Stolzenhagen

Foto: J. Krajewski

 

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Stolzenhagen ist ein typisches märkisches  Angerdorf. Urkundlich wird es erstmals 1242 erwähnt. Bis 1552 ist das Dorf im Besitz des Klosters Lehnin, 1552 fällt es unter dem Kurfürsten Joachim II. an den Staat zurück und wird dem Amt Mühlenbeck unterstellt. Stolzenhagen konnte über viele Jahrhunderte seinen bäuerlichen Charakter bewahren.

 

Stolzenhagen ist von drei Seen umgeben: sein Ortskern mit der Kirche liegt am Westufer des gleichnamigen Sees. Am Ostufer zum Wandlitz See und im Westen am Rahmersee entstanden zwischen den Weltkriegen schmucke Landhäuser.

 

Der bäuerliche Charakter des Dorfes veränderte sich nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen der DDR-Agrarpolitik. Die bereits 1952 gegründete LPG Stolzenhagen „Neues Leben“ wurde in den 1960er und 1970er Jahren das Zentrum einer Groß-LPG. Kontinuierlich entwickelte sich auch die Einwohnerzahl, die von 668 im Jahre 1930 auf über 1.600 Ende 2009 anstieg.

 

Heute locken besonders die Seen und die waldreiche Umgebung viele Großstädter in diese Gegend.