer Gemeindepolitik darstellen“, so Dr. Jana Radant außerdem.    

 

Uwe Liebehenschel, Vorsitzender der Wandlitzer Gemeindevertretung, rief die politischen Gremien sowie die Bürgerinnen und Bürger auf, die inhaltliche Arbeit zur Weiterentwicklung der Gemeinde wieder in den Vordergrund zu stellen. Lankes Ortsvorsteher Christian Schmidt freute sich, dass der erste Bürgerempfang in seinem Ortsteil stattfand und würde sich wünschen, dass es zum 700-jährigen Bestehen von Lanke  im Jahr 2015 ein Bürgerzentrum im Ort gibt. Landrat Bodo Ihrke betonte die Leistungsfähigkeit der Gemeinde und nannte als Beispiel den erreichten Standard bei den Bildungseinrichtungen.

 

Einen wichtigen Bestandteil des offiziellen Teils des Frühjahrsempfangs bildete die Ehrung einiger besonders verdienter Bürger aus der Gemeinde. Jens Looke und Kevin Dohnert, die am 31. Januar einen eingebrochenen Eissegler aus dem Wandlitzsee gerettet hatten,  erhielten das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold am Bande. Maria Brandt aus Schönwalde wurde für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt, „das weit über die Aufgaben der Ortsvorsteherin hinaus geht.“  Ortrun Standtke, engagiert sich seit 1966 in Lanke, zuletzt als Ortvorsteherin. Aktiv ist sie weiterhin in der Volkssolidarität und im Wandlitzer Seniorenrat. Monika Becker aus Wandlitz setzt sich seit Jahren engagiert für den Ausbau der freundschaftlichen Beziehungen zu den Partnergemeinden aus Frankreich und Polen ein. Antje Neumann aus Basdorf ist Vorsitzende des dortigen Schulvereins und bietet mit diesem ein breitgefächertes Spektrum an Arbeitsgemeinschaften für die Grundschüler an. Joachim Krause aus Prenden „stellt sich wie kaum ein anderer immer in den Dienst der Allgemeinheit und dies völlig uneigennützig.“  

 

Für einen schönen musikalischen Rahmen sorgten die „Sax-Puppets“ und die Wandlitzer Kantorei.  Mit den Bollywood-Dancern  von „Latifa Quamar“  aus Wandlitz kam sogar ein wenig orientalisches Feeling im Schlossgarten auf.      

 

 

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Fraktionen berichten künftig im Amtsblatt

(21.02.2012)

Nachdem bereits am 6. Februar auf Antrag der Fraktion DIE LINKE die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses einer Öffnung des Amtsblattes für Beiträge der Fraktionen zugestimmt hatten, beschlossen auch die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am 16. Februar, dass künftig die Fraktionen im nichtamtlichen Teil des Amtsblattes berichten dürfen.

 

Der Wunsch bzw. die Forderung nach Öffnung des Amtsblattes für die Parteien war in den vergangenen Jahren immer wieder  von unterschiedlichen politischen Seiten geäußert bzw. gestellt worden. So hatte beispielsweise die Wandlitzer CDU 2007 beim brandenburgischen Innenministerium bezüglich der Zulässigkeit von Partei-Berichten im Amtsblatt angefragt. Die ablehnende Antwort seinerzeit: „Im nichtamtlichen Teil (eines Amtsblattes) können nur ortsspezifische Nachrichten und Hinweise auf Veranstaltungen aufgenommen werden. Im Vordergrund sollen damit rein informative und sachliche Mitteilungen stehen. Parteipolitische Stellungsnahmen gleich weder Partei oder auch Leserbriefe sind von vornherein ausgeschlossen.“.     

 

Die AG „Bürgerkommune“ informierte im Dezember 2010 in ihrem Abschlussbericht über die vom Landkreis Barnim nach intensiver Diskussion mit dem Innenministerium modifizierte  Rechtsauffassung zu dieser Problematik: „Gemäß § 4 Abs. 3 Bekanntmachungsverordnung dürfen im nichtamtlichen Teil des Amtsblattes nur ortsspezifische Nachrichten und Hinweise auf Veranstaltungen abgedruckt werden. Fraktionen sind im Gegensatz zu Parteien Teil des Gemeindeorgans Gemeindevertretung. Eine Berichterstattung der kommunalen Fraktionen weist daher einen ortsspezifischen Bezug auf. Die kommunalen Fraktionen dürfen demnach im amtlichen Bekanntmachungsblatt bzw. Amtsblatt publizieren, wenn sich die Berichterstattung auf eine bloße nachrichtliche und sachliche Darstellung beschränkt. Dies ist beispielsweis der Fall bei einer sachlichen Information über die Arbeit und Erfolge der Fraktion anhand von Leistungs-, Halbzeit- oder Jahresberichten. Politische Stellungnahmen, Kommentare und Meinungsäußerungen sind im öffentlichen Bekanntmachungsblatt hingegen nicht wertungsneutral und daher unzulässig.“  

 

Die AG Bürgerkommune schloss sich dieser Rechtsauffassung an und empfahl der Verwaltung, das Amtsblatt für Fraktionsberichte zu öffnen. Ab der nächsten Amtsblatt-Ausgabe besteht nun diese Möglichkeit. Als äußerer Rahmen wurde maximal eine halbe DIN A4-Seite je Fraktion festgelegt. 

 

 

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Gemeinde Wandlitz: Haushaltsplan für 2012 verabschiedet

(20.02.2012)

In ihrer Sitzung am 16. Februar beschlossen die Wandlitzer Gemeindevertreter den Haushaltsplan für dieses Jahr.   Aufgrund des Wechsels im Amt des Bürgermeisters war zunächst im Dezember eine erste Haushalts-Lesung durchgeführt worden.  Die Gemeinde hatte daher in den ersten eineinhalb Monaten des neuen Jahres eine vorläufige Haushaltsführung, d.h. nur die notwendigsten Ausgaben durften getätigt werden. Besonders freiwillige Ausgaben, z.B. Zuschüsse für Vereine, waren nicht möglich. Die Zeit konnte gut überbrückt werden, aber nun sind sowohl die Gemeindevertreter als auch die Verwaltung froh, endlich eine belastbare Arbeitsgrundlage für 2012 zu haben.

 

Im Zuge der Haushaltsberatungen wurden insgesamt 48 Änderungen am Entwurf vorgenommen. Die  fünf größten Veränderungen dabei waren: die Budgetierung von 85.000 Euro für die Voruntersuchung und Planung einer Budohalle in Basdorf,  75.000 Euro Planungskosten für die Errichtung einer zweiten Kita in Basdorf,  Erhöhung der Kostenbeteiligung am WIN-Projekt in Zerpenschleuse um 50.000 Euro, 32.500 Euro für die Einrichtung einer dreiviertel Stelle im Bereich der Bibliotheken sowie 30.000 Euro für den Bau eines kleinen Spielplatzes auf dem Paul-Otto-Platz in Stolzenhagen.

Im Jahr 2012 beträgt die Höhe der Erträge ca. 30,9 Millionen Euro. Demgegenüber stehen Aufwendungen von 30,3 Millionen Euro. So weist die Gemeinde einen Gesamtüberschuss von exakt 611.000 Euro aus. In einem Unternehmen würde dieser Wert dem Bilanzgewinn entsprechen.    

 

Insgesamt stehen im Haushalt 2012 rund 6,9 Millionen Euro für Investitionen für Maßnahmen im Hoch- und 3,7 Millionen Euro für den Tiefbau zur Verfügung. Die wichtigsten Hochbaumaßnahmen sind in diesem Jahr:  die Fortsetzung des Neubaus „Besucherinformationszentrum Agrarmuseum Wandlitz/Naturpark Barnim“ und der Beginn des Bauvorhabens „Altersgerechtes Wohnen in Schönwalde“. Für den Tiefbau, d.h. den Straßenbau, sind u.a. der Ausbau der Straße am See in Stolzenhagen, der Breitscheidstraße von Kirchstraße bis Langer Grund in Wandlitz oder auch der Nelken-, Blumen und Tulpenstraße in Basdorf eingeplant.

 

Große „Haushaltsbewegungen“ verursachen das WIN-Projekt in Zerpenschleuse sowie die Entwicklung des Geländes der ehemaligen Polizeifachhochschule in Basdorf. Da beide Vorhaben mit Fördermitteln realisiert werden, welche nur im sogenannten Erstattungsverfahren ausgezahlt werden (Erstattungsverfahren: Fördermittelempfänger muss die Baurechnungen zunächst bezahlen und bekommt die Fördermittel anschließend erstattet) finanziert die Gemeinde die Projekte zum Teil vor und bekommt nach Abruf der Fördermittel die Auslagen zurückerstattet. Dafür sind für beide Vorhaben insgesamt 2 Millionen Euro eingeplant. Da das Geld jedoch nur kurzfristig ausgeliehen wird, ergibt sich kein Einfluss auf das Haushaltsergebnis.    

       

Aufgrund der hohen Investitionen in diesem Jahr, sinkt der Liquiditätsbestand der Gemeinde und erhöht sich gleichzeitig das sogenannte Sachanlagevermögen, d.h. das Vermögen der Gemeinde in Form von Grundstücken, Gebäuden, Straßen, Fahrzeugen und Ausstattung.   Allerdings „verbraucht“ sich das Sachanlagevermögen aufgrund von Abschreibungen in den kommenden Jahren und belastet damit die Haushalte der kommenden Jahre. Im Finanzplan der Gemeinde bis 2015 wurden deshalb die angesetzten Investitionssummen auf einen Wert von ca. 5 Millionen Euro jährlich zurückgefahren.

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Fördermittel für schnelles Internet in Klosterfelde, Lanke und Schönwalde abgelehnt

(17.02.2012)

Für den Breitbandausbau und damit den Zugang zu schnellem Internet in Klosterfelde, Lanke und Schönwalde gibt es keine Fördermittel. Diese schlechte Nachricht erhielt die Wandlitzer Verwaltung  bereits am 16. Januar 2012 vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung. Als Grund wurden nicht mehr verfügbare Haushaltsmittel in der Förderperiode 2007 bis 2013 angegeben.

 

Nachdem  Prenden und Zerpenschleuse im vergangenen Jahr erfolgreich mit Hilfe des Fördermittelprogramms mit schnellen Internetverbindungen erschlossen werden konnten, hatte die Gemeinde im Frühjahr 2011 für Klosterfelde, Lanke und Schönwalde 196.000 Euro Fördermittel beantragt und einen Eigenanteil von knapp 22.000 Euro aus dem gemeindlichen Haushalt für die Realisierung der Projekte zur Verfügung gestellt. Die jetzt erfolgte Ablehnung der Fördermittelanträge ist ein ärgerlicher Rückschlag für die Bemühungen der Gemeinde Wandlitz, eine flächendeckende Versorgung mit schnellem DSL zur Verfügung zu stellen. „Eine gute Breitbandversorgung ist mittlerweile zu einem Grundbedürfnis der Bürger geworden. Umso bedauerlicher ist es, dass es keinen
öffentlichen Versorgungsauftrag gibt und damit die Gemeinde kaum Einfluss auf den Ausbau der Breitbandversorgung ausüben kann“, resümiert Bürgermeisterin Dr. Jana Radant.

 

Wie soll es nun weiter gehen? „Wir werden zunächst Gespräche mit den Anbietern suchen, ob möglicherweise Teillösungen ohne Fördermittel realisiert werden können. Ferner werden wir die Fördermittelprogramme weiter beobachten“ erklärt Christian Kitzler, Kämmerer der Gemeinde, und zuständig für Fragen rund um den Breitbandausbau. Laut „Entwicklungskonzept Brandenburg – Glasfaser 2020“ des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten ist vorgesehen, bis zum Jahr 2014 mindestens 75% aller Haushalte den Zugang zu einem Breitbandanschluss mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 MBit/s zu ermöglichen.  Für die Bürger der jetzt von der Fördermittelabsage betroffenen Wandlitzer Ortsteile ist dieses ehrgeizige Ziel erst einmal in weite Ferne gerückt. Dort gibt es in der Regel nur Internetverbindungen, die nicht einmal über einen Bruchteil der angestrebten Bandbreite verfügen.

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Drei Wandlitzer Ortswehren mit „Ice-Commander“ ausgestattet

(07.02.2012)

 

Kanadischer Rettungsanzug für den Einsatz bei Eisunfällen    

Nach der gefährlichen, aber letztendlich erfolgreichen Rettung eines auf dem Wandlitzsee eingebrochenen Eissegelers am 31. Januar setzten sich noch am gleichen Nachmittag die Verantwortlichen von Feuerwehr und Verwaltung zusammen, um den Einsatz auszuwerten. Das Ergebnis des Gesprächs: für die sogenannte Eisrettung sind die bisher genutzten Schlauchboote der Freiwilligen Feuerwehr nicht geeignet. Die Anschaffung von speziellen Rettungsanzügen ist dringend erforderlich. Es wurden deshalb sofort drei spezielle Rettungsanzüge, der sogenannte  „Ice-Commander“, bestellt. Bereits zwei Tage später trafen die Anzüge ein.    

 

Der „Ice-Commander“ ist eine Entwicklung aus Kanada und wird dort und inzwischen in vielen anderen Ländern von Such- und Rettungsteams der Küstenwache, der Feuerwehr und Polizei speziell zur Eis- und Wasserrettung eingesetzt. Mit den Anzügen, die über fünf Stunden die Körpertemperatur halten, werden die Retter vor den Folgen von Unterkühlung im eiskalten Wasser geschützt. Denn schon bei einer Körpertemperatur unter 35°C wird die Durchblutung der äußeren Körperregionen verringert, bei einer Körpertemperatur  unter 32°C setzt eine Bewusstseinstrübung und eine Reflexabschwächung ein, bei weiterem Absinken der Körpertemperatur drohen  Bewusstlosigkeit, ein unregelmäßiger und abgeschwächter Puls und später sogar Atem- und Kreislaufstillstand.

 

Teil der neuen Wandlitzer Rettungsausrüstung sind außerdem insgesamt drei Rettungs-Schlitten, auf dem der oder die Verunglückte über das Eis oder zur Not auch im Wasser durch ein Verbindungsseil vom Land aus ans rettende Ufer gezogen werden kann.  Insgesamt 18.000 Euro investierte die Gemeinde in die neue Eisrettungs-Ausrüstung, die jetzt sowohl bei den Ortswehren in Schönwalde, in Wandlitz als auch in Zerpenschleuse zur Verfügung steht.  

Insgesamt muss nochmals darauf hingewiesen werden, dass das Betreten von Eisflächen auf Seen und Teichen immer gefährlich ist und auf eigene Gefahr geschieht. Insbesondere ist dabei  auf spielende Kinder zu achten. Schon so mancher Eis-Unfall hat großes Leid über die Betroffenen, deren Familien und manchmal auch über die Rettungskräfte gebracht.

 

 

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„Mehr als ein Museum: Naturschutz und Landwirtschaft unter einem Dach“

(16.01.2012)

Informationsveranstaltung zum neuen Wandlitzer Ausstellungs- und Besucherzentrum

Wer durch den historischen Wandlitzer  Ortskern geht oder fährt, kann die Baufortschritte am neuen Ausstellungsgebäude für das „Besucherinformationszentrum Agrarmuseum Wandlitz/Naturpark Barnim“ deutlich erkennen. Am Stallgebäude ist die Außenverschalung mit originalen Ziegeln zu drei Viertel fertig gestellt, im Inneren wird an den Gewerken Heizung, Sanitär und Elektroinstallation gearbeitet. Die vorgefertigten Bauteile für die Scheune sind zum Teil bereits angeliefert und sollen, wenn die Witterung es zulässt, ab Februar montiert werden. Das Werkstattgebäude ist so gut wie fertig und die Photovoltaikanlage bereits installiert. Im alten Schulgebäude, in das später die Museums- und die Naturparkverwaltung einziehen sollen, laufen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren und die Lokomobile hat ihren neuen Unterstand bereits kurz vor dem Jahreswechsel bezogen.

 

Um über die Baufortschritte und die Inhalte der neuen Ausstellung zu informieren, sind alle Interessenten zu einem sogenannten Werkstattbericht unter dem Titel „Mehr als Museum: Naturschutz und Landwirtschaft unter einem Dach“ am Donnerstag, den 26. Januar 2012, um 19 Uhr in die Kulturbühne „Goldener Löwe“ in der Breitscheidstraße 18 in Wandlitz eingeladen. Architekt Stefan Wöhrlin wird über die
Räumlichkeiten, die verwendeten Materialien und die Gebäudetypologie berichten, Kurator Dr. Jasdan Joerges vermittelt mit einem virtuellen Rundgang erste Eindrücke von der neuen Ausstellung. Dr. Peter Gärtner, Leiter des Naturparks Barnim, stellt die neue Ausstellung unter dem Aspekt „Besucherzentrum Wandlitz – Schaufenster der Naturparkregion“ vor und Museumsleiterin Dr. Christine Papendieck präsentiert einige der im neuen Museum zu findenden Großobjekte. Die Veranstaltung wird moderiert von Kulturamtsleiterin Dr. Claudia Schmid-Rathjen. Der Eintritt ist selbstverständlich kostenfrei.

 

 

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Ein schönes vorweihnachtliches Geschenk: neuer Kunstrasenplatz in Wandlitz offiziell übergeben

(19.12.2011)

Rund eine Million Investitionskosten – Bau Sanitärgebäude ab Frühjahr
2012

Fußballspielen ist in der Gemeinde Wandlitz mit die wohl beliebteste Sportart. Allein der 1. FV Wandlitz hat insgesamt 15 Männer-, Frauen- und Jugendmannschaften.  Und auch in Basdorf, Klosterfelde und Zerpenschleuse zählen die Fußballvereine zu den mitgliedstärksten Vereinen.

 

Positiv ist: Ab sofort stehen für die Kicker der Gemeinde neben der Wandlitzer Grundschule an der Prenzlauer Chaussee auf einem neuen Kunstrasenplatz zusätzliche Trainings- und Spielmöglichkeiten zur Verfügung.   Diese standen schon länger auf der Wunschliste der Fußballer, denn insbesondere im Frühjahr und Winter sind die vorhandenen Naturrasenplätze witterungsbedingt nur sehr eingeschränkt nutzbar, wenn größere Schäden durch Training und Spiele vermieden werden sollen.  

 

Der neue Kunstrasenplatz bietet ein 96 x 60 Meter großes Spielfeld mit zwei fest installierten Toren oder alternativ zwei je 48 x 60 Meter große Kleinfelder mit rollbaren Toren, einen umlaufenden Zaun mit Ballfangzaun hinter den Toren sowie eine Sechs-Mast-Trainingsbeleuchtung. Zuschauer können sich das Spielgeschehen von einem erhöhten Bereich auf der Südseite des Platzes aus anschauen.

 

Rund eine Million Euro investierte die Gemeinde Wandlitz in den neuen Kunstrasenplatz.  Zunächst hatte man noch auf Fördermittel gehofft. Nachdem aber zunächst schon der Landessportbund aufgrund fehlender Mittel eine Förderung abgelehnt hatte, erteilte auch das Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurerneuerung im Frühjahr diesen Jahres dem Projekt eine Absage. Die in Frage kommenden Fördertöpfe seien bis 2013 ausgeschöpft wurde als Begründung genannt. So lange wollte man in Wandlitz nicht warten und deshalb beschlossen  die Wandlitzer Gemeindevertreter am 9. Juni dieses Jahres den Bau des Kunstrasenplatzes aus Eigenmitteln. Baubeginn für den Platz war Anfang September, die technische Abnahme erfolgte am 15. Dezember.

 

Im Frühjahr 2012 geht es dann weiter mit der Errichtung eines Sanitärgebäudes für den neuen Kunstrasenplatz. Bis dahin müssen sich die Kicker noch mit den Umkleideräumen in der nahe gelegenen Sporthalle begnügen. Rund 565.000 Euro sind für diese Baumaßnahme eingeplant. Wünschen würden sich die Vereine hier vier Umkleideräume plus Duschbereich. Wie die Raumaufteilung konkret aussehen wird und welche Möglichkeiten bestehen, wird die Verwaltung in den nächsten Wochen in Abstimmung mit den Vereinen festlegen.

 

Aber nicht nur die Fußballvereine der Gemeinde profitieren vom neuen Kunstrasenplatz – der 1. FV Eintracht Wandlitz, SG Union Klosterfelde und der Fußballsportverein Basdorf e.V. haben sich bereits untereinander über die Nutzungszeiten des neuen Platzes verständigt -  der Platz steht auch für den Schulsport und für andere Vereine offen.

 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Viel Platz für Leseratten

(17.11.2011)

Neue Klosterfelder Bibliothek offiziell eröffnet

Mit einem bunten Programm für Kinder und Erwachsene fand am 17. November die offizielle Eröffnung der Klosterfelder Bibliothek in ihren neuen Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße 35 statt. Da wurde gebastelt und Geschichten vorgelesen, gut erhaltene Bücher suchten auf einem Flohmarkt einen neuen Besitzer. Am Abend stand dann unter dem Titel „Kennen Sie Kleist?“ für die Erwachsenen ein literarischer Abend auf dem Programm. Peter Liebehenschel, singender Ortsvorsteher aus Basdorf, gestaltete den Abend musikalisch mit vertonten Versen von Heinrich von Kleist.

 

In dem erst kürzlich fertig gestellten neuen Gebäudekomplex, in dem auch ein Einkaufsmarkt, die Sparkasse, ein Lottoladen und eine physiotherapeutische Praxis eingezogen sind, hat die Klosterfelder Bibliothek im ersten Obergeschoss auf rund 100 m2 angemieteter Fläche mehr als doppelt so viel Platz wie in den bisherigen Räumen an der Hauptstraße. Ein großer Bibliotheksraum mit eigenem Kinder- und Jugendbereich bietet viel Platz zum Schmökern. Insgesamt stehen rund 7.300 Medien zur Ausleihe bereit, davon jeweils rund 2.200 belletristische und Kinderbücher, 1.140 CDs, Hörbücher, Kinderhörspiele, 500 DVDs und 32 Brettspiele. Wer in dem umfangreichen Angebot nicht das Passende findet, kann sich darüber hinaus auch aus den anderen Gemeindebibliotheken Bücher und andere Medien bestellen.

 

Durch verschiebbare Regale lässt sich der Raum schnell umfunktionieren für Lesungen und Veranstaltungen. Das Bibliotheksbüro wird zukünftig auch von Ortsvorsteher Klaus Pawlowski für seine Bürgersprechstunden genutzt. Außerdem ist die Bibliothek im ersten Obergeschoss auch für gehbehinderte oder ältere Bürger bequem mit einem Fahrstuhl zu erreichen.

 

Die Öffnungszeiten der Klosterfelder Bibliothek sind montags von 15 – 17 Uhr, donnerstags von 10 – 14 Uhr sowie von 15 – 19 Uhr und freitags von 10 – 12 Uhr. Ansprechpartnerin vor Ort ist Andrea Busse, Tel. 033396-350

 

 

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Fahrtraining für noch mehr Sicherheit im Einsatz

(15.11.2011)

Wandlitzer Feuerwehren im Driving Center Groß Dölln

Stress, Hektik, Aufregung, unkalkulierbares Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer, hohe Geschwindigkeit, Ablenkung z.B. durch Funkgespräche  – das Fahren eines Feuerwehrfahrzeuges unter Einsatzbedingungen birgt ein hohes Risiko und stellt an den Fahrzeugführer hohe Bedingungen. „Im normalen Berufsalltag sind unsere Maschinisten Mauerer, Maler, Elektriker oder Köche und keine Berufskraftfahrer“, so Anke Müller, die im Wandlitzer Rathaus zuständig für die neun Ortswehren der Gemeinde und selbst auch aktive Feuerwehrfrau  ist. „Deshalb ist es wichtig, dass unsere Kameraden für ihre eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer immer wieder im Rahmen von Fahrtrainings Gefahrensituationen simulieren, die bei Einsatzfahrten vorkommen können“, so Anke Müller weiter. Denn immerhin ist das Risiko bei einem Einsatz  in einen Unfall mit hohem Sachschaden verwickelt zu werden 17-mal höher als bei normalen Fahrten.

 

Für insgesamt elf  Kameraden von den Freiwilligen Ortsfeuerwehren aus Klosterfelde, Lanke, Schönerlinde, Stolzenhagen, Wandlitz und Zerpenschleuse stand deshalb auch am Wochenende ein Fahrsicherheitstraining im Driving Center Groß Dölln, Europas größtem Fahrsicherheitszentrum, auf dem Programm. Bremsen aus vollem Tempo, Ausweichmanöver aus hoher Geschwindigkeit bei plötzlich auftauchenden Hindernissen, passgenaues Fahren mit großen Fahrzeugen, Fahren auf vereister Fläche  u.a.m. wurde mit den eigenen Fahrzeugen geprobt. So sei es zum Beispiel schon eine Herausforderung und es gehöre auch Mut dazu, mit einem Feuerwehr-LKW eine Gefahrenbremsung aus hohem Tempo durchzuführen, weiß Anke Müller.

 

Aber regelmäßiges  Fahrsicherheitstraining  für Fahrzeugführer der Feuerwehr ist nicht Kür, sondern Pflicht. Denn im Falle eines Unfalls verlangen die Unfallkassen einen Nachweis über die Absolvierung eines solchen Trainings. Deshalb ist ein jährliches Fahrsicherheitstraining für die Maschinenführer der Wandlitzer
Ortswehren fester Bestandteil ihres Weiterbildungsprogramms.   

 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Fahrtraining für noch mehr Sicherheit im Einsatz

(15.11.2011)

Wandlitzer Feuerwehren im Driving Center Groß Dölln

Stress, Hektik, Aufregung, unkalkulierbares Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer, hohe Geschwindigkeit, Ablenkung z.B. durch Funkgespräche  – das Fahren eines Feuerwehrfahrzeuges unter Einsatzbedingungen birgt ein hohes Risiko und stellt an den Fahrzeugführer hohe Bedingungen. „Im normalen Berufsalltag sind unsere Maschinisten Mauerer, Maler, Elektriker oder Köche und keine Berufskraftfahrer“, so Anke Müller, die im Wandlitzer Rathaus zuständig für die neun Ortswehren der Gemeinde und selbst auch aktive Feuerwehrfrau  ist. „Deshalb ist es wichtig, dass unsere Kameraden für ihre eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer immer wieder im Rahmen von Fahrtrainings Gefahrensituationen simulieren, die bei Einsatzfahrten vorkommen können“, so Anke Müller weiter. Denn immerhin ist das Risiko bei einem Einsatz  in einen Unfall mit hohem Sachschaden verwickelt zu werden 17-mal höher als bei normalen Fahrten.

 

Für insgesamt elf  Kameraden von den Freiwilligen Ortsfeuerwehren aus Klosterfelde, Lanke, Schönerlinde, Stolzenhagen, Wandlitz und Zerpenschleuse stand deshalb auch am Wochenende ein Fahrsicherheitstraining im Driving Center Groß Dölln, Europas größtem Fahrsicherheitszentrum, auf dem Programm. Bremsen aus vollem Tempo, Ausweichmanöver aus hoher Geschwindigkeit bei plötzlich auftauchenden Hindernissen, passgenaues Fahren mit großen Fahrzeugen, Fahren auf vereister Fläche  u.a.m. wurde mit den eigenen Fahrzeugen geprobt. So sei es zum Beispiel schon eine Herausforderung und es gehöre auch Mut dazu, mit einem Feuerwehr-LKW eine Gefahrenbremsung aus hohem Tempo durchzuführen, weiß Anke Müller.

 

Aber regelmäßiges  Fahrsicherheitstraining  für Fahrzeugführer der Feuerwehr ist nicht Kür, sondern Pflicht. Denn im Falle eines Unfalls verlangen die Unfallkassen einen Nachweis über die Absolvierung eines solchen Trainings. Deshalb ist ein jährliches Fahrsicherheitstraining für die Maschinenführer der Wandlitzer
Ortswehren fester Bestandteil ihres Weiterbildungsprogramms.   

 

 

 

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40 neue Parkplätze im Bereich der Wandlitzer Kita

(15.11.2011)

Weitere Stellplätze und Gehweg entlang der Thälmannstraße im Bau

Der Wunsch nach zusätzlichen Parkmöglichkeiten im Bereich der Wandlitzer Kita „Pusteblume“ in der Thälmannstraße gab es schon länger. Engagierte Anwohner, die Kitaleitung und auch  Fraktionen der Wandlitzer Gemeindevertretung hatten sich dafür stark gemacht. Der bereits 2007 erfolgte Ausbau der Karl-Marx-Straße und die damit verbundene Schaffung von Parktaschen sowie auch der Bau von 14 Stellplätzen zwischen Bacharach- und Bonner Straße im gleichen Jahr hatte zwar die Hol- und Bringsituation für die Kita-Kinder um einiges verbessert. Aber zu den Stoßzeiten am frühen Morgen und nachmittags kam es nach wie vor teilweise zu Engpässen bei den Parkplätzen. Riskante Wendemanöver auf der Straße und Parken in der „zweiten Reihe“ gab es weiterhin.

 

Jetzt stellt sich die Situation wesentlich entspannter dar. Auf einer gemeindlichen Fläche gegenüber der Kita, die bisher ausschließlich als Buswendeschleife und Containerstandplatz genutzt wurde, gibt es jetzt 40 zusätzliche Parkmöglichkeiten für PKWs.  Und auch die Altglas- sowie Papiercontainer haben weiterhin ihren Platz hier, Busse werden nach Abschluss der Bauarbeiten wie bisher auf einer separaten Stellfläche notwendige Wartezeiten überbrücken und
auch wenden können.   

 

Und es werden noch mehr Parkmöglichkeiten geschaffen. Zurzeit erfolgt nämlich ab dem neuen Parkplatz an der Bacharachstraße der Bau eines Gehwegs entlang der Thälmannstraße bis zur Einmündung in die B 109. Auch hier werden noch einmal mehr als zwanzig PKW-Stellplätze entstehen. Von diesen profitieren später in erster Linie das
Mehrgenerationenhaus Conradinum, eine Arztpraxis sowie das im Bau befindliche Geschäfts- und Ärztehaus an der B 109. Das Bauamt der Gemeinde hofft, dass die Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sein werden. Insgesamt stehen im Gemeindehaushalt rund 250.000 Euro für diese Baumaßnahme zur Verfügung.

 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

200.000 Euro für Dachsanierungen in Klosterfelde investiert

(10.11.2011)

Modernisierung und Werterhaltung von kommunalen Wohnungen auch 2012 geplant

Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde Wandlitz von der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft 1892 eG insgesamt 13 Wohngebäude in Klosterfelde gekauft. Für einen Kaufpreis von drei Millionen Euro, finanziert aus Eigenmitteln, wechselten die Gebäude mit 119 Mietwohnungen den Besitzer. Damit erhöhte die Gemeinde ihren Wohnungsbestand allein im Ortsteil Klosterfelde auf 243 Wohneinheiten. Insgesamt zählen 70 Wohngebäude mit genau fünfhundert Mietwohnungen in allen Ortsteilen zum Eigenbestand der Gemeinde. 

 

Aber mit dem Kauf der Klosterfelder Wohngebäude war es nicht getan. Zwar wurde der bauliche Zustand der Gebäude und Wohnungen als größtenteils gut eingeschätzt, aber notwendige Maßnahmen zur Werterhaltung und –verbesserung  wurden direkt im 2011er-Haushalt mit budgetiert. Von Anfang August bis Anfang November wurden jetzt bei vier der 13 angekauften Gebäude die Dacheindeckungen vollständig erneuert. Denn die Dachziegel der in den 60er Jahren errichteten Wohnblocks hatten ihre besten Jahre schon lange hinter sich.  Insgesamt 200.000 Euro investierte die Gemeinde für die neuen Dächer. 

 

Auch im Wandlitzer Haushaltsentwurf für das kommende Jahr sind wieder finanzielle Mittel für Werterhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im gesamten Wohnungsbestand der Gemeinde angesetzt. „Wir nehmen pro Jahr rund 1,3 Millionen Euro an Kaltmieten ein“, so Kämmerer Christian Kitzler. „Mit den im jetzigen Haushaltsplanentwurf für 2012 eingeplanten Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von 400.000 Euro in unserem Wohnungsbestand tragen wir auch weiterhin dazu bei, bezahlbaren Wohnraum auf einem guten Niveau in unserer Gemeinde zur Verfügung stellen zu können. Ein Teil der 400.000 Euro soll auch für die Fortsetzung der Instandhaltungsmaßnahmen in Klosterfelde verwendet werden“, so der Kämmerer weiter.

 

 

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Richtfest für neue Kita in Stolzenhagen

(26.10.2011)

Projekt zeitlich und finanziell gut im Plan – viele Aufträge  an lokale Unternehmen vergeben

„Wir liegen zeitlich gut im Plan“, so die gute Botschaft von Ortsvorsteher Michael Gabbert anlässlich des Richtfestes am 26. Oktober für die neue Kita in Stolzenhagen. Zwar fehlen noch die Fenster, damit der Rohbau „dicht“ ist, aber auch deren Lieferung und Einbau ist für den November vorgesehen.  Bis zum Jahresende sollen darüber hinaus noch die Fußbodenheizung verlegt, der Estrich eingebracht und die Elektroinstallationen realisiert werden. Die endgültige Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Kita an der Lanker Chaussee ist dann für Mai 2012 avisiert.

 

Im Inneren des Rohbaus ist die künftige Struktur der neuen Kita schon gut zu erkennen. Ein zentral gelegener großer Raum bietet den zukünftigen Krippen- und Kitakindern viel Platz für Spiel, Sport und Bewegung. Außerdem gibt es zwei Gruppenräume für die Kita- und einen eigenen Raum für die Krippenkinder. Für die Kleinen gibt es außerdem einen separaten Raum für den Mittagsschlaf.  Die neue Kita am Ortseingang von Stolzenhagen ist für insgesamt 50 Krippen- und Kitakinder ausgelegt und soll die teilweise mit Überkapazitäten arbeitenden Kitas in Wandlitz und Klosterfelde nachhaltig entlasten. In diesen beiden Einrichtungen wird der überwiegende Teil der Stolzenhagener Kinder im Krippen- und  Kitaalter bisher nämlich betreut. Auf Basis der gemeindlichen Kitabedarfsplanung hatten sich die Wandlitzer Gemeindevertreter deshalb im Juli 2010 für einen Kita-Neubau am Standort Stolzenhagen entschieden.

 

Kämmerer Christian Kitzler, der derzeit die Vertretung von Bürgermeister Udo Tiepelmann übernommen hat, lenkte den Blick auch noch einmal auf die Finanzen: „Wir liegen nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell gut im Plan.“ Insgesamt 1,25 Millionen Euro sind im Wandlitzer Gemeindehaushalt für das Gesamtprojekt eingestellt, davon stammen knapp 340.000 Euro aus dem „U 3-Programm“ des Bundes zur Förderung des Krippenbereichs. „Sämtliche Aufträge wurden an regionale bzw. Firmen und Handwerker aus dem Umland vergeben“, so der Kämmerer. „Ungefähr ein Drittel des Bauvolumens, so die Aufträge für die Sanitär-, Elektro- und Zimmererarbeiten blieben in der Gemeinde Wandlitz und stärken so die heimische Wirtschaft.“

 

 

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Wandlitzer Ordnungsamtsleiterin verabschiedet sich nach Rheinland-Pfalz

(26.10.2011)

Nach sechseinhalb Jahren als Leiterin des Ordnungsamtes der Gemeinde Wandlitz verabschiedete sich am 26. Oktober Ulrike Luther von ihren Kolleginnen und Kollegen des Wandlitzer Rathauses und Vertretern der Feuerwehr. Die 46-Jährige übernimmt Anfang November neue Aufgabenstellungen in einer Kreisverwaltung in Rheinland-Pfalz. In ihren Verantwortungsbereich in der Wandlitzer Verwaltung fielen in den vergangenen Jahren die Sachgebiete ruhender Verkehr, Straßenreinigung, das Fundbüro, das Standes- und Gewerbeamt, die Meldestelle und die Feuerwehr.

 

„Meine Arbeit, meine Aufgaben und Projekte hier im Rathaus haben mir immer viel Spaß gemacht. Nicht nur meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Ordnungsamt, sondern die ganze Rathausmannschaft ist ein tolles Team, auf das man sich verlassen kann“, so Ulrike Luther im Rückblick. Christian Kitzler, der derzeit Bürgermeister Udo Tiepelmann vertritt, hob noch einmal eine der besonderen Charaktereigenschaften von Ulrike Luther hervor: „Wenn andere in heiklen Situationen aufgeregt werden, bewahrte sie immer die Ruhe und blieb besonnen.“ Außerdem war der juristische Rat der  studierten Juristin in der Wandlitzer Verwaltung sehr geschätzt. 

 

 

 

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Stichwahl zur Bürgermeisterwahl in Wandlitz am Sonntag

(22.09.2011)

Auch ohne Wahlbenachrichtigung ist Wählen möglich

Nach Informationen aus der Wandlitzer Gemeindeverwaltung gibt es derzeit einige Nachfragen zum Ablauf der Stichwahl zur Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters für die Gemeinde Wandlitz am Sonntag, den 25. September.  Dazu noch einmal folgende Information: Bürgerinnen und Bürger, die ihre Wahlbenachrichtigung noch haben, gehen mit dieser und einem amtlichen Ausweis in das auf der Benachrichtigung vermerkte Wahllokal zum Wählen. Sollte die Wahlbenachrichtigung nicht mehr zur Hand sein, reicht auch die Vorlage eines Personal- oder anderen amtlichen Ausweises im Wahllokal aus, um sein Votum für einen der Kandidaten abzugeben.

                                      

Wer seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr hat und sich nicht sicher ist, in welchem Wahllokal er wählen kann, kann sich auch noch einmal telefonisch informieren. Für die Wahlbehörde steht Gisela Peter am Freitag, den 23. September, zwischen 8 und 12 Uhr und am Wahlsonntag zwischen 8 und 18 Uhr unter 033397-66 123 für telefonische Nachfragen zur Verfügung.  Außerdem sind die wichtigsten Informationen rund um die Wahl auch auf der Internet-Seite der Gemeinde Wandlitz unter www. wandlitz.de, Stichwort Bürgermeisterwahl 2011 unter dem Link „Wahlzeiten, Wahlbezirke, Stimmabgabe“ nachzulesen. Alle 17 Wahllokale in der Gemeinde Wandlitz sind am Wahlsonntag zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet.

 

 

 

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Spiel und Spaß auf mehr als 1.700 Quadratmetern Fläche

(07.09.2011)

Neuer Erlebnisspielplatz in Basdorfer Rosenstraße eingeweiht

„Spiel und Spaß frei“ hieß es am 7. September auf dem neuen Spielplatz in der Basdorfer Rosenstraße. Dabei ist Spielplatz nicht ganz der passende Begriff für das auf rund 1.700 m2 Fläche geschaffene Spiel- und Freizeitangebot für kleine und auch schon etwas größere Kinder. Eine sehr individuelle und unverwechselbare Gestaltung prägt das Areal, Aufschüttungen und unterschiedliche Oberflächengestaltungen erzeugen ein interessantes Relief und - so die Zielsetzung des beauftragten Architekturbüros - einen „hohen räumlichen Erlebniswert“. So steigt beispielsweise im östlichen Teil des Spielplatzes eine wellenförmig angelegte Rasenfläche auf eine Höhe von knapp zwei Metern an, um dann an einer Kletterwand jäh abzufallen.

 

Insgesamt soll der neue Erlebnis-Spielplatz Kinder im Alter zwischen einem und 14 Jahren ansprechen. Und damit sich Kleine und Große mit ihren ganz unterschiedlichen Spielansprüchen nicht „ins Gehege“ kommen, wurde die Fläche altersgetrennt gestaltet. So ist der westliche Bereich eher für die jüngeren Kinder vorgesehen, der östliche spricht mit seinen Angeboten eher etwas ältere Kinder an. Die mittig gelegene Rasenfläche lässt sich gemeinsam nutzen.

 

Bei der Auswahl der Spielgeräte waren sowohl Kinder als auch die Elterninitiative „Spielplatz Basdorf“, die sich für einen neuen Spielplatz eingesetzt hatte, mit im Boot. Mit Hangrutsche, Nestschaukel, Netzturm, Trampolin, Drehteller, Stufenreck, Balancierbalken, Maltafeln und einer Tischtennisplatte gibt es jetzt eine breite Palette  an Kletter- und Spielgeräten. Und für plötzliche Regengüsse bietet ein hölzernes „Schlechtwetterzelt“ Unterschlupf.

 

Bei der kleinen Eröffnungsfeier erinnerte Bürgermeister Udo Tiepelmann daran, dass der neue Spielplatz u.a. Ergebnis der Spielplatzkonzeption der Gemeinde aus dem Jahr 2007 gewesen sei.
„Seinerzeit wurde klar, dass es in Basdorf noch Handlungsbedarf im Spieleplatzbereich gibt.“ Ursprünglich hatte man sich zur Finanzierung des rund 130.000 Euro teuren Projekts Fördergelder aus Mitteln des ehemaligen DDR-Parteivermögens vom Bildungsministerium erhofft. Als diese dann doch nicht gewährt wurden, einigten sich die Gemeindevertreter im Juli 2010 letztendlich auf den Bau aus Eigenmitteln.  Und auch Caroline Hahn von der Basdorfer Elterninitiative ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Insgesamt bin ich überwältigt, wie schön das hier gelungen ist.“ Außerdem freut sie sich über die Schnelligkeit mit der das Projekt realisiert wurde und die gute Lage in der Nähe zu Schule und Kita.      

 

 

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Foto zu Meldung: Spiel und Spaß auf mehr als 1.700 Quadratmetern Fläche

Zerpenschleuse: „Unter den Eichen“ fertig ausgebaut

(07.09.2011)

Mit neuer Kita und neuer Straße eine rundum gute Infrastruktur im Bereich Kinderbetreuung

Ende Juni bezogen Kinder und Erzieherinnen die neu gebaute Kita „Eichhörnchen“ in Zerpenschleuse, am 7. September erfolgte die Freigabe für die fertig gestellte Zufahrtsstraße „Unter den Eichen“. Von der B 109 bis zur Abzweigung zur Kita wurde die Straße ausgebaut und auch die Zufahrt zur Kita selbst ist jetzt nicht länger eine holprige Sandpiste, sondern eine gut befahrbare Straße im Einbahnverkehr. Der unversiegelte „innere Kreis“ der Wendeschleife eignet sich gut als durchgängige Entwässerungsfläche und auch für eventuelle Neuanpflanzungen. Für Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW bringen oder abholen, gibt es ausreichend Stellplätze, ein durchgehender Gehweg von der B 109 bis zum Kitator sorgt für Sicherheit bei kleinen und großen Fußgängern. Auf der gesamten Länge der Straße „Unter den Eichen“ sowie entlang der Zuwegung zur Kita wurden neue Straßenlaternen aufgestellt. Insgesamt budgetierte die Wandlitzer Gemeindeverwaltung für diese Baumaßnahme 130.000 Euro im Haushalt.

Bürgermeister Udo Tiepelmann bei der kleinen offiziellen Eröffnungsfeier: „Ich denke, mit der neuen Kita und der jetzt fertig gestellten Straße haben wir eine rundum wirklich sehr gute Infrastruktur für die Betreuung unserer Kleinsten und Kleinen in Zerpenschleuse geschaffen.“     

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt; Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail       

Foto zu Meldung: Zerpenschleuse: „Unter den Eichen“ fertig ausgebaut

Straßenausbau Siedlung Waldheim in Basdorf abgeschlossen

(06.09.2011)

Investitionskosten von insgesamt 2,4 Millionen Euro seit 2009

Als im Herbst 2008 die Gemeinde Wandlitz im Einvernehmen mit dem NWA die Verlegung eines Schmutzwasserkanals in der Basdorfer Hauptstraße beauftragte, war das der Auftakt für den anschließenden Ausbau nahezu aller Straßen in der Siedlung Waldheim. Außer dem Kurzen Weg, der für einen Ausbau zu schmal ist, sind jetzt sämtliche Straßen in diesem beliebten Basdorfer Wohngebiet bequem auf asphaltierten Straßen zu befahren bzw. zu begehen. Auf insgesamt 2,4 Millionen Euro summieren sich die Investitionskosten für den Straßenausbau in diesem Gebiet. 

Am 6. September fand mit der offiziellen Einweihung der fertig gestellten Straßen des 3. und letzten Bauabschnitts eine umfassende Baumaßnahme ihren Abschluss. Die noch fehlenden Straßenabschnitte der Langen Straße und der Parkstraße sowie die Waldheimtrift sind jetzt sowohl für Anwohner als auch für Besucher bequem und komfortabel zu befahren, Straßenlaternen geben Licht und Sicherheit im Dunklen, Anwohner können ihre Grundstücke über gepflasterte Einfahrten von der Straße aus erreichen, Rigolen bzw. offene Mulden sorgen dafür, dass kein Regenwasser auf den Fahrbahnen steht oder gar in die Grundstücke fließt. Lediglich in der Immenstraße müssen noch ein paar Arbeiten erledigt werden. Diese sollen aber bis Ende September abgeschlossen sein. Insgesamt beliefen sich die Investitionskosten für den 3. Bauabschnitt auf rund 680.000 Euro.

Bürgermeister Udo Tiepelmann freute sich gemeinsam mit Mitgliedern des Basdorfer Ortsbeirats über den erfolgreichen Abschluss dieses großen Straßenbauprojekts. „In der Summe wurden in der Siedlung Waldheim zusammen mit der Fertigstellung der Basdorfer Hauptstraße knapp sechs Kilometer Straße ausgebaut. Ich denke, damit hat sich die Wohn- und Lebensqualität in diesem Gebiet um einiges erhöht, “ so der Wandlitzer Bürgermeister. Außerdem sei der Straßenausbau immer auch eine Maßnahme, die den Wert der Anliegergrundstücke deutlich erhöhe.

 

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Einwohnerbefragung: Wandlitzer lehnen eigene Baumschutzsatzung ab

(06.09.2011)

Mehr als 70 % halten bestehende Landkreisverordnung für ausreichend

Sollte es in der Gemeinde eine eigene Baumschutzsatzung geben oder ist die aktuell gültige Verordnung des Landkreises zum Baumschutz ausreichend? Über diese Frage wurde in den Wandlitzer Gemeindegremien seit dem vergangenen Jahr  engagiert diskutiert, wobei die Meinungen zum Teil deutlich auseinander lagen.

Eine gemeindeeigene Baumschutzsatzung würde gemäß Satzungsentwurf der speziell zu diesem Thema zusammen gestellten Arbeitsgruppe zu einigen zusätzlichen Reglementierungen führen. So würde sich beispielsweise der Kreis der geschützten Bäume erweitern, Grundstücke mit Ein- und Zweifamilienwohnhäusern stärker als bisher einbezogen und die Gemeindeverwaltung für die Durchsetzung einer eigenen Satzung zuständig sein. Und da insbesondere die Grundstückseigentümer von einer verschärften gemeindeeigenen Baumschutzsatzung betroffen wären, einigte man sich im Rahmen der Wandlitzer Gemeindevertretung darauf, eine Einwohnerbefragung per
Fragebogen durchzuführen. Mit der Juni-Ausgabe des Wandlitzer Amtsblattes wurde ein Fragebogen mitverteilt, der  Klarheit schaffen sollte bezüglich der  Bürgermeinung zum Thema Baumschutz.

Von den über das Amtsblatt verteilten Fragebögen kamen insgesamt 830 Stück zurück, dies entspricht einem Rücklauf von acht Prozent. Davon votierten etwas mehr als 70 Prozent für eine Beibehaltung der bestehenden Baumschutzverordnung des Landkreises, deutlich weniger Bürger, nämlich nur 29,3 Prozent, kreuzten an, dass sie sich eine eigene Baumschutzsatzung der Gemeinde wünschen würden. Auch einige noch nachträglich und persönlich ausgegebene Fragebögen - so hatte sich beispielsweise der Basdorfer Ortsvorsteher Peter Liebehenschel intensiv für eine eigene Satzung stark gemacht – konnten das Gesamtergebnis nur geringfügig verändern.
  

Bürgermeister Udo Tiepelmann wird im Rahmen der nächsten Gemeindevertretersitzung am 15. September das Ergebnis der Einwohnerbefragung zum Thema Baumschutz noch einmal detailliert vorstellen. „Ich fühle mich durch die Befragung in meiner Haltung bestätigt“, so der Verwaltungschef. „Eine Überregulierung durch eine gemeindeeigene und verschärfte Baumschutzsatzung wird durch die Bürgerinnen und Bürger offensichtlich nicht gewünscht. Ich plädiere dafür, das eindeutige Votum zu respektieren und halte die bestehende Baumschutzverordnung des Landkreises für ausreichend.“

 

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Neue Gesellschaft soll Basdorfer Fachhochschulgelände entwickeln

(05.09.2011)

Wandlitzer Bürgermeister erzielt Durchbruch bei Gesprächen mit Finanzministerium

Vor fünf Jahren, im August 2006, verließ die Polizeifachhochschule ihr angestammtes Gelände in Basdorf und zog auf eine neue Liegenschaft nach Oranienburg. Seitdem ist das Gelände mehr oder weniger ungenutzt und gehört nicht gerade zu den optischen Highlights der Gemeinde Wandlitz. „Bereits seit 2004 habe ich mich gegenüber dem Land Brandenburg als Eigentümer intensiv für eine Entwicklungsperspektive stark gemacht“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann. Aber auf Landesebene, so der Wandlitzer Verwaltungschef, habe man sich lange Zeit schwer getan, die Verantwortung für dieses Areal auch wirklich wahr zu nehmen. Jetzt aber scheint ein Durchbruch erzielt worden zu sein. 

Eine zu gründende Entwicklungsgesellschaft unter Beteiligung der Gemeinde soll das rund 40 ha große Gelände einer geordneten Nachnutzung zuführen. Darauf verständigte sich Bürgermeister Udo Tiepelmann am 24. August mit Vertretern des Brandenburger Finanzministeriums und dem Berliner Planungsbüro BSM in Potsdam. Vorbehaltlich der Zustimmung der Wandlitzer Gemeindevertreter und der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht soll die Gemeinde Minderheitsgesellschafter der zu gründenden Gesellschaft werden. Udo Tiepelmann: „Für unsere Gemeinde bestehen keinerlei finanziellen Risiken durch die Beteiligung in der Entwicklungsgesellschaft. Aber es ist natürlich wichtig, mit am Tisch zu sitzen, Ideen für die Entwicklung einzubringen  und Einfluss zu nehmen.“  Der Wandlitzer Bürgermeister geht davon aus, dass bereits im nächsten Jahr mit den ersten Investitionen auf dem Gelände begonnen werden könnte.  

Im Mai vergangenen Jahres wurde bereits schon einmal im Rahmen einer  Informationsveranstaltung in Basdorf über ein im Landesauftrag erstelltes städtebauliches Konzept informiert. Danach ist eine schrittweise und kleinteilige Entwicklung des Gesamtareals mit Gewerbe-, Wohn- und Grünflächen vorgesehen. Und auch für einige unter Denkmalschutz stehende Gebäude aus der Zeit zwischen 1942 bis 1945, als auf dem Gelände im sogenannten „Bramo-Lager“ mehrere tausend Zwangsarbeiter untergebracht waren, müssen Nachnutzungen gefunden werden.  Als Kosten für die Entwicklung des Gesamtareals wurden im vergangenen Jahr rund 14 bis 15 Millionen Euro genannt. Diese müssen vom Land getragen werden und sollen durch Grundstücksverkäufe und Fördermittel refinanziert werden.  

 

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3,1 Millionen Euro „Plus“ erwirtschaftet

(02.09.2011)

Jahresergebnis 2010 für die Gemeinde Wandlitz liegt vor

Der Jahresabschluss 2010 für die Gemeinde Wandlitz – erstmals unter doppischen Grundsätzen erstellt - liegt seit kurzem vor. Bürgermeister Udo Tiepelmann ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat uns im Jahr 2010 erfreulicherweise weniger hart erwischt als 2009 befürchtet. Damals hatten wir unter dem Eindruck der Krise die Ansätze für das Haushaltsjahr 2010 entsprechend vorsichtig geplant.“ Aber: die Gemeinde Wandlitz konnte im vergangenen Jahr um 1,1 Millionen Euro höhere Steuereinnahmen verzeichnen als im Jahr 2009. Selbst gegenüber dem guten Jahr 2008 konnte noch einmal um 0,3 Millionen Euro zugelegt werden.

Insgesamt lagen die Erträge 4 Millionen Euro höher als geplant und beliefen sich auf 30,8 Millionen Euro. Die Aufwendungen betrugen 27,7 Millionen Euro und waren insgesamt 900.000 Euro höher als vorgesehen. Unter dem Strich hat die die Gemeinde Wandlitz damit ein positives Ergebnis von 3,1 Millionen Euro erwirtschaftet. In einem Unternehmen entspräche dies dem Gewinn vor Steuern.

Wo dieser Gewinn steckt, verrät ein Blick in die Bilanz: Das Anlagevermögen der Gemeinde ist im Jahr 2010 um 6,3 Millionen Euro gewachsen. Das Umlaufvermögen, das heißt, der Geld- und Forderungsbestand, ist leicht um 200.000 Euro gestiegen. Auf der Passivseite der Bilanz sind Sonderposten, Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 3,4 Millionen Euro gewachsen. Der Saldo aus den Wertveränderungen der genannten Aktiv- und Passivpositionen beträgt 3,1 Millionen Euro und spiegelt sich im Zuwachs des Eigenkapitals, d.h. im Ergebnis, wider.

Die Liquiditätssituation der Gemeinde hat sich ebenfalls sehr stabil entwickelt. Im Finanzplan war man noch von einem Eingriff in den gemeindlichen „Sparstrumpf“ von 4,1 Millionen Euro auf Grund der hohen Investitionen ausgegangen. Tatsächlich sank der Zahlungsmittelbestand nur um 400.000 Euro.

Das Investitionsvolumen erreichte im Jahr 2010 dennoch einen neuen Rekordwert. So wurden im Bereich Hochbau 3,5 Millionen investiert, das entspricht einer Million Euro mehr als im Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre. Im Bereich Straßenbau wurde mit 2,1 Millionen Euro etwas weniger investiert als üblich. Herausragend ist aber der Vermögenserwerb mit 3,9 Millionen Euro. Hier wurden sonst durchschnittlich nur 400.000 Euro investiert. Dabei spielt der Erwerb von 119 Wohneinheiten im Ortsteil Klosterfelde eine große Rolle. Allein diese Investition hat 3 Millionen Euro verschlungen. Der übrige Vermögenserwerb entfiel auf die Bereiche Schulen, Feuerwehr und Bauhof.

„Aber“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann „es ist gelungen, dieses gewaltige Investitionsvolumen, fast ohne Eingriff in die Finanzmittelreserven zu stemmen. Ein wirklich beachtliches Ergebnis. Der erste doppische Jahresabschluss gibt zudem viele wertvolle Erkenntnisse, um auch in Zukunft die Ertrags- und Vermögenslage optimal zu steuern und wichtige finanzielle Entscheidungen der Gemeinde transparent darzustellen.“ 
  

 

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Neue Jugendsozialarbeiterin im Basdorfer Jugendclub

(01.09.2011)

Erweitere Öffnungszeiten und „Kids-Club“ 

Nicole Schirmag ist die neue Sozialarbeiterin im Basdorfer Jugendclub und ab sofort Ansprechpartnerin für die Kinder und Jugendlichen, die die seit Ende April neu eröffnete Einrichtung gegenüber der Skaterbahn in Basdorf besuchen. Bisher konnte der Jugendclub personalbedingt nur an zwei Tagen in der Woche öffnen. Die Wandlitzer Gemeindevertreter beschlossen deshalb im Juni auf Vorschlag von Bürgermeister Udo Tiepelmann die Schaffung einer neuen Sozialarbeiterstelle. Die Kosten dafür trägt die Gemeinde.

Mit der Diplompädagogin Nicole Schirmag können ab sofort die Öffnungszeiten im Jugendclub deutlich verbessert werden. Die 30-jährige ist von montags bis freitags vor Ort. Sie lädt insbesondere Kinder zwischen zehn und 14 Jahren montags, dienstags, donnerstags und freitags zwischen 13.30 und 17 Uhr  zum „Kids-Club“ ein, zwischen 17 und 20 Uhr bzw. dienstags bis 20.30 Uhr sind insbesondere Jugendliche ab 14 Jahren im „Offenen Club“ angesprochen. Mittwochs ist der Jugendclub zwischen 18.30 und 20.30 Uhr geöffnet. Zeitweise personelle Unterstützung erhält die neue Leiterin des Jugenclubs durch Jugendsozialarbeiter Peter Packetat und einen Praktikanten.

Nicole Schirmag, die selbst Mutter von zwei Kindern ist und seit mehreren Jahren in Basdorf  lebt, zu ihrem neuen Aufgabengebiet: „Ich freue mich darauf, die Kinder und Jugendlichen, die bisher schon den Jugendclub besucht haben, kennen zu lernen und viele neue dort demnächst begrüßen zu können.“ Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen will sie neue und spannende Projekte entwickeln, aber natürlich sollen auch eigene Angebote zum Tragen kommen.

 

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Neues Kleinspielfeld in Klosterfelde eingeweiht

(30.08.2011)

Investitionskosten von insgesamt 150.000 Euro

Die Klosterfelder Jugend kann sich freuen: bereits seit Mitte vergangener Woche ist das neue Kleinspielfeld in der Hans-Beimler-Straße geöffnet und wird auch schon eifrig genutzt, gestern bekam es auch noch einmal den offiziellen Segen. Gemeinsam mit Kindern aus dem nah gelegenen Schulhort und Vertretern des Ortsbeirats weihte Bürgermeister Udo Tiepelmann das von Bäumen und Gärten umgebene Gelände ein. Insgesamt steht eine Spielfläche von 33 mal 18 Metern, belegt mit einem strapazierfähigen Kunststoffbelag,  zur Verfügung. Zwei Fußballtore sind fest installiert, eine Volleyballnetzanlage ist in der Klosterfelder Schulsporthalle eingelagert und kann dort bei Bedarf ausgeliehen werden. Und damit möglichst keine Bälle „verloren“ gehen, wurde die gesamte Anlage  mit einem Ballfangzaun eingefasst.

Insgesamt 150.000 Euro kostete der Bau des neuen Kleinspielfeldes. Der größte Teil davon – 110.000 Euro – stammen aus Mitteln des Konjunkturpakets II, die restlichen Mittel finanzierte die Gemeinde Wandlitz aus ihrem Haushalt. „Mit Hilfe des Konjunkturpakets II war es uns möglich, Projekte zu realisieren, die schon länger auf der Wunschliste standen, aber finanziell nicht machbar waren“, erinnerte Bürgermeister Udo Tiepelmann.  So wurde beispielsweise auch der bereits im Juni eingeweihte baugleiche Bolzplatz in Schönwalde mit finanziellen Mitteln aus dem Konjunkturpaket II gebaut. Mit dem neuen Kleinspielfeld haben sich die Spiel- und Treffmöglichkeiten für die Klosterfelder Kinder und Jugendlichen wieder ein gutes Stück weit verbessert. Zusammen mit dem nicht weit entfernt liegenden Erlebnisspielplatz bieten sich jetzt zwei gute Alternativen.

 

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Ein Richtkranz - zwei Rohbauten

(30.08.2011)

Arbeiten für neuen Bauhof „Nord“ in Klosterfelde liegen im Plan

Wo noch Anfang Mai das alte Gemäuer der ehemaligen Klosterfelder Schule stand, sind jetzt die „Konturen“ für den neuen „Bauhof Nord“ der Gemeinde Wandlitz gut zu erkennen. Sowohl das künftige Verwaltungsgebäude, in dem Büros, Sozialräume für die rund 23 Bauhofmitarbeiter, das Gemeindearchiv und eine Garage untergebracht werden sollen, steht im Rohbau, als auch die gegenüber liegende Halle mit Stellplätzen für die Bauhof-Fahrzeuge und Lagerflächen für das sogenannte Schüttgut. Bürgermeister Udo Tiepelmann zeigte sich bei der kleinen Feier anlässlich des Richtfestes überzeugt, dass der Zeitplan eingehalten werden kann: „Die Fahrzeughalle soll noch in diesem Jahr bezugsfertig sein, das Verwaltungsgebäude dann im kommenden Frühjahr.“

Derzeit ist der Bauhof der Gemeinde Wandlitz noch auf drei Standorte verteilt: Basdorf, Klosterfelde und Stolzenhagen. 2008 legten die Wandlitzer Gemeindevertreter, basierend auf einer Bedarfs- und Standortanalyse, Basdorf und Klosterfelde als zukünftige Bauhofstandorte fest.  War zunächst noch der Umbau der alten Klosterfelder Schule für den neuen Bauhof geplant, musste  man dann doch Abstand von dieser Idee nehmen. Zu viel Geld hätte die Sanierung der alten Gemäuer gekostet. Im Frühjahr 2010 stimmten die Wandlitzer Gemeindevertreter deshalb dem Abriss der alten Schule und einem Neubau des „Bauhof Nord“ zu. 1,2 Millionen Euro sind dafür im Wandlitzer Gemeindehaushalt vorgesehen. 

Bauhofleiter Bernd Sankowski ist mehr als erfreut über den jetzt entstehenden neuen Bauhof und den zumindest für die Fahrzeuge noch in diesem Jahr geplanten Umzug. „Die Situation verbessert sich dadurch für uns um einhundert Prozent. Derzeit stehen alle unsere Fahrzeuge in Stolzenhagen draußen. Im Winter bei 15 Grad minus die Fahrzeuge frostfrei zu bekommen, wenn man eigentlich möglichst schnell zum Schneeschieben los müsste, ist gar nicht so einfach.“ Und auch, wenn im Frühjahr 2012 die Bauhofmitarbeiter von Stolzenhagen nach Klosterfelde ziehen, wird sich für sie einiges verbessern. „Wir haben im neuen Bauhof Nord nicht nur mehr Platz und bessere räumliche Bedingungen, sondern zum Beispiel auch Duschen. Die gab es weder am alten Standort in Klosterfelde, noch im jetzigen Bauhof in Stolzenhagen,“, so Bernd Sankowski.   

   

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Baubeginn für Radweg in der Basdorfer Ortsdurchfahrt in Sicht

(29.08.2011)

Bürgermeister und Ortsbeirat sprechen sich für Beleuchtungsanlage mit LED-Technik aus

 

Voraussichtlich noch im Oktober sollen die Bauarbeiten für den schon lange dringend notwendigen Geh- und Radweg entlang der B 109 in der Basdorfer Ortsdurchfahrt beginnen. So zumindest die Absprachen, die zwischen Bürgermeister Udo Tiepelmann und dem Leiter des zuständigen Landesbetriebs für Straßenwesen, Andreas Schade, getroffen wurden.  Damit wird endlich ein Projekt realisiert, das schon seit vielen Jahren auf der Agenda der Gemeindeverwaltung steht und das seitens des für den Bau verantwortlichen Landesbetriebs zeitlich immer wieder verschoben wurde. Bürgermeister Udo Tiepelmann: „Ich bin wirklich froh, dass das fehlende Radwege-Teilstück jetzt endlich gebaut wird. Sowohl für den Alltagsradverkehr, die Schulwegsicherung und auch den Fahrradtourismus wird er dringend benötigt.“ Wenn das jetzt noch fehlende Radwege-Teilstück fertig gestellt ist, ist ein durchgängiges Radfahren auf einem separaten Radweg entlang der B 109 von Schönerlinde bis zum Kleinen Lottschesee hinter Klosterfelde möglich.

 

Im Rahmen des Radwegebaus in der Basdorfer Ortsdurchfahrt soll auch eine neue Beleuchtungsanlage errichtet werden. Gemäß Beschlussvorlage, über die die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am 15. September entscheiden,  stammen die jetzigen Lampen aus den 70-er Jahren, an den Lampenträgern aus Beton und Stahl gibt es Haarrisse, der Verschleiß ist erheblich fortgeschritten.

 

Die Verwaltung präferiert eine Bestückung der neuen Lampen mit LED-Leuchtmitteln, da diese im Vergleich zur Alternative HSE-Leuchtmittel die energiesparendere und damit umweltfreundlichere Lösung darstellt. Und: die Nutzung von LED-Technik ist förderfähig. Deswegen ist seitens des Bauamtes bereits ein Förderantrag beim zuständigen Bundesministerium gestellt worden. Sollte dieser bewilligt werden, könnten dadurch auch die erhöhten Gesamtinvestitionskosten ausgeglichen werden, die bei Nutzung von LED-Technik anfallen.  Grund für die höheren Kosten: um eine gleiche Ausleuchtung wie mit HSE-Lampen zu erzielen, muss eine größere Anzahl Lampen mit LED-Leuchtmitteln aufgestellt werden.   

 

Der Basdorfer Ortsbeirat hat sich in seiner Sitzung am 16. August bereits für die LED-Variante ausgesprochen – selbst wenn keine Fördermittel genehmigt würden. Die letztendliche Entscheidung fällen die Gemeindevertreter in ihrer September-Sitzung.      

   

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Grundstein für Kita in Stolzenhagen gelegt

(19.08.2011)

50 neue Betreuungsplätze für Krippen- und Kitakinder ab Frühjahr 2012

Am 8. August hatten die Bauarbeiten für die neue Stolzenhagener Kita auf einem rund 3.800 m2 großen Grundstück  an der Lanker Chaussee am Ortseingang begonnen, gestern konnte bereits der Grundstein gelegt werden. Und wenn der straffe Zeitplan eingehalten wird, soll bis zum Winter die Gebäudehülle fertig und beheizbar sein, so dass in den kalten Monaten der Innenausbau erfolgen kann. Avisierter Fertigstellungstermin ist das kommende Frühjahr. Insgesamt 50 Kinder können dann in der neuen Kita betreut werden,  davon 15 Krippenkinder im Alter bis zu drei Jahren und 35 Kitakinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren.

 

Bürgermeister Udo Tiepelmann bei der kleinen Feierstunde auf der Baustelle: „Diese neue Kita ist das Ergebnis der gemeindlichen Kitabedarfsplanung aus dem vergangenen Jahr. Der Ortsteil Stolzenhagen konnte in den vergangenen Jahren eine so erfolgreiche Entwicklung bei den Einwohnerzahlen verbuchen, dass eine neue Kita hier jetzt wirklich angebracht war.“ Derzeit werden die Stolzenhagener Kinder im Krippen- und Kindergartenalter überwiegend in Klosterfelde und Wandlitz betreut. „Und“, so der Wandlitzer Verwaltungschef, „diese neue Kita ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Thema Kinderbetreuung bei uns in der Gemeinde höchste Priorität hat.“ Auch Ortsvorsteher Michael Gabbert freute sich sichtbar über die neue Kindereinrichtung und bedankte sich bei den Stolzenhagenern, „dass sie so viele Kinder in die Welt setzen.“

 
 

Das Gebäude der neuen Stolzenhagener Kita ist mit einer Grundfläche von rund 500 m2 großzügig geplant. Insgesamt drei Gruppenräume, ein Schlafraum für die Kleinsten, ein Spielraum und ein großer Mehrzweck-, Spiel- und Bewegungsraum stehen zur Verfügung. Im Außenbereich sind neben Stellplätzen für PKW`s  ein großer Sand- und Spielbereich mit diversen Spielgeräten, ein Hügel mit Klettermöglichkeiten sowie Rutsche und ein großer Terrassenbereich mit Sonnenschutz vorgesehen. Für heiße Tage wird eine Außendusche für Abkühlung und Wasserspaß sorgen.

 

Insgesamt sind für die neue Kita 1,25 Millionen Euro im Wandlitzer Haushalt eingeplant. Für den Krippenbereich könnte eine Förderung über knapp 340.000 Euro aus dem „U 3-Programm“ des Bundes akquiriert werden.  

 

 

     

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Stellungnahme der Gemeinde zu neuen Windeignungsgebieten abgegeben

(16.08.2011)

Forderung: Einhaltung der Mindestabstandregel, kein Windpark im Erholungswald

Basierend auf den Positionen des Gemeindevertreterbeschlusses vom 7. April hat die Wandlitzer Gemeindeverwaltung  fristgerecht zum 14. Juli  ihre Stellungnahme zum Entwurf  des sogenannten  sachlichen Teilplans „Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung“ bei der „Regionalen Planungsgemeinschaft
Uckermark-Barnim“ eingereicht. Gemäß dieses Teilplans sind auf dem Wandlitzer Gemeindegebiet gleich zwei neue Windeignungsgebiete vorgesehen: eine 418 ha große Wald- und Freifläche in Prenden im Bereich der Autobahn sowie ein 577 ha
großes Areal an der A 11-Abfahrt in Wandlitz.

 

„Grundsätzlich wird die Nutzung regenerativer Energien durch die Gemeinde Wandlitz begrüßt und unterstützt“, betont Bürgermeister Udo Tiepelmann. So sei die Gemeinde bereits heute in der Lage, ihren Energiebedarf vollständig aus regenerativen Quellen, insbesondere Windkraft und Photovoltaik, zu decken. Bei den jetzt von der Regionalversammlung angedachten zwei neuen Windeignungsgebieten auf dem Wandlitzer Gemeindegebiet  sieht der Verwaltungschef jedoch erhebliche Probleme. „Die normalerweise geltende Mindestabstandsregelung von fünf Kilometern zwischen zwei Windeignungsgebieten wurde in unserem Fall aus nicht nachvollziehbaren Gründen auf 2,5 Kilometer reduziert.“ Außerdem seien die im Bereich der geplanten Windeignungsgebiete liegenden Waldflächen, so z.B. der Liepnitzwald,   teilweise als Erholungswald oder auch mit der Schutzfunktion lokaler Klimaschutzwald und Wald in exponierter Lage eingestuft. „Dass ausgerechnet der Liepnitz-Wald
Windeignungsgebiet werden soll, ist weder unter ökologischen Gesichtspunkten noch unter dem Aspekt der Sozialverträglichkeit vermittelbar.“

 

Bürgermeister Udo Tiepelmann und den Wandlitzer Gemeindevertretern ist es ein zentrales Anliegen, dass durch die
Ausweisung neuer Flächen für die Windnutzung nicht das strategische Ziel der Gemeinde konterkariert wird, staatlich anerkannter Erholungsort zu werden. Insoweit seien auch der Prendener Golfplatz und das in Sichtweite geplante Windeignungsgebiet  unvereinbar. „Eine möglichst weitgehende Unberührtheit der Landschaft  und des Landschaftsbildes stellen wesentliche Faktoren für die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde dar“, so Udo Tiepelmann. Deshalb sei es unabdingbar, sowohl was die Lage als auch die Größe möglicher neuer Windeignungsgebiete angeht, die Interessen der Gemeinde, ihrer Bürger und Gäste gegenüber der „Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim“ offensiv zu vertreten.

 

 

     

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Reaktivierung des historischen Stammastes der Heidekrautbahn nach Berlin-Wilhelmsruh

(16.08.2011)

Bürgermeister und Wandlitzer Gemeindevertreter fordern Umsetzung bis 2016

In ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause am 9. Juni stimmten die Wandlitzer Gemeindevertreter einer Beschlussvorlage zu, die die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg auffordert, bis 2016 alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, damit der historische Stammast der Heidekrautbahn nach Berlin-Wilhelmsruh wieder aktiviert werden kann. Die Bahntrasse wurde 1961 durch den Mauerbau gekappt. Bereits seit 1999 bemüht sich die Kommunale
Arbeitsgemeinschaft (KAG) Region Heidekrautbahn gegenüber den Landesregierungen von Berlin und Brandenburg um eine Reaktivierung und damit um eine direkte Verbindung
der Heidekrautbahnregion mit Berlin. Auch eine bereits 2008 im Länderauftrag durchgeführte Nutzen-Kosten-Analyse 
attestierte der  Wiederaufnahme der  Streckenführung über Wilhelmsruh  die größte Wirtschaftlichkeit aller untersuchten Varianten. 

 

Sowohl der Berliner Senatskanzlei als auch der Brandenburger Staatskanzlei liegt jetzt ein Schreiben von Bürgermeister
Udo Tiepelmann plus dem  Gemeindevertreter-Beschluss
vom 9. Juni vor. „Durch die Wiederinbetriebnahme der Stammstrecke der Heidekrautbahn von und bis Wilhelmsruh und später nach Gesundbrunnen  würde nicht nur der Tourismus in unserer Region sehr profitieren, auch für die Berufspendler aus der Gemeinde Wandlitz nach Berlin wäre das ein enormes Plus,“ so der Wandlitzer Rathauschef.

 

Außerdem fände es Udo Tiepelmann mehr als wünschenswert, wenn die Heidekrautbahn nicht nur bis Basdorf, sondern auch bis Wandlitz und Klosterfelde im 30-Minuten-Takt fahren würde. „Hierfür sollten
schnellstmöglich die Grundvoraussetzungen seitens der NEB geklärt werden.“ Dann würde, so der Bürgermeister, auch der Basdorfer Bahnhof als zentraler Anlaufpunkt für Autofahrer, die dort in die Bahn nach Berlin umsteigen, endlich entlastet. Die in Basdorf vorhandenen 80 PKW-Stellplätze  reichen bei weitem nicht aus. Einem seitens der Gemeinde geplanten Ankauf eines Grundstücks zur Schaffung weiterer Parkplätze wurde von der NEB unerwartet nicht entsprochen.  

 

     

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198 Vorschläge von Bürgern zum Wandlitzer Haushaltsplan 2012 eingegangen

(16.08.2011)

Hauptthemen: Gemeindestraßen, Ordnung und Pflege, Kitas und Sportförderung

Für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wandlitz bestand vom 30. April bis zum 31. Juli die Möglichkeit, Vorschläge zum Haushaltsplan 2012 einzureichen. Auf Anregung der
AG Bürgerkommune hatte die Gemeinde Wandlitz 
diese Art der Beteiligung erstmalig angeboten. Und die Resonanz kann sich sehen lassen: Insgesamt 198 Vorschläge gingen ein. Nach Abzug von Mehrfachnennungen blieben immerhin noch 62 unterschiedliche Vorschläge übrig. Die Bandbreite der Vorschläge ist dabei sehr groß. Die meisten betreffen den Bereich Gemeindestraßen“. Hierzu gingen – nach Abzug der Mehrfachnennungen - 30 verschiedene Vorschläge ein. Es folgen die Bereiche „Ordnung und Pflege“, der Kitabereich und die Sportförderung.

 

Und auch die Sortierung der Vorschläge nach Ortsteilen ergab ein interessantes Bild. Spitzenreiter ist hier der Ortsteil Lanke mit 18 verschiedenen Vorschlägen. Es folgen die   Ortsteile Wandlitz und Basdorf mit jeweils 16 Vorschlägen. „Und“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann, „es ist auch deutlich erkennbar, wie gut die Ortsbeiräte die Wünsche ihrer Bürger kennen. Denn viele der eingegangenen Bürgervorschläge wurden bereits von den Ortsbeiräten im Rahmen
der Haushaltsplanung angemeldet.“

 

Die weitere Vorgehensweise: Die Vorschläge werden jetzt von den einzelnen Fachämtern der Verwaltung ausgewertet und mit einer Stellungnahme und Kostenschätzung versehen. Gemeinsam mit dem Entwurf des Haushaltsplans werden sie dann an die zuständigen gemeindlichen Gremien, d.h. Ortsbeiräte, Ausschüsse und die Gemeindevertretung, verschickt. So ist gewährleistet, dass jeder Vorschlag intensiv behandelt wird. Sollten die Vorschläge in den gemeindlichen Gremien Zustimmung finden, wird der
Vorschlag in den  Haushaltsplan aufgenommen.

 

Um den Verwaltungsaufwand niedrig zu halten, ist es der Wandlitzer Verwaltung leider nicht möglich, jeden Vorschlag schriftlich zu beantworten. Interessierte Bürger wenden sich bei Interesse bitte an ihren Ortsbeirat oder an die Kämmerei der Gemeinde. Hier kann auch die Stellungnahme das Fachamtes bzw. der gemeindlichen
Gremien mitgeteilt werden.

 

„Die Resonanz und die Qualität der Vorschläge hat mich beeindruckt“, resümiert Bürgermeister Udo Tiepelmann. „Ich denke, dass wir diese Art der Bürgerbeteiligung beibehalten sollten.“ Nach Abschluss der Haushaltsberatungen will er mit den Gemeindevertretern und der AG Bürgerkommune noch einmal besprechen, ob und an welcher Stelle es noch Optimierungspotenzial im Ablauf gibt.

 

     

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Eröffnungsbilanz der Gemeinde Wandlitz offiziell geprüft

(11.08.2011)

 

Bericht des Rechnungsprüfungsamtes bestätigt gute finanzielle Situation
Die von der Wandlitzer Gemeindeverwaltung zum Stichtag 1.1.2010 im Rahmen der neuen doppischen Haushaltsführung erstellte Eröffnungsbilanz erhielt jetzt auch vom Rechnungsprüfungsamt des Landkreises die erforderliche offizielle Bestätigung. Im Rahmen eines mit Bürgermeister Udo Tiepelmann am 10. August geführten Abschlussgespräches informierte die vom Landkreis beauftragte Verwaltungsprüferin über die Ergebnisse ihrer monatelangen Bilanz-Prüfung. Der dem Bürgermeister vorgelegte Prüfbericht erteilt der Wandlitzer Eröffnungsbilanz eine uneingeschränkte Bestätigung. Wörtlich heißt es dort: „Nach den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen entspricht die Eröffnungsbilanz einschließlich Anhang den gesetzlichen Vorschriften. Die Eröffnungsbilanz vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Schuldenlage.“

 

Und die „tatsächliche“ finanzielle Situation der Gemeinde Wandlitz kann sich sehen lassen. So beläuft sich gemäß Eröffnungsbilanz beispielsweise der Vermögensbestand der Gemeinde auf etwa 140 Millionen Euro. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl bedeutet dies ein Vermögen von etwa 4.500 Euro je Einwohner. Den größten Vermögensposten stellt dabei das sogenannte Sachanlagevermögen dar, d.h. gemeindliche Grundstücke, Gebäude, Straßen, Fahrzeuge etc. Insgesamt 13.000 unterschiedliche Inventare bzw.
Vermögensgegenstände finden sich in der im Rahmen der Doppik-Einführung neu geschaffenen Wandlitzer Anlagenbuchhaltung. Bürgermeister Udo Tiepelmann: „Allein die Feststellung des Sachanlagevermögens und dessen monetäre Bewertung war eine Herausforderung für alle Beteiligten und insbesondere der Kämmerei gebührt mein Dank. Aber wir haben damit jetzt eine deutlich optimierte Transparenz über das gesamte gemeindliche Vermögen.“

 

Auch der gemeindlichen Eigenkaptalquote – das Saldo aus Vermögen und Verbindlichkeiten - attestiert der offizielle
Prüfbericht zur Wandlitzer Eröffnungsbilanz einen guten Wert. Auf rund 70 % - unter Hinzurechnung der sogenannten „Sonderposten“ erhöht sich die Quote sogar auf mehr als 90 % - beläuft sich diese in der Gemeinde. Dabei gilt die Faustregel: je höher die Eigenkapitalquote, desto höher die finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit einer Gemeinde gegenüber Fremdkapitalgebern.

 

Bürgermeister Udo Tiepelmann zeigte sich erfreut über den erfolgreichen Abschluss der Prüfung und die Bestätigung
der Eröffnungsbilanz der Gemeinde durch das Rechnungsprüfungsamt. „Die jetzt offiziell abgesegnete Eröffnungsbilanz verdeutlicht:  unsere  Gemeinde steht wirtschaftlich sehr gut da. Mit dieser Bilanz brauchen wir uns nicht zu verstecken.“ Außerdem bestätige die doppische Bilanz auch noch einmal das erfreuliche finanzielle Erscheinungsbild der Gemeinde, das sich in den Vorjahren unter den Bedingungen der kameralistischen Haushaltsführung gezeigt hatte.

 

Auf Empfehlung des Rechnungsprüfungsamtes wird die Eröffnungsbilanz den Wandlitzer Gemeindevertretern in ihrer nächsten Sitzung am 15. September zur Beschlussfassung vorgelegt. Damit soll sie Rechtskraft erhalten und Grundlage für die weitere Haushaltsführung der Gemeinde sein.    

 

     

 

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Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116,

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Foto zu Meldung: Eröffnungsbilanz der Gemeinde Wandlitz offiziell geprüft

Kitaerzieherinnen zum 40-jährigen Dienstjubiläum gedankt

(10.08.2011)

Auf die stolze Summe von insgesamt 80 Jahren Kinderbetreuung in Kitas der Gemeinde Wandlitz kommen Margot Riedel, Erzieherin in der Kita Basdorf (Foto: 2.v. links), und Ursula Stein, Erzieherin in der Kita „Spatzennest“ in Klosterfelde. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Wandlitzer Rathaus am 10. August dankten ihnen dafür ganz ausdrücklich Bürgermeister Udo Tiepelmann und Hauptamtsleiterin Gisela Peter.  Zu ihrem Dienstjubiläum – jeweils 40 Jahre sind dann doch schon etwas ganz Besonderes – erhielten beide außerdem eine Urkunde, Blumen und eine Geldprämie.      

 

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Fertigstellung der neuen Wandlitzer Buswendeschleife verzögert sich

(10.08.2011)

Ursachen: Starkregen und inhomogener Baugrund

Eigentlich sollten die Bauarbeiten an der neuen Buswendeschleife neben der Wandlitzer Grundschule bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein, damit zum Schuljahresbeginn ab kommendem Montag alles nutzbar ist. Jetzt musste der Zeitplan seitens der Wandlitzer Bauverwaltung – trotz zusätzlich eingelegter Wochenendschichten - noch einmal korrigiert werden. Aufgrund der  teilweise sintflutartigen  Regenfälle während der vergangenen Wochen und unerwartet „inhomogenen“ Baugrundverhältnissen wird sich die Fertigstellung der Buswendeschleife voraussichtlich  bis in die erste Septemberwoche hinein verzögern. Um den Baufortschritt zu gewährleisten setzte die beauftragte Baufirma sogar Pumpen ein, um das „Wasserproblem“ in den Griff zu bekommen, der inhomogene Baugrund machte zusätzliche Tragfähigkeitsprüfungen notwendig. Jetzt laufen die Bauarbeiten nach Plan, auch wenn der stark durchnässte Boden weiterhin eine Herausforderung darstellt. 

 

Die neue im Einbahnstraßenverkehr konzipierte Wendeschleife ist speziell für Schulbusse gedacht und wird ein zusätzliches Plus im Bereich der Schulwegsicherung bewirken. Denn die Schülerinnen und Schüler der Wandlitzer Grundschule müssen künftig nicht mehr an der B 109 ein- und aussteigen, sondern können dies direkt an der Bushaltestelle im Bereich der Wendeschleife tun. Von dort führt ein direkter Weg zur Grundschule.  Zwischen den Fahrspuren werden außerdem zwanzig Parkplätze gebaut, die in erster Linie für den avisierten Kunstrasenplatz gedacht sind, aber natürlich auch von Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW zur Schule bringen und wieder abholen, zum kurzfristigen Parken genutzt werden können.  Insgesamt sind für diese Baumaßnahme 300.000 Euro im Wandlitzer Gemeindehaushalt eingeplant.

 

 

 

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Akazienstraße in Basdorf: Verkehrsfreigabe noch diese Woche

(13.07.2011)

Seit Mitte Mai herrscht in der Basdorfer Akazienstraße bautechnisch gesehen Hochbetrieb. Bis Freitag, den 15. Juli, – dann soll die Straße für den Verkehr frei gegeben werden - erfolgt noch der Einbau der Trag- und Deckschicht in Asphalt. Wenn alles nach Plan verläuft, werden dann in der kommenden Woche neue Straßenlaternen aufgestellt.  

 

Abgesehen davon, dass sich durch den Ausbau die Akazienstraße von einer holprigen Sandpiste in eine gut befahr- und begehbare Straße verwandelt, werden die insgesamt 13 neu gebauten  Parktaschen mit Sicherheit in erster Linie von Pendlern, die den nahe gelegenen Basdorfer Bahnhof zur Weiterfahrt nach Berlin mit der Bahn nutzen, gut angenommen werden. Und weil sich der Bau der Parkplätze in erster Linie aus dem Bedarf der Nahverkehrsnutzer ergab, wurden dafür auch keine Anliegerbeiträge erhoben. Rund 130.000 Euro budgetierte die Wandlitzer Gemeindeverwaltung für das Gesamtprojekt „Akazienstraße“.

 

 

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Radwegebau Klosterfelde-Prenden hat begonnen

(13.07.2011)

Schon seit einigen Wochen wiesen die roten Markierungszeichen entlang der L 315 zwischen Klosterfelde und Prenden darauf hin, dass etwas „im Busch“ ist. Dienstagvormittag erfolgte die Bauanlaufberatung und gestern begannen die ersten Arbeiten für den schon lange herbei gesehnten Radweg zwischen Klosterfelde und Prenden. Mit rund drei Monaten Bauzeit rechnet das Wandlitzer Bauamt  bis zur Fertigstellung der mehr als 3,3 Kilometer langen Strecke.

 

Rund 400.000 Euro sind für diese Baumaßnahme im Gemeindehaushalt budgetiert. Für 300.000 Euro hat die Gemeinde eine Förderung erhalten, der Rest wird aus Eigenmitteln bezahlt. Gedacht war das Projekt ursprünglich ganz anders. Denn da es sich um eine Landesstraße handelt, hätte auch das Land Brandenburg für den Radwegeausbau aufkommen müssen. Doch aufgrund knapper Kassen, konnte das Land auch auf lange Sicht keine Zusage machen. Also vereinbarte die Gemeinde Wandlitz mit dem Landesbetrieb die Übernahme der Straßenbaulast und realisiert das Projekt jetzt in Eigenregie.           

 

 

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Prenden: Erneuerung der Feuerumfahrung

(12.07.2011)

Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Prendener Ortsdurchfahrt durch den Landesbetrieb Straßenwesen erneuert worden ist, sind seit einigen Tagen in Prenden wieder große Maschinen im Einsatz.  Mit reichlich Getöse wird die marode Asphaltdeckschicht der sogenannten Feuerwehrumfahrung abgefräst, um dort in Kürze eine neue Asphaltdeckschicht  aufzubringen. Außerdem werden im Zuge der Straßensanierung auch die bisher unbefestigten Zufahrten der Anliegergrundstücke gepflastert.  Außer für den Anwohnerverkehr fungiert die Umfahrung der Feuerwehr auch als Buswendeschleife und als Bushaltestelle. Bis Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Rund 25.000 Euro investiert die Gemeinde Wandlitz in die Sanierung der rund 60 Meter langen Feuerwehrumfahrung.   

 

 

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„Am Brunnen vor dem Tore“

(06.07.2011)

Verkehrsfreigabe für neu gestalteten Dorfanger in Schönerlinde erteilt

Schönerlinde, der südlichste Ortsteil der Gemeinde Wandlitz, ist um ein schönes Detail reicher. Am 6. Juli wurde die Verkehrsfreigabe für den neu gestalteten Dorfanger vor der Kirche erteilt. Mittelpunkt und Blickfang des Platzes ist ein Brunnen aus drei Granitstehlen. Den Granit  sponserte eine ortsansässige Firma. Die Frage, wie hoch die Wasserfontänen aus den Steinsäulen sprudeln und wo genau die schicken Bänke aus matt gebürstetem Metall stehen sollen, waren die letzten Detailfragen, die es noch vor Ort zu klären gab.

 

Die optische Begrenzung des mit Natursteinen gepflasterten Platzes zur B 109 wird durch Gabionen - mit Steinen gefüllte Drahtkörbe - geschaffen. Zusätzlich sollen im Herbst noch Sträucher und Büsche zur Straßenseite hin gepflanzt werden. Außerdem wurden die entlang des Dorfangers verlaufende Straße Instand gesetzt und insgesamt zehn  Parkplätze gebaut. Rund 150.000 Euro investierte die Gemeinde Wandlitz für die Neugestaltung des Dorfangers. Wahrscheinlich noch im Juli soll der Platz  im Rahmen einer kleinen Feierstunde  dann auch offiziell eingeweiht werden.  

 

 

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Neue Kita „Eichhörnchen“ in Zerpenschleuse eingeweiht

(30.06.2011)

Die rund 60 Kinder der Kita „Eichhörnchen“ in Zerpenschleuse hatten bereits seit einer Woche ihr neues Domizil in Beschlag genommen. Am 30. Juni erfolgte die offizielle Einweihung des Neubaus mit zahlreichen Gästen, einem bunten Kinderprogramm, Kuchen, Sekt, Saft und zwei großen gebackenen Schlüsseln zum Aufessen. Bürgermeister Udo Tiepelmann hatte als Überraschung außerdem noch zwei Laufräder für die kleinen „Eichhörnchen“ im Gepäck.

 

Bereits im Mai 2009 hatten sich die Wandlitzer Gemeindevertreter grundsätzlich auf den Abriss der alten Kita und einen Neubau am gleichen Standort geeinigt.  „Eine Instandsetzung der alten Kita hätte fast soviel gekostet wie ein Neubau“, so der Wandlitzer Verwaltungschef. Einige Monate später stand dann auch genau fest, wie der Bau ausgeführt werden sollte. In dem hellen, licht durchfluteten Gebäude sind die drei Gruppenräume um einen großzügigen, rund 50 m2 großen Sport- und Bewegungsraum angeordnet. Hier haben die Kitakinder auch in der kalten und nassen Jahreszeit  ausreichend Platz für Bewegung, Spiel und Sport. Und: sollte zeitlich befristet einmal eine Kapazitätserhöhung notwendig sein, eignet sich dieser Raum auch dafür. Eine Klapptribüne  prädestiniert diesen Raum auch für Veranstaltungen und Aufführungen. Highlight der neu gebauten Kita „Eichhörnchen“ ist die Sauna. Sie leistet im Kneipp-Konzept der Kita, zusammen mit dem kleinen Wassertretbecken im Garten, zukünftig gute Dienste.

 

Rund 950.000 Euro investierte die Gemeinde in die neue Kita. Darin enthalten sind, neben dem Neubau, auch die zwischenzeitliche Unterbringung der Kinder während der Bauphase im Schulhort in Marienwerder und im umgebauten Ruhlsdorfer Bahnhof. „Hier haben wir wirklich eine finanzielle Punktlandung hinbekommen“, so Udo Tiepelmann. Der Bürgermeister dankte auch noch einmal ausdrücklich den Sponsoren, so. z.B. Dr. Peter Baum, der sein Honorar für die Akustikplanung zum Neukauf eines gestohlenen Schaukelnestes spendete. Außerdem gab es eine Geldspende von einer Baufirma und auch die Kinderküche wurde zu einem Gutteil aus Spendengeldern finanziert.

 

In Kürze beginnen auch die Bauarbeiten für die Zufahrt zur Kita inklusive der Errichtung von Parkplätzen und einer Wendeschleife.      

 

 

  

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Reaktivierung des historischen Stammastes der Heidekrautbahn nach Berlin-Wilhelmsruh

(29.06.2011)

Wandlitzer Gemeindevertreter fordern Umsetzung bis 2016

In ihrer Sitzung am 9. Juni stimmten die Wandlitzer  Gemeindevertreter einer Beschlussvorlage zu, die die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg auffordert, bis 2016 alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, damit der historische Stammast der Heidekrautbahn nach Berlin-Wilhelmsruh wieder aktiviert werden kann. Die Bahntrasse wurde 1961 durch den Mauerbau gekappt. Bereits seit 1999 bemüht sich die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Region Heidekrautbahn gegenüber den Landesregierungen von Berlin und Brandenburg um eine Reaktivierung und damit um eine direkte Verbindung der Heidekrautbahnregion mit Berlin. Auch eine bereits 2008 im Länderauftrag durchgeführte Nutzen-Kosten-Analyse  attestierte der Wiederaufnahme der  Streckenführung über Wilhelmsruh  die größte Wirtschaftlichkeit aller untersuchten Varianten. 

 

Sowohl der Berliner Senatskanzlei als auch der Brandenburger Staatskanzlei liegt jetzt ein Schreiben von Bürgermeister Udo Tiepelmann plus dem  Gemeindevertreter-Beschluss vom 9. Juni vor. „Durch die Wiederinbetriebnahme der Stammstrecke der Heidekrautbahn von und bis Wilhelmsruh und später nach Gesundbrunnen  würde nicht nur der Tourismus in unserer Region sehr profitieren, auch für die Berufspendler aus der Gemeinde Wandlitz nach Berlin wäre das ein enormes Plus,“ so der Wandlitzer Rathauschef.

 

 

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Zweiter Bauabschnitt in Siedlung Waldheim fertig gestellt

(22.06.2011)

Knapp 800.000 Euro für Straßenausbau-Maßnahme in Basdorf investiert

Nachdem 2010 die ersten fünf Straßen in der Basdorfer Siedlung Waldheim ausgebaut worden waren, folgte jetzt, ziemlich genau ein Jahr später,  am 22. Juni, die offizielle Einweihung des zweiten Bauabschnitts.

 

Über eine Länge von rund 1,6 Kilometern wurden die „Parkstraße“, ein Teil der „Langen Straße“, der „Waldwinkel“, der „Waldmeistersteig“ sowie der „Ginstergrund“ - vormals mehr unbefestigte Holperpisten als Straßen  - in Asphaltbauweise ausgebaut und die Grundstückszufahrten gepflastert. Für einen geordneten Abfluss des Regenwassers sorgen jetzt Rigolen oder offene Mulden. Und damit abends oder in der dunklen Jahreszeit Anwohner, Besucher, Fußgänger, Rad- oder Autofahrer problemlos ihren Weg finden, wurde alle Straßen mit Lampen ausgestattet. Knapp 800.000 Euro investierte die Gemeinde Wandlitz für diese Straßenbaumaßnahme.

 

Auch Monika und Dieter Wartmann, die seit einigen Jahren in einem schmucken Haus in der Parkstraße wohnen, freuen sich über die neu ausgebauten Straßen und hatten zur Feier des Tages sogar eine  Flasche Sekt spendiert. „Früher war bei Regen vor unserem Haus immer eine riesige Wasserkuhle und bei Trockenheit hat es enorm gestaubt“, so Dieter Wartmann. „Außerdem kann jetzt meine Frau mit unserem Pflegekind, das zweimal die Woche kommt, prima Inline-Skaten auf der neuen Straße üben.“  

 

Bürgermeister Udo Tiepelmann erinnerte noch einmal daran, dass sich die Gemeinde mit 35 Prozent an den Straßenausbaukosten beteiligt habe. „Das ist ganz und gar nicht der Normalfall“, so Tiepelmann, denn die weit überwiegenden Anzahl aller deutschen Kommunen würde ihre Bürger bzw. die Straßenanlieger mit 90 Prozent an der Straßenausbaukosten beteiligen.

 

Mit diesem Bauprojekt ist aber der Straßenausbau in der Siedlung Waldheim noch nicht beendet. Der dritte und letzte Bauabschnitt für den Ausbau weiterer Straßen hat bereits begonnen. 

 

 

 

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500 Euro von Wandlitzer Bürgermeister für Abi-Ball

(20.06.2011)

Der Abi-Ball der 13. Jahrgangsstufe des Wandlitzer Gymnasiums hat, trotz der veruntreuten Gelder durch die beauftragte Veranstaltungsagentur, wie geplant am Samstag im Palais am Tegeler See stattgefunden. Möglich wurde dies durch die spontane Hilfe zahlreicher Eltern, Unternehmen sowie Vereine. Auch die Gemeinde Wandlitz stellte 500 Euro zur Verfügung. „Ich habe erst aus der Zeitung erfahren, dass auch unser Wandlitzer Gymnasium von diesem dreisten Betrugsfall betroffen ist“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann.  Spontan habe er sich mit Schulleiter Hartmut Arndt kurz geschlossen, um seine Unterstützung zuzusagen. „Ich freue mich für die Abiturienten, dass sie ihr Fest wie geplant durchführen konnten. Und ich denke, es ist doch wirklich ein schönes Zeichen von Solidarität, dass so viele aus der Gemeinde und darüber hinaus spontan und unbürokratisch geholfen haben.“

 

 

 

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Bau von Buswendeschleife in Wandlitz beginnt

(22.05.2011)

300.000 Euro-Investition für noch mehr Schulwegsicherheit 

Am Montag, den 23. Mai, hat im Ortsteil Wandlitz auf einer bisher noch brach liegenden Fläche neben der neuen Grundschule der Bau einer Buswendeschleife begonnen.  „Eigentlich sollte  dieses Projekt erst im Rahmen der Errichtung des geplanten Kunstrasenplatzes realisiert werden“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann, „aber zur weiteren Optimierung der Schulwegsicherung haben wir den Bau vorgezogen.“ Geplant ist der Bau einer Wendeschleife für Schulbusse im Einbahnstraßenverkehr. Zwischen den Fahrspuren werden außerdem zwanzig Parkplätze gebaut, die in erster Linie für den späteren Kunstrasenplatz gedacht sind, aber natürlich auch von Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW zur Schule bringen und wieder abholen, zum kurzfristigen Parken genutzt werden können. 

 

Im Bereich der Wendeschleife wird später eine Bushaltestelle eingerichtet. Ein von dort direkt zur Grundschule führender Weg bietet ein Mehr an Sicherheit für die Schülerinnen und  Schüler der Grundschule, die dann nicht mehr an der B 109 ein- und aussteigen müssen. Auch während der Bauarbeiten können die Grundschüler die betroffene Gehwegseite weiter nutzen. Der Geh- und Radweg wird im Baustellenbereich lediglich ein Stück weit verlegt.

 

Insgesamt sind für diese Baumaßnahme 300.000 Euro im Wandlitzer Gemeindehaushalt eingeplant. Bis zum Ende der Sommerferien sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.              

 

 

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Gemeinde Wandlitz: Neue Amtsleiterin für den Bereich Kultur

(12.05.2011)

Ab dem 1. Juli wird Dr. Claudia Schmid-Rathjen als neue „Amtsleiterin Kultur“ das Mitarbeiterteam der Wandlitzer Gemeindeverwaltung verstärken. Im Bewerbungsverfahren – rund 30 Frauen und Männer hatten sich auf die Stelle beworben – konnte sich die 53-jährige Wandlitzerin erfolgreich durchsetzen.

 

Dr. Claudia Schmid-Rathjen ist Mutter von zwei fast erwachsenen Töchtern und lebt mit ihrer Familie seit 17 Jahren im Ortsteil Wandlitz. Sie kann auf Studienabschlüsse in den Fächern Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik verweisen und hat außerdem promoviert. Zuletzt arbeitete sie als Dozentin an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg.

 

„Ich bin überzeugt,  dass wir mit Frau Dr. Schmid-Rathjen die genau richtige Wahl für die neue Position getroffen haben“, ist Bürgermeister Udo Tiepelmann sicher. Und das wohl zu Recht, denn Dr. Claudia Schmid-Rathjen hat zahlreiche kulturelle Projekte in der Gemeinde, z.B. die Sonderausstellung „Im Zug der Zeit“ konzeptionell und inhaltlich mit betreut, ist als Ortschronistin der Gemeinde aktiv, hat Erfahrungen durch ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit im Tourismusverein und initiiert schon seit Jahren eigene Angebote im Besucherbereich, wie z.B. die historischen Ortsrundgänge.

 

Schwerpunkte des Aufgabengebietes der neuen Kulturamtsleiterin werden in der Koordinierung und Leitung der Bereiche Kulturbühne „Goldener Löwe“, Bibliotheken sowie Agrarmuseum und Bürgerinformationszentrum Naturpark Barnim liegen. „Insbesondere die Mitwirkung an den Ausstellungsinhalten für das neue Besucherzentrum von Agrarmuseum und Naturpark Barnim wird mit Sicherheit in der nächsten Zeit einer der zentralen Aufgaben sein“, so der Wandlitzer Verwaltungschef. Dr. Claudia Schmid-Rathen: „Ich freue mich auf die anstehenden Herausforderungen und darauf, die Wandlitzer Kulturlandschaft mit gestalten zu können.“ 

 

 

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Gemeinde Wandlitz als Bauherr von Wohnraum für ältere Menschen?

(05.05.2011)

 

Altersgerechte Wohnanlage auf kommunalem Grundstück in Schönwalde in Planung

 

Die Gemeinde Wandlitz ist ein beliebter Ort zum Leben und Wohnen. Und das nicht nur für jüngere Menschen und Familien mit Kindern, sondern auch für die ältere Generation.  „Allein von zahlreichen älteren Mietern in unseren kommunalen Wohnungen gibt es immer wieder Anfragen bezüglich guter und vor allen Dingen bezahlbarer seniorengerechter Wohnangebote“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann. Da sich derzeit aber kaum Tendenzen abzeichnen, dass der privatwirtschaftliche Wohnungsbau auf die demografisch bedingte steigende Nachfrage reagiert und bei Vorhaben, wie der angedachten Seniorenwohnanlage in der Wandlitzer Kirchstraße, seit Jahren kein Fortschritt zu beobachten ist, will die Gemeinde Wandlitz jetzt selber in diesem Bereich als Bauherr auftreten.

 

Referenzobjekt soll eine altersgerechte Wohnanlage in Schönwalde auf einem kommunalen Grundstück, zentral gelegen zwischen Heideweg und B 109,  sein. „Der Schönwalder Ortsbeirat favorisiert schon seit langem ein solches Bauvorhaben. Das jetzt ausgewählte Grundstück liegt für ältere Menschen doch recht zentral. Lebensmittelmärkte, eine Apotheke und auch eine Physiotherapie sind fußläufig zu erreichen“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann.

 

Die Wandlitzer Verwaltung hat zwei mögliche Größenvarianten finanziell durchgeplant, um zu sehen, ob eine Investition in diesem Bereich überhaupt wirtschaftlich für die Gemeinde vertretbar wäre. „Ziel ist, für unsere älteren Mitbürger bezahlbare Mietwohnungen zur Verfügung zu stellen“, erläutert der Wandlitzer Rathauschef, „aber natürlich müssen wir als Gemeinde darauf bedacht sein, das wirtschaftliche Risiko so gering wie möglich zu halten. Andere Vorhaben dürfen durch so eine Investition nicht gefährdet werden.“

 

Aus Verwaltungssicht durchaus realisierbar wäre eine nicht zu groß dimensionierte Wohnanlage mit 17 Wohneinheiten. In einer ebenfalls eingeplanten Gewerbeeinheit könnte z.B. ein Pflegedienstleister ansässig werden.  Auf circa 2,5 Millionen Euro wurden die Investitionskosten berechnet. „Für unsere Planungen war wichtig, dass die maximale Miete 7,50 Euro je Quadratmeter nicht übersteigen sollte. Alles andere würde die Zahlungskraft vieler Bürger wahrscheinlich übersteigen“, so Udo Tiepelmann. Sollten sich die Wandlitzer Gemeindevertreter in ihrer nächsten Sitzung Anfang Juni den Vorschlägen der Verwaltung anschließen, würde die Gemeinde Wandlitz erstmalig nach der Wende wieder selbst als Bauherr von Wohnraum auftreten.     

 

 

 

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Alte Klosterfelder Grundschule macht Platz für neuen Bauhof

(04.05.2011)

 

Baugenehmigung für „Bauhof Nord“ liegt seit Mitte April vor 

In Klosterfelde rollt derzeit die Abrissbirne: das alte Gebäude der ehemaligen  Schule an der Hauptstraße wird abgerissen und soll Platz machen für den geplanten neuen „Bauhof Nord“ der Gemeinde Wandlitz. Spätestens Mitte Mai sollen die Abrissarbeiten abgeschlossen sein, für Anfang Juni ist der Baubeginn für den neuen Bauhof terminiert.  Für ihn liegt seit Mitte April die Baugenehmigung im Wandlitzer Rathaus vor.

 

Derzeit ist der Wandlitzer Bauhof auf drei Standorte verteilt: Basdorf, Stolzenhagen und Klosterfelde. Bereits 2008 legten die Gemeindevertreter, basierend auf einer Bedarfs- und Standortanalyse, Basdorf und Klosterfelde als zukünftige Bauhofstandorte fest. War ursprünglich noch vorgesehen, das alte Klosterfelder Schulgebäude zu sanieren, kristallisierte sich relativ schnell heraus, dass der Zahn der Zeit doch zu sehr an dem alten Gemäuer genagt hatte. Erhebliche Feuchtigkeitsschäden und statische Probleme in der vorhandenen Bausubstanz hätten die Sanierungskosten in unwirtschaftliche Größenordnungen getrieben. Dem Abriss der ehemaligen Schule und der Errichtung eines Neubaus  für den „Bauhof Nord“ wurde deshalb im Frühjahr 2010 von den Gemeindevertretern zugestimmt.

 

Laut Bauantrag ist die Errichtung von zwei eingeschossigen Gebäuden geplant. In einem Verwaltungsgebäude  werden Büros, Sozialräume für die insgesamt 23 Mitarbeiter des Bauhofs, das Gemeindearchiv und eine Garage untergebracht.  Dem gegenüber soll eine Fahrzeughalle mit sechs Stellplätzen für die Bauhof-Fahrzeuge und einem Schüttgutlager für den Winterdienst und Straßen- und Wegeausbesserungen entstehen. Die Fahrzeughalle soll noch in diesem Jahr bezugsfertig sein. Der Zeitplan für das Verwaltungsgebäude: bis Jahresende Abschluss der Rohbauarbeiten, den Winter über Innenausbau, im Frühjahr 2012 Umzug der bisher in Stolzenhagen untergebrachten Bauhofmitarbeiter in ihr neues Domizil. Insgesamt sind für dieses Bauvorhaben rund 1,2 Millionen Euro im Wandlitzer Gemeindehaushalt eingeplant.  

 

 

 

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Neuer Park- & Ride-Parkplatz in Basdorf geplant

(21.04.2011)

Für Autofahrer, insbesondere Berufspendler aus der Gemeinde Wandlitz und auch den angrenzenden Oberhaveler Orten, ist der Basdorfer Bahnhof schon lange der zentrale Anlaufpunkt, um vom PKW auf die „Heidekrautbahn“ Richtung Berlin umzusteigen. Mehr als 80 PKW-Stellplätze gibt es dort zurzeit. Aber diese Anzahl reicht nicht aus. Vielfach wird in den anliegenden Straßen geparkt – nicht immer zur Freude der Anwohner.

 

Anfang des Jahres hatte Bürgermeister Udo Tiepelmann deshalb bezüglich des Ankaufs einer rund 1.000 m2  großen Fläche bei der Niederbarnimer Eisenbahn, NEB, angefragt. Denn das zwischen dem Netto-Einkaufsmarkt und der Mühlenbecker Straße gelegene Grundstück würde sich für den  Bau neuer Parkflächen anbieten.  „Nun besteht grundsätzliche Einigkeit “, freut sich Udo Tiepelmann, „am 20. April habe ich mich mit NEB-Geschäftsführer Detlef Bröcker über den Verkauf des Grundstücks verständigt.“  Schnellstmöglich will der Wandlitzer Verwaltungschef jetzt einen Fördermittelantrag auf den Weg bringen, denn schon in den Jahren zuvor unterstützten der Landkreis und das Land die Gemeinde bei der Finanzierung der bestehenden Park- & Ride-Plätze in Basdorf. Sollte alles  glatt gehen, könnten im nächsten Jahr die dringend notwendigen zusätzlichen PKW-Stellplätze im Bereich des Basdorfer Bahnhofs zur Verfügung stehen.

 

 

 

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Lücke im Rad- und Skaterrundweg „Schönower Heide“ wird geschlossen

(20.04.2011)

230.000 Euro für fehlendes Teilstück auf Wandlitzer Gemeindegebiet bewilligt

Skater und Radler können sich freuen: ein noch fehlendes Teilstück des Rad- und Skaterrundwegs „Schönower Heide“ auf Wandlitzer Gemeindegebiet kann jetzt gebaut werden. Bisher endete der Fahrspaß auf der glatten Asphaltstrecke von Schönow aus kommend in Richtung Gorinsee kurz nach der Einmündung Richtung Hobrechtsfelde an der Grenze zum Wandlitzer Gemeindegebiet. Das wird demnächst anders. Seit wenigen Tagen liegt im Wandlitzer Rathaus eine Fördermittelzusage des Landes Brandenburg über rund 230.000 Euro vor. Mit diesem Geld und zusätzlichen Eigenmitteln soll das noch fehlende Teilstück von rund 1,8 Kilometer Länge gebaut werden. Bis zum Jahresende soll das Projekt abgeschlossen sein. Bürgermeister Udo Tiepelmann: „Ich freue mich, dass wir mit dem Lückenschluss zwischen Gorinsee und Hobrechtsfelde Radfahrern und Skatern ein Stück mehr Fahrspaß und Sicherheit bieten können.“ Außerdem ist der Wandlitzer Rathauschef überzeugt, dass damit die touristische Attraktivität der Gemeinde Wandlitz sowie auch der Orte auf Bernauer Gebiet weiter gesteigert wird.    

 

 

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Neue Kita in Zerpenschleuse: Gemeinde trennt sich von Architektenbüro

(16.04.2011)

 

Mit sofortiger Wirkung trennt sich die Gemeinde Wandlitz von dem Architektenbüro, das 2009 mit dem Neubau der Kita „Eichhörnchen“ in Zerpenschleuse beauftragt wurde. Den Beschluss für eine Vertragskündigung fasste der Haupt- und Finanzausschuss in einer Sondersitzung am 15. April. Mit den noch ausstehenden Planungsarbeiten wird das Ingenieurbüro Kandale   aus Marienwerder beauftragt. Mit diesem  Büro hat die Gemeinde bereits mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet, u.a. beim Neubau der Sporthalle in Zerpenschleuse. Bei der Baufertigstellung der neuen Kita „Eichhörnchen“ in Zerpenschleuse ist es mittlerweile zu einer fast fünfmonatigen Zeitverzögerung gekommen. Ursprünglich war die Inbetriebnahme der Kita spätestens zum Jahreswechsel 2010/2011 vorgesehen.

 

 

 

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„Siedlung Ost“ in Stolzenhagen mit neu ausgebauten Straßen

(14.04.2011)

 

Gemeinde Wandlitz investiert insgesamt 450.000 Euro

 

Die Zeiten, in denen die Anwohner der Nelken- und Gartengasse sowie der dazwischen liegenden Straßenabschnitte des Jasminwegs und des Asterngrunds in der Stolzenhagener „Siedlung Ost“ nur  über ausgefahrene, holprige und bei Regen „überschwemmte“ Straßen zu ihren Häusern und Grundstücken gelangen konnten, sind endlich vorbei. Am 14. April übergaben Bürgermeister Udo Tiepelmann, Ortsvorsteher Michael Gabbert sowie Vertreter vom Bauausschuss und Stolzenhagener Ortsbeirat die fertig gestellten Straßen offiziell. Besonders freute sich die 13-jährige Inga Zurth aus Zerpenschleuse, die gemeinsam mit vier anderen jungen Damen beim landesweiten „9. Zukunftstag“ in die Wandlitzer Gemeindeverwaltung hinein geschnuppert hatte, dass sie gemeinsam mit dem Bürgermeister den obligatorischen Banddurchschnitt machen durfte.  

 

Über eine Gesamtlänge von rund 770 Meter wurden die vier Straßen bzw. Straßenteilstücke in Asphaltbauweise ausgebaut, die Grundstückszufahrten gepflastert und ein tragfähiges Entwässerungssystem angelegt. Anstelle der bis dato nur punktuell vorhandenen Straßenlampen an den  Masten des Stromversorgers gibt es nun eine komplette Beleuchtungsanlage. Insbesondere in den Abendstunden hat sich dadurch die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer deutlich erhöht. Bürgermeister Udo Tiepelmann: „Bei diesem Straßenbauprojekt hatten wir den Fall, dass wir ein Stück des Asterngrundes noch nicht ausbauen konnten, obwohl es die Anlieger gerne wollten. Sonst ist ja manchmal eher umgekehrt.“ Grund dafür waren noch nicht abschließend geklärte eigentumsrechtliche Fragen.

 

Begonnen hatte die Straßenbaumaßnahme bereits im August letzten Jahres. Bedingt durch den frühen und harten Winter musste dann aber eine Zwangspause von mehr als drei Monaten eingelegt werden. Glücklicherweise war da die Fahrbahn bereits fertig gestellt. Insgesamt wurden rund 450.000 Euro investiert.

 

 

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Fördermittel für Radweg zwischen Klosterfelde und Prenden bewilligt

(12.04.2011)

Realisierung noch in diesem Jahr

Schon lange steht  eine Radwegeverbindung zwischen Klosterfelde und Prenden auf der Wunschliste  der beiden Ortsteile und der ganzen Gemeinde. Einer Realisierung steht nun nichts mehr im Wege, denn seit Anfang April liegt in der Wandlitzer Verwaltung  der ersehnte Fördermittelbescheid über rund 300.000 Euro vor. Bürgermeister Udo Tiepelmann: „Eigentlich hätte das Land diesen Radweg bauen müssen, denn immerhin handelt es sich um eine Landesstraße. Aber im Verkehrswegeplan Brandenburg für die nächsten 15 Jahre ist der Radweg entlang der L 315 nicht vorgesehen.“ Mit dem Landesbetrieb wurde daher die Übernahme der Straßenbaulast durch die Gemeinde vereinbart.

 

Im vergangenen Jahr entschied die Wandlitzer Gemeindevertretung auf Vorschlag des Bürgermeisters deshalb, den Bau des Radwegs selbst in Angriff zu nehmen. „Voraussetzung war aber eine Landeförderung“, so Udo Tiepelmann, „denn Gesamtkosten von fast 400.000 Euro sind kein Pappenstiel.“ Der neue Radweg wird über eine Gesamtlänge von  mehr als 3,3 Kilometern vom Ortsausgang Klosterfelde bis zum Ortseingang von Prenden rechtsseitig gebaut werden. Baubeginn ist voraussichtlich in rund zwei Monaten, die Fertigstellung ist bis zum Herbst geplant.

 

 

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Keine Lärmbelästigung der Gemeinde Wandlitz durch Großflughafen Schönefeld zu erwarten

(07.04.2011)

Zusätzlicher Vorteil: Überflüge zum Flughafen Tegel entfallen

Wenn voraussichtlich im Juni 2012 der neue Großflughafen BBI in Schönefeld in Betrieb genommen wird, könnte auch die Gemeinde Wandlitz – so das aktuelle Flugrouten-Modell der Deutschen Flugsicherung – im An- und Abflugkorridor bei bestimmten Windrichtungen  liegen. Überfliegende Flugzeuge sind aber für Wandlitz nichts Neues, denn schon seit Jahren liegt die Gemeinde im Flugkorridor für den Flughafen Tegel. „Aber Proteste von Bürgerinnen oder Bürgern über Belästigungen durch Fluglärm“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann, „hat es bisher nicht gegeben.“ Und obwohl Schönefeld zweifelsfrei wesentlich weiter von Wandlitz entfernt liegt als Tegel, fragte der Wandlitzer Verwaltungschef zur Sicherheit doch noch einmal bei der zuständigen Gemeinsamen Landesplanungsabteilung und der Deutschen Flugsicherung (DFS) bezüglich der zu erwartenden Flugfrequenz,  Flughöhe und möglichen Lärmbelästigung für die Gemeinde nach.  

 

Seit dem 6. April liegt die Antwort der Deutschen Flugsicherung jetzt im Wandlitzer Rathaus vor.  Daraus geht hervor, dass die finalen Flugrouten erst kurz vor Inbetriebnahme des Flughafens festgelegt werden und sich – wie bei sämtlichen in Betrieb befindlichen Verkehrsflughäfen – auch danach noch ändern können. Für das Wandlitzer Gemeindegebiet gibt die Deutsche Flugsicherung bezüglich einer möglichen Lärmbelästigung jedoch Entwarnung. So werden die zukünftigen An- und Abflughöhen für Schönefeld nicht wesentlich anders aussehen als schon bisher.  Es wird sogar noch „leiser“ in der Gemeinde. Denn, so das Schreiben der Deutschen Flugsicherung: „Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass durch die Schließung des Flughafens Tegel die tieferen Flüge von bzw. nach Tegel zukünftig entfallen werden und der Bereich Wandlitz in größeren Höhen überflogen wird.“

 

Als Beleg fügte die Deutsche Flugsicherung auch gleich noch eine Gegenüberstellung der derzeitigen Flughöhen für Wandlitz bei. Danach überfliegt der Großteil der Flugzeuge nach Tegel das Gemeindegebiet aktuell in einer Höhe zwischen 4.000 und 8.500 Fuß, was umgerechnet einer Flughöhe zwischen 1.220 bis 2.600 Metern entspricht. Flieger Richtung Schönefeld dagegen überfliegen Wandlitz generell in größerer Höhe, nämlich zwischen 8.200 und 12.000 Fuß, was 2.500 bzw. 3.700 Meter Flughöhe entspricht (1.000 Fuß entspricht 305 Meter).               

 

 

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Gemeinde Wandlitz im Flugkorridor für den Großflughafen Schönefeld

(23.03.2011)

Von dem schon seit Monaten diskutierten Flugrouten-Modell für den künftigen Großflughafen BBI in Schönefeld könnte jetzt vielleicht auch die Gemeinde Wandlitz betroffen sein. Das ergibt sich aus den neuesten Plänen der Deutschen Flugsicherung, wonach sich die Gemeinde Wandlitz im An- und Abflugkorridor auf Schönefeld bei bestimmten Windrichtungen befinden würde.     

 

„Aber“, gibt Bürgermeister Udo Tiepelmann zu bedenken, „unsere Gemeinde liegt schon seit Jahren im Flugkorridor für den Flughafen Tegel. Proteste von Bürgerinnen oder Bürgern über Lärmbelästigungen durch überfliegende Flugzeuge hat es bisher nicht gegeben.“ Der Wandlitzer Verwaltungschef geht davon aus, dass die künftig Schönefeld anfliegenden Flugzeuge sogar noch in größerer Höhe das Gemeindegebiet überqueren werden als bisher. „Da Schönefeld deutlich weiter entfernt von Wandlitz liegt als Tegel, kann ich mir Lärmbelästigungen, die über das bisherige Maß hinaus gehen, kaum vorstellen.“

 

Dennoch hat Bürgermeister Tiepelmann eine Anfrage an die zuständige Gemeinsame Landesplanungsabteilung und die Deutsche Flugsicherung (DFS) gestellt, um belastbare Aussagen über die künftig zu erwartende Flugfrequenz, Flughöhe und mögliche Lärmbelästigung durch Flugzeuge auf ihrem Weg von und nach Schönefeld  zu erhalten. „Ich warte jetzt erst einmal auf verlässliche Zahlen. Sollten sich daraus Anhaltspunkte ergeben,  dass die Gemeinde Wandlitz aufgrund der neuen Flugrouten durch Überflüge belastet würde,  werden wir  uns natürlich sehr deutlich positionieren.“

 

 

 

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Gemeinde Wandlitz verlängert Verträge zur Fernwärmeversorgung in Klosterfelde

(22.03.2011)

Mieter in kommunalen Wohnungen sparen mehr als einhundert Euro Heizkosten pro Jahr 

Die Firma Dalkia Energie Service GmbH (Dalkia) versorgt seit dem Jahr 2001 kommunale Wohngebäude und Einrichtungen im Wandlitzer Ortsteil Klosterfelde mit Fernwärme. Dazu gehören auch die Ende 2010 erworbenen Wohngebäude der „1892 eG“. Insgesamt werden aktuell zwanzig Wohngebäude mit insgesamt 238 Wohnungen mit Fernwärme geheizt, außerdem die Schule, die Kita, die Sporthalle und das Arbeitslehregebäude.

Dalkia ist für die Verteilung der Fernwärme und den sicheren Betrieb der Hausanschlussstationen in den Gebäuden verantwortlich. Die Wärme bezieht Dalkia  aus dem Heizkraftwerk der Firma „Biopower“ in Klosterfelde. Hier werden auf Basis des regenerativen Primärenergieträgers Holz im gekoppelten Prozess elektrischer Strom und Wärme erzeugt - „grüne Wärme“ sozusagen.

Die Gemeinde Wandlitz hat nun die bestehenden Verträge mit Dalkia über die Lieferung von Fernwärme um weitere fünf Jahre verlängert. Im Zentrum der Vertragsverhandlungen standen naturgemäß die Bezugspreise und hier gelang eine spürbare Reduzierung ab dem kommenden Jahr. So sinken ab 2012 die Heizkosten im Bereich der Wohngebäude gegenüber den derzeitigen Kosten um insgesamt etwa 27.000 Euro. „Das bedeutet für jeden unserer Mieter in Klosterfelde etwa 110 Euro weniger Heizkosten“, freut sich Bürgermeister Udo Tiepelmann über das Verhandlungsergebnis. „Mein Verhandlungsziel war es, die `grüne Wärme´ nicht teurer als andere Heizmöglichkeiten zu beziehen. Dieses Ziel wurde mit dem Abschluss der Vertragsverlängerung  erreicht.“

Für die kommunalen Gebäude Schule, Kita, Sporthalle und Arbeitslehrekabinett konnten die Preise für den Fernwärmebezug insgesamt um etwa 17.000 Euro jährlich gesenkt werden. Zusammen mit der energetischen Sanierung der Schule in Klosterfelde, die vor allem die benötigte Wärmemenge reduziert, kann so eine Heizkostenersparnis von bis zu 35 Prozent erreicht werden.

Sebastian Hentschel, Leiter Kundenbetreuung und Vertragsmanagement der Firma Dalkia ist ebenfalls zufrieden: „Wir haben mit der Vertragsverlängerung unter Beweis gestellt, dass Dalkia bestrebt ist, gemeinsam mit der Gemeinde Wandlitz, eine bessere Lösung für alle Einwohner zu finden. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit.“

 

 

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Überdimensioniert und im „Erholungswald“ gelegen

(16.03.2011)

Wandlitzer Bürgermeister will Pläne zu neuen Windeignungsgebieten so nicht akzeptieren

 

Am 10. März legte die „Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim“ den Mitgliedern der Regionalversammlung den Entwurf des sachlichen Teilplans „Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung“ zur Beschlussfassung und damit zur in Kürze geplanten  Eröffnung des Beteiligungsverfahrens vor. Mit dem Teilplan soll die Maßgabe des Landes Brandenburg umgesetzt werden, den Anteil der erneuerbaren Energien am Verbrauch bis zum Jahr 2020 auf ein Fünftel zu erhöhen.

 

Und das geht nur mit Hilfe der Ausweisung neuer Windeignungsgebiete. Gleich zwei davon sollen, wenn es nach den Vorstellungen der Regionalplaner geht, künftig zu einem Gutteil auf Wandlitzer Gemeindegebiet liegen. Eine 418 ha große Wald- und Freifläche in Prenden im Bereich der Autobahn sowie ein 577 ha großes Areal an der A 11-Abfahrt in Wandlitz sollen für „Windmühlen“ ausgewiesen werden.

 

„Auch die Gemeinde Wandlitz steht in der Pflicht, einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Förderung regenerativer Energien zu leisten“, ist Bürgermeister Udo Tiepelmann überzeugt, „aber die jetzt zur Diskussion stehenden zwei neuen Windeignungsgebiete lehne ich sowohl hinsichtlich ihrer Lage, insbesondere aber aufgrund ihrer Größe ab. Deshalb habe ich als Mitglied der Regionalversammlung mit einigen anderen gegen den Teilplan gestimmt.“  Was den Wandlitzer Verwaltungschef in erster Linie stört, ist, dass bei beiden Windeignungsgebieten die normalerweise geltende Abstandsregelung von fünf Kilometern zum nächsten Windeignungsgebiet auf 2,5 Kilometer aufgrund bestehender „Vorbelastungen“ reduziert wurde. Das in Wandlitz geplante Windeignungsgebiet soll außerdem zu einem Großteil im Liepnitzsee-Wald liegen.

 

„Dass ein Erholungswald Windeignungsgebiet werden soll, halte ich sowohl aus naturschutzrechtlichen Gründen, als auch unter dem Aspekt der Sozialverträglichkeit für mehr als fragwürdig“, meint Udo Tiepelmann. Der Bürgermeister will deshalb für die nächste Sitzung der Gemeindevertreter Anfang April eine Beschlussvorlage vorbereiten, die ihn legitimiert,  im Beteilungsverfahren gegen den Entwurf des Regionalplans zu intervenieren – wahrscheinlich sogar mit fachkompetenter anwaltlicher Unterstützung.

 

„Wir haben bereits in Klosterfelde und Schönerlinde je ein Windeignungsgebiet. Zusätzliche neue wären nur tolerierbar, wenn unsere Mindestanforderung – Einhaltung der  Abstandsflächen von fünf Kilometern zum nächsten Windeignungsgebiet – eingehalten wird.“  Denn dadurch würde sich für die auf Wandlitzer Gemeindegebiet geplanten neuen Gebiete für Windräder zumindest eine deutliche Reduzierung hinsichtlich der Größe ergeben.  Die „Verriegelung“ und „Verspargelung“ der Landschaft – immerhin liegt die Gemeinde Wandlitz im Naturpark Barnim – würde dadurch erheblich reduziert.

 

Aber Bürgermeister Udo Tiepelmann gibt auch zu bedenken: „Mit Blick auf die atomare Katastrophe in Japan erscheinen die nachteiligen Auswirkungen der Windenergieerzeugung noch einmal in einem ganz anderen Licht. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen und unser `Päckchen´ tragen.“ Auf die Wandlitzer Gemeindevertreter wartet da wohl eine sehr anspruchsvolle und differenziert zu betrachtende Aufgabenstellung.   

 

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[Geplante Windeignungsgebiete Wandlitz und Prenden]

Baugenehmigung für Erweiterungsbau des Wandlitzer Rathauses liegt vor

(01.03.2011)

Beginn der Bauarbeiten voraussichtlich nicht vor September

 

Seit dem 22. Februar liegt die Baugenehmigung für den geplanten Erweiterungsbau des Rathauses vom Bauordnungsamt des Landkreises in der Wandlitzer Gemeindeverwaltung vor. Damit habe man, so Bürgermeister Udo Tiepelmann, eine relativ genaue Punktlandung hinsichtlich des ursprünglich aufgestellten Zeit-  und Arbeitsplanes für dieses Bauvorhaben realisiert. Das alte Wohnhaus neben dem Rathaus ist schon seit Wochen abgerissen, das Baufeld vorbereitet.

 

Umso verärgerter ist der Verwaltungschef, dass durch den Rückzug des Falkenseer Planungsbüros Seidl + Lahn Architekten, das das Projekt bisher betreut hat, einige Monate verloren gehen. Bürgermeister Udo Tiepelmann geht davon aus, dass die Bauarbeiten am Erweiterungsbau für das Rathaus voraussichtlich nicht vor September beginnen werden. „Es wäre unrealistisch, unter diesen neuen Bedingungen von einem kurzfristigen Baubeginn auszugehen. Das jetzt beauftragte Planungsbüro benötigt natürlich eine gewisse Zeit, um sich in die Projektdetails einzuarbeiten und die notwendigen Fachplanungsbüros einzubinden.“ Im Wandlitzer Rathaus ist man aber überzeugt, mit dem neuen Architektenteam aus Fredersdorf zuverlässige und bewährte Partner gewonnen zu haben. Martina Heinrich und Dr. Blechinger haben schon einige Großprojekte in der Gemeinde, z.B. die Wandlitzer Grundschule oder auch die Sporthalle in Wandlitz, erfolgreich und unter Wahrung der gesetzten zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen realisiert. „In Fredersdorf wird mit Hochdruck daran gearbeitet, mit dem Rathaus-Erweiterungsbau möglichst zügig in die konkrete Bauphase zu kommen. Wir hoffen, dass das vielleicht doch noch ein paar Wochen früher als bisher angenommen, klappen wird“, so Udo Tiepelmann.

 

 

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Neuer Kurator für geplantes Besucherzentrum in Wandlitz

(28.02.2011)

Dr. Jasdan Joerges begleitet Projekt für die nächsten zwei Jahre

 

Für die Vorbereitung und Realisierung der geplanten Ausstellung des neuen Besucherzentrums von Agrarmuseum und Naturpark Barnim gibt es jetzt einen Kurator. Dr. Jasdan Joerges aus Potsdam unterzeichnete am 23. Februar einen Beratervertrag mit der Gemeinde. Zu den Aufgaben des studierten Bioinformatikers wird z.B. die Organisation, Regie und Moderation der Projektgruppenarbeit, die Mitwirkung bei der konzeptionellen Entwicklung der Ausstellungsinhalte oder auch die weitere Fördermittelakquise gehören. Dr. Joerges kann für seine neuen Aufgaben auf einen breiten Erfahrungsschatz als Kurator und Berater von großen Ausstellungsprojekten zurückgreifen, z.B. für das Deutsche Hygiene Museum in Dresden, das Berliner Naturkundemuseum oder auch das Filmmuseum in Potsdam.

 

 

 

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Gute Aussichten für Radweg im Basdorfer Ortskern

(28.02.2011)

Planfeststellungsbeschluss bis Ende März geplant

 

Für den schon lange geforderten Radweg in der Ortdurchfahrt in Basdorf scheinen die Zeichen jetzt auf Grün zu stehen. Nach Auskunft des Landesbetriebs Straßenwesen gibt es im Bereich der Kirche zwar noch Umplanungsbedarf, aber dennoch wird damit gerechnet, dass durch die Planfeststellungsbehörde der für die Baumaßnahme erforderliche Planfeststellungsbeschluss bis Ende März gefasst wird.  Die Ausschreibung der Leistungen soll dann sehr zügig erfolgen, so dass im Wandlitzer Rathaus berechtigte Hoffnungen bestehen, dass noch in diesem Jahr die Bagger und Baumaschinen für den 1,6 Kilometer langen Radweg rollen werden.

 

Bürgermeister Udo Tiepelmann ist froh, dass nach jahrelangem Hin und Her endlich „Licht am Ende des Tunnels“ zu sehen ist. „Wenn auch spät, hat aber mein ständiges Nachhaken und Bohren, Drängen und Fordern dem ganzen Projekt dann doch genutzt“,  so der Verwaltungschef. Wenn das jetzt noch fehlende Radwege-Teilstück fertig gebaut ist, ist endlich durchgängiges Radfahren auf einem separaten Radweg entlang der B 109 von Schönerlinde bis zum Kleinen Lottschesee hinter Klosterfelde möglich. „Für die Gemeinde Wandlitz hätten wir dann sowohl für den Alltagsradverkehr, die Schulwegsicherung, als auch für den Fahrradtourismus sehr viel erreicht“, so Tiepelmann.

 

 

 

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Radwegebau im Basdorfer Ortskern immer noch nicht in Sicht

(24.11.2010)

Zuständiges Ministerium verschiebt Bauvorhaben erneut

 

Für Radfahrer ist die Gemeinde Wandlitz eigentlich ein gutes und sicheres Pflaster. Seit der Gemeindegebietsreform 2003 wurde das Radwegenetz von 18 Kilometer auf derzeit insgesamt 42 Kilometer ausgebaut. So ist beispielsweise entlang der B 109 von Schönerlinde bis zum Lottschesse hinter Klosterfelde fast durchgängiges Radfahren auf separaten und ausgebauten Radwegen möglich. Was aber nach wie vor fehlt ist ein Teilstück von 1,6 Kilometer Länge im Basdorfer Ortskern.  Statt eines gepflasterten Radweges müssen Schulkinder hier über holprige Sandwege Richtung Wandlitzer Gymnasium oder Basdorfer Grundschule fahren, ältere Menschen sind gut beraten, in diesem Bereich ihr Zweirad zu schieben und für eine tourismusorientierte Gemeinde ist dieser Zustand mitnichten ein Aushängeschild. 

 

Seit Jahren setzt sich der Wandlitzer Bürgermeister Udo Tiepelmann beim zuständigen Landesbetrieb für Straßenwesen dafür ein, dass die Lücke endlich geschlossen wird. „Seit dem Ausbau der B 109-Ortsdurchfahrt in Basdorf  2004  dränge ich beim zuständigen Landesbetrieb für Straßenwesen  darauf, dass in Basdorf endlich etwas passiert. Es ist mir vollkommen unverständlich, dass ausschließlich in diesem Abschnitt entlang der B 109 seit sechs Jahren die baurechtlichen Voraussetzungen für den Radwegebau nicht geschaffen werden konnten.“ Hieß es zunächst, Baubeginn für den fehlenden Radweg sei 2006, wurde das Projekt dann von Jahr zu Jahr verschoben. Vermeintlich letzter Stand der Dinge: im März diesen Jahres wurden die für den Planfeststellungsbeschluss erforderlichen Unterlagen vom Landesbetrieb Straßenwesen an das Infrastrukturministerium des Landes gesandt. Noch im Juni zeigte sich der Landesbetrieb optimistisch, dass der Planfeststellungsbeschluss noch in diesem Jahr vorliegen werde und die Baumaßnahme somit noch vor Jahresende ausgeschrieben werden könne.

 

„Mit dieser zeitlichen Perspektive hätte ich mich nach dem jahrelangen Hin und Her noch arrangieren können“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann. „Aber jetzt wird das Ganze schon wieder auf die lange Bank geschoben.“ Vor wenigen Tagen erreichte den Wandlitzer Verwaltungschef die Mitteilung, dass nun doch erst für 2011 mit dem Planfeststellungsbeschluss zu rechnen sei. „Im Klartext bedeutet das, dass der dringend benötigte Radweg in Basdorf auch im nächsten Jahr nicht gebaut wird. Diese erneute Änderung der zeitlichen Perspektive ist nicht mehr hinnehmbar“, so der Bürgermeister.

 

Hilfe hatte sich der Wandlitzer Bürgermeister zuletzt aus der Leitungsebene des Brandenburger Infrastrukturministeriums erhofft.  Aber auch ein an  Staatssekretär Rainer Bretschneider persönlich Anfang November übergebenes Schreiben konnte dem festgefahrenen Radwegeprojekt  keinen neuen Auftrieb geben. Die knappe Antwort aus Potsdam: leider könne keine optimistischere Perspektive aufgezeigt werden, aber es werde daran gearbeitet. Udo Tiepelmann: „Das Ganze ist ein unglaublicher Vorgang. Weder mir, den Einwohnern der Gemeinde Wandlitz noch den kommunalen Gremien ist vermittelbar, was hier eigentlich vorgeht. Mit der mehrfach und jetzt wieder geänderten zeitlichen Perspektive steht nicht zuletzt die Glaubwürdigkeit der zuständigen Landesbehörden auf dem Spiel.“                    

 

 

 

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Richtfest für neuen Jugendclub in Basdorf

(19.11.2010)

Ende September begannen die Erd- und Gründungsarbeiten für den neuen Jugendclub in Basdorf gegenüber der Skaterbahn. Und bereits acht Wochen später konnte am 19. November dem Bauwerk die Richtkrone aufgesetzt werden.

 

Bisher steht den Jugendlichen ein ehemaliger Gartenbungalow, schlecht erreichbar in der Basdorfer Siedlung Gänseluch gelegen, zur Verfügung. Aber der hat die besten Zeiten schon lange hinter sich, ist unattraktiv und  ziemlich kaputt.     

 

Der neue Jugendclub entsteht auf einem rund 1.000 m2 großen Grundstück in der Bahnstraße. Von den seinerzeit vorgeschlagenen drei Bauvarianten entschieden sich die Wandlitzer Gemeindevertreter im Februar für ein Winkelgebäude mit einer Nutzfläche von rund 115 m2. Dieses passt sich gut in das Gelände ein – immerhin muss ein Höhenunterschied von mehr als drei Metern überwunden werden - und bietet darüber hinaus Vorteile in punkto Schallschutz  zur benachbarten Wohnbebauung.  

 

Das Herzstück des neuen Jugendclubs wird ein mehr als 40 m2 großer Clubraum für die Jugendlichen. Und auch Ortsvorsteher Peter Liebehenschel bekommt im neuen Gebäude ein Büro für seine Bürgersprechstunden, das er sich mit dem Jugendsozialarbeiter teilt. Ein weiterer mehr als 20 m2 großer Mehrzweckraum ist für sowohl für die Jugend als auch für gemeindliche Veranstaltungen gedacht. Im Außenbereich sind ein Beachvolleyballfeld, Spielgeräte und Sitzmöbel, Wege und Freiflächen geplant.

 

Die Investitionskosten für das Projekt sind mit rund 300.000 Euro im Haushalt der Gemeinde budgetiert. Mehr als 70 Prozent der Mittel stammen aus dem Konjunkturpaket II. Als Fertigstellungstermin für den neuen Jugendclub ist Februar 2011 avisiert.

 

 

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Vandalismusschäden an Buswärterhäuschen nehmen zu

(15.11.2010)

Budget der Gemeinde Wandlitz für Reparaturen längst verbraucht

 

Rund 30 Buswartehäuschen gibt es im Wandlitzer Gemeindegebiet. Aber diese werden im zunehmenden Maß Zielscheibe von Zerstörungswut. Zuletzt wurde vor rund einer Woche ein Wartehäuschen in Schönwalde an der Buswendeschleife an der Mühlenbecker Chaussee demoliert. Sämtliche Scheiben lagen herausgeschlagen am Boden, als Mitarbeiter des Bauhofs  auf ihrer morgendlichen Reinigungstour die Bushaltestelle anfuhren. Aber zerschlagene Scheiben und Graffiti-Schmierereien sehen nicht nur unschön aus, sondern belasten den Gemeindehaushalt zunehmend mit unnötigen Kosten. Die in 2010 für die Instandsetzung von Buswärtehäuschen angesetzten 7.500 Euro sind längst verbraucht. Vor einigen Jahren reichte dafür ein Jahresbudget von 5.000 Euro. Ob das zerstörte Schönwalder Buswartehäuschen noch in diesem Jahr repariert werden kann, ist noch offen.  

 

Die Wandlitzer Gemeindeverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um verstärkte Aufmerksamkeit. Hinweise bzgl. Vandalismusdelikte nehmen Kerstin Groß vom Bauamt, Tel. 033397-66 322 oder der Bauhof unter 033397-22021 entgegen. 

 

 

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Richtkranz für Kita in Zerpenschleuse

(12.10.2010)

Einzug der Kinder in die neue Kita für Frühjahr 2011 geplant

 

Wenn alles nach Plan verläuft, wird ab Frühjahr 2011 in Zerpenschleuse eine neue Kita in der Straße „Unter den Eichen“ stehen. Am 12. Oktober wurde das Richtfest mit zahlreichen Gästen, darunter rund 40 Kita-Kinder, gefeiert, die als künftige „Hausherren“ ebenfalls aktiv bei der Programmgestaltung beteiligt waren. Bürgermeister Udo Tiepelmann übernahm es, mit dem Einschlag des letzten Nagels im Dachstuhl die Rohbauarbeiten symbolisch abzuschließen und hofft, dass der Bau jetzt zügig, ohne weitere zeitliche Verzögerungen, voran gehen wird. 

 

Seit Ende Juni wird an der neuen Kita gebaut. Der Neubau wird gemäß der gemeindlichen Kita-Bedarfsplanung ausgelegt für die Betreuung von 44 Kindern in drei Gruppen – je eine Krippen-, Kita- und Hortgruppe. Die drei Gruppenräume werden in dem eingeschossigen Bau um einen rund 50m2 großen Sport- und Bewegungsraum angeordnet, der auch bei ungemütlichen Wetterverhältnissen reichlich Platz für Bewegung und Toben zulässt. Und: sollte zeitlich befristet einmal eine Kapazitätserhöhung  erforderlich sein, könnte dieser Raum ebenfalls dafür genutzt werden. Ein Highlight der neuen Kita wird sicherlich die geplante Sauna sein. Sie wird im Kneipp-Konzept der Kita „Eichhörnchen“ gute Dienste leisten. „Denn saunieren steigert ja auch die Abwehrkräfte im Körper“, so Kitaleiterin Christina Nagel. Der vorgesehene Kostenrahmen für den Kita-Neubau umfasst rund 900.000 Euro. Darin enthalten sind, neben dem Neubau, die Abrisskosten für die alte Kita sowie auch die zwischenzeitliche Unterbringung der Kinder während der Bauphase im Schulhort in Marienwerder und im kindgerecht umgebauten Ruhlsdorfer Bahnhof.

 

 

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Neue Spielgeräte auf drei Wandlitzer Spielplätzen

(07.09.2010)

Neue Rutsche auf Spielplatz „Am Schwalbenberg“ von Graffiti-Sprayern beschmiert

 

 

Auf gleich drei Spielplätzen in der Gemeinde Wandlitz finden Kinder jetzt wieder sehr viel schönere Spiel- und Kletterangebote vor. Einen hölzernen Rutschenturm, ein sogenanntes Federtier und eine neue Sitzgruppe gibt es auf dem Spielplatz in der Schönwalder Leineweberstraße. Im Ortseil Wandlitz wurden in der Kirchstraße einige neue Spielgeräte aufgestellt und insbesondere der baumumstandene Spielplatz „Am Schwalbenberg“ wurde völlig neu ausgestattet. Die alten Geräte dort hatten ihre besten Zeiten schon länger hinter sich und waren wenig verlockend weder für kleine noch für größere Kinder. Eine neue Turmkombination mit Rutsche, Kletterwand und Kletternetz, ein Klettergerüst, ein Trampolin und eine Sitzkombination laden jetzt wieder Kinder und Eltern zum Spielen und Verweilen ein. Ärgerlich ist: schon kurz nach der TÜV-Abnahme Mitte August waren sowohl die Rutsche als auch die Holzsitzgruppe auf dem Spielplatz Am Schwalbenberg großflächig mit Graffitis beschmiert. Die Gemeinde hat, wie immer in solchen Fällen, Anzeige gegen unbekannt wegen Sachbeschädigung gestellt. Bürgermeister Udo Tiepelmann hat sein Angebot erneuert, das 500 Euro für denjenigen vorsieht, dessen Hinweise zur Überführung des oder der Sprayer führen.

 

Die finanziellen Mittel zur Sanierung der drei Wandlitzer Spielplätze stammen aus dem Fördertopf „Ehemaliges DDR-Parteivermögen“, aus dem die Gemeinde Wandlitz Ende 2009 insgesamt 34.000 Euro zugesprochen bekommen hatte. Zehn Prozent der Summe müssen aus Eigenmitteln finanziert werden. 

 

10 Millionen Euro insgesamt wurden dem brandenburgischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport  aus dem ehemaligen Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR  zur Verfügung gestellt - Devisen, die seinerzeit von der SED ins Ausland geschafft worden waren. Die ostdeutschen Länder und die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben hatten sich Anfang 2008 darauf geeinigt, dass die Mittel nach dem Bevölkerungsanteil an die Länder verteilt und dort für soziale und kulturelle Zwecke ausgegeben werden. Rund zwei Millionen Euro der Gesamtsumme wurden für die Sanierung und die Ausstattung öffentlicher Spielplätze in Brandenburger Kommunen zur Verfügung gestellt. Die Höhe der Zuwendung beträgt in der Regel 20.000 Euro. 

 

 

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Gemeinde Wandlitz kauft 13 Wohngebäude der „1892 eG“ in Klosterfelde

(02.07.2010)

Gemeinsame Pressemitteilung der Gemeinde Wandlitz und der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG

 

 

Keine Änderungen für die mehr als 200 Mieter durch den Besitzerwechsel

 

Dreizehn Wohngebäude mit insgesamt 119 Mietwohnungen besitzt die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG seit 1995 in der Edgar-André-, der Hans-Beimler- und der Ernst-Thälmann-Straße in Klosterfelde. Zum 1. Januar 2011 gibt es nun einen Besitzerwechsel. Auf ihrer Sitzung am 1. Juli stimmten die Wandlitzer Gemeindevertreter dem Ankauf der Wohngebäude für insgesamt drei Millionen Euro zu.

 

Für die Gemeinde Wandlitz ist der Erwerb der Wohnimmobilien nicht nur aus wirtschaftlicher Hinsicht sinnvoll. Sie ist bereits Besitzer von insgesamt neun Wohngebäuden mit 127 Wohneinheiten in Klosterfelde, außerdem gehören fast alle Flächen, Wege und Gärten, die die jetzt angekauften Wohngebäude umgeben, ohnehin ihr. Die Wohnungsgenossenschaft 1892 eG hatte 1995 „nur“ die Grundstücke, auf denen die Häuser stehen von dem insolventen Vorbesitzer erwerben können.

 

Bürgermeister Udo Tiepelmann freut sich über die 119 Mietwohnungen, die ab dem kommenden Jahr der Gemeinde gehören: „Mit dem Erwerb dieser Wohnimmobilien können wir die Attraktivität von Klosterfelde als Wohnstandort nachhaltig sichern. Der bauliche Zustand der Gebäude und Wohnungen ist größtenteils gut, so dass sich die zukünftigen Kosten für notwendige Instandsetzungsmaßnahmen in einem vertretbaren Rahmen halten werden.“ Der Kaufpreis von drei Millionen Euro soll aus dem Rücklagenbestand der Gemeinde finanziert werden. „Laufende oder geplante Projekte sind durch diese zusätzliche Investition nicht gefährdet“, betont der Wandlitzer Verwaltungschef.

 

Auch Dirk Lönnecker, Vorstandsmitglied bei der 1892 eG, ist überzeugt, dass der Verkauf an die Gemeinde Wandlitz eine gute Lösung darstellt: „Für unsere derzeit 202 Mieter wird sich mit dem Besitzerwechsel nichts ändern. Sie bekommen mit der Gemeinde Wandlitz einen verlässlichen Vermieter, der großes Interesse hat, das gesamte Wohngebiet ordentlich und sozialverträglich zu bewirtschaften.“     

Kein gesundheitschädliches Baumaterial in Straße „Zur Heide“ verwendet

(01.04.2010)

Baugrundgutachten der Wandlitzer Bauverwaltung belegt beste Baustoffqualität

 

In der letzten Sitzung der Wandlitzer Gemeindevertreter am 25. März hatte der Basdorfer Ortsvorsteher Peter Liebehenschel die Vermutung geäußert, die nachgewiesene Belastung von zwei Anwohnern in der Straße „Zur Heide“ in Basdorf mit Schwermetallen könnte vielleicht auch von dem Recyclingmaterial verursacht worden sein, dass dort über Jahre zur Straßenausbesserung eingesetzt worden sei. Ein schwerwiegender Vorwurf:  Bürgermeister Udo Tiepelmann sagte zu, sich direkt der Angelegenheit anzunehmen und ggf. noch einmal Bodenproben entnehmen zu lassen, um die Qualität der seinerzeit eingebrachten Recyclingmaterialien überprüfen zu lassen. Dazu hatte ihm auch das Barnimer Gesundheitsamt geraten, das der Bürgermeister informiert hatte.

 

Eine Entnahme von Bodenproben ist jetzt aber glücklicherweise nicht notwendig. Denn im Wandlitzer Bauamt wurden noch einmal sehr gründlich die Baugrundgutachten durchforstet, die vor dem Beginn des Ausbaus der Straße „Zur Heide“ im Herbst letzten Jahres erstellt worden waren. „Im Vorfeld von Straßenausbaumaßnahmen benötigen wir auch immer Baugrundgutachten, die u.a. auch Informationen über eine mögliche Schadstoffbelastung enthalten,“ erläutert der Wandlitzer Verwaltungschef. Denn der für eine neue Straße auszubaggernde Aushub darf bestimmte Belastungswerte nicht überschreiten, ansonsten müsste er als Sonderabfall deklariert werden und dürfte nicht wieder im Straßenbau eingesetzt werden.

 

Insgesamt sechs Bodenproben wurden im vergangenen Herbst in der Straße „Zur Heide“ aus einer Tiefe von 50 cm genommen und entsprechend den Richtlinien u.a. auf Blei, Chrom, Nickel und Quecksilber untersucht. „Fünf der sechs Proben hatten den bestmöglichen Ergebniswert. Dieser Bodenaushub kann völlig ohne Einschränkung wieder im Straßenbau eingesetzt werden“, erläuterte Bürgermeister Udo Tiepelmann das Prüfgutachten. „Eine Bodenprobe hatte einen etwas schlechteren Wert, dieser bezog sich jedoch nicht auf die Belastung mit Schwermetallen.“

 

Im Wandlitzer Rathaus freut man sich über das schnell vorliegende und positive Ergebnis. „Ich wünsche den betroffenen Anwohnern in der Straße Zur Heide natürlich, dass sie vielleicht doch noch die Ursache für ihre Schwermetallbelastung herausfinden. Aber mit dem Recyclingmaterial, das wir dort zur Straßeninstandsetzung genutzt haben, hat es auf jeden Fall nichts zu tun“, so Bürgermeister Udo Tiepelmann.    

Bürger-Solaranlage auf Dach des neuen Agrarmuseums?

(17.03.2010)

 

Bürgermeister Udo Tiepelmann möchte zunächst Interesse bei den Bürgern ausloten

 

In ihrer Sitzung am 11. Februar einigten sich die Wandlitzer Gemeindevertreter auf die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des geplanten neuen Museumsgebäudes im historischen Wandlitzer Ortskern. Ziel ist, damit eine möglichst ausgeglichene Energiebilanz beim Primärenergieverbrauch zu realisieren und die Null-Emissionsstrategie des Landeskreises zu unterstützen. Die Investitionskosten für die Photovoltaikanlage wurden mit circa 175.000 Euro bei Ertragsaussichten von rund 28.000 KWh und einer Einspeisevergütung von rund 10.000 Euro pro Jahr berechnet.   

 

Bürgermeister Udo Tiepelmann: „Nachdem die Energiegewinnung aus Sonnenenergie nun beschlossene Sache ist, überlege ich ernsthaft, ob das Museumsdach nicht für eine so genannte Bürger-Solaranlage zur Verfügung gestellt werden sollte. Die Nachbargemeinde Panketal zum Beispiel ist mit ihrer Bürger-Solaranlage auf der Schwanebecker Grundschule auf eine gute Akzeptanz und Resonanz in der Bevölkerung gestoßen.“ Bei einer solchen Anlage würde nicht die Gemeinde Wandlitz, sondern eine separat zu gründende Gesellschaft die Solaranlage planen, finanzieren und betreiben. Gesellschafter wären Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, die einen persönlichen Beitrag  zum Umweltschutz leisten und selbst Erzeuger von umweltfreundlichem Strom werden wollen.

 

Ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Bürger-Solaranlage in Wandlitz ist es jetzt, auszuloten, ob überhaupt Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern bezüglich der Beteiligung an einer derartigen Anlage besteht. Interessenten werden gebeten sich für eine erste Bestandsaufnahme unverbindlich mehr Mail unter zu melden.

Nachwuchsarchitekten gewinnen Wettbewerb zur Rathauserweiterung

(25.01.2010)

Moderner Neubau mit verglastem Verbindungsgang zum bestehenden Rathaus

 

Die Zeiten, in denen die Mitarbeiter der Wandlitzer Gemeindeverwaltung auf insgesamt fünf verschiedene Standorte verteilt waren, gehen langsam aber sicher ihrem Ende entgegen.  Am 25. Januar wurden im Foyer des Rathauses die Gewinner des Planungswettberwerbs für den geplanten Rathaus-Erweiterungsbau  ausgezeichnet.

 

Insgesamt hatten zum Bewerbungsschluss Mitte August vergangenen Jahres 31 Architekturbüros ihre Unterlagen eingereicht. 17 von ihnen erfüllten die geforderten Teilnahmebedingungen. Da aber im Vorfeld entschieden worden war, den Wettbewerb mit maximal zehn Bewerbern durchzuführen, musste eine Auswahl getroffen werden. Vier Architekturbüros waren von der beauftragten „AG Erweiterungsbau Rathaus“ bereits im Vorfeld festgesetzt worden, über die  verbleibenden sechs Plätze entschied letztendlich das Los.

 

Am 14. Januar dann der mit Spannung erwartete Tag: das Preisgericht, zusammengesetzt aus vier Fachpreisrichtern und drei Sachpreisrichtern, hatte die schwierige Aufgabe, den Siegerentwurf und die Platzierungen aus den letztendlich acht vorliegenden Planungsentwürfen heraus zu suchen.

 

Das Rennen machte das Planungsbüro „Seidl + Lahn Architekten“.  Über insgesamt 7.000 Euro Preisgeld können sich die jungen Architekten  aus Falkensee freuen.  Den zweiten Platz belegte ein Architekturbüro aus Neubrandenburg vor Kollegen aus Chemnitz. Und auch ein junges Wandlitzer  Architekturbüro kann stolz sein: ihr Entwurf für den Erweiterungsbau Rathaus wurde angekauft.

 

Der Siegerentwurf sieht ein dreigeschossiges Gebäude nördlich des bestehenden Rathauses vor. Der moderne Neubau schließt aber nicht direkt an das Rathaus an, sondern ist, laut Bericht der Fachpreisjury „mit Distanz zum Bestand geplant“. Im 1. Obergeschoss stellt ein verglaster Gang die Verbindung zwischen den beiden Gebäuden dar.  Während im dreigeschossigen Bau die Verwaltungsmitarbeiter untergebracht werden sollen, ist für die Bibliothek ein eingeschossiges Gebäude mit „einem zum Vorplatz orientierten Lesecafè“ vorgesehen.

 

Aus dem Bericht der Fachpreisjury: „Der Baukörper der Erweiterung ergänzt den Gesamtstandort eigenständig mit Respekt vor der städtebaulichen Situation. Die Gestalt des Baukörpers ist, bezogen auf wenige Grundmotive, wohltuend vielgestaltig und selbstbewusst.“  Und auch Bürgermeister Udo Tiepelmann, für den der Erweiterungsbau das Rathaus schon länger oben auf der Prioritätenliste steht, freute sich über das Ergebnis: „Das Preisgericht hat sehr genau über jeden einzelnen Planungsvorschlag diskutiert. Mit dem jetzt ausgewählten Entwurf  bekommen wir hier in Wandlitz ein neues funktionales Gebäude, von dem eine nicht unbeachtliche städtebauliche Wirkung ausgehen wird. Dabei haben wir sehr genau im Auge behalten, dass das bestehende, wirklich repräsentative Rathaus nicht in den Hintergrund gedrängt wird.“

 

Eine Ausstellung mit allen acht zum Wettbewerb eingereichten Planungsentwürfen ist bis zum 10. Februar zwischen 8 und 16 Uhr im Foyer des Rathauses anzusehen.

Bei Grillwurst und Glühwein

(15.12.2009)

Mühlenbecker Damm in Basdorf offiziell eingeweiht

 

Nach einer Bauzeit von nur 14 Wochen wurde am 15. Dezember der Mühlenbecker Damm in Basdorf bei Glühwein und Grillwurst durch Bürgermeister Udo Tiepelmann und Basdorfs Ortsvorsteher Peter Liebehenschel eingeweiht. Über eine Länge von mehr als 1.300 Metern wurde die Straße in Asphaltbetonbauweise ausgebaut, die Grundstückszufahrten der Anwohner und der Gehweg wurden in Betonsteinpflaster hergestellt, neue Straßenlaternen sorgen für Licht. Für das Gesamtprojekt wurden rund 800.000 Euro investiert. Im vorderen Bereich der Straße wurden auf Wunsch und auf Kosten der NEB insgesamt 13 PKW-Parkplätze für Mitarbeiter und Gäste des Unternehmens gebaut. Im nächsten Jahr werden dann in diesem Gebiet, der Siedlung „Gänseluch“, weitere Siedlungsstraßen ausgebaut.

34 zusätzliche Parkplätze am Basdorfer Bahnhof

(11.12.2009)

Landkreis Barnim unterstützte Baumaßnahme mit rund 70.000 Euro

 

Für Autofahrer, insbesondere Berufspendler, aus der Gemeinde Wandlitz und auch den angrenzenden Oberhavler Orten, die lieber mit der Bahn als dem PKW Richtung Berlin fahren, ist der Basdorfer Bahnhof schon lange der zentrale Anlaufpunkt. Bereits in den frühen Morgenstunden sind viele der bisher vorhandenen 50 PKW-Stellplätze belegt und  nicht jeder, der einen Parkplatz benötigt, findet diesen.

 

Seit dem 11. November gibt es nun 34 zusätzliche PKW-Stellplätze und fünf neue so genannte  Anlehnbügel für Fahrräder auf einer Fläche im südlichen Bahnhofbereich. Bürgermeister Udo Tiepelmann und Landrat Bodo Ihrke weiten den neuen Park & Ride-Platz offiziell ein. Wie schon bei den beiden Bauabschnitten aus den Jahren 2001 und 2005 unterstützte der Landkreis auch bei diesem dritten Bauabschnitt das Projekt. Insgesamt 70.000 Euro stellte der Landkreis aus Fördermitteln zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im ÖPNV diesmal zur Verfügung. Die Gesamtkosten für den Bau der 34 neuen PKW-Stellplätze, die Aufstellung neuer Lampen und eine Zaunanlage beliefen sich auf rund 150.000 Euro.  

Derzeit keine Gefahr für Fichten vor dem Wandlitzer Bahnhof

(01.12.2009)

Bürgermeister Tiepelmann streicht Fällantrag von der Tagesordnung

 

36 Punkte standen auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses bei der Sitzung am 30. November. An 17. Stelle hätten die Ausschussmitglieder eigentlich über den Antrag der NEB zur Fällung der beiden Blaufichten vor dem Bahnhof Wandlitzsee diskutieren und abstimmen sollen. Dazu kam es aber nicht. „Ich hatte mich im Vorfeld der Sitzung dazu entschlossen, die Beschlussvorlage wieder von der Tagesordnung zu nehmen“, erläutert Bürgermeister Udo Tiepelmann, „denn ich werde nach dem aktuellen Sachstand keine Fällgenehmigung beantragen.“ Der Verwaltungschef will jetzt abwarten, zu welchem Ergebnis die vom Wandlitzer Ortsbeirat geplante Kommission kommt, die sich mit der Gestaltung des Wandlitzer Bahnhofsvorplatzes insgesamt, mit der Werbung am Bahnhof und dem Bahnhofsumfeld beschäftigen wird. „Nur wenn diese Kommission meint, dass die Fichten weg sollen, werde ich mich mit dem Fällantrag der NEB wieder beschäftigen“, so Tiepelmann zum weiteren Procedere. Die beantragte Fällung der beiden fast 20 Meter hohen Fichten vor dem Bahnhof Wandlitzsee hatte Proteste bei zahlreichen n Bürgern ausgelöst und war mit einer Liste von fast 500 Unterschriften unterstrichen worden.

In elf Wochen 570 Meter Straße ausgebaut

(26.11.2009)

Hans-Beimler-Straße in Klosterfelde offiziell übergeben

 

In nur elf Wochen und damit in kürzerer Zeit als ursprünglich geplant, wurde die Klosterfelder Hans-Beimler-Straße ausgebaut. „Die Beratungen und die Planung haben dagegen um etliches länger gebraucht“, erinnerte sich Bürgermeister Udo Tiepelmann bei der offiziellen Straßenübergabe am Mittwoch.  Denn insbesondere ein anliegender Holzmarkt konnte sich mit den gemeindlichen Ausbauplänen nicht anfreunden und hatte u.a. in einer der Gemeindevertretung vorgelegten Petition gefordert, die Straße breiter auszubauen bzw. die bestehende Einbahnstraßenregelung aufrecht zu erhalten, damit die seinen Betrieb anfahrenden LKWs  störungsfrei entladen werden könnten.

 

Ansonsten freuen sich jetzt die vielen Anwohner in der Hans-Beimler-Straße über 570 Meter neu ausgebaute Straße, Gehwege in Pflasterbauweise und neue Straßenlaternen. Auf insgesamt 280.000 Euro belaufen sich die Gesamtkosten für dieses Projekt.

 

Ebenfalls fertig: vor der nur wenige hundert Meter entfernten Kita Spatzennest wurde die Ernst-Thälmann-Straße neu gepflastert und zwanzig   PKW-Stellplätze angelegt.  Damit hat das bis dato übliche „wilde“ Parken im Kita-Bereich ein Ende, das insbesondere zu den Spitzenzeiten am Morgen, schon einmal zu leicht chaotischen Verkehrssituationen führen konnte.

Klosterfelder Sporthalle für Sportbetrieb frei gegeben

(27.01.2009)

Schulleiterin Birgit Steinbach: „Kinder fragen seit Wochen, wann sie in die Halle können“

 

Große Freude und wohl auch ein bisschen Erleichterung bei allen Beteiligten: die Untere Bauaufsichtbehörde erteilte am vergangenen Montag nach rund 15-monatiger Bauzeit die uneingeschränkte Freigabe für die neue Klosterfelder Sporthalle. Und um keine Zeit zu verlieren, übergab Bürgermeister Udo Tiepelmann gleich anschließend den neuen Bau offiziell an die Leitungen der Klosterfelde Grund- und Oberschule. „In diesem Fall gilt wohl: was sehr lange währt, wird dann letztendlich auch sehr gut“, freute sich Grundschulleiter Frank Hamann über die schmucke Sporthalle, in der ab sofort mit dem Sportbetrieb losgelegt wird. „Die Kinder sind schon ganz ungeduldig und fragen seit Wochen, wann sie in die Halle können“, ergänzte seine Amtskollegin Birgit Steinbach. „Wir haben jetzt endlich viel bessere Möglichkeiten, den Sportunterricht abwechslungsreicher zu gestalten“, meint die Oberschulleiterin und fügt hinzu, dass die Sportlehrer der Grund- und Oberschule an speziellen Fortbildungen teilgenommen hätten, um einen an die sehr viel größerer Hallensituation angepassten Sportunterricht bieten zu können.

 

Die offizielle Einweihung der neuen Klosterfelder Sporthalle findet am Samstag, den 21. Februar 2009 um 10.30 Uhr mit diversen sportlichen Vorführungen statt. An diesem Tag  veranstaltet die Klosterfelder Oberschule außerdem zwischen 9.30 und 12 Uhr einen „Tag der offenen Tür“, um interessierten Schülern und Eltern ihr breit gefächertes Angebot vorzustellen. 

Foto zu Meldung: Klosterfelder Sporthalle für Sportbetrieb frei gegeben

Vandalismus auf neuem Klosterfelder Schulhof

(05.11.2008)

Dirk Rücker, Hausmeister an der Klosterfelder Grundschule, traute seinen Augen nicht, als er am frühen Mittwochmorgen seinen routinemäßigen Rundgang über das Schulgelände absolvierte. „Eigentlich wollte ich nur schauen, ob an der frisch gestrichenen Sporthalle alles in Ordnung ist“, sagt er, „und dann das.“ Rund zwanzig in den Herbstferien frisch gesetzte Ahornsträucher waren aus dem Boden gerissen worden und lagen verstreut auf dem Schulhofgelände herum. 

 

Erst am Montag hatten Birgit Steinbach. Leiterin der Klosterfelder Oberschule und Frank Hamann, Leiter der Grundschule, den völlig neu gestalteten Schulhof an die Schülerinnen und Schüler übergeben. Die hatten sich, obwohl schon alles fertig war, bis nach den Herbstferien gedulden müssen. Diese Zeit war verabredet worden, um dem frisch gesäten Rasen und den vielen neu gesetzten Sträuchern etwas Zeit zum Anwachsen zu lassen.

 

Bürgermeister Udo Tiepelmann ist verärgert über diesen neuesten Fall von Vandalismus in der Gemeinde. „Das sind keine Streiche oder hinnehmbare Dummheiten, wie wir sie wohl alle in unserer Jugend mal gemacht haben. Das ist ganz klar Sachbeschädigung und damit eine strafbare Handlung, die wir bei der Polizei zur Anzeige gebracht haben.“ Der Bürgermeister erneuerte auch noch einmal sein Angebot, das 500 Euro Belohnung für Hinweise aus der Bevölkerung vorsieht, die zur Ergreifung und Überführung des oder der Täter führen. 

 

Erst kürzlich hatte der Verwaltungschef  gemeinsam mit der NEB an einen jungen Mann aus Basdorf eine Belohnung auszahlen können. Dessen Aufmerksamkeit und Zivilcourage war es zu verdanken gewesen, dass jugendliche Graffitisprayer, die 2007 die NEB-Bahnmauer in Basdorf beschmiert hatten, ausfindig gemacht und zur Rechenschaft gezogen werden konnten. Hinsichtlich des aktuellen, aber auch möglicher zukünftiger Vandalismusdelikte an öffentlichem Eigentum betonte Bürgermeister Tiepelmann: „Jeder, der etwas gesehen oder gehört hat oder sogar weiß, wer diese Sachbeschädigungen begangen hat, sollte den Mut haben, dies auch zu melden.“

Foto zu Meldung: Vandalismus auf neuem Klosterfelder Schulhof