DIE GEMEINDE WANDLITZ

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Wohnen und Erholen im Grünen

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Aktuelle Meldungen

Geheimnisvolle Lichterwelt in Wandlitz am 28. Oktober

(19.10.2017)

„Aqua Lumina“ wird große und kleine Besucher bezaubern

Wenn am Abend des 28. Oktober die Dämmerung angebrochen ist, beginnt im historischen Ortskern von Wandlitz das 2. Wandlitzer Herbstleuchten unter dem vielversprechenden Motto „Aqua Lumina – Die Nacht der tausend Lichter“. Lichtzauberer, Artisten und Gaukler, Musikanten und Geschichtenerzähler lassen eine romantische, flirrende Nacht in Wandlitz entstehen. Moderne Aktionen wie Videomapping an der Fassade des Barnim Panorama gehören ebenso zu den vielen Höhepunkten von „Aqua Lumina“ wie die verwunschene Unterwasserwelt im Entdeckerpfad des Barnim Panorama. Hier taucht das Festpublikum visuell und akustisch in die unwirkliche Welt auf dem Grund des Wandlitzsees ein. Spektakulär: eine mittels Laserlicht erzeugte Wasseroberfläche über den Köpfen der Besucher. Begleitet von „Wassermann“ und „Wasserfrau“ machen sich die kleinen und großen „Aquanauten“ auf, um die geheimnisvolle Szenerie zu erkunden.

 

Im versunkenen Schloss kann man Märchenerzählern in eine schaurig-schöne Geschichtenwelt begleiten und erfahren, wie z.B. die Maräne in den Wandlitzsee kam. Für kleine Festbesucher außerdem ein Muss: der „Lichterwandel“, ein Lampionumzug um 18 Uhr ab dem Wandlitzer Strandbadparkplatz durch den illuminierten Langen Grund ins Dorf, mit der Feuerwehr und musikalischer Begleitung. Oder der Circus Cabali auf dem Spielplatz Kirchstraße.

 

Lebhaft dürfte es auf dem Markt der schönen Dinge im Wandlitzer Dorfkern zugehen, während auf der Showbühne am Barnim Panorama die Folk-Gruppe „On an Sunday“ den Abend stimmungsvoll begleitet. Musikalisch geht es auch in der alten Dorfkirche zu. Hier wechseln sich Orgelmusik, Auftritte des MäN A KOR aus Schönwalde mit Liquid Soul – Musik aus Luft und Wasser ab. Und auch bei den gastronomischen Angeboten aus der Region ist an große und kleine Gäste gedacht. Ebenfalls schön: Kleine und große Festbesucher müssen nicht weit laufen. Zwischen den NEB-Bahnhöfen Wandlitz und Wandlitzsee sowie Wandlitz-Dorf fahren von 17.30 – 22 Uhr Kremser im Pendelverkehr.

 

Wandlitz bietet an diesem letzten Samstag im Oktober ein attraktives Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Medienpartner von „Aqua Lumina“ ist radioeins mit einem bunten Unterhaltungsmix und einer Glow-Party ab 22 Uhr in der Kulturbühne „Goldener Löwe“.

 

Vorverkauf: 8 Euro; Abendkasse: 10 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei; Tickets sind erhältlich in den Tourist-Informationen im Bahnhof Wandlitzsee und im Barnim Panorama, in den Bibliotheken der Gemeinde und online über reservix; weitere Informationen unter www.wandlitz.de

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

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"Alles klar!" - Bürgerempfang 2017

(05.08.2017)

Mehr als 500 Besucher nutzten Einladung in Klärwerk Schönerlinde

Nach Prenden in 2016 hatte Bürgermeisterin Jana Radant in diesem Jahr am 5. August nach Schönerlinde zum Bürgerempfang eingeladen. Und das nicht ohne Grund, denn der südlichste Gemeindeortsteil gehört neben Klosterfelde, Stolzenhagen und Wandlitz zu den vier Geburtstagkindern, die in diesem Jahr ihr 775-jähriges Jubiläum feiern bzw. bereits gefeiert haben. Den ausgewählten Ort kannten wohl nur die allerwenigsten der mehr als 500 Besucher, denn das Schönerlinder Klärwerk öffnete anlässlich des Bürgerempfangs zum ersten Mal seine Tore für die breite Öffentlichkeit. Klärwerksleiterin Barbara Hütter und ihr Team boten nicht nur mit Führungen einen hochinteressanten Einblick in die Funktionsweise eines Klärwerks, sondern verschafften mit einer bunten Mischung aus unterhaltsamen Präsentationen, anschaulichen Exponaten und thematisch passenden Kinder-Spielangeboten kleinen wie großen Wasserfans einen Blick hinter die Kulissen des komplexen Systems der Wasserver- und Abwasserentsorgung der Berliner Wasserbetriebe.

 

„Ich glaube, die wenigsten wissen, dass wir uns nicht in irgendeinem Klärwerk, sondern auf dem Gelände des größten deutschen Unternehmens im Bereich der Wasser- und Abwasserbranche befinden“, wies Bürgermeisterin Jana Radant in ihrem Grußwort auf die Bedeutung des Unternehmens hin. „Die Berliner Wasserbetriebe und ihre rund 4.400 Mitarbeiter liefern jährlich aus neun Wasserwerken rund 210 Millionen Kubikmeter Trinkwasser und reinigen am Standort Schönerlinde und in fünf weiteren Klärwerken ca. 245 Millionen Kubikmeter Abwasser.“, Allein das unterirdische Rohr- und Kanal- und Leitungsnetz misst insgesamt beeindruckende 19.000 Kilometer. Berlin „baut“ laut Barbara Hütter auch im wörtlichen Sinn auf diese Infrastruktur. „Denn kein Stadtquartier und kein Kindergarten können in die Höhe wachsen, wenn die Wasserbetriebe nicht dafür zunächst Leitungen und Rohre für Wasser und Abwasser verlegt haben“, so die Schönerlinder Klärwerksleiterin.

 

Das Tagesmotto „Alles klar!“ galt allerdings nicht nur für wasserspezifische Themen. Die Wandlitzer Verwaltungschefin verschaffte mit einem kurzen Überblick auch Klarheit bezüglich einiger wichtiger Projekte und Planungen der Gemeinde. Insbesondere aus dem kontinuierlichen Wachstum– mit Stand Mitte Juli lebten 23.021 Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde – ergeben sich insbesondere auch neue Herausforderungen im Bereich der Bildungs- und Betreuungsangebote. „Bei den Kitas und Krippen haben wir bis zum Zeitraum 2020/2021 einen zusätzlichen Bedarf von ca. 130 Plätzen und für den Hortbereich immerhin von rund 150 Plätzen. Deswegen werden wir in diesem und auch in den kommenden Jahren die Anzahl unserer Kita- und Hortplätze deutlich erhöhen müssen, “ so Jana Radant. Auf dem Polizeischulareal in Basdorf, in Klosterfelde und in Wandlitz sollen neue Kitas entstehen, der Neubau für das Kombigebäude für Kita, Feuerwehr und Gemeindezentrum in Lanke läuft bereits auf Hochtouren. Und weil aus Kitakindern Schulkinder werden, sind auch an allen drei Schulstandorten in der Gemeinde bauliche Erweiterungen geplant. So laufen z.B. in Klosterfelde die Planungen für eine dringend benötige Mensa, das neu gebaute Hort- und Sanitärgebäude in Wandlitz wird bereits seit Anfang September genutzt.

 

Die Auszeichnungen von Bürgerinnen und Bürgern für herausragendes Engagement im Ehrenamt ist ein fester Bestandteil des jährlichen Bürgerempfangs. Auf Vorschlag der jeweiligen Ortsvorsteher/Innen wurdenauch  in diesem Jahr wieder insgesamt zehn ehrenamtlich engagierte Männer und Frauen geehrt.

 

 

 

 

 

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

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Kostenfreie Homepage-Erstellung für Wandlitzer Einrichtungen

(12.01.2016)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Wandlitz vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Wandlitzer Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Wandlitz kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 71 oder 0331-550 474 72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

 

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

[Förderverein für regionale Entwicklung e.V.]

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100 Jahre Dauerwaldvertrag: Schutz auch für den Liepnitzwald?

(27.03.2015)

Ziemlich genau 100 Jahre ist es her, dass der damalige Zweckverband Groß-Berlin dem Preußischen Staat umfangreiche Waldflächen in und um Berlin als Erholungswald für die Großstadtbürger abkaufte. Dieser Walderwerb wurde auf Drängen engagierter Bürger und vorausschauender Stadtverordneter realisiert, um fortschreitenden Bodenspekulationen entgegen zu wirken. Im „Dauerwaldvertrag“ vom
27. März 1915 verpflichtete sich die Stadt, den grünen Gürtel um die Metropole Berlin für alle Zeit vor Verbauung zu schützen und auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger als Naherholungsfläche zu erhalten.

 

Dieser einzigartige Dauerwaldvertrag ließ Berlin zur grünsten Metropole Europas werden. Derzeit liegen circa 17.500 ha Wald auf Berliner Stadtgebiet. Hinzu kommen noch einmal rund 11.500 ha Wald außerhalb der Stadtgrenzen. Der Liepnitzwald befindet sich ebenfalls zu 2/3 im Eigentum des Landes Berlin und zählt mit dem Liepnitzsee und der 34 ha-Insel „Großer Werder“ zu den beliebtesten Sommerausflugszielen der Berliner. Der Liepnitzwald liegt im Naturpark „Barnim“. Westlich und nördlich grenzt er an das Landschaftsschutzgebiet „Wandlitz – Biesenthal – Prendener Seengebiet“. Nördlich und östlich befinden sich die Naturschutzgebiete „Oberseemoor“ sowie „Biesenthaler Becken“. Teile dieser Naturschutzgebiete sowie auch die Buchenwälder am Liepnitzsee sind als europäische Schutzgebiete (FFH-Gebiete) ausgewiesen.

 

Aber die Idylle ist bekanntermaßen in Gefahr, denn die Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim hat nach den Vorgaben der Landesregierung Brandenburg große Teile des Liepnitzwaldes für die Aufstellung von Windrädern eingeplant. Im Regionalplanentwurf 2011 betrug das vorgesehene Windeignungsgebiet Wandlitz noch 577 ha. Auch aufgrund der Hinweise der Gemeinde Wandlitz und eines durch die Gemeinde Wandlitz beauftragten Gutachtens „Faunistische und floristische Untersuchung zum potenziellen WEG Wandlitz“ (siehe www.wandlitz.de -> Aktuelles) wurde das Gebiet reduziert. Aber 382 Hektar eines schützenwerten Waldgebietes sind nach wie vor im Visier der Windplaner.

 

Das Windeignungsgebiet „Wandlitz“ (WEG Wandlitz) befindet sich in den Waldflächen beidseitig der Autobahn A 11 zwischen den Abfahrten Wandlitz und Lanke. Auf Grundlage der aktuellen Kartierungen gelten jedoch ca. 50% der Fläche des potenziellen WEG Wandlitz (Teilbereich Wandlitz) als Laubmischwaldbestände. Diese sind gemäß Windkrafterlass (Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 2012, Anlage 1 Pkt. 9 – Gebiete mit besonderer Bedeutung für den Fledermausschutz) ungeeignet für die Ausweisung von Windeignungsgebieten. Zusätzlich gibt der Leitfaden des Landes Brandenburg für die Planung, die Genehmigung und den Betrieb von Windkraftanlagen im Wald (MUGV 2014) vor, zum Schutz von Fledermausvorkommen auf die Ausweisung von Windeignungsgebieten in Laub- und Laubmischwäldern zu verzichten. Laut Brandenburger Waldgesetz ist zudem Wald in Ballungsräumen, in der Nähe von Städten sowie größeren Siedlungen, sogenannter Erholungswald, der besonders zu schützen, zu pflegen und zu gestalten ist.

 

„Wir leben in einem besonderen Naturraum, der es Wert ist, besonderen Respekt zu erfahren - heute genauso wie vor 100 Jahren,“ betonte Bürgermeisterin Jana Radant im Rahmen eines Pressegespräches anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Dauerwaldvertrag am 27. März. „Es geht darum, den ökologischen Unsinn, Wald zu zerstören, um Windenergie zu produzieren, zu verhindern,“ so die Bürgermeisterin.

 

Die Gemeinde plant eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Waldeigentümer Berliner Forsten, um die Infrastruktur im Wald für Erholungssuchende aus Berlin und Brandenburg weiter zu verbessern. Romeo Kappel, Leiter des für den Liepnitzwald zuständigen Forstamtes Pankow: „Wenn wir die Erholungswaldfunktion stärken, ergibt sich eine Win-Win-Situation sowohl für die Berliner Forsten als auch für die Gemeinde.“

 

Unterstützung erhält Wandlitz auch von engagierten Bürgern. Am 18. Januar 2015 fiel der Startschuss für eine Volksinitiative. In ganz Brandenburg sammeln seitdem über 80 Bürgerinitiativen – darunter auch die Wandlitzer Initiative „Hände weg vom Liepnitzwald“ - Unterschriften gegen Windräder im Wald und für den 10-fachen Höhenabstand zwischen Windrädern und Wohnbebauung.

 

Bei Rückfragen  wenden Sie sich bitte an: Gemeinde Wandlitz, Pressestelle, Elisabeth Schulte-Kuhnt

Tel.: 033397 – 66 135, Fax: 033397 – 66 116, eMail   elisabeth.schulte-kuhnt@wandlitz.de

 

 

 

 

 

 

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